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Alois Hotschnig

1. Der Silberfuchs meiner Mutter

Der Silberfuchs meiner Mutter

Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Wolfram Berger

Spieldauer

7 Stunden und 16 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

09.09.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

121

Verlag

Argon Digital

Sprache

Deutsch

EAN

9783732456925

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Wolfram Berger

Spieldauer

7 Stunden und 16 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

09.09.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

121

Verlag

Argon Digital

Sprache

Deutsch

EAN

9783732456925

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    aus Brandis

    3/5

    07.09.2021

    Hörbuch-Download

    Vom Leben in schwierigen Zeiten mit und ohne Mutter

    Der Ich- Erzähler Heinz erzählt rückblickend die Geschichte seiner Mutter, die mit ihm schwanger als "Nazi-Hure" auf den Hof ihres Verlobten nach Österreich fährt. Dort erwartet er sie jedoch nicht und stattdessen wird sie von seiner Familie verstossen. Anhand von gefundenen Aufzeichnungen verfolgt Heinz die jeweiligen Stationen bis zum Ende der Reise, an dem sie immer fremd und "die Norwegerin" blieb.... Für mich ist es erstaunlich, wie authentisch es der Autor Alois Hotsching (Jahrgang 1959) geschafft hat, den alten Mann Heinz von den Erlebnissen aus (Nach)Kriegszeiten erzählen zu lassen als wäre er selbst dabei gewesen bzw. schildere seine eigenen Erfahrungen. Die Umsetzung durch den Hörbuchsprecher Wolfram Berger ist dabei viel mehr als einfach gelungen - hier passen Geschichte und Stimme perfekt zusammen. Im Nachlass meines Grossvaters habe ich eine Kassette gefunden, in dem sein Freund seinen Werdegang nach der Kapitulation in der Festung Breslau bis in die 70er Jahre berichtete. Im Vergleich damit ist dieses Hörbuch, mit seinen Formulierungen, Pausen und (kurzen) Wiederholungen zum "Aufgreifen" des Fadens, absolut authentisch!! Inhaltlich hat das Buch mich jedoch etwas enttäuscht, so begeistert ich von der realistischen Wiedergabe des Sprechers bin, so sehr fehlt mir die eigentliche Aussage. Vieles bleibt diffus und der Interpretation des Lesers überlassen. Ich würde dieses Buch deshalb nicht noch einmal lesen.

  • Bewertung

    aus Winterthur

    5/5

    28.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr lesenswert!

    Eine eindrückliche Geschichte, gekonnt und einfühlsam erzählt von Alois Hotschnig, der eingeladen von der Literarischen Vereinigung Winterthur in der CoalMine eine sehr schöne Lesung hielt .

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    02.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    großes Lesevergnügen

    Sehr spät erst lernt Heinz seinen Vater kennen. Mit der lapidaren Bemerkung -er wäre nicht sein Sohn, hat er sich von jeglicher Verantwortung freigemacht und ihn auf Abstand gehalten. Erst nach und nach erfährt er auch die Lebensgeschichte seiner Mutter. Es ist Krieg und sie verliebt sich in den österreichischen Wehrmachtssoldaten und wird schwanger. Von ihrer Familie ausgestoßen, von Nachbarn geächtet macht sie sich 1942 auf den Weg nach Vorarlberg. Ein neues Leben mit ihrem Verlobten wollte sie beginnen. Und dann kommt es doch anders und sie wird zeitlebens „Die Norwegerin“ in ihrer neuen Heimat.

  • J. Kaiser

    5/5

    07.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte geht unter die Haut

    Klapptext: 1942 fährt eine Norwegerin nach Vorarlberg. Sie ist schwanger. Eigentlich wollte sie hier ein neues Leben beginnen mit ihrem Verlobten, einem Wehrmachtssoldaten. Doch alles kommt anders. Für sie und für ihren Sohn, Heinz. Schlimmer Fazit: Es ist eine Geschichte, welche vielen Lesern unter die Haut gehen wird. Doch alles der Reihen nach. Heinz Fritz weiss mit Sicherheit, dass seine Mutter viele Stationen ihrer Reise besucht hat. Ihre Reise beginnt in Oslo – Kopenhagen – Berlin – München – Hohenems. Das belegt ein altes Dokument von SS- Lebensborn. Dieses trägt er immer bei sich. Die Norwegerin hat sich zu Hause mit dem Feind eingelassen. Von der Familie ihres Verlobten wird sie nicht willkommen geheissen. Zurück geht auch nicht sie ist eine Kollaborateurin. Ihr Sohn als Erzähler versucht die Wahrheit über seine Eltern zu ergründen. Das Lesen ist sehr emotional. Das Verhältnis des Sohnes zu seiner Mutter war ein besonderes. Man merkt, dass es eine Liebeserklärung eines Sohnes an seine Mutter ist. Das Lesen dieser Geschichte kann ich sehr empfehlen.

  • Bewertung

    aus Ennepetal

    5/5

    24.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Unter die Haut gehender Roman

    Klappentext: Ein großer Roman über Fremdsein und Selbstbehauptung und die lebensrettende Kraft des Erzählens. 1942 fährt eine Norwegerin nach Vorarlberg. Sie ist schwanger. Eigentlich wollte sie hier ein neues Leben beginnen mit ihrem Verlobten, einem Wehrmachtssoldaten. Doch alles kommt anders. Für sie und für ihren Sohn, Heinz. Schlimmer. Ein brillanter Roman über einen Menschen, der sich nicht brechen lässt. Und die berührende Liebeserklärung eines Sohnes an seine Mutter. Das einzige, was Heinz Fritz mit Gewissheit von seiner Mutter weiß, sind die Stationen ihrer ersten langen Reise: Oslo – Kopenhagen – Berlin – München – Hohenems. Verbürgt ist sie durch ein Schriftstück, das er sein Leben lang bei sich trägt: ein Dokument des SS-Lebensborn. Die Norwegerin hat sich mit dem Feind eingelassen. Und sie hat dem Falschen vertraut. Denn als sie in Österreich ankommt, wird sie nicht willkommen geheißen von der Familie ihres Verlobten, sondern abgewiesen. Zurück kann sie auch nicht, denn in Norwegen gilt sie nun als Kollaborateurin … In einer großen, kompromisslosen Selbstbefragung versucht der Erzähler des Romans – ihr Sohn –, die Rätsel seiner Herkunft zu lösen, die Wahrheit über seine Eltern freizulegen. Es ist eine Spurensuche, an deren Ende sich noch einmal alles dreht. Und eine zweite, »hellere« Version der düsteren Geschichte aufscheint. Meinung: Ich muss zugeben, dass ich Alois Hotschnig bis zu diesem Buch nicht kannte. Dabei ist der Österreicher literarisch hochdekoriert, zuletzt bekam er 2008 den Erich-Fried-Preis und wie ich finde das wohl zu Recht. Das Buch ist durch und durch unterhaltsam, der Autor konzentriert sich ganz auf die Personen und das Verhältnis zu der Mutter muss ein Besonderes gewesen sein. Das Ganze ist so emotional erzählt, dass ich immer wieder schlucken musste. Der Roman ist nicht nur ein Wechselbad der Gefühle, sondern ein Kopfsprung in eine andere Zeit. Fazit: Ein ungemein lesenswerter Roman, der unter die Haut geht, der mich beeindruckt hat und für den ich gerne eine Leseempfehlung abgebe.

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