Produktbild: Der Silberfuchs meiner Mutter

Der Silberfuchs meiner Mutter Roman

13

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

09.09.2021

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

4043 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462303834

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Erscheinungsdatum

09.09.2021

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

4043 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462303834

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  • Bewertung

    aus Ennepetal

    5/5

    24.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Unter die Haut gehender Roman

    Klappentext: Ein großer Roman über Fremdsein und Selbstbehauptung und die lebensrettende Kraft des Erzählens. 1942 fährt eine Norwegerin nach Vorarlberg. Sie ist schwanger. Eigentlich wollte sie hier ein neues Leben beginnen mit ihrem Verlobten, einem Wehrmachtssoldaten. Doch alles kommt anders. Für sie und für ihren Sohn, Heinz. Schlimmer. Ein brillanter Roman über einen Menschen, der sich nicht brechen lässt. Und die berührende Liebeserklärung eines Sohnes an seine Mutter. Das einzige, was Heinz Fritz mit Gewissheit von seiner Mutter weiß, sind die Stationen ihrer ersten langen Reise: Oslo – Kopenhagen – Berlin – München – Hohenems. Verbürgt ist sie durch ein Schriftstück, das er sein Leben lang bei sich trägt: ein Dokument des SS-Lebensborn. Die Norwegerin hat sich mit dem Feind eingelassen. Und sie hat dem Falschen vertraut. Denn als sie in Österreich ankommt, wird sie nicht willkommen geheißen von der Familie ihres Verlobten, sondern abgewiesen. Zurück kann sie auch nicht, denn in Norwegen gilt sie nun als Kollaborateurin … In einer großen, kompromisslosen Selbstbefragung versucht der Erzähler des Romans – ihr Sohn –, die Rätsel seiner Herkunft zu lösen, die Wahrheit über seine Eltern freizulegen. Es ist eine Spurensuche, an deren Ende sich noch einmal alles dreht. Und eine zweite, »hellere« Version der düsteren Geschichte aufscheint. Meinung: Ich muss zugeben, dass ich Alois Hotschnig bis zu diesem Buch nicht kannte. Dabei ist der Österreicher literarisch hochdekoriert, zuletzt bekam er 2008 den Erich-Fried-Preis und wie ich finde das wohl zu Recht. Das Buch ist durch und durch unterhaltsam, der Autor konzentriert sich ganz auf die Personen und das Verhältnis zu der Mutter muss ein Besonderes gewesen sein. Das Ganze ist so emotional erzählt, dass ich immer wieder schlucken musste. Der Roman ist nicht nur ein Wechselbad der Gefühle, sondern ein Kopfsprung in eine andere Zeit. Fazit: Ein ungemein lesenswerter Roman, der unter die Haut geht, der mich beeindruckt hat und für den ich gerne eine Leseempfehlung abgebe.

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    09.09.2021

    eBook (ePUB 3)

    Halber Norweger

    Der österreichische Schriftsteller Alois Hotschnig schreibt in seinem Roman „Der Silberfuchs meiner Mutter“ über die Kindheit des Heinz, der 1942 geboren wurde. Der Autor zeigt dabei einen Schwung, als wenn es das selber erlebt hat. Heinz Mutter war Norwegerin, die sich in einen deutschen Soldaten verliebt hat. Sie musste Norwegen deshalb verlassen. Aber der deutsche Soldat verschwand dann erst mal. Vom Lebensborn ist die Rede. Für den kleinen Jungen wurde es eine Odyssee. Der alte Heinz Fritz erzählt seine Geschichte aus der Erinnerung. So, wie das dabei immer wieder passiert, werden die Erlebnisse in den Zeiten oft vor und zurück gewürfelt. Der Autor hat diese Erinnerung gut erzählt. Mich hat das Thema sehr interessiert. Der Roman lässt sich gut lesen.

  • Gertie G.

    aus Wien

    3/5

    08.12.2021

    eBook (ePUB 3)

    Nicht einfach zu lesen

    Als die Norwegerin Gerd Hörvold 1941 von Anton Halbleben, einem deutschen Besatzungssoldaten, schwanger wird, wird sie als Nazi-Hure beschimpft und muss ihre Heimat. Nach einer langen Odyssee erreicht sie Hohenems in Österreich, wo Antons Familie lebt. Doch statt Aufnahme erlebt sie Ablehnung und muss das Kind, Heinz, in ein Kinderheim geben, weil sie auf Grund ihrer Epilepsie und der Umstände nicht in der Lage ist, für ihren Sohn zu sorgen. Erst 1946 kann sie Heinz zu sich holen und schlägt sich so recht und schlecht in Lustenau durchs Leben. Heinz ist mit der Situation überfordert, versteht die reale Welt nicht und flüchtet sich in die Scheinwelt des Theaters und später in den Film. Meine Meinung: Obwohl das Buch nur 224 Seiten hat, habe ich diesmal ein wenig länger als üblich gebraucht es zu beenden. Ursache dafür ist die teilweise raue, abgehackte Sprache, mit der der Autor seinen Lesern die Erinnerungsfetzen des alternden Heinz näherbringt. Zeit seines Lebens ist Heinz auf der Suche nach seinem Vater und entwickelt, da er keine Antworten bekommt, eigenen Fantasien über seine Wurzeln. Die wenigen schönen Momente seiner Kindheit und Jugend im engen, konservativen Vorarlberg, werden regelmäßig von den Fragen nach dem Warum und Wieso überlagert. Selbst Jahre später stößt Heinz auf beharrliches Schweigen der Kriegsgeneration. Heinz flüchtet in diverse (Theater)Rollen, die ihn auch im Alltag nicht loslassen. Die Erinnerungen des Ich-Erzählers sind nicht immer leicht zu lesen. Stellenweise ist der Monolog ein wenig ausufernd und langatmig. Zahlreiche lose Enden bleiben übrig. Dennoch ist die Erzählung ein Stück Zeitgeschichte, denn ähnliche Schicksale sind dokumentiert. Der eine oder andere Betroffene kann besser mit den Lücken und Brüchen in seinem Leben umgehen. Heinz bleibt ein ewig Suchender, Teil einer verlorenen Generation. Fazit: Eine nicht einfach zu lesende (Lebens)Geschichte eines Mannes, der die Lücken in seinem Leben zu schließen versucht. Gerne gebe ich hier 3 Sterne.

  • Bewertung

    aus Winterthur

    5/5

    28.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr lesenswert!

    Eine eindrückliche Geschichte, gekonnt und einfühlsam erzählt von Alois Hotschnig, der eingeladen von der Literarischen Vereinigung Winterthur in der CoalMine eine sehr schöne Lesung hielt .

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    02.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    großes Lesevergnügen

    Sehr spät erst lernt Heinz seinen Vater kennen. Mit der lapidaren Bemerkung -er wäre nicht sein Sohn, hat er sich von jeglicher Verantwortung freigemacht und ihn auf Abstand gehalten. Erst nach und nach erfährt er auch die Lebensgeschichte seiner Mutter. Es ist Krieg und sie verliebt sich in den österreichischen Wehrmachtssoldaten und wird schwanger. Von ihrer Familie ausgestoßen, von Nachbarn geächtet macht sie sich 1942 auf den Weg nach Vorarlberg. Ein neues Leben mit ihrem Verlobten wollte sie beginnen. Und dann kommt es doch anders und sie wird zeitlebens „Die Norwegerin“ in ihrer neuen Heimat.

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