Koloniales Streben bei Jules Ferry und Georges Clemenceau im Vergleich
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.08.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
562 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346474643
Angesichts der Tatsache, dass Frankreich in Afrika eine der größten Kolonialmächte war und seinen Einfluss auch in Asien geltend machte, erscheint eine Beschäftigung mit Ferrys Gedanken und Wirken in der kolonialen Expansion umso drängender. Diese gibt er in einer Rede am 28. Juli 1885 in der Abgeordnetenkammer preis, auf die Reaktionen nicht lange auf sich warten lassen. Bereits zwei Tage später reagiert der Abgeordnete der extremen Linken Georges Clemenceau, der als erbitterter Gegner Ferrys gilt.
In diesem Zusammenhang lautet die Frage, der in der vorliegenden Arbeit nachgegangen wird: Wie reagiert Clemenceau auf Ferrys Ideen zur kolonialen Expansion? Dabei sollen zwei Hypothesen verifiziert bzw. falsifiziert werden, von denen die erste lautet: Die Ansichten Clemenceaus unterscheiden sich von Ferrys grundsätzlich. Die zweite lautet: Clemenceau lehnt koloniale Expansion kategorisch ab.
Um eine Grundlage für den Imperialismus in der Dritten Republik (1871-1940) zu legen, werden die Begriffe des Kolonialismus, Imperialismus, der Kolonie und der Kolonisation definiert. Um die Reden Ferrys und Clemenceaus angemessen kontextualisieren zu können, wird danach auf die Kolonialpolitik Frankreichs im späten 19. Jahrhundert eingegangen. Dem folgt eine kurze Erläuterung über das methodische Vorgehen, um daraufhin die Rede Ferrys zu analysieren. Es folgt eine Analyse der Rede Clemenceaus als Reaktion darauf. Anschließend werden sie miteinander verglichen, um die Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten herauszustellen. Im abschließenden Fazit wird geklärt, ob die Hypothesen verifiziert oder falsifiziert werden können, und weitere Forschungsperspektiven werden eröffnet.
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