Zum Verhältnis von Marx' Emanzipations- und Arendts Freiheitsbegriff
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.09.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
484 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346486479
Hannah Arendt behandelt in ihrem Essay "Die Freiheit, frei zu sein" nicht nur die Entwicklung der Revolution als Begriff im Laufe des 18. Jahrhunderts bis hin zu ihrer Zeit, sondern auch deren Ziele und Anfänge. Das Ziel einer Revolution muss mit ihrem Ergebnis nicht übereinstimmen. Darin ist sich auch Marx sicher, der die Revolution in seiner Schrift "Zur Judenfrage" ebenfalls thematisiert und sich, hinsichtlich der Frage, ob Menschen jüdischen Glaubens von einem christlichen Staat emanzipiert werden können, auf Bruno Bauers Schriften "Die Judenfrage" und "Die Fähigkeit der heutigen Juden und Christen, frei zu werden" bezieht.
Beide gestehen der Freiheit eine gewisse rechtlich festgelegte Rolle zu. Arendt behandelt dieses Recht auf Freiheit eher als Naturrecht, Marx zitiert dagegen die Déclaration des droits de l'homme et du citoyen 1791 und 1793 aus Frankreich, um einen Beleg für die Freiheit als Menschenrecht anzuführen.
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