Zeitenwende am Potsdamer Platz
Band 2

Zeitenwende am Potsdamer Platz

Roman

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Beschreibung

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Verkaufsrang

44062

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

28.06.2022

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Verkaufsrang

44062

Erscheinungsdatum

28.06.2022

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

1211 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783749903788

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Kunst, Familie, schwere Zeit

Philiene aus Süsel am 21.08.2022

Bewertungsnummer: 1771470

Bewertet: eBook (ePUB)

Der zweite Teil rund um die Galerie am Potsdamer Platz. Alice lebt mittlerweile in London, doch eine Erbschaft führt sie zurück nach Berlin. Hier hat sich viel verändert und auch in ihrer Familie ist einiges anders als vor ihrem Umzug.... Der Roman spielt fast komplett im Jahr 1938. Diese Zeit war eine schwarze Zeit, auch für den Kunstmarkt. Ich fand es sehr interessant zu erfahren wie die Nationalsozialisten mit Kunst umgegangen sind und wie viel sie sich ergaunert haben. Auch die Rolle der Galeristen in der Zeit war gut beleuchtet. Welche Rolle haben sie dabei gespielt Menschen auf der Flucht ihre Schätze abzukaufen. Wären sie immer fair? Aber auch die Situation der Juden wird anhand einer kleinen Familie emotional erzählt. Ich fand es sehr gut das eine relativ kurze Zeitspanne behandelt wurde, dadurch wurden die Themen gut behandelt und es kam nichts zu kurz oder würde nur kurz angeschnitten. Ich würde auf jeden Fall empfehlen den ersten Teil gelesen zu haben, einige Zusammenhänge sind dann besser zu verstehen.
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Kunst, Familie, schwere Zeit

Philiene aus Süsel am 21.08.2022
Bewertungsnummer: 1771470
Bewertet: eBook (ePUB)

Der zweite Teil rund um die Galerie am Potsdamer Platz. Alice lebt mittlerweile in London, doch eine Erbschaft führt sie zurück nach Berlin. Hier hat sich viel verändert und auch in ihrer Familie ist einiges anders als vor ihrem Umzug.... Der Roman spielt fast komplett im Jahr 1938. Diese Zeit war eine schwarze Zeit, auch für den Kunstmarkt. Ich fand es sehr interessant zu erfahren wie die Nationalsozialisten mit Kunst umgegangen sind und wie viel sie sich ergaunert haben. Auch die Rolle der Galeristen in der Zeit war gut beleuchtet. Welche Rolle haben sie dabei gespielt Menschen auf der Flucht ihre Schätze abzukaufen. Wären sie immer fair? Aber auch die Situation der Juden wird anhand einer kleinen Familie emotional erzählt. Ich fand es sehr gut das eine relativ kurze Zeitspanne behandelt wurde, dadurch wurden die Themen gut behandelt und es kam nichts zu kurz oder würde nur kurz angeschnitten. Ich würde auf jeden Fall empfehlen den ersten Teil gelesen zu haben, einige Zusammenhänge sind dann besser zu verstehen.

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Spannung bis zum Schluss mit einer starken Heldin - am Vorabend des 2. Weltkrieges!

Bewertung am 19.04.2023

Bewertungsnummer: 1925351

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auch der zweite Band der Trilogie hat mich in den Bann gezogen und sich als echter Pageturner erwiesen. So setzt die Geschichte in London ein, einem interessanten zweiten Schauplatz, wo sich Alice und John inzwischen ihr Leben in Freiheit aufgebaut haben. Hinzu kommen neue Figuren, wie etwa Max Prendergast, Galerist und Alices exzentrischer Freund, mit seinem Hund Strudel. Im Gegensatz zu dem ersten Buch baut der zweite Band, der am Vorabend des 2. Weltkriegs spielt, vor allem noch mehr Spannung auf durch aufregende Ereignisse und Konflikte. Alice hat nicht nur mit Ressentiments in England zu kämpfen, weil sie Deutsche ist, sondern beobachtet auch besorgt die zunehmende Bedrohung durch die Nazis. Besonders die sogenannte "Verwertung entarteter Kunst" löst Entsetzen in ihr aus. Ihr neues Abenteuer beginnt mit einigen Rückschlägen. Gelangweilt von der Arbeit im Fotolabor und mit wenig journalistischem Talent ausgestattet, sucht sie verzweifelt nach beruflichen Perspektiven, als auch noch ihr Vater Heinrich Lux stirbt. Doch bei aller Trauer öffnet sich eine neue Tür, denn sein Nachlass von zwölf Gemälden könnte ihr Startkapital sein für eine eigene Galerie in London zusammen mit Max. Die Herausforderung ist nun jedoch: Die Bilder wurden inzwischen als "entartet" beschlagnahmt und sind in die Hände des Reichsministeriums gelangt. Alice wäre aber nicht Alice, wenn sie sich davon aufhalten ließe. So kehrt sie zurück nach Berlin und nimmt mit Johns Beistand den Kampf gegen die Behörden und das Regime auf. Aber die Stadt und ihre Bewohner haben sich verändert - auch Alices Familie. Unter der nationalsozialistischen Herrschaft und ihren Gesetzen geht es für ihre Familie vor allem darum, zu überleben, während Alice sich zunächst bedingungslos für ihre freiheitlichen Werte einsetzt und die Welt in Schwarz-weiß sieht. Dass sie sich damit Feinde schafft, dürfte klar sein. Gleichzeitig schließt sie in Berlin auch neue Freundschaften im Künstlermilieu und mit der Familie Hirschberger. Dann jedoch begegnet sie wieder ihrem Todfeind Erik Wolffert, dessen kriminelle Geschäfte auch ihre Familie betreffen. Ambivalent ist ebenfalls die Hilfe ihrer Familie jüdischen Flüchtlingen gegenüber, die das Land verlassen wollen, wie Alice herausfindet. Je mehr sie in das Spannungsfeld zwischen Anpassung und Widerstand gerät, desto mehr kommen Alices Werte ins Wanken, und so muss sie sich zunehmend die Frage nach der eigenen Moral stellen, nach ihren Entscheidungen unter den Bedingungen eines Systems diktatorischer Kontrolle. Als sich schließlich die Ereignisse zuspitzen, die nun auch Todesopfer in ihrem Kreis fordern, und John Deutschland verlassen muss, ist Alice gezwungen, eine Wahl treffen - für sich und ein Kind. Doch sie bedeuten Kompromisse, die Alice alle Überwindung kosten und durch die sie selbst in Lebensgefahr gerät. Wird Alice es schaffen, aus Deutschland zu entkommen? Ist sie bereit, den notwendigen Preis zu zahlen? Die Geschichte bleibt bis zum letzten Satz spannend. Doch neben den sympathischen Figuren und der mitreißenden Heldin entfaltet der Roman gründlich und fachkundig auch das Thema des Kunstraubs im Nationalsozialismus mit all seinen schwerwiegenden kulturellen und politischen Konsequenzen. So macht es Freude, den Geschehnissen zu folgen. Wer darüber hinaus etwas zu den wirklichen, geschichtlichen Ereignissen erfahren will, kann im schön aufbereiteten Glossar am Ende des Buches nachlesen.
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Spannung bis zum Schluss mit einer starken Heldin - am Vorabend des 2. Weltkrieges!

Bewertung am 19.04.2023
Bewertungsnummer: 1925351
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auch der zweite Band der Trilogie hat mich in den Bann gezogen und sich als echter Pageturner erwiesen. So setzt die Geschichte in London ein, einem interessanten zweiten Schauplatz, wo sich Alice und John inzwischen ihr Leben in Freiheit aufgebaut haben. Hinzu kommen neue Figuren, wie etwa Max Prendergast, Galerist und Alices exzentrischer Freund, mit seinem Hund Strudel. Im Gegensatz zu dem ersten Buch baut der zweite Band, der am Vorabend des 2. Weltkriegs spielt, vor allem noch mehr Spannung auf durch aufregende Ereignisse und Konflikte. Alice hat nicht nur mit Ressentiments in England zu kämpfen, weil sie Deutsche ist, sondern beobachtet auch besorgt die zunehmende Bedrohung durch die Nazis. Besonders die sogenannte "Verwertung entarteter Kunst" löst Entsetzen in ihr aus. Ihr neues Abenteuer beginnt mit einigen Rückschlägen. Gelangweilt von der Arbeit im Fotolabor und mit wenig journalistischem Talent ausgestattet, sucht sie verzweifelt nach beruflichen Perspektiven, als auch noch ihr Vater Heinrich Lux stirbt. Doch bei aller Trauer öffnet sich eine neue Tür, denn sein Nachlass von zwölf Gemälden könnte ihr Startkapital sein für eine eigene Galerie in London zusammen mit Max. Die Herausforderung ist nun jedoch: Die Bilder wurden inzwischen als "entartet" beschlagnahmt und sind in die Hände des Reichsministeriums gelangt. Alice wäre aber nicht Alice, wenn sie sich davon aufhalten ließe. So kehrt sie zurück nach Berlin und nimmt mit Johns Beistand den Kampf gegen die Behörden und das Regime auf. Aber die Stadt und ihre Bewohner haben sich verändert - auch Alices Familie. Unter der nationalsozialistischen Herrschaft und ihren Gesetzen geht es für ihre Familie vor allem darum, zu überleben, während Alice sich zunächst bedingungslos für ihre freiheitlichen Werte einsetzt und die Welt in Schwarz-weiß sieht. Dass sie sich damit Feinde schafft, dürfte klar sein. Gleichzeitig schließt sie in Berlin auch neue Freundschaften im Künstlermilieu und mit der Familie Hirschberger. Dann jedoch begegnet sie wieder ihrem Todfeind Erik Wolffert, dessen kriminelle Geschäfte auch ihre Familie betreffen. Ambivalent ist ebenfalls die Hilfe ihrer Familie jüdischen Flüchtlingen gegenüber, die das Land verlassen wollen, wie Alice herausfindet. Je mehr sie in das Spannungsfeld zwischen Anpassung und Widerstand gerät, desto mehr kommen Alices Werte ins Wanken, und so muss sie sich zunehmend die Frage nach der eigenen Moral stellen, nach ihren Entscheidungen unter den Bedingungen eines Systems diktatorischer Kontrolle. Als sich schließlich die Ereignisse zuspitzen, die nun auch Todesopfer in ihrem Kreis fordern, und John Deutschland verlassen muss, ist Alice gezwungen, eine Wahl treffen - für sich und ein Kind. Doch sie bedeuten Kompromisse, die Alice alle Überwindung kosten und durch die sie selbst in Lebensgefahr gerät. Wird Alice es schaffen, aus Deutschland zu entkommen? Ist sie bereit, den notwendigen Preis zu zahlen? Die Geschichte bleibt bis zum letzten Satz spannend. Doch neben den sympathischen Figuren und der mitreißenden Heldin entfaltet der Roman gründlich und fachkundig auch das Thema des Kunstraubs im Nationalsozialismus mit all seinen schwerwiegenden kulturellen und politischen Konsequenzen. So macht es Freude, den Geschehnissen zu folgen. Wer darüber hinaus etwas zu den wirklichen, geschichtlichen Ereignissen erfahren will, kann im schön aufbereiteten Glossar am Ende des Buches nachlesen.

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Zeitenwende am Potsdamer Platz

von Alexandra Cedrino

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