Wappen als Kommunikationsmittel der territorialen Machtverhältnisse. Beispiel der Vereinigten Herzogtümer Jülich - Kleve - Berg von 1521
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
29.09.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
1096 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346502582
Wappen wurden erstmals Ende des 11. bzw. Anfang des 12. Jahrhunderts benutzt und dienten anfangs als Erkennungszeichen der mittelalterlichen Krieger. Die umfänglichen Rüstungen schützten zwar im Kampf, besonders die Helme schränkten aber die Sicht der Rüstungsträger erheblich ein. Es musste also eine Lösung gefunden werden, um Freund von Feind eindeutig unterscheiden zu können. Der mitgeführte, großflächige Abwehrschild bot dabei ausgiebigen Platz für ein individuelles Erkennungszeichen.
Die Wappen wurden zu Beginn aus praktischen Gründen der Erkennbarkeit in Kriegszeiten und in den Ritterturnieren benutzt. Ab dem 13. Jahrhundert über-nahmen aber auch andere gesellschaftliche Gruppierungen und Institutionen (wie Klöster, Städte oder Bistümer) diesen Brauch. Allmählich wandelte sich das Wappen von einem reinen Erkennungszeichen zu einem Symbol von Familien- und Verwandtschaftsverhältnissen, Besitz- und Machtverhältnissen oder Herrschaftsansprüchen. Bei der Darstellung der entsprechenden Beziehungen oder Ansprüche entstand zunehmend das Bedürfnis, nicht nur neue Wappen zu kreieren, sondern durch ein besonderes System von Beizeichen, Kronen, Vereinigungen etc. Wappen zu verbessern. Anfangs gab es bei der Verwendung der Wappen keine allgemeingültigen Regeln wie sie auszusehen hatten und wer sie tragen durfte. Erst allmählich bildeten sich heraldische Regeln heraus, die festlegten, wie Wappen gestaltet werden sollten. Ab dem 15. Jahrhundert entwickelte sich die Heraldik zunehmend zu einer theoretischen Wissenschaft.
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