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Ich möchte lieber nicht Eine Rebellion gegen den Terror des Positiven | Eine Befreiung aus dem Zwang zum Glücklichsein und des positiven Denkens

15

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8242

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2022

Verlag

Piper Paperback

Seitenzahl

208

Maße (B/H)

13,6/20,5 cm

Gewicht

263 g

Farbe

Cool Grey / Schwarz

Auflage

8

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06284-8

Beschreibung

Rezension

»Das ist ein Buch nach meinem Herzen! Schnell, frech, wütend!« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»Ein gesellschaftskritisches Buch, das genau ins Auge trifft. Amüsant geschrieben in einer sehr klaren Sprache.« ("Deutschlandfunk „Andruck“")
»Das ist ein sehr gescheites Buch, lebensnah, lebenswichtig, sehr erfrischend im ganzen Glücksquark der Epoche.« ("(CH) Die Weltwoche")
»Ein anregendes, flott geschriebenes und emotionales Buch.« ("ORF "Ö1 Kontext"")
»Ein flotter, frecher, oft witziger (…) Stil.« ("rbb Kultur „Bestseller-Check“")
»Das Buch ›Ich möchte lieber nicht‹ kann man gerne lesen wenn man selber das Gefühl hat, sie setzt mich manchmal auch unter Druck, diese wahnsinnig glückliche Welt.« ("SAT.1 - Frühstücksfernsehen")
»Ihr Buch ist ein Realitätscheck, der dringend notwendig war und eine erfrischende Abwechslung für alle, die eine Pause davon brauchen, die Dinge ›einfach mal positiv zu sehen‹.« ("Emotion - Online")
»Eine kluge und unterhaltsame Handreichung, wie man sich dem Glücksrausch und allgemeinen Optimismus entziehen kann.« ("Hannoversche Allgemeine")
»Ein sehr schön und sehr leicht geschriebenes Buch.« ("Deutschlandfunk Kultur „Studio 9“")
»Dieses großartige Buch fragt, was eigentlich mit einer Gesellschaft passiert, in der jeder denkt, er müsse am Markt des Glücks bestehen.« ("Der Spiegel - Online")

Produktdetails

Verkaufsrang

8242

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2022

Verlag

Piper Paperback

Seitenzahl

208

Maße (B/H)

13,6/20,5 cm

Gewicht

263 g

Farbe

Cool Grey / Schwarz

Auflage

8

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06284-8

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    08.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Aufruf zum Widerstand: Veränderung ist nur durch ein NEIN möglich

    „Ich möchte lieber nicht“ von Juliane Marie Schreiber ist so ein Buch, bei dem ich sehr froh bin, dass es seinen Weg zu mir gefunden hat – für mich war es ein echtes Highlight!   Das Sachbuch setzt sich kritisch und kompromisslos mit dem zeitgenössischen Diktat der Selbstoptimierung und des „Dauerglücks“ auseinander:   „Die einzige sinnvolle Antwort auf einen Zeitgeist, der dem Terror des Positiven unterworfen ist, lautet Verweigerung. In einer Welt, in der man aus jedem Problem und jeder Krankheit etwas lernen muss, in der die exzessive Nabelschau alle in den Wahnsinn treibt, kann es nur eine richtige Haltung geben: die Haltung des nein. Nein, wir können nicht alles sein, wenn wir nur fest genug daran glauben. Und nein, nicht jeder ist seines Glückes Schmied. Es gibt viele Ungerechtigkeiten und Tragödien, für die der Einzelne nicht verantwortlich ist. Nur wer das erkennt, kann überhaupt die gesellschaftlichen Verhältnisse ändern.“   Die Autorin nimmt den berühmten Satz „Ich möchte lieber nicht“ (von Herman Melvilles Figur Bartleby) als Leitmotiv für die bewusste Verweigerung einer toxischen Wohlfühlkultur. Der „Terror des Positiven“ begegnet uns überall: Selbst Tee und Duschbäder fordern uns zu Fröhlichkeit und Selbstoptimierung auf.   „Wir leben in einer Kultur des Kommandos, die und sagt: Du musst glücklich sein! Selbst das Duschbad und der Tee im Supermarkt fordern uns getreu der Kultur des Kommandos auf, voll guter Laune spritzig in den Tag zu starten. Glück ist zum Statussymbol geworden, daher wollen wir uns selbst und allen anderen ständig unser hohes Glückprestige zeigen, am besten mit Fotos vom Traumurlaub und der Traumhochzeit. Wir wollen überall das Beste herausholen und gleichzeitig unser echtes, wahres, wirkliches Selbst finden. Mithilfe von Therapeuten und Coaches ändern wir unser “Mindset”, um jede Niederlage als Chance zu begreifen und aus jedem Schnupfen etwas zu lernen. Doch man kann in unserer spätkapitalistischen Gesellschaft nicht alles schaffen, wenn man nur genug an sich glaubt.“   Die Ideologie der „Positiven Psychologie“ suggeriert, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied ist. Politische, wirtschaftliche oder strukturelle Krisen wie Jobverlust oder Krankheit werden dadurch oft zu einem persönlichen Versagen umgedeutet. Der Druck der Positivität erzeugt eine dreifache Belastung. Man fühlt sich schlecht, schämt sich für die negativen Gefühle und muss gleichzeitig eine künstliche Glücksfassade für das Umfeld und soziale Medien aufrechterhalten. Die Autorin plädiert für den „depressiven Realismus“ sowie das Schimpfen. Für sie sind negative Gefühle, Wut und schonungslose Ehrlichkeit keine Schwächen, sondern gesund und realistisch. Mehr noch: Nur mit dem Mut, „Nein“ zu sagen, ist es überhaupt möglich, ungerechte gesellschaftliche Strukturen aufzubrechen.   „Wer in dieser Zeit des sozialen Zwangs, des erdrückenden Überangebots von Konsumgütern und des ewigen Stroms von Ablenkungen ein selbstbestimmtes Leben führen will, muss viel öfter “Nein” als “Ja” sagen. Denn ohne “Nein” kann es keine individuelle Freiheit geben. Nein zu sagen und sich zu verweigern ist eine grundlegende Voraussetzung für unsere menschliche Autonomie und Unabhängigkeit. [….] Wir brauchen viel mehr Akzeptanz für Negativität statt kuscheligen Neobiedermeier, bei dem man sich selbst Harmonie vorgaukelt, ins Private zurückzieht und einfach wartet, bis alles vorbei ist. Zum authentischen Leben gehört Negativität immer dazu. Die dunkle Seite der menschlichen Existenz ist wichtig. Sie macht uns autonom und selbstbestimmt. Die Dunkelheit bildet uns.“   „Ich möchte lieber nicht“ ist ein Buch, das mir direkt aus der Seele gesprochen hat; ich habe unendlich viele Stellen markiert und habe mich SO SEHR verstanden gefühlt! Juliane Marie Schreiber schreibt einzigartig: Oft wirklich herrlich amüsant („Haben Sie sich auch schon etwas wegcoachen lassen, ihren Blinddarm oder ihre unpassende Meinung?“), dabei jedoch auch herzlich, mit viel Tiefgang und immer genau auf den Punkt.   „Zum Leben gehört Negativität immer dazu. Negatives ist der Motor der Geschichte. Den Fortschritt verdanken die Menschen den unzufriedenen. Ohne nein kann es keine Freiheit geben. In unserer Kultur des Ja ist das Nein eine wohltuende Entzauberung. Weil das Nein den berühmten Vorhang der Selbsttäuschung aufreißt und auch das dreckige Fenster ans Licht bringt. Und nur, wer einen unerschrockenen, klaren Blick hat, kann seine Lebenszeit selbst bestimmt nutzen, nach den eigenen Überzeugungen. In anderen Worten: Nein - oder Nichtsein. […] Am besten, indem man sich dabei in aller Ruhe sagt: Ich möchte lieber nicht!“   Von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne & eine unbedingte Leseempfehlung, denn: „Die Welt wurde nicht von den Glücklichen verändert, sondern von den Unzufriedenen.“

  • Bewertung

    5/5

    31.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Im wahrsten Sinne des Wortes gesund....

    Im wahrsten Sinne des Wortes gesund. Erst fühlt man sich in einer Sinnwelt, bei der alles zu wörtlich genommen wird. Dann ist man auf einmal voll dahinter. Gedanken, die einen seit Tagen nicht loslassen und mit denen man sich sehr viel wohler in der eigenen Haut fühlt.

  • Bewertung

    5/5

    03.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch bringt Sie zum Schmunzeln!

    Ein Buch, das den aktuellen Zeitgeist der Menschen und ihr Umgang mit den Lebensumständen sehr treffend aufgreift. Der ironische Schreibstil entlockt ein Lächeln und lässt den tragischen Inhalt etwas leichter erscheinen. Tipp: Die Hörbuch Version ist sehr zu empfehlern!

  • Bewertung

    5/5

    05.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Top !

    Diese Buch ist eine einzige Wohltat. Ich habe selten ein Buch mit so viel Charme und Authentizität gelesen. Schonungslos ehrlich und für mich persönlich eine richtige Befreiung. Habe selten beim Lesen so oft lachen müssen. Sarkasmus erster Güte! Großes Kompliment und Dank an die Autorin für den Mut so ehrlich und nüchtern auch die unperfekten Dinge an- und auszusprechen.

  • Bewertung

    5/5

    22.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die Jagd nach dem ständigen Glück macht unglücklich

    Wann begann die Wirtschaft damit, alles mit dem Thema ‚Glück‘ zu verbinden? Glücksduschen, Glücksmarmeladen und viele andere Glücksbringer werden produziert und vermarktet. Dabei ahnen die meisten Menschen, dass es das grosse Glück nicht unentwegt gibt. Und darum geht es Juliane Marie Schreiber: sie zeigt in diesem Band, wie gut es tut, sich so zu fühlen wie es einem wirklich geht. Wenn Sie die Kapitel lesen, finden Sie viele Beispiele aus Geschichte und Gegenwart, wie wir Menschen mit Gefühlen umgehen können. Auch dunkle Tage sind notwendig und haben ihre Zeit. Und so ist die Lektüre dieses Buches spannend, oft fröhlich und bringt einen selbst auf neue Gedanken.Ein sehr gutes Sachbuch über unsere ‚glückssüchtige’ Zeit.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Puddinglöffeln für das Seelenheil

    Haben Sie auch die Nase voll von diesen Menschen, welche in Achtsamkeit, inhaltslosen Motivationssprüchen und der permanenten Konzentration auf sich selbst das Allheilmittel gegen alles (angeblich) Schlechte sehen? Sind sie auch manchmal antriebslos, traurig oder melancholisch und sehen in diesen Gefühlszuständen nicht gleich eine Depression? Wenn ja, dann ist Juliane Marie Schreibers Buch genau das richtige für sie. »Ich möchte lieber nicht« ist eine polarisierende Streitschrift, welche den Untertitel „Eine Rebellion gegen den Terror des Positiven“ trägt. Überspitzt, jedoch passend. Denn Schreiber schaut kritisch hinter die Fassade der positiven Psychologie, die auf den ersten Blick eine Verbesserung des zwischenmenschlichen Umgangs erreichen möchte, doch genau den gegenteiligen Effekt zur Folge hat. Statt eines Miteinanders, erleben wir einen neuen Rückzug ins Private, eine neue Form des Biedermeiers. Monetär perfekt ausschlachtbar und bestehend aus Mandalas ausmalen, hyggeligem Stricken oder dem Mantra-artigem Einreden, dass man der tollste Mensch auf Erden ist. Denn die positive Psychologie ist die ideale Basis des auf (Selbst-) Optimierung, Ellenbogen und Empathielosigkeit beruhenden Kapitalismus in seiner aktuellen Ausprägung. Wer heute nicht glücklich ist, der ist krank. Und gehört therapiert. Oder noch besser: der hat nicht das richtige Mindset und sollte gecoacht werden, um ein besserer Mensch zu werden. Juliane Marie Schreiber dagegen sieht im Schimpfen oder dem negativen Blick auf die Welt eine Chance. In »Ich möchte lieber nicht« plädiert sie unter Einbeziehung von Philosophie, Soziologie und Literatur für einen melancholisch-depressiven Realismus, der zwar ökonomisch nicht so gut verwertbar ist, jedoch gegen echte Krisen besser hilft, als „seelenwärmender“ Pudding. Zwar ist Schreibers Sachbuch an vielen Stellen arg überspitzt und zieht viele der von ihr angesprochenen Aspekte ins Lächerliche, doch genau dieser Spott ist notwendig, um die Gefährlichkeit der positiven Psychologie aufzuzeigen. »Ich möchte lieber nicht« ist ein sehr lesenswerter Weckruf, der eine Gesellschaft bestehend aus Egoist:innen, Egozentriker:innen und Ichsüchtigen verhindern möchte.
  • Zum Bewerterprofil von Bianca Werner

    Bianca Werner

    Thalia Göttingen – Kauf Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wer nicht erfolgreich und glücklich...

    Wer nicht erfolgreich und glücklich ist, hat sich einfach nicht genug angestrengt. Scheitern scheint keine Option mehr zu sein, aber wer schafft das schon und wer will das eigentlich?
  • Zum Bewerterprofil von Ramona Höbelt

    Ramona Höbelt

    Thalia Magdeburg – Flora-Park

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Willkommene Abwechslung bei all...

    Willkommene Abwechslung bei all den selbstoptimierenden Ratgebern und der "Alles wird gut, wenn du es dir nur ganz fest wünscht" - Devise. Die Autorin rechnet mit der Positiven Psychologie ab und plädiert für einen gesunden Umgang mit der Realität. Informativ, aber etwas wütend.
  • Zum Bewerterprofil von Katharina F.

    Katharina F.

    Thalia Hanau – Forum Hanau

    Buchhändler*in

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    4/5

    20.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Always Look on the Bright Side of Life

    Genauso wie dieser Song aus dem Monty Python „das Leben des Brian‘‘ alles aber ganz sicher kein happy Song ist, ist „Ich möchte lieber nicht“ auch kein Ratgeber, der dazu verleitet, alles durch die rosarote Brille zu sehen. Juliane Marie Schreiber nimmt die „positiv vibes“ Gefühle aus den aktuellen Ratgebern alla „du bist selbst für dein Glück verantwortlich“ unter die Lupe und kommt klar zu dem Schluss…Ich möchte lieber nicht. Denn vielleicht, aber auch nur vielleicht sind die leicht depressiven und die Menschen, die nicht alles durch die rosarote Brille sehen, diejenigen, die dadurch einen eigenen gesunden Selbstschutz und einen realistischen Blick auf die heutige Welt haben. Macht euch am besten selbst ein Bild von dem Buch. Ich denke, jeder kann einen Teil davon für sich selbst nutzen, aber natürlich auch nur mit gesundem hinterfragen der Lektüre. Viel Spaß beim Lesen und stay positive ;-)
  • Zum Bewerterprofil von Jan Eikenbusch

    Jan Eikenbusch

    Thalia Leverkusen

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine humorige Abrechnung mit der...

    Eine humorige Abrechnung mit der positiven Psychologie und der damit verbundenen Selbstoptimierung im Privaten und der Gesellschaft. Welche Fehlinterpretationen entstehen, wenn wir versuchen alles ins Positive umzudeuten? Informativ, oft witzig und vor allem sehr aufschlussreich.

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