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Ich möchte lieber nicht

Eine Rebellion gegen den Terror des Positiven | Eine Befreiung aus dem Zwang zum Glücklichsein und des positiven Denkens

Buch (Taschenbuch)

16,00 €

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Ich möchte lieber nicht

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eBook

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Beschreibung

Warum positives Denken uns nicht weiterbringt, Schimpfen aber schonDieses Buch ist ein Aufruf zum Widerstand gegen die Ideologie unserer Zeit: den Zwang des Glücks.
Ratgeber und Duschbäder fordern uns auf, positiv zu sein. Wir sollen Scheitern als Chance begreifen und ständig unser Selbst entfalten. Doch der Terror des Positiven nervt, belastet jeden von uns und schwächt den Zusammenhalt: Wir betrachten Glück als Prestige und verstehen politische Probleme als persönliches Versagen. Das zeigt nicht nur die psychologische Forschung, sondern auch die Geschichte.
Dagegen hilft nur Rebellion: Schimpfen ist Ausdruck gelebter Freiheit, ohne Schmerz gibt es keine Kunst, und Wut ist der Motor des Fortschritts. Denn die Welt wurde nicht von den Glücklichen verändert, sondern von den Unzufriedenen.
»Die Wahrheit tut weh, darum wird Schreibers Buch Sie nicht glücklich machen. Aber es wird Sie zum Denken bringen, und das ist das Einzige, was heute zählt.« Slavoj Žižek
»Beschissen drauf sein endlich wieder salonfähig machen! Das Wort ›negativ‹ endlich wieder positiv besetzen!« Shahak Shapira

»Das ist ein Buch nach meinem Herzen! Schnell, frech, wütend!« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»Ein gesellschaftskritisches Buch, das genau ins Auge trifft. Amüsant geschrieben in einer sehr klaren Sprache.« ("Deutschlandfunk „Andruck“")
»Schreibers Buch ist eine fundierte und unterhaltsam geschriebene Kritik an unserer Selbstoptimierungsgesellschaft, die an einem Punkt ansetzt, der jeden betrifft: am Wunsch nach einem guten Leben.« ("Familienmagazin")
»Ein flotter, frecher, oft witziger (…) Stil.« ("rbb Kultur „Bestseller-Check“")
»Das Buch ›Ich möchte lieber nicht‹ kann man gerne lesen wenn man selber das Gefühl hat, sie setzt mich manchmal auch unter Druck, diese wahnsinnig glückliche Welt.« ("Sat 1 "Frühstücksfernsehen"")
»Ihr Buch ist ein Realitätscheck, der dringend notwendig war und eine erfrischende Abwechslung für alle, die eine Pause davon brauchen, die Dinge ›einfach mal positiv zu sehen‹.« ("emotion online")
»Ein Buch, das klar Stellung bezieht.« ("hr-iNFO Kultur Podcast")
»Eine kluge und unterhaltsame Handreichung, wie man sich dem Glücksrausch und allgemeinen Optimismus entziehen kann.« ("Hannoversche Allgemeine")
»Dies ist ein erfrischend zu lesendes Sachbuch, eine energiegeladene Polemik gegen den Wahn, unentwegt glücklich und positiv sein zu müssen und alles schaffen zu können.« ("WDR4 „Bücher“")
»Ein sehr schön und sehr leicht geschriebenes Buch.« ("Deutschlandfunk Kultur „Studio 9“")

Details

Verkaufsrang

952

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2022

Verlag

Piper

Seitenzahl

208

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

952

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2022

Verlag

Piper

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,4/13,4/2,1 cm

Gewicht

256 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06284-8

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Gute Ansätze, teilweise nur etwas einseitig

Fernwehwelten am 21.06.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

4 Sterne | Pluspunkte: Interessante Ansätze, flüssiger Stil | Minuspunkte: Etwas einseitig Positives Denken. Die Aufforderung dazu ist überall. Aus etwas, das eigentlich nur eine Facette des Lebens darstellt, wurde eine unrealistische Grundvoraussetzung stilisiert, die uns von Plakaten, Shampooflaschen und Teeverpackungenen als Allheilmittel entgegen geschrien wird. Und Juliane Marie Schreiber hat keine Lust mehr. „Ich möchte lieber nicht“ bringt eine andere Sicht auf die Dinge mit. Eine Abwechslung von den all den Ratgebern, die uns erklären, wie wir glücklicher werden und unser Leben optimieren können, weil wir mit positivem Denken alles schaffen können. „Ich möchte lieber nicht“ hebt die Notwendigkeit des negativen Denkens hervor, erklärt, warum es wichtig ist, auch die weniger guten Gefühle zuzulassen. Und dass eben nicht alles in unserer Hand liegt – egal, wie positiv wir denken. Weil es widrige Umstände gibt, weil nicht jede*r dieselben Chancen hat und vor allem: Weil positives Denken auch nicht immer das Gelbe vom Ei ist. Mit einem Großteil ihrer Worte hat die Autorin bei mir etwas zum Klingen gebracht, mich nickend zustimmen lassen. Dieses allgegenwärtige Thema gepaart mit dem flüssigen, teilweise sarkastischen Schreibstil hat „Ich möchte lieber nicht“ für mich zu einem Buch gemacht, das zum Nachdenken anregt und unterhält. Allerdings hat es mich etwas gestört, dass eine recht einseitige Sicht auf die Dinge vorgenommen wurde. Denn auch negatives Denken allein ist nicht die richtige Wahl – in meinen Augen macht es die Mischung. Die Empfindung von Glück, welche so viel intensiver ist, wenn man auch die negativen Stimmungen auslebt. Das Wissen, dass man sicherlich nicht alles selbst vorantreiben und beeinflussen kann – aber dass dabei, selbst wenn, auch das negative Denken helfen kann.

Gute Ansätze, teilweise nur etwas einseitig

Fernwehwelten am 21.06.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

4 Sterne | Pluspunkte: Interessante Ansätze, flüssiger Stil | Minuspunkte: Etwas einseitig Positives Denken. Die Aufforderung dazu ist überall. Aus etwas, das eigentlich nur eine Facette des Lebens darstellt, wurde eine unrealistische Grundvoraussetzung stilisiert, die uns von Plakaten, Shampooflaschen und Teeverpackungenen als Allheilmittel entgegen geschrien wird. Und Juliane Marie Schreiber hat keine Lust mehr. „Ich möchte lieber nicht“ bringt eine andere Sicht auf die Dinge mit. Eine Abwechslung von den all den Ratgebern, die uns erklären, wie wir glücklicher werden und unser Leben optimieren können, weil wir mit positivem Denken alles schaffen können. „Ich möchte lieber nicht“ hebt die Notwendigkeit des negativen Denkens hervor, erklärt, warum es wichtig ist, auch die weniger guten Gefühle zuzulassen. Und dass eben nicht alles in unserer Hand liegt – egal, wie positiv wir denken. Weil es widrige Umstände gibt, weil nicht jede*r dieselben Chancen hat und vor allem: Weil positives Denken auch nicht immer das Gelbe vom Ei ist. Mit einem Großteil ihrer Worte hat die Autorin bei mir etwas zum Klingen gebracht, mich nickend zustimmen lassen. Dieses allgegenwärtige Thema gepaart mit dem flüssigen, teilweise sarkastischen Schreibstil hat „Ich möchte lieber nicht“ für mich zu einem Buch gemacht, das zum Nachdenken anregt und unterhält. Allerdings hat es mich etwas gestört, dass eine recht einseitige Sicht auf die Dinge vorgenommen wurde. Denn auch negatives Denken allein ist nicht die richtige Wahl – in meinen Augen macht es die Mischung. Die Empfindung von Glück, welche so viel intensiver ist, wenn man auch die negativen Stimmungen auslebt. Das Wissen, dass man sicherlich nicht alles selbst vorantreiben und beeinflussen kann – aber dass dabei, selbst wenn, auch das negative Denken helfen kann.

Interessante Denkanstöße - Warum nicht einfach mal gegen den Terror des positiven rebellieren?

Chrissysbooks am 09.05.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In ihrem Sachbuch "Ich möchte lieber nicht - eine Rebellion gegen den Terror des Positiven" thematisiert Juliane Marie Schreiber die Grundzüge und Auswirkungen der Positiven Psychologie. Sie führt den Lesern vor Augen, in welchen Bereichen wir von einem Glücksdiktat aufgefordert werden, ständig nach vorne zu schauen und uns wohlzufühlen. So. z.B. fordern uns Wohlfühltees und Duschbäder permanent auf, positiv zu sein. Früher wurden diese Produkte anhand ihrer Inhaltstoffe vermarktet. Heute steht der Lebensstil im Vordergrund, da sie dem Konsumenten vorgeben, was er mit seinem Leben anstellen kann, wenn er dieses Produkt kauft. Doch niemand zwingend uns diesen Aufforderungen Folge zu leisten. Jeder darf auch mal schlecht drauf sein und Schwäche zeigen. Nicht immer kann alles weggelächelt oder wegtherapiert werden. Vielleicht hat auch das Negative überraschend viel Gutes. "Der Glücksterror nervt, macht alle irre und baut einen sinnlosen Erwartungsdruck auf. Er verlagert politische Probleme auf eine psychische Ebene und macht so den Einzelnen für sein Schicksal komplett verantwortlich" (S. 93). Marie Juliane Schreiber beleuchtet die verschiedenen Facetten und Auswirkungen der positiven Psychologie auf eine unterhaltsame Art. So beschreibt sie ihr Buch auch auf ihre eigene Art und Weise: " Es ist umständlich geschrieben, macht nicht glücklich, aber dafür wurde es mit dem Mittelfinger getippt" (S. 10). Alleine die zahlreichen Literaturangaben zeigen, dass die Autorin umfangreich recherchiert und etliche Studien berücksichtigt hat. Viele Argumente und Thesen sind als Denkanstöße zu verstehen und ermöglichen einen anderen Blickwinkel auf unsere Lebensführung. Insgesamt ein sehr interessantes und zum Nachdenken anregendes Buch, das sich überraschend erfrischend liest . Wer auch mal gegen den Strom schwimmen, nicht immer großartig sein und "Nein" sagen möchte, sollte dieses Buch nicht verpassen.

Interessante Denkanstöße - Warum nicht einfach mal gegen den Terror des positiven rebellieren?

Chrissysbooks am 09.05.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In ihrem Sachbuch "Ich möchte lieber nicht - eine Rebellion gegen den Terror des Positiven" thematisiert Juliane Marie Schreiber die Grundzüge und Auswirkungen der Positiven Psychologie. Sie führt den Lesern vor Augen, in welchen Bereichen wir von einem Glücksdiktat aufgefordert werden, ständig nach vorne zu schauen und uns wohlzufühlen. So. z.B. fordern uns Wohlfühltees und Duschbäder permanent auf, positiv zu sein. Früher wurden diese Produkte anhand ihrer Inhaltstoffe vermarktet. Heute steht der Lebensstil im Vordergrund, da sie dem Konsumenten vorgeben, was er mit seinem Leben anstellen kann, wenn er dieses Produkt kauft. Doch niemand zwingend uns diesen Aufforderungen Folge zu leisten. Jeder darf auch mal schlecht drauf sein und Schwäche zeigen. Nicht immer kann alles weggelächelt oder wegtherapiert werden. Vielleicht hat auch das Negative überraschend viel Gutes. "Der Glücksterror nervt, macht alle irre und baut einen sinnlosen Erwartungsdruck auf. Er verlagert politische Probleme auf eine psychische Ebene und macht so den Einzelnen für sein Schicksal komplett verantwortlich" (S. 93). Marie Juliane Schreiber beleuchtet die verschiedenen Facetten und Auswirkungen der positiven Psychologie auf eine unterhaltsame Art. So beschreibt sie ihr Buch auch auf ihre eigene Art und Weise: " Es ist umständlich geschrieben, macht nicht glücklich, aber dafür wurde es mit dem Mittelfinger getippt" (S. 10). Alleine die zahlreichen Literaturangaben zeigen, dass die Autorin umfangreich recherchiert und etliche Studien berücksichtigt hat. Viele Argumente und Thesen sind als Denkanstöße zu verstehen und ermöglichen einen anderen Blickwinkel auf unsere Lebensführung. Insgesamt ein sehr interessantes und zum Nachdenken anregendes Buch, das sich überraschend erfrischend liest . Wer auch mal gegen den Strom schwimmen, nicht immer großartig sein und "Nein" sagen möchte, sollte dieses Buch nicht verpassen.

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Tobias Groß

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Puddinglöffeln für das Seelenheil

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Haben Sie auch die Nase voll von diesen Menschen, welche in Achtsamkeit, inhaltslosen Motivationssprüchen und der permanenten Konzentration auf sich selbst das Allheilmittel gegen alles (angeblich) Schlechte sehen? Sind sie auch manchmal antriebslos, traurig oder melancholisch und sehen in diesen Gefühlszuständen nicht gleich eine Depression? Wenn ja, dann ist Juliane Marie Schreibers Buch genau das richtige für sie. »Ich möchte lieber nicht« ist eine polarisierende Streitschrift, welche den Untertitel „Eine Rebellion gegen den Terror des Positiven“ trägt. Überspitzt, jedoch passend. Denn Schreiber schaut kritisch hinter die Fassade der positiven Psychologie, die auf den ersten Blick eine Verbesserung des zwischenmenschlichen Umgangs erreichen möchte, doch genau den gegenteiligen Effekt zur Folge hat. Statt eines Miteinanders, erleben wir einen neuen Rückzug ins Private, eine neue Form des Biedermeiers. Monetär perfekt ausschlachtbar und bestehend aus Mandalas ausmalen, hyggeligem Stricken oder dem Mantra-artigem Einreden, dass man der tollste Mensch auf Erden ist. Denn die positive Psychologie ist die ideale Basis des auf (Selbst-) Optimierung, Ellenbogen und Empathielosigkeit beruhenden Kapitalismus in seiner aktuellen Ausprägung. Wer heute nicht glücklich ist, der ist krank. Und gehört therapiert. Oder noch besser: der hat nicht das richtige Mindset und sollte gecoacht werden, um ein besserer Mensch zu werden. Juliane Marie Schreiber dagegen sieht im Schimpfen oder dem negativen Blick auf die Welt eine Chance. In »Ich möchte lieber nicht« plädiert sie unter Einbeziehung von Philosophie, Soziologie und Literatur für einen melancholisch-depressiven Realismus, der zwar ökonomisch nicht so gut verwertbar ist, jedoch gegen echte Krisen besser hilft, als „seelenwärmender“ Pudding. Zwar ist Schreibers Sachbuch an vielen Stellen arg überspitzt und zieht viele der von ihr angesprochenen Aspekte ins Lächerliche, doch genau dieser Spott ist notwendig, um die Gefährlichkeit der positiven Psychologie aufzuzeigen. »Ich möchte lieber nicht« ist ein sehr lesenswerter Weckruf, der eine Gesellschaft bestehend aus Egoist:innen, Egozentriker:innen und Ichsüchtigen verhindern möchte.
5/5

Puddinglöffeln für das Seelenheil

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Haben Sie auch die Nase voll von diesen Menschen, welche in Achtsamkeit, inhaltslosen Motivationssprüchen und der permanenten Konzentration auf sich selbst das Allheilmittel gegen alles (angeblich) Schlechte sehen? Sind sie auch manchmal antriebslos, traurig oder melancholisch und sehen in diesen Gefühlszuständen nicht gleich eine Depression? Wenn ja, dann ist Juliane Marie Schreibers Buch genau das richtige für sie. »Ich möchte lieber nicht« ist eine polarisierende Streitschrift, welche den Untertitel „Eine Rebellion gegen den Terror des Positiven“ trägt. Überspitzt, jedoch passend. Denn Schreiber schaut kritisch hinter die Fassade der positiven Psychologie, die auf den ersten Blick eine Verbesserung des zwischenmenschlichen Umgangs erreichen möchte, doch genau den gegenteiligen Effekt zur Folge hat. Statt eines Miteinanders, erleben wir einen neuen Rückzug ins Private, eine neue Form des Biedermeiers. Monetär perfekt ausschlachtbar und bestehend aus Mandalas ausmalen, hyggeligem Stricken oder dem Mantra-artigem Einreden, dass man der tollste Mensch auf Erden ist. Denn die positive Psychologie ist die ideale Basis des auf (Selbst-) Optimierung, Ellenbogen und Empathielosigkeit beruhenden Kapitalismus in seiner aktuellen Ausprägung. Wer heute nicht glücklich ist, der ist krank. Und gehört therapiert. Oder noch besser: der hat nicht das richtige Mindset und sollte gecoacht werden, um ein besserer Mensch zu werden. Juliane Marie Schreiber dagegen sieht im Schimpfen oder dem negativen Blick auf die Welt eine Chance. In »Ich möchte lieber nicht« plädiert sie unter Einbeziehung von Philosophie, Soziologie und Literatur für einen melancholisch-depressiven Realismus, der zwar ökonomisch nicht so gut verwertbar ist, jedoch gegen echte Krisen besser hilft, als „seelenwärmender“ Pudding. Zwar ist Schreibers Sachbuch an vielen Stellen arg überspitzt und zieht viele der von ihr angesprochenen Aspekte ins Lächerliche, doch genau dieser Spott ist notwendig, um die Gefährlichkeit der positiven Psychologie aufzuzeigen. »Ich möchte lieber nicht« ist ein sehr lesenswerter Weckruf, der eine Gesellschaft bestehend aus Egoist:innen, Egozentriker:innen und Ichsüchtigen verhindern möchte.

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Nicole Schiller

Mayersche Neuss

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4/5

Einfach mal "Nein" sagen!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch macht auf eine humorvolle Art und Weise auf die aufgezwungene Positivität der Gesellschaft aufmerksam und rät einem dazu öfter mal "Ich möchte lieber nicht" zu sagen. Schreiber regt zum nachdenken an, zum hinterfragen, ob ein Tee mit der Aufschrift "Denk-Positiv-Tee" wirklich hilfreich ist, oder ob es gar unterdrucksetzend ist. Die Autorin erklärt auf eine wunderbare und auch humorvolle Art, dass negatives wie Wut oder sich mal aufregen etwas positives haben kann, macht dabei aber positive Sachen nicht vollkommen nieder. Im Buch geht es viel mehr darum, dass diese übermäßige Vermarktung des positiven Denkens falsch ist, genau so wie Menschen ständig zu sagen, sie müssen bloß ihr "Mindset" ändern, und schon würde ihr Leben so laufen, wie sie es haben wollen. Jeder Mensch weiß, dass es Dinge gibt, die man einfach nicht durch ein umgebautes Mindset verändern kann, solche Aussagen setzen also unnötig unter Druck und lassen die einzelne Person denken "Was ist falsch mit mir, dass ich das nicht schaffe, aber alle Anderen?" obwohl es vielen Anderen sicherlich genau so geht, es nur niemand sagen möchte, weil nur positives gewollt ist. Man sieht also schon, was für ein Chaos das alles anrichtet. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich habe es gern gelesen und hier und da wirklich gelacht. Außerdem habe ich mich an vielen Stelen selbst erkannt, wenn es um Unsicherheiten ging. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, aber besonders jenen, die sich durch das ganze Positive unsicher fühlen. Leider haben sich öfter Dinge wiederholt, weswegen ich nur 4 statt 5 Sterne gebe (leider kann man keinen halben Punkt abziehen...).
4/5

Einfach mal "Nein" sagen!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch macht auf eine humorvolle Art und Weise auf die aufgezwungene Positivität der Gesellschaft aufmerksam und rät einem dazu öfter mal "Ich möchte lieber nicht" zu sagen. Schreiber regt zum nachdenken an, zum hinterfragen, ob ein Tee mit der Aufschrift "Denk-Positiv-Tee" wirklich hilfreich ist, oder ob es gar unterdrucksetzend ist. Die Autorin erklärt auf eine wunderbare und auch humorvolle Art, dass negatives wie Wut oder sich mal aufregen etwas positives haben kann, macht dabei aber positive Sachen nicht vollkommen nieder. Im Buch geht es viel mehr darum, dass diese übermäßige Vermarktung des positiven Denkens falsch ist, genau so wie Menschen ständig zu sagen, sie müssen bloß ihr "Mindset" ändern, und schon würde ihr Leben so laufen, wie sie es haben wollen. Jeder Mensch weiß, dass es Dinge gibt, die man einfach nicht durch ein umgebautes Mindset verändern kann, solche Aussagen setzen also unnötig unter Druck und lassen die einzelne Person denken "Was ist falsch mit mir, dass ich das nicht schaffe, aber alle Anderen?" obwohl es vielen Anderen sicherlich genau so geht, es nur niemand sagen möchte, weil nur positives gewollt ist. Man sieht also schon, was für ein Chaos das alles anrichtet. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich habe es gern gelesen und hier und da wirklich gelacht. Außerdem habe ich mich an vielen Stelen selbst erkannt, wenn es um Unsicherheiten ging. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, aber besonders jenen, die sich durch das ganze Positive unsicher fühlen. Leider haben sich öfter Dinge wiederholt, weswegen ich nur 4 statt 5 Sterne gebe (leider kann man keinen halben Punkt abziehen...).

Nicole Schiller
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