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Band 1

Das Vorkommnis

Roman

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

38452

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.02.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

192

Beschreibung

Rezension

Dieses Buch ist wirklich, und das sage ich selten, ein literarisches Kunstwerk, ein virtuoses Meisterstück über Erinnerung und Verdrängung und über das, was wir eigentlich sind: Hilflose, schlecht verwurzelte, leicht zu erschütternde und zu irritierende Menschen. ("Kölner Stadt-Anzeiger")
Julia Schochs großartiger Roman handelt von einem Familiengeheimnis. Und damit auch von der Kunst, das eigene Leben neu zu erfinden. ("Die Zeit")
In ›Das Vorkommnis‹ geht Julia Schoch Brüchen in Biografien nach – in der eigenen und in denen der Ostdeutschen. (…) Aufregend gut geschrieben, in einem nüchternen, präzisen Stil. ("Berliner Zeitung")
Julia Schoch ist eine Meisterin darin, mit simplen Sätzen einen tiefen seelischen Schwindel zu beschreiben und auch beim Leser zu erzeugen. ("Die Welt, Literarische Welt")
Julia Schoch entwickelt aus Erinnerungsfragmenten ein Lebensbild, in dem Individuum und Gesellschaft gleichermaßen Kontur bekommen. Und dies in einer Sprache, die an Klarheit und Direktheit ihresgleichen in der deutschen Literatur sucht. ("ORF, Ex libris, Ö1-Buch des Monats, März 2022")
Eine Autorin, der man sich anvertrauen darf: Sie enttäuscht nie, aber sie baut Täuschungen ab. (...) Ein Gegenwartsroman, aus dem man klüger heraus- als hineingeht. ("Mitteldeutsche Zeitung")
›Das Vorkommnis‹ entfaltet eine gewaltige Tiefe. Hier das Hinterfragen, dort die Erfindung und die damit verbundene Fragilität machen dieses leise Buch so beeindruckend. ("Bayern 2, ›Diwan – Das Büchermagazin‹")
Eine Selbsterlösung, die auch die mögliche Selbstheilung einer Gesellschaft spiegelt. Ein unaufgeregtes und doch spannendes Buch, geschrieben in einer einfachen, bestechend klaren Sprache. ("WDR 3, Lesestoff")
Der Roman geht unter die Haut. (…) jedes Wort sitzt, kein Satz ist zu viel. ("MDR Kultur")

Details

Verkaufsrang

38452

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.02.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,7/13,1/2,7 cm

Gewicht

314 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-29021-0

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Highlight - 1. Teil der Trilogie

Lesemanege am 28.03.2024

Bewertungsnummer: 2164972

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon der Titel ließ mich wundern und weckte meine Neugier, denn das Wort „Vorkommnis“ ist wohl keines des alltäglichen Sprachgebrauchs. Erwartet habe ich einen Roman der Geheimniskrämerei. Bekommen habe ich genau das Gegenteil. In „Das Vorkommnis“ lernt eine Frau und Mutter unerwartet, ja aus heiterem Himmel, ihre ihr bisher unbekannte Halbschwester kennen. Der Umgang der namenlosen Ich-Erzählerin mit dem gelüfteten Familiengeheimnis steht im Mittelpunkt. Die Frage nach der Wirkung, die diese neue Frau auf bisher als sicher geglaubte Gewissheiten haben kann, bestimmt den inneren Dialog der Protagonistin mit sich selbst. Was ist wahr, was nicht? Was ist Realität, was Fiktion? Ihr ist nicht mehr klar, was wirklich passierte und was sie lediglich falsch erinnert, welche Vorstellung sie davon hat, wie sie sich verhalten hätte und wie sie sich tatsächlich verhalten hat. Nichts bleibt unausgesprochen, jeder Gedanke wird geteilt. Das Verständnis der Protagonistin von Familie wird durch das Vorkommnis in Frage gestellt. Überhaupt werden unglaublich viele Fragen aufgeworfen - an sich selbst, an die Welt - doch nicht immer gibt es eine Antwort. Beständig setzt sich die Ich-Erzählerin über Jahre mit dem Vorkommnis auseinander und erzählt dabei auch ein Stück DDR-Geschichte, die aber nicht im Vordergrund steht. Julia Schoch stellt Ratlosigkeit dar und die Frage danach, wie mit einer solchen Situation umzugehen ist, welch rationale wie irrationale Gedankengänge ein Mensch haben kann, dessen Selbstverständnis über die eigene Familie ausgehebelt wurde. Dabei erzeugt sie eine ganze besondere Dramaturgie, der sich zu entziehen nicht leicht fällt, weil sich die innere Zerrissenheit der Protagonistin mit jedem kleinteiligen Gedanken auf die Lesenden überträgt. Obwohl dies jederzeit möglich wäre, denn die einzelnen Szenen sind teils recht kurz gefasst und lassen dadurch leicht Raum, um über das Geschriebene zu sinnieren. „Das Vorkommnis“ war für mich ein grandioser Auftakt dieser Trilogie und ließ mich in ungeduldiger Vorfreude auf den zweiten Teil zurück. Highlight!
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Highlight - 1. Teil der Trilogie

Lesemanege am 28.03.2024
Bewertungsnummer: 2164972
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon der Titel ließ mich wundern und weckte meine Neugier, denn das Wort „Vorkommnis“ ist wohl keines des alltäglichen Sprachgebrauchs. Erwartet habe ich einen Roman der Geheimniskrämerei. Bekommen habe ich genau das Gegenteil. In „Das Vorkommnis“ lernt eine Frau und Mutter unerwartet, ja aus heiterem Himmel, ihre ihr bisher unbekannte Halbschwester kennen. Der Umgang der namenlosen Ich-Erzählerin mit dem gelüfteten Familiengeheimnis steht im Mittelpunkt. Die Frage nach der Wirkung, die diese neue Frau auf bisher als sicher geglaubte Gewissheiten haben kann, bestimmt den inneren Dialog der Protagonistin mit sich selbst. Was ist wahr, was nicht? Was ist Realität, was Fiktion? Ihr ist nicht mehr klar, was wirklich passierte und was sie lediglich falsch erinnert, welche Vorstellung sie davon hat, wie sie sich verhalten hätte und wie sie sich tatsächlich verhalten hat. Nichts bleibt unausgesprochen, jeder Gedanke wird geteilt. Das Verständnis der Protagonistin von Familie wird durch das Vorkommnis in Frage gestellt. Überhaupt werden unglaublich viele Fragen aufgeworfen - an sich selbst, an die Welt - doch nicht immer gibt es eine Antwort. Beständig setzt sich die Ich-Erzählerin über Jahre mit dem Vorkommnis auseinander und erzählt dabei auch ein Stück DDR-Geschichte, die aber nicht im Vordergrund steht. Julia Schoch stellt Ratlosigkeit dar und die Frage danach, wie mit einer solchen Situation umzugehen ist, welch rationale wie irrationale Gedankengänge ein Mensch haben kann, dessen Selbstverständnis über die eigene Familie ausgehebelt wurde. Dabei erzeugt sie eine ganze besondere Dramaturgie, der sich zu entziehen nicht leicht fällt, weil sich die innere Zerrissenheit der Protagonistin mit jedem kleinteiligen Gedanken auf die Lesenden überträgt. Obwohl dies jederzeit möglich wäre, denn die einzelnen Szenen sind teils recht kurz gefasst und lassen dadurch leicht Raum, um über das Geschriebene zu sinnieren. „Das Vorkommnis“ war für mich ein grandioser Auftakt dieser Trilogie und ließ mich in ungeduldiger Vorfreude auf den zweiten Teil zurück. Highlight!

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Bewertung am 07.06.2023

Bewertungsnummer: 1956373

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine emotionale Geschichte, aber leider fehlte mir der Zugang dazu. Stilistisch klar und angenehm zu lesen, aber mir persönlich etwas zu langatmig...
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Bewertung am 07.06.2023
Bewertungsnummer: 1956373
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Eine emotionale Geschichte, aber leider fehlte mir der Zugang dazu. Stilistisch klar und angenehm zu lesen, aber mir persönlich etwas zu langatmig...

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Simone Büchner

Thalia Coburg

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Überraschung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

“Das Vorkommnis” ist an sich mehr etwas Alltägliches, zumindest aber sicher keine Seltenheit. Viele Menschen haben Halbgeschwister. Für die Autorin, die plötzlich als erwachsene Frau angesprochen wird, mit dieser Offenbarung konfrontiert, ist es Anlass zurückzublicken. Zurück in die Kindheit und Jugend in der DDR, zu der Beziehung ihrer Eltern, zu ihrer Schwester und schließlich ihre selbst geschaffene Familie zu hinterfragen. Es ist ein Genuss, den Gedanken von Julia Schoch zu folgen. Es gibt keine Verhaltensregeln für überraschende Ereignisse. Man reagiert und wer vermag zu sagen, ob es richtig oder nicht richtig ist.
5/5

Überraschung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

“Das Vorkommnis” ist an sich mehr etwas Alltägliches, zumindest aber sicher keine Seltenheit. Viele Menschen haben Halbgeschwister. Für die Autorin, die plötzlich als erwachsene Frau angesprochen wird, mit dieser Offenbarung konfrontiert, ist es Anlass zurückzublicken. Zurück in die Kindheit und Jugend in der DDR, zu der Beziehung ihrer Eltern, zu ihrer Schwester und schließlich ihre selbst geschaffene Familie zu hinterfragen. Es ist ein Genuss, den Gedanken von Julia Schoch zu folgen. Es gibt keine Verhaltensregeln für überraschende Ereignisse. Man reagiert und wer vermag zu sagen, ob es richtig oder nicht richtig ist.

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Annegrit Fehringer

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Brillant!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Julia Schoch ist eine Meisterin Gefühle und Gedanken in Worte zu kleiden! Dieser Roman ist ein sehr eindringliches Lese-Erlebnis!
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