Produktbild: Dienstmädel in Bella Italia
Band 8

Dienstmädel in Bella Italia Südtirolerinnen erzählen

25

16,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.05.2022

Abbildungen

5 schwarz-weiße Fotos

Verlag

Athesia-Tappeiner Verlag

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/1,5 cm

Gewicht

266 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Sprache

Deutsch

EAN

9788868396022

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.05.2022

Abbildungen

5 schwarz-weiße Fotos

Verlag

Athesia-Tappeiner Verlag

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/1,5 cm

Gewicht

266 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Sprache

Deutsch

EAN

9788868396022

Herstelleradresse

Athesia Tappeiner Verlag
Avogadrostraße 6
39100 Bozen
IT

Email: bernhard.fetsch@athesia-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    24.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erinnerungen aus dem Südtirol

    In diesem Buch begleiten wir 5 junge Frauen, die sich aus dem Südtirol in eine fremde Stadt begeben, um als Dienstmädchen, Gesellschafterin oder Köchin zu arbeiten. Die Autorin hat es geschafft, die Erlebnisse der jungen Frauen authentisch nachzuerzählen, als hätten sie ihre Gedanken selbst niedergeschrieben. In jede Geschichte kann sich der Leser vollständig hineinversetzen, fiebert mit ihnen mit und hofft, dass alles glatt läuft. Eindrücklich erzählt fand ich, wie zwei Welten aufeinanderprallen, welche Ängste/Bedenken die Dienstmädchen hatten und welche Schwierigkeiten sie hatten, in einem fremden Ort alleine zurechtzukommen - ohne Verwandte oder Freunde in der Nähe. Auch konnte ich für mich geschichtlichen Kontext über den Südtirol mitnehmen, was jeweils sehr schön in die Berichte eingebaut wurde. Kurzum, die Lektüre hat sich sehr gelohnt, hat mich sehr nachdenklich zurückgelassen und stellt eine wertvolle und gelungene Dokumentation der Aufenthalte der 5 Frauen dar.

  • Yernaya

    5/5

    02.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Geschichtslesebuch der besonderen Art

    "Sicher, es war schön und wertvoll, etwas Neues zu sehen und zu erleben, aber es war doch die Not gewesen, die sie veranlasst hatte, in die Fremde zu gehen." Sabine Peer lässt in ihrem Buch "Dienstmädchen in Bella Italia - Südtirolerinnen erzählen" die Erinnerungen von fünf Frauen lebendig werden, die in den 1950er und 1960er Jahren aus der armen Bergregion Südtirol in reiche italienische Familien geholt worden sind, um dort als Hausangestellte zu arbeiten. Die Lebenswelt der Töchter aus kinderreichen Bauernfamilien wird dabei ebenso dargestellt wie die italienische Klassengesellschaft und die unzumutbaren Arbeitsbedingungen, denen die zumeist minderjährigen Dienstmädel ausgesetzt waren. Ganz nebenbei erfahren die Leserinnen und Leser so auch vieles über die politische, soziale und wirtschaftliche Geschichte Südtirols. Im Mittelpunkt steht jedoch immer die Sicht der Zeitzeuginnen und deren Erleben. Sabine Peer geht sehr wertschätzend damit um, dass diese Frauen oder ihre Nachkommen ihre persönliche Geschichte mit ihr geteilt haben. Die Geschichten sind unterschiedlich, auch wenn sich manches wie ein roter Faden durch das Büchlein zieht. Dazu zählt das Ankommen eines jungen Mädchens ohne Geld und oft ohne Sprachkenntnisse, ohne Reiseerfahrung und ohne ein Bewusstsein über die eigenen Rechte auf dem Bahnhof einer italienischen Großstadt. So ist eine jede dieser Geschichten am Ende auch ein Stück Emanzipation, mal mehr und mal weniger. Auch wenn das Büchlein sich schnell lesen lässt, man sollte sich Zeit lassen, um die einzelnen Geschichten wirken zu lassen und die jeweils dazugehörigen alten Fotographien zu betrachten. Und soviel sei schon verraten: es gibt die Aussicht auf einen Folgeband.

  • Frie

    aus Hamburg

    5/5

    26.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Kleinod

    In diesem hübschen kleinen Buch lässt Sabine Peer die Geschichte von 5 verschiedenen Südtirolerinnen aufleben, die in den 50ern zum Arbeiten nach Italien gegangen sind. Sie waren als Haushälterinnen, Kindermädchen, Köchin oder auch als alles gleichzeitig tätig. Die reichen Familien haben 'ihre Mädchen ' sehr unterschiedlich gut behandelt. Vom eigenen Zimmer über Zimmer mit mehreren anderen Angestellten bis hin zum Bett im Kleinkinderschlafzimmer war alles dabei. Das eine Mädchen gehört quasi zur Familie, die andere wird zur Leibeigenen. Peer findet eine Sprache, die der oft kurzen schulischen Bildung gerecht wird und den Leser:innen das Gefühl gibt, mit den jungen Frauen am gleichen Tisch gesessen zu haben. Bis zu diesem Buch waren meine Kenntnisse über die politische Situation Südtirols wirklich schmal. Es ist sehr interessant, wenn auch diese Themen in den Lebensbildern auftauchen. Mich hat das Buch in verschiedener Hinsicht nachdenklich gemacht: wie traurig, daß manche südtiroler Familie froh war, die Kinder auf diesem Wege 'los' zu sein: eine Esserin weniger. Wie ausbeutend die reichen Familien zum Teil waren. Wie wacker sich die jungen Frauen in der fremden Umgebung geschlagen haben. Die große Bedeutung des sonntäglichen Kirchgangs; ob als vertraute Routine oder vielleicht auch spirituelle Unterstützung. Die Bescheidenheit der Frauen finde ich berührend. Das Buch ist flüssig geschrieben und ich bin ein bisschen traurig, das es so schnell gelesen ist. Mit den schwarzweiß Photos der Dienstmädchen ist es sehr ansprechend gestaltet. Es ist ein schönes Geschenk und ich werde es für diesen Zweck jetzt gleich 2x erwerben. Für mich 5 Sterne.

  • Frie

    aus Hamburg

    5/5

    26.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In diesem hübschen kleinen…

    In diesem hübschen kleinen Buch lässt Sabine Peer die Geschichte von 5 verschiedenen Südtirolerinnen aufleben, die in den 50ern zum Arbeiten nach Italien gegangen sind. Sie waren als Haushälterinnen, Kindermädchen, Köchin oder auch als alles gleichzeitig tätig. Die reichen Familien haben 'ihre Mädchen ' sehr unterschiedlich gut behandelt. Vom eigenen Zimmer über Zimmer mit mehreren anderen Angestellten bis hin zum Bett im Kleinkinderschlafzimmer war alles dabei. Das eine Mädchen gehört quasi zur Familie, die andere wird zur Leibeigenen. Peer findet eine Sprache, die der oft kurzen schulischen Bildung gerecht wird und den Leser:innen das Gefühl gibt, mit den jungen Frauen am gleichen Tisch gesessen zu haben. Bis zu diesem Buch waren meine Kenntnisse über die politische Situation Südtirols wirklich schmal. Es ist sehr interessant, wenn auch diese Themen in den Lebensbildern auftauchen. Mich hat das Buch in verschiedener Hinsicht nachdenklich gemacht: wie traurig, daß manche südtiroler Familie froh war, die Kinder auf diesem Wege 'los' zu sein: eine Esserin weniger. Wie ausbeutend die reichen Familien zum Teil waren. Wie wacker sich die jungen Frauen in der fremden Umgebung geschlagen haben. Die große Bedeutung des sonntäglichen Kirchgangs; ob als vertraute Routine oder vielleicht auch spirituelle Unterstützung. Die Bescheidenheit der Frauen finde ich berührend. Das Buch ist flüssig geschrieben und ich bin ein bisschen traurig, das es so schnell gelesen ist. Mit den schwarzweiß Photos der Dienstmädchen ist es sehr ansprechend gestaltet. Es ist ein schönes Geschenk und ich werde es für diesen Zweck jetzt gleich 2x erwerben. Für mich 5 Sterne.

  • Reginchen

    aus Görlitz

    5/5

    20.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Arbeiten fern von der Heimat.

    Das Buch erzählt von 5 jungen Frauen, welche ihre Heimat verließen ,um aus dem ländlichen Leben auszubrechen . Sie stammen aus ärmlichen Familien in Südtirol. Sie wollen selbst Geld verdienen und auch Italiensch lernen. Deshalb nehmen sie bei reichen italienischen Familien, Stellen als Köchin, Kindermädchen, oder auch als Gesellschafterin , an. Mich haben die Geschichten der 5 jungen Frauen sehr beeindruckt. So allein in der Fremde und ohne Sprachkenntnisse, bestimmt auch manchmal mit Heimweh. Jede von Ihnen machte unterschiedliche Erfahrungen. Manche wurde von der Herrschaft gut behandelt, Andere wieder mußten schwer arbeiten und wurden ausgenutzt. Mich hat das Buch sehr berührt. Es war sehr informativ und ich habe mit den Frauen mitgefiebert. Von mir eine Lesempfehlung und 5 Sterne.Arbeiten

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