Produktbild: Dienstmädel in Bella Italia
Gebraucht Band 1

Dienstmädel in Bella Italia Südtirolerinnen erzählen

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.05.2022

Abbildungen

5 schwarz-weiße Fotos

Verlag

Athesia-Tappeiner Verlag

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/1,5 cm

Gewicht

266 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003409035

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.05.2022

Abbildungen

5 schwarz-weiße Fotos

Verlag

Athesia-Tappeiner Verlag

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/1,5 cm

Gewicht

266 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003409035

Herstelleradresse

Athesia Tappeiner Verlag
Avogadrostraße 6
39100 Bozen
IT

Email: info@athesia.it

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  • Aischa

    5/5

    16.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie schon im ersten Band gibt…

    Wie schon im ersten Band gibt Sabine Peer auch diesmal wieder Südtirolerinnen eine Stimme, die in den 1950er und 1960er Jahren als Kindermädchen oder Haushaltshilfe in wohlhabende italienische Haushalte kamen. Obgleich im gleichen Land, kamen sich die jungen Frauen wohl wie in einer anderen Welt vor, so groß waren die Unterschiede zwischen ihren heimatlichen Bergdörfern und den großen, modernen Städten, in denen sie Anstellung fanden. In großer Armut, konservativ und erzkatholisch erzogen und oft mit nur sehr spärlicher Schulbildung aufgewachsen mussten sich die Südtirolerinnen in der Ferne teils ohne italienische Sprachkenntnisse zurecht finden. Heimweh war vorprogrammiert, doch eine vorzeitige Rückkehr kam aufgrund der wirtschaftlichen Not nicht in Frage. Das Buch entstand anhand der Methode der sogenannten "Oral History", d.h. die Autorin sprach persönlich mit den Hauptpersonen bzw. deren Angehörigen und erhielt so Informationen aus erster und zweiter Hand. Peer versteht es hervorragend, Nähe zu den Protagonistinnen zu schaffen. Sie schildert die ergreifenden Lebensumstände, die Gedanken und Gefühle der jungen Frauen, die manch Schönes erlebten, aber auch unfassbar Schreckliches, wie etwa sexuelle Übergriffe in einem der reichen Herrschaftshäuser. Dabei bleibt die Erzählung voller Empathie, aber ohne Sensationsgier. Peer bindet in ihrer Erzählung die persönlichen Schicksale der "Dienstmädel" geschickt in politische und geschichtliche Hintergründe ein, so dass die Lektüre nicht nur fesselnde Einblicke in Einzelbiografien gibt, sondern überdies anschaulich Zeitgeschichte vermittelt. Sehr gut hat mir das hilfreiche Glossar gefallen, in dem sowohl südtirolerische und italienische Begriffe übersetzt werden als auch wichtige Schlagworte erklärt sind. Ein sehr empfehlenswertes Büchlein, das einen weitgehend unbeachteten Aspekt der südtiroler Geschichte beleuchtet.

  • Aischa

    aus Kissing

    5/5

    16.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeitzeuginnen erzählen

    Wie schon im ersten Band gibt Sabine Peer auch diesmal wieder Südtirolerinnen eine Stimme, die in den 1950er und 1960er Jahren als Kindermädchen oder Haushaltshilfe in wohlhabende italienische Haushalte kamen. Obgleich im gleichen Land, kamen sich die jungen Frauen wohl wie in einer anderen Welt vor, so groß waren die Unterschiede zwischen ihren heimatlichen Bergdörfern und den großen, modernen Städten, in denen sie Anstellung fanden. In großer Armut, konservativ und erzkatholisch erzogen und oft mit nur sehr spärlicher Schulbildung aufgewachsen mussten sich die Südtirolerinnen in der Ferne teils ohne italienische Sprachkenntnisse zurecht finden. Heimweh war vorprogrammiert, doch eine vorzeitige Rückkehr kam aufgrund der wirtschaftlichen Not nicht in Frage. Das Buch entstand anhand der Methode der sogenannten "Oral History", d.h. die Autorin sprach persönlich mit den Hauptpersonen bzw. deren Angehörigen und erhielt so Informationen aus erster und zweiter Hand. Peer versteht es hervorragend, Nähe zu den Protagonistinnen zu schaffen. Sie schildert die ergreifenden Lebensumstände, die Gedanken und Gefühle der jungen Frauen, die manch Schönes erlebten, aber auch unfassbar Schreckliches, wie etwa sexuelle Übergriffe in einem der reichen Herrschaftshäuser. Dabei bleibt die Erzählung voller Empathie, aber ohne Sensationsgier. Peer bindet in ihrer Erzählung die persönlichen Schicksale der "Dienstmädel" geschickt in politische und geschichtliche Hintergründe ein, so dass die Lektüre nicht nur fesselnde Einblicke in Einzelbiografien gibt, sondern überdies anschaulich Zeitgeschichte vermittelt. Sehr gut hat mir das hilfreiche Glossar gefallen, in dem sowohl südtirolerische und italienische Begriffe übersetzt werden als auch wichtige Schlagworte erklärt sind. Ein sehr empfehlenswertes Büchlein, das einen weitgehend unbeachteten Aspekt der südtiroler Geschichte beleuchtet.

  • Bewertung

    5/5

    07.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dienstmädchen der 50er und 60er Jahre in Italien

    In diesem Buch wird die Lebensgeschichte vierer Südtirolerinnen erzählt, die in den 50-60er Jahre aus den Bergdörfern in andere Teile Italiens ihren Dienst als Kinder- und Hausmädchen antraten. Schon im ersten Band bekamen fünf Frauen die Möglichkeit, ihre Erlebnisse mit der Welt zu teilen. Diese Fortsetzung beleuchtet, wie ich finde, neue Aspekte und ist gut unabhängig vom ersten Band lesbar. Sabine Peer schafft es, einfühlsam und respektvoll die Dienstzeit aus der Sichtweise der Südtirolerinnen zu erzählen - alles basierend auf Interviews mit den Frauen. Die Gefühlswelt sowie die Schilderungen werden prägnant beschrieben, denn es wirkt so, als schreiben die Südtirolerinnen ihre Geschichten selbst nieder! Die Neugier und die Aufbruchstimmung der jungen Frauen färbt auf den Leser ab. Es werden auch nicht so schöne Erfahrungen geteilt, die leider einige Dienstmädchen erleben mussten. Auch in diesem Band verwebt die Autorin historischen Kontext mit den Erfahrungen der jungen Frauen, sodass man auch geschichtlich Neues dazulernt! Wer sich intensiv mit dem Südtirol in der Nachkriegszeit befassen will, der ist mit dem Buch sowie mit dem ersten Band sicher gut bedient. Aber auch sonst ist dies eine lehrreiche Lektüre, die ich allen empfehlen würde.

  • Leseprinzessin59

    5/5

    02.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schicksale

    Dieses Buch ist das zweite Buch über die "Dienstmädel in Bella Italia" von Sabine Peer. Vier authentische Schicksale von armen Südtirolerinnen, die in Italien als Dienstmädel ihr Glück suchten. Jedem einzelnen Kapitel steht das Foto, Name , Geburtsjahr und die Herkunft vorne an. Sabine Peer berichtet jedes einzelne Schicksal einfühlsam und authentisch. Sie gibt jeder jungen Frau eine Stimme. So authentisch, daß ich mit jeder der Frauen gelitten, gehofft und mich gefreut habe. Kurz gesagt, das Buch hat mich sehr gut unterhalten und ich kann jedem empfehlen, es zu lesen.

  • Bewertung

    5/5

    21.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Südtirolerinnen

    Dienstmädchen in Bella Italia Von den Bergdörfern in die Palazzi Von Sabine Peer Das Buch erzählt vom Schicksal von den Bewohnerinnen des Südtirols. Keine Österreicher mehr aber irgendwie auch nicht Italiener. Sie haben ja zum Teil nicht mal Italienisch verstanden und geschweige den gesprochen. In den Bergen des Südtirols in Kinderreichen Familien aufgewachsen, hiess es so bald die Schulzeit zu Ende war. Geld verdienen und die Familie zuhause unterstützten. Die Frauen, um die es in diesem Buch geht haben Jahrgange 1933-1949 also eigentlich noch gar nicht so lange her. Aber dennoch liest es sich wie aus einer anderen Zeit. Sie alle haben sich in den 1950 und 1960 Jahre aufgemacht nach Italien um sich als Dienstmädchen etwas dazu zu verdienen. Die jungen Südtirolerinnen waren gern gesehene Arbeiterinnen in den reichen Familien Italiens. Sie wahren fleißig und zuverlässig und natürlich sehr katholisch erzogen worden. Was den reichen Leuten sehr gefallen hat. Auch murten sie nicht und hatten keine hohen Ansprüche. Was sie alles erlebt haben wird in diesem Buch sehr schön geschrieben. Von allen Hochs und Tief. Vom Verliebtsein und auch bitterer Liebeskummer. Aber die meisten hat es doch wieder in die Heimat gezogen um zu Heiraten. Sehr Interessante wahre Geschichten

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