Das Haus der Hebammen - Susannes Sehnsucht
Die Hebammen von Köln Band 1

Das Haus der Hebammen - Susannes Sehnsucht

Roman

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Das Haus der Hebammen - Susannes Sehnsucht

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Beschreibung

Für sie ist der Beruf eine Berufung: die Hebammen aus dem Haus der guten Hoffnung!

Köln. Susanne, Carola und Ella arbeiten als Hebammen im selben Krankenhaus und sind gute Freundinnen. Als sie in der Cranachstraße 21 ein leer stehendes Haus entdecken, entscheiden sie sich, ein Geburtshaus zu gründen. Sie träumen davon, den werdenden Müttern und deren Babys die bestmögliche Geburt zu schenken - voll Geborgenheit und Wärme - und sie auch danach weiter zu begleiten. Als Susanne eine Frau betreut, die vorgibt, ihr erstes Kind zu erwarten, erkennt die erfahrene Hebamme anhand einiger Narben sofort die Lüge. Warum verheimlicht ihre Patientin die frühere Geburt? Sofort reißen bei Susanne alte Wunden auf. Denn sie hat in jungen Jahren eine Tochter geboren, die sie weggeben musste ...

Ein berührender Roman über die kleinen und großen Dramen, über Schmerz, Freude und den Glauben, dass am Ende alles gut wird.

Die Trilogie um das Geburtshaus in der Cranachstraße:
Band 1: Das Haus der guten Hoffnung - Susannes Sehnsucht
Band 2: Das Haus der guten Hoffnung - Carolas Chance
Band 3: Das Haus der guten Hoffnung - Ellas Entscheidung
Die Bücher erzählen eigenständige Geschichten und können unabhängig voneinander gelesen werden.

Details

Verkaufsrang

722

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

01.05.2022

Beschreibung

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ePUB

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Verkaufsrang

722

Erscheinungsdatum

01.05.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

3592 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641274320

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Träume, Hoffnungen, Enttäuschungen

Bewertung aus Villingen-Schwenningen am 25.09.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Die Hebammen Susanne, Carola und Ella sind genervt von ihrem Arbeitsalltag im Krankenhaus , der ihrer Ansicht nach den werdenden Müttern nicht gerecht wird. Da ist es ein Wink des Schicksals, als Susanne ein leerstehendes Haus entdeckt, in das sie sich sofort verliebt. Die drei Frauen stürzen sich in das Abenteuer Selbstständigkeit und gründen das erste Geburtshaus Kölns - gegen den Widerstand einiger Ärzte und mit der Begeisterung der schwangeren Frauen. Nicht nur der Alltag im Beruf ist turbulent, auch im Privatleben ist immer was los. Ich habe das Buch mit Begeisterung gelesen und konnte dabei meinen Alltag vergessen. Jede der drei Hebammen hat eine eigene Persönlichkeit und ihre ganz eigene Geschichte. Zusammen sind sie ein wunderbares Team. Carola war mir die liebste. Vermutlich weil sie in einer ähnlichen Lebenssituation ist wie ich. Beruf und Familienalltag wollen bewältigt und unter einen Hut gebracht werden. Ich konnte Carolas Gefühle, nie den Anforderungen gerecht zu werden, gut nachempfinden. Ella ist die jüngste und ihr stehen noch alle Wege offen. Beruf oder Ehefrau und Mutter. Die Geschichte fokussiert sich in diesem Band auf Susanne. Ich fand es bewundernswert, wie sie die Selbstständigkeit mutig angeht. Nach einer fast schon traumatischen Erfahrung findet sie auch die Liebe und lässt sich nach anfänglichen Zögern darauf ein. Was mich aber zunehmend gestört hat, war ihr Hadern mit der Vergangenheit. Ich konnte manches nachvollziehen und sie hatte auch mein Mitgefühl, aber sie war geradezu besessen davon. Aufgelockert wird der Roman mit den Geschehnissen im Geburtshaus, wo manchmal große Trauer, aber überwiegend große Freude zuhause sind. Für mich war die Geschichte rundum gelungen, weil ich mich gut in die Situation der Hebammen und auch der werdenden Mütter einfühlen konnte. Und es war spannend, die drei Frauen ein Stück auf ihrem Lebensweg zu begleiten.

Träume, Hoffnungen, Enttäuschungen

Bewertung aus Villingen-Schwenningen am 25.09.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Die Hebammen Susanne, Carola und Ella sind genervt von ihrem Arbeitsalltag im Krankenhaus , der ihrer Ansicht nach den werdenden Müttern nicht gerecht wird. Da ist es ein Wink des Schicksals, als Susanne ein leerstehendes Haus entdeckt, in das sie sich sofort verliebt. Die drei Frauen stürzen sich in das Abenteuer Selbstständigkeit und gründen das erste Geburtshaus Kölns - gegen den Widerstand einiger Ärzte und mit der Begeisterung der schwangeren Frauen. Nicht nur der Alltag im Beruf ist turbulent, auch im Privatleben ist immer was los. Ich habe das Buch mit Begeisterung gelesen und konnte dabei meinen Alltag vergessen. Jede der drei Hebammen hat eine eigene Persönlichkeit und ihre ganz eigene Geschichte. Zusammen sind sie ein wunderbares Team. Carola war mir die liebste. Vermutlich weil sie in einer ähnlichen Lebenssituation ist wie ich. Beruf und Familienalltag wollen bewältigt und unter einen Hut gebracht werden. Ich konnte Carolas Gefühle, nie den Anforderungen gerecht zu werden, gut nachempfinden. Ella ist die jüngste und ihr stehen noch alle Wege offen. Beruf oder Ehefrau und Mutter. Die Geschichte fokussiert sich in diesem Band auf Susanne. Ich fand es bewundernswert, wie sie die Selbstständigkeit mutig angeht. Nach einer fast schon traumatischen Erfahrung findet sie auch die Liebe und lässt sich nach anfänglichen Zögern darauf ein. Was mich aber zunehmend gestört hat, war ihr Hadern mit der Vergangenheit. Ich konnte manches nachvollziehen und sie hatte auch mein Mitgefühl, aber sie war geradezu besessen davon. Aufgelockert wird der Roman mit den Geschehnissen im Geburtshaus, wo manchmal große Trauer, aber überwiegend große Freude zuhause sind. Für mich war die Geschichte rundum gelungen, weil ich mich gut in die Situation der Hebammen und auch der werdenden Mütter einfühlen konnte. Und es war spannend, die drei Frauen ein Stück auf ihrem Lebensweg zu begleiten.

Leichte aber gut gemachte Unterhaltung

ice_flower aus Aschersleben am 24.07.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

1989 in Köln: Die drei Hebammen Carola, Susanne und Ella wollen das erste Geburtshaus in Köln gründen und weg von reinen Klinikgeburten, sondern den Müttern allumfassend eine sehr persönliche Betreuung bieten. Neben dieser Idee, die sie auch in die Tat umsetzen, kommt es zu allerlei Ereignissen im Leben der drei Protagonistinnen. Vorrangig beschäftigt sich das Buch, wie der Titel bereits sagt, mit Susannes Geschichte. Das Buch „Das Haus der Hebammen – Susannes Sehnsucht“ stammt aus der Feder der Autorin Marie Adams. Der Name ist das Pseudonym der Autorin Daniela Nagel, von der mir noch kein Werk bekannt war. Das Buch ist also der Start zu ihrer Hebammen-Serie, wobei die Bände unabhängig voneinander gelesen werden können. Ich persönlich mag es aber mit Band 1 zu starten, damit mir eventuelle Hintergrundinformationen nicht verloren gehen. Das Cover des Buches ist bunt und fröhlich und zeigt die Hebammen. Ein bisschen kitschig finde ich es, aber die Geschichte klingt dennoch vielversprechend. Ich interessiere mich, mittlerweile bin ich selbst Mutter von 2 Kindern, sehr für die Arbeit der Hebammen und die medizinischen Entwicklungen in diesem Bereich. Man kann die Arbeit einer Hebamme nicht hoch genug einschätzen. Auch hier werden die Figuren sofort sympathisch und zeigen sich als engagierte Frauen, die ihren Beruf tatsächlich als Berufung leben. Die Autorin hat einen sehr angenehmen und einnehmenden Schreibstil und gerne verfolgt man die Lebensgeschichte der Damen und ihrer Familien und/oder Entscheidungen. Die Kapitel sind recht lang, sind aber nochmals unterteilt, da die Handlung zwischen den Protagonisten wechselt. Die Spannung des Buches würde ich nicht als überragend bezeichnen, es ist schließlich kein düsterer Thriller, aber trotzdem möchte man wissen, wie es weiter geht. Sehr gut gelungen ist außerdem das zeitliche Bild, was die Autorin zeichnet und einordnet. Die Zeit ist noch gar nicht so lange her und immer noch findet man zur heutigen Zeit Parallelen, z. Bsp. muss eine Mutter sich heute ebenfalls noch rechtfertigen, warum sie arbeiten geht, anstatt sich nur für die Kinder aufzuopfern. Das Gesellschaftsbild, welches hier gezeichnet wird, ist nebenher sehr authentisch und man kann sich als Mutter allzu oft damit identifizieren. Mein Kritikpunkt bezieht sich wie so oft auf das Ende des Buches, denn das kam wieder zu schnell und unverhofft, auch wenn es ein gutes Ende ist. Da wird immer über Seiten eine großartige Geschichte aufgebaut und am Ende alles plötzlich zu Ende gebracht, als ob die Buchseiten für mehr nicht ausgereicht hätten. Das finde ich sehr schade. Natürlich, es gibt eine Fortsetzung, aber die beschäftigt sich formal gesehen mit der nächsten Hebamme. Insgesamt könnte man den Titel aber etwas als irreführend bezeichnen, denn es geht in Teil 1 nicht nur um Susanne und ich finde nicht, dass sie stets im Vordergrund steht. Weitere Kritik ist, dass alles in der Geschichte relativ harmonisch und happy verläuft. Es ist eine absolute Wohlfühlgeschichte, keine Frage, aber es könnte noch mehr auf Geburten oder Komplikationen eingegangen werden, um es noch authentischer zu machen. Zum Schluss bleibt es ein seichter Einblick in das Leben der Hebammen. Mein Fazit: Ich vergebe damit 4 von 5 Sternen, da mich das Buch gut unterhalten hat und ich die Arbeit der Hebammen ganz toll finde und ich kann es daher Liebhabern solcher Bücher nur weiterempfehlen.

Leichte aber gut gemachte Unterhaltung

ice_flower aus Aschersleben am 24.07.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

1989 in Köln: Die drei Hebammen Carola, Susanne und Ella wollen das erste Geburtshaus in Köln gründen und weg von reinen Klinikgeburten, sondern den Müttern allumfassend eine sehr persönliche Betreuung bieten. Neben dieser Idee, die sie auch in die Tat umsetzen, kommt es zu allerlei Ereignissen im Leben der drei Protagonistinnen. Vorrangig beschäftigt sich das Buch, wie der Titel bereits sagt, mit Susannes Geschichte. Das Buch „Das Haus der Hebammen – Susannes Sehnsucht“ stammt aus der Feder der Autorin Marie Adams. Der Name ist das Pseudonym der Autorin Daniela Nagel, von der mir noch kein Werk bekannt war. Das Buch ist also der Start zu ihrer Hebammen-Serie, wobei die Bände unabhängig voneinander gelesen werden können. Ich persönlich mag es aber mit Band 1 zu starten, damit mir eventuelle Hintergrundinformationen nicht verloren gehen. Das Cover des Buches ist bunt und fröhlich und zeigt die Hebammen. Ein bisschen kitschig finde ich es, aber die Geschichte klingt dennoch vielversprechend. Ich interessiere mich, mittlerweile bin ich selbst Mutter von 2 Kindern, sehr für die Arbeit der Hebammen und die medizinischen Entwicklungen in diesem Bereich. Man kann die Arbeit einer Hebamme nicht hoch genug einschätzen. Auch hier werden die Figuren sofort sympathisch und zeigen sich als engagierte Frauen, die ihren Beruf tatsächlich als Berufung leben. Die Autorin hat einen sehr angenehmen und einnehmenden Schreibstil und gerne verfolgt man die Lebensgeschichte der Damen und ihrer Familien und/oder Entscheidungen. Die Kapitel sind recht lang, sind aber nochmals unterteilt, da die Handlung zwischen den Protagonisten wechselt. Die Spannung des Buches würde ich nicht als überragend bezeichnen, es ist schließlich kein düsterer Thriller, aber trotzdem möchte man wissen, wie es weiter geht. Sehr gut gelungen ist außerdem das zeitliche Bild, was die Autorin zeichnet und einordnet. Die Zeit ist noch gar nicht so lange her und immer noch findet man zur heutigen Zeit Parallelen, z. Bsp. muss eine Mutter sich heute ebenfalls noch rechtfertigen, warum sie arbeiten geht, anstatt sich nur für die Kinder aufzuopfern. Das Gesellschaftsbild, welches hier gezeichnet wird, ist nebenher sehr authentisch und man kann sich als Mutter allzu oft damit identifizieren. Mein Kritikpunkt bezieht sich wie so oft auf das Ende des Buches, denn das kam wieder zu schnell und unverhofft, auch wenn es ein gutes Ende ist. Da wird immer über Seiten eine großartige Geschichte aufgebaut und am Ende alles plötzlich zu Ende gebracht, als ob die Buchseiten für mehr nicht ausgereicht hätten. Das finde ich sehr schade. Natürlich, es gibt eine Fortsetzung, aber die beschäftigt sich formal gesehen mit der nächsten Hebamme. Insgesamt könnte man den Titel aber etwas als irreführend bezeichnen, denn es geht in Teil 1 nicht nur um Susanne und ich finde nicht, dass sie stets im Vordergrund steht. Weitere Kritik ist, dass alles in der Geschichte relativ harmonisch und happy verläuft. Es ist eine absolute Wohlfühlgeschichte, keine Frage, aber es könnte noch mehr auf Geburten oder Komplikationen eingegangen werden, um es noch authentischer zu machen. Zum Schluss bleibt es ein seichter Einblick in das Leben der Hebammen. Mein Fazit: Ich vergebe damit 4 von 5 Sternen, da mich das Buch gut unterhalten hat und ich die Arbeit der Hebammen ganz toll finde und ich kann es daher Liebhabern solcher Bücher nur weiterempfehlen.

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Ein Haus der Geborgenheit

Bewertet: eBook (ePUB)

Die Autorin Marie Adams habe ich 2017 für mich entdeckt. In dem Jahr hatte sie im Rahmen der „Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautorinnen und -autoren – Delia“ eine Lesung aus ihrem damals aktuellen Roman „Das Café der guten Wünsche“. Das Buch hatte mich gleich begeistert und ist heute noch mein Lieblingsbuch von ihr. Jetzt aktuell sind gerade die ersten beiden Bände der Trilogie „Das Haus der Hebammen“ erschienen, Band 3 folgt am 21.09.2022. Zum Inhalt muss ich Ihnen an dieser Stelle gar nichts weiter schreiben. Der Klappentext gibt gleich alles wieder, was man zu diesem Auftaktband wissen muss, bzw. er verrät leider gleich ein Geheimnis. Der Roman spielt 1989 in Köln. Und eigentlich meinte ich, dass sich seitdem zum Thema Geburt und Geburtshilfe gar nicht so viel getan hat, bzw. es sich sogar eher zum Schlechteren entwickelt hat. Aber da muss ich mich wohl täuschen. Das kann aber auch daher rühren, dass ich kinderlos bin und auch keine Freundinnen hatte, die ich bis zur Geburt begleiten konnte. Ich dachte tatsächlich, dass es auch 1989 noch nicht schwierig war zu entscheiden, wie und wo man sein Kind bekommt. Aber dem ist wohl nicht so gewesen. Marie Adams ist selbst Mutter von 5 Kindern, die sie z.T. tatsächlich in einem Geburtshaus zur Welt gebracht hat. Dies hat sie auf die Idee gebracht, diesen Roman zu schreiben. Die drei Protagonistinnen (Susanne, Carola und Ella) sind ursprünglich angestellte Hebammen in einem Krankenhaus gewesen, bevor sie sich mit dem Geburtshaus selbständig machen. Im Krankenhaus war es zu dieser Zeit Usus, dass werdende Mütter nicht immer von der gleichen Hebamme betreut wurden. Offensichtlich konnte diese sogar während des Geburtsvorgangs gewechselt werden, wenn ihre Schicht gerade zu Ende war. Das hat natürlich für Stress bei den Müttern gesorgt. In diesem Geburtshaus sollen die Mütter nun die ganzen Vorsorgeuntersuchungen, die Geburt und auch die Nachversorgung von nur einer Hebamme bekommen. So entsteht ein Vertrauensverhältnis, was für alle Beteiligten deutlich angenehmer ist. Natürlich haben sich die Hebammen auch mit den naheliegenden Krankenhäusern abgesprochen, dass die werdenden Mütter bei Komplikationen in die Krankenhäuser aufgenommen werden. Heutzutage hat sich diese Situation meines Wissens wieder deutlich verschlechtert, da die Hebammen sehr teure Versicherungen abschließen müssen, so dass sich eine Selbständigkeit kaum noch lohnt. In ihrer Danksagung und Nachwort schreibt die Autorin: „Mein Anliegen mit dieser Romanserie ist es auch, Aufmerksamkeit für die wertvolle Arbeit von Hebammen zu schaffen und vielleicht dadurch sogar einen Teil beizutragen, dass ihre Arbeits- und damit Startbedingungen für die Familien verbessert werden.“ Dieser Roman ist ein schöner, warmherziger Roman um drei sehr unterschiedliche Frauen. Susanne, die Hauptperson des 1. Bands ist alleinstehend und lebt für ihren Beruf. Wie aus dem Klappentext hervorgeht, hat sie selbst einmal ein Kind geboren, was sie weggeben musste. Sie selbst ist voller Schuldgefühle deswegen und meint, dass sie deshalb kein Glück verdient. Sie schämt sich dafür und erzählt diese Geschichte auch niemanden. Nicht einmal ihre besten Freundinnen wissen Bescheid. Natürlich wird dieses Thema im Laufe des 1. Bands sehr wichtig für alle Beteiligten. Und dann lernen wir natürlich viele werdenden Mütter und ihre Geschichten kennen. Wenn eine Romanreihe aus 3 Bänden bestehen wird, und es drei Hauptpersonen gibt, dann ist natürlich klar, dass die beiden weiteren Hauptpersonen jeweils auch ihre eigene Geschichte bekommen. Im zweiten Band geht es dann um Carola, die verheiratet ist und selbst Kinder hat. Sie hat das Glück, dass ihr Mann von Zuhause arbeiten kann und somit die Kinder betreut. Trotzdem hadert sie öfter damit, ob sie so eine gute Mutter sein kann. Wie ihre Geschichte weitergeht, erfahren wir in Band 2. Und im dritten Band wird dann Ellas Geschichte weitererzählt. Sie ist die Jüngste im Bunde. Am Anfang der Trilogie hat sie gerade erst ausgelernt. Sie lebt zu dem Zeitpunkt noch Zuhause und hat sich ausgerechnet in einen Krankenhausarzt verliebt, der dem Geburtshaus sehr kritisch gegenüber steht. Mal gucken, ob das immer noch Thema ist, wenn es um ihre Geschichte geht. Mich hat sehr erschreckt, dass Frauen zu diesem Zeitpunkt anscheinend noch deutlich weniger als selbstständige Wesen wahrgenommen wurden, als ich es gedacht habe. Ich kann mich daran gar nicht mehr so wirklich erinnern. Der Roman spielt ja hauptsächlich im Jahr 1989. Aber das große Ereignis des Jahre – die Grenzöffnung und Wiedervereinigung mit der DDR – spielt in diesem Roman keine Rolle. Sie wird nur einmal kurz in einem Nebensatz erwähnt. Aber dies ist ja auch kein politischer Roman, sondern ein schöner Roman über starke Frauen und ihren Weg. Mir hat er viel Spaß gemacht und ich bin auf die beiden folgenden Bände gespannt!
4/5

Ein Haus der Geborgenheit

Bewertet: eBook (ePUB)

Die Autorin Marie Adams habe ich 2017 für mich entdeckt. In dem Jahr hatte sie im Rahmen der „Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautorinnen und -autoren – Delia“ eine Lesung aus ihrem damals aktuellen Roman „Das Café der guten Wünsche“. Das Buch hatte mich gleich begeistert und ist heute noch mein Lieblingsbuch von ihr. Jetzt aktuell sind gerade die ersten beiden Bände der Trilogie „Das Haus der Hebammen“ erschienen, Band 3 folgt am 21.09.2022. Zum Inhalt muss ich Ihnen an dieser Stelle gar nichts weiter schreiben. Der Klappentext gibt gleich alles wieder, was man zu diesem Auftaktband wissen muss, bzw. er verrät leider gleich ein Geheimnis. Der Roman spielt 1989 in Köln. Und eigentlich meinte ich, dass sich seitdem zum Thema Geburt und Geburtshilfe gar nicht so viel getan hat, bzw. es sich sogar eher zum Schlechteren entwickelt hat. Aber da muss ich mich wohl täuschen. Das kann aber auch daher rühren, dass ich kinderlos bin und auch keine Freundinnen hatte, die ich bis zur Geburt begleiten konnte. Ich dachte tatsächlich, dass es auch 1989 noch nicht schwierig war zu entscheiden, wie und wo man sein Kind bekommt. Aber dem ist wohl nicht so gewesen. Marie Adams ist selbst Mutter von 5 Kindern, die sie z.T. tatsächlich in einem Geburtshaus zur Welt gebracht hat. Dies hat sie auf die Idee gebracht, diesen Roman zu schreiben. Die drei Protagonistinnen (Susanne, Carola und Ella) sind ursprünglich angestellte Hebammen in einem Krankenhaus gewesen, bevor sie sich mit dem Geburtshaus selbständig machen. Im Krankenhaus war es zu dieser Zeit Usus, dass werdende Mütter nicht immer von der gleichen Hebamme betreut wurden. Offensichtlich konnte diese sogar während des Geburtsvorgangs gewechselt werden, wenn ihre Schicht gerade zu Ende war. Das hat natürlich für Stress bei den Müttern gesorgt. In diesem Geburtshaus sollen die Mütter nun die ganzen Vorsorgeuntersuchungen, die Geburt und auch die Nachversorgung von nur einer Hebamme bekommen. So entsteht ein Vertrauensverhältnis, was für alle Beteiligten deutlich angenehmer ist. Natürlich haben sich die Hebammen auch mit den naheliegenden Krankenhäusern abgesprochen, dass die werdenden Mütter bei Komplikationen in die Krankenhäuser aufgenommen werden. Heutzutage hat sich diese Situation meines Wissens wieder deutlich verschlechtert, da die Hebammen sehr teure Versicherungen abschließen müssen, so dass sich eine Selbständigkeit kaum noch lohnt. In ihrer Danksagung und Nachwort schreibt die Autorin: „Mein Anliegen mit dieser Romanserie ist es auch, Aufmerksamkeit für die wertvolle Arbeit von Hebammen zu schaffen und vielleicht dadurch sogar einen Teil beizutragen, dass ihre Arbeits- und damit Startbedingungen für die Familien verbessert werden.“ Dieser Roman ist ein schöner, warmherziger Roman um drei sehr unterschiedliche Frauen. Susanne, die Hauptperson des 1. Bands ist alleinstehend und lebt für ihren Beruf. Wie aus dem Klappentext hervorgeht, hat sie selbst einmal ein Kind geboren, was sie weggeben musste. Sie selbst ist voller Schuldgefühle deswegen und meint, dass sie deshalb kein Glück verdient. Sie schämt sich dafür und erzählt diese Geschichte auch niemanden. Nicht einmal ihre besten Freundinnen wissen Bescheid. Natürlich wird dieses Thema im Laufe des 1. Bands sehr wichtig für alle Beteiligten. Und dann lernen wir natürlich viele werdenden Mütter und ihre Geschichten kennen. Wenn eine Romanreihe aus 3 Bänden bestehen wird, und es drei Hauptpersonen gibt, dann ist natürlich klar, dass die beiden weiteren Hauptpersonen jeweils auch ihre eigene Geschichte bekommen. Im zweiten Band geht es dann um Carola, die verheiratet ist und selbst Kinder hat. Sie hat das Glück, dass ihr Mann von Zuhause arbeiten kann und somit die Kinder betreut. Trotzdem hadert sie öfter damit, ob sie so eine gute Mutter sein kann. Wie ihre Geschichte weitergeht, erfahren wir in Band 2. Und im dritten Band wird dann Ellas Geschichte weitererzählt. Sie ist die Jüngste im Bunde. Am Anfang der Trilogie hat sie gerade erst ausgelernt. Sie lebt zu dem Zeitpunkt noch Zuhause und hat sich ausgerechnet in einen Krankenhausarzt verliebt, der dem Geburtshaus sehr kritisch gegenüber steht. Mal gucken, ob das immer noch Thema ist, wenn es um ihre Geschichte geht. Mich hat sehr erschreckt, dass Frauen zu diesem Zeitpunkt anscheinend noch deutlich weniger als selbstständige Wesen wahrgenommen wurden, als ich es gedacht habe. Ich kann mich daran gar nicht mehr so wirklich erinnern. Der Roman spielt ja hauptsächlich im Jahr 1989. Aber das große Ereignis des Jahre – die Grenzöffnung und Wiedervereinigung mit der DDR – spielt in diesem Roman keine Rolle. Sie wird nur einmal kurz in einem Nebensatz erwähnt. Aber dies ist ja auch kein politischer Roman, sondern ein schöner Roman über starke Frauen und ihren Weg. Mir hat er viel Spaß gemacht und ich bin auf die beiden folgenden Bände gespannt!

Monika Fuchs
  • Monika Fuchs
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von Marie Adams

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