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Vernichten Roman

12

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.01.2022

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

21/14,7/5,8 cm

Gewicht

814 g

Farbe

Messing

Auflage

2

Originaltitel

Anéantir

Übersetzt von

Stephan Kleiner + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8193-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.01.2022

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

21/14,7/5,8 cm

Gewicht

814 g

Farbe

Messing

Auflage

2

Originaltitel

Anéantir

Übersetzt von

  • Stephan Kleiner
  • Bernd Wilczek

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8193-2

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • bücherwurm24

    aus Deutschland

    5/5

    19.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Terror, große Politik,…

    Terror, große Politik, Familiendramen. Houellebecq liefert immer wieder großartige Bücher ab. Fans sollten auf jeden Fall zugreifen, für Neulinge ist es durchaus ein guter Einstieg. Der mysteriöse Terror bleibt elegant im Hintergrund, auch die große Politik zieht sich langsam zugunsten der Familien- und Beziehungsdramen zurück. Das ist alles auf höchstem Niveau geschrieben. Ich liebe das Ganze schon allein wegen der liebevollen Erwähnung der Havannamarke "La Gloria Cubana". Absolut lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    12.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auch wenn dieser Roman in naher...

    Auch wenn dieser Roman in naher Zukunft spielt, trifft dieser Roman von Michel Houellebecq den Zeitgeist Frankreichs "en point". Unter der Härte von Themen und Formulierungen lauert eine romantische Sehnsucht nach Menschlichkeit und vor allem Menschwürde. Brillant (wie immer).

  • Edith Berger

    5/5

    04.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    großes Lesevergnügen

    Nächster Präsident Frankreichs - ja oder nein? Der geeignetste Kandidat wäre für Paul Raison sein Chef Bruno Juge auf jeden Fall. Der Auftakt zur Wahl wird unmittelbar von terroristischen Anschlägen erschüttert. Die gut koordinierte Wahlkampfmaschinerie gerät ins Stocken. Als engster Vertrauter Brunos wird Paul mit der Aufklärung betraut. Während der kometenhafte berufliche Aufstieg an Brunos Seite zum Stillstand kommt, entwickelt sich Pauls Privatleben erfreulicher. Nach jahrelanger Flaute in ihrer Ehe, scheinen erstmals wieder zarte Annäherungen zu seiner Frau möglich.

  • Bewertung

    5/5

    16.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der vielleicht zarteste Houellebecq, den es jemals gab

    Von Michel Houellebecq ist man es gewöhnt, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt, gerne aneckt und die Political Correctness missachtet. Auch galt er hin und wieder als Frauenfeind. In "Vernichten" erscheinen seine Frauenfiguren weicher gezeichnet und Houellebecq gesteht ihnen positive Eigenschaften zu. Aber Houellebecq wäre nicht Houellebecq, wenn es nicht doch hin und wieder schlüpfrig werden würde. Auf altbekanntem Terrain findet sich der Leser wieder, wenn es politisch wird. Diesmal geht es um die französischen Präsidentschaftswahlen und um eine Anschlagsserie mit anscheinend satanischem Hintergrund. Aber auch die philosophischen Einschübe kennt man nur zu gut von dem Franzosen. Gleichzeit ist "Vernichten" ein Gesellschaftsroman, bei dem es um den Zusammenhalt in der Familie, das Wiederaufflammen der Liebe und die Frage nach einem würdigen Leben im Seniorenalter geht. Obwohl dieser Roman über 600 Seiten lang ist, gelingt es Houellebecq gekonnt mittels plötzlicher Wendungen die Spannung bis zum Schluss zu halten. Der vielleicht versöhnlichste und beste Houellebcq-Roman, den es jemals gab.

  • Bewertung

    5/5

    03.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vernichten

    Obwohl das Jahr noch jung ist, glaube ich, mit dem neuen Houellebecq das beste, beeindruckendste und klügste Buch bereits gelesen zu haben. Erstaunlich versöhnlich, fast liebevoll widmet sich der Autor recht ausführlich der Familiengeschichte des Haupthelden Paul, seiner Ehe, die wieder erblüht, Krankheiten, Verfall und letztlich dem Tod. Der politische Teil liest sich fast thrillerhaft, Houellebecq verknüpft all die Themen meisterhaft. Eine absolute Leseempfehlung!

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Bewertungen (12)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Pascal Endres

    Pascal Endres

    Thalia Karlsruhe – EKZ Am Ettlinger Tor

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Houellebecq ganz anders und doch...

    Houellebecq ganz anders und doch ganz der Alte. Vernichten ist versöhnlicher als andere Bücher von Houellebecq und trotzdem bleibt er weiter so klug, pessimitstisch und extrem wie zuvor. Auf jeden Fall ist Houellebecq ein Meiste der Sprache.
  • Zum Bewerterprofil von Kai Reinhard

    Kai Reinhard

    Thalia Zweibrücken

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der etwas andere Houllebecq! Eine...

    Der etwas andere Houllebecq! Eine Reise zum Ende aller Dinge und eine intensive Familiengeschichte mit einem Hauch von politischem Spionage Thriller. Meisterhaft umgesetzt und gegen Ende wieder typisch Houllebecq.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Klein

    Dagmar Klein

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auch wenn Sie vielleicht kein...

    Auch wenn Sie vielleicht kein Fan von Houllebecq sind, geben Sie diesem grandiosen Buch bitte eine Chance. So haben Sie diesen Autor noch nie gelesen! Ein absolutes Meisterwerk!
  • Zum Bewerterprofil von R. Braun

    R. Braun

    Thalia Ludwigshafen – Rhein-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gleich zu Anfang des Jahres dürfen...

    Gleich zu Anfang des Jahres dürfen wir hier einen der wichtigsten Titel im Jahr 2022 haben. Tolle Beobachtungen, eine schonungslose Beschreibung der menschlichen Gesellschaft - der vielleicht nicht jeder zustimmen wird. Je nach Geschmack kann man es gut finden oder auch nicht.
  • Zum Bewerterprofil von Daniel Thiele

    Daniel Thiele

    Thalia Erkrath

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Typisch Houllebecq und doch untypisch versöhnlich...

    Es gibt diese Autoren, deren Werk man liebt und dennoch kaum Jemandem guten Gewissens empfehlen kann. Houellebecq gehört unzweifelhaft zu dieser Gattung Schriftsteller. Mit all seinem Schwermut, dem Pessimismus, politischen Extremen und ausschweifenden Schilderungen des Geschlechtsaktes taugt das Oeuvre Houellebecqs weder als triviale Urlaubslektüre noch als nettes Mitbringsel zur Goldenenen Hochzeit. Wieder einmal beschreibt der französische Autor kompromisslos die Vereinzelung des Individuums in einer aus den Fugen fallenden Welt. Dem zerfallenden Mann in hoffnungsloser Tristesse steht die körperliche Liebe als einziger Ausdruck erfüllenden Seins gegenüber. Schopenhauer ist bei Houellebecq allgegenwärtig; der Mensch irrt illusionslos seinem Ende entgegen, getrieben von Wille, Wut und Lust. Neu ist die ausufernde Familien-, Ehe- und Pflegegeschichte, die gewohnte politische Elemente wie Terrorismus und Wahlkampf ergänzt. Trotz oder gerade wegen aller Widrigkeiten spendet dieser familiäre Kosmos Trost und rundet einen ungewöhnlich versöhnlichen "Houellebecq" ab. In einer polarisierten, hoch politisch aufgeladenen Welt wirkt die Ideologiefreiheit und pessimistische Gelassenheit des Franzosen fast erfrischend und erstrebenswert. Wenn man also doch einen Roman des M. Houellebecq empfehlen möchte, dann "Vernichten".

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