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Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

28,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Kurz vor den französischen Präsidentschaftswahlen 2027 taucht im Netz ein Video auf, das die Hinrichtung des möglichen Kandidaten Bruno Juge zu zeigen scheint. Paul Raison ist Absolvent einer Elitehochschule und arbeitet als Spitzenbeamter im Wirtschaftsministerium. Als Mitarbeiter und Vertrautem Juges fällt ihm die Aufgabe zu, die Urheber des Videos ausfindig zu machen. Im Laufe seiner Nachforschungen kommt es zu einer Serie mysteriöser terroristischer Anschläge, zwischen denen kein Zusammenhang zu erkennen ist. Aber nicht nur die Arbeit, auch das Privatleben von Paul Raison ist alles andere als einfach. Er und seine Frau Prudence leben zwar noch zusammen, aber sie teilen nichts mehr miteinander. Selbst die Fächer im Kühlschrank sind getrennt. Während Juge um seine Kandidatur kämpft, kann Paul entscheidende Hinweise für die Aufklärung der Anschläge liefern. Doch letztlich verliert Juge gegen einen volksnahen ehemaligen Fernsehmoderator, und die Erkenntnisse aus Pauls Recherche sind nicht minder niederschmetternd für die Politik des Landes.
Als Paul von seiner Arbeit freigestellt wird, kommt es zu einer Annäherung zwischen ihm und seiner Frau und die beiden finden wieder zueinander. Ein unerwartetes, wenn auch fragiles Glück …

Die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Liebe, das komplexe Zusammenspiel von Gesellschaft und Politik und die weitreichende, oftmals kaum wahrnehmbare Verknüpfung von Politischem und Privatem – das sind die Themen des neuen Romans von Michel Houellebecq, dem großen Visionär der französischen Literatur.

Details

Verkaufsrang

1469

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.01.2022

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

21/14,7/5,8 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

1469

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.01.2022

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

21/14,7/5,8 cm

Gewicht

816 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Anéantir

Übersetzer

  • Stephan Kleiner
  • Bernd Wilczek

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8193-2

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Bewertung am 03.02.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Obwohl das Jahr noch jung ist, glaube ich, mit dem neuen Houellebecq das beste, beeindruckendste und klügste Buch bereits gelesen zu haben. Erstaunlich versöhnlich, fast liebevoll widmet sich der Autor recht ausführlich der Familiengeschichte des Haupthelden Paul, seiner Ehe, die wieder erblüht, Krankheiten, Verfall und letztlich dem Tod. Der politische Teil liest sich fast thrillerhaft, Houellebecq verknüpft all die Themen meisterhaft. Eine absolute Leseempfehlung!

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Bewertung am 03.02.2022
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Obwohl das Jahr noch jung ist, glaube ich, mit dem neuen Houellebecq das beste, beeindruckendste und klügste Buch bereits gelesen zu haben. Erstaunlich versöhnlich, fast liebevoll widmet sich der Autor recht ausführlich der Familiengeschichte des Haupthelden Paul, seiner Ehe, die wieder erblüht, Krankheiten, Verfall und letztlich dem Tod. Der politische Teil liest sich fast thrillerhaft, Houellebecq verknüpft all die Themen meisterhaft. Eine absolute Leseempfehlung!

Eine absolute Empfehlung!

Bewertung aus Wegberg am 29.01.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Immer wieder großartig, was dieser Mann für Bücher und Themen auf den Markt bringt. Das Buch ist grandios und ein absolutes „Muss“!

Eine absolute Empfehlung!

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Immer wieder großartig, was dieser Mann für Bücher und Themen auf den Markt bringt. Das Buch ist grandios und ein absolutes „Muss“!

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von Michel Houellebecq

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Daniel Thiele

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Typisch Houllebecq und doch untypisch versöhnlich...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt diese Autoren, deren Werk man liebt und dennoch kaum Jemandem guten Gewissens empfehlen kann. Houellebecq gehört unzweifelhaft zu dieser Gattung Schriftsteller. Mit all seinem Schwermut, dem Pessimismus, politischen Extremen und ausschweifenden Schilderungen des Geschlechtsaktes taugt das Oeuvre Houellebecqs weder als triviale Urlaubslektüre noch als nettes Mitbringsel zur Goldenenen Hochzeit. Wieder einmal beschreibt der französische Autor kompromisslos die Vereinzelung des Individuums in einer aus den Fugen fallenden Welt. Dem zerfallenden Mann in hoffnungsloser Tristesse steht die körperliche Liebe als einziger Ausdruck erfüllenden Seins gegenüber. Schopenhauer ist bei Houellebecq allgegenwärtig; der Mensch irrt illusionslos seinem Ende entgegen, getrieben von Wille, Wut und Lust. Neu ist die ausufernde Familien-, Ehe- und Pflegegeschichte, die gewohnte politische Elemente wie Terrorismus und Wahlkampf ergänzt. Trotz oder gerade wegen aller Widrigkeiten spendet dieser familiäre Kosmos Trost und rundet einen ungewöhnlich versöhnlichen "Houellebecq" ab. In einer polarisierten, hoch politisch aufgeladenen Welt wirkt die Ideologiefreiheit und pessimistische Gelassenheit des Franzosen fast erfrischend und erstrebenswert. Wenn man also doch einen Roman des M. Houellebecq empfehlen möchte, dann "Vernichten".
5/5

Typisch Houllebecq und doch untypisch versöhnlich...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt diese Autoren, deren Werk man liebt und dennoch kaum Jemandem guten Gewissens empfehlen kann. Houellebecq gehört unzweifelhaft zu dieser Gattung Schriftsteller. Mit all seinem Schwermut, dem Pessimismus, politischen Extremen und ausschweifenden Schilderungen des Geschlechtsaktes taugt das Oeuvre Houellebecqs weder als triviale Urlaubslektüre noch als nettes Mitbringsel zur Goldenenen Hochzeit. Wieder einmal beschreibt der französische Autor kompromisslos die Vereinzelung des Individuums in einer aus den Fugen fallenden Welt. Dem zerfallenden Mann in hoffnungsloser Tristesse steht die körperliche Liebe als einziger Ausdruck erfüllenden Seins gegenüber. Schopenhauer ist bei Houellebecq allgegenwärtig; der Mensch irrt illusionslos seinem Ende entgegen, getrieben von Wille, Wut und Lust. Neu ist die ausufernde Familien-, Ehe- und Pflegegeschichte, die gewohnte politische Elemente wie Terrorismus und Wahlkampf ergänzt. Trotz oder gerade wegen aller Widrigkeiten spendet dieser familiäre Kosmos Trost und rundet einen ungewöhnlich versöhnlichen "Houellebecq" ab. In einer polarisierten, hoch politisch aufgeladenen Welt wirkt die Ideologiefreiheit und pessimistische Gelassenheit des Franzosen fast erfrischend und erstrebenswert. Wenn man also doch einen Roman des M. Houellebecq empfehlen möchte, dann "Vernichten".

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Roman-Michael Schäfer

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5/5

Der vielleicht zarteste Houellebecq, den es jemals gab

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Von Michel Houellebecq ist man es gewöhnt, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt, gerne aneckt und die Political Correctness missachtet. Auch galt er hin und wieder als Frauenfeind. In "Vernichten" erscheinen seine Frauenfiguren weicher gezeichnet und Houellebecq gesteht ihnen positive Eigenschaften zu. Aber Houellebecq wäre nicht Houellebecq, wenn es nicht doch hin und wieder schlüpfrig werden würde. Auf altbekanntem Terrain findet sich der Leser wieder, wenn es politisch wird. Diesmal geht es um die französischen Präsidentschaftswahlen und um eine Anschlagsserie mit anscheinend satanischem Hintergrund. Aber auch die philosophischen Einschübe kennt man nur zu gut von dem Franzosen. Gleichzeit ist "Vernichten" ein Gesellschaftsroman, bei dem es um den Zusammenhalt in der Familie, das Wiederaufflammen der Liebe und die Frage nach einem würdigen Leben im Seniorenalter geht. Obwohl dieser Roman über 600 Seiten lang ist, gelingt es Houellebecq gekonnt mittels plötzlicher Wendungen die Spannung bis zum Schluss zu halten. Der vielleicht versöhnlichste und beste Houellebcq-Roman, den es jemals gab.
5/5

Der vielleicht zarteste Houellebecq, den es jemals gab

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Von Michel Houellebecq ist man es gewöhnt, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt, gerne aneckt und die Political Correctness missachtet. Auch galt er hin und wieder als Frauenfeind. In "Vernichten" erscheinen seine Frauenfiguren weicher gezeichnet und Houellebecq gesteht ihnen positive Eigenschaften zu. Aber Houellebecq wäre nicht Houellebecq, wenn es nicht doch hin und wieder schlüpfrig werden würde. Auf altbekanntem Terrain findet sich der Leser wieder, wenn es politisch wird. Diesmal geht es um die französischen Präsidentschaftswahlen und um eine Anschlagsserie mit anscheinend satanischem Hintergrund. Aber auch die philosophischen Einschübe kennt man nur zu gut von dem Franzosen. Gleichzeit ist "Vernichten" ein Gesellschaftsroman, bei dem es um den Zusammenhalt in der Familie, das Wiederaufflammen der Liebe und die Frage nach einem würdigen Leben im Seniorenalter geht. Obwohl dieser Roman über 600 Seiten lang ist, gelingt es Houellebecq gekonnt mittels plötzlicher Wendungen die Spannung bis zum Schluss zu halten. Der vielleicht versöhnlichste und beste Houellebcq-Roman, den es jemals gab.

Roman-Michael Schäfer
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von Michel Houellebecq

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