Vernichten
Artikelbild von Vernichten
Michel Houellebecq

1. Vernichten

Vernichten

Hörbuch-Download (MP3)

Variante: MP3 Lesung, ungekürzt

Vernichten

Ebenfalls verfügbar als:

Hörbuch

Hörbuch

ab 19,99 €
Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 28,00 €
Taschenbuch

Taschenbuch

ab 17,00 €
eBook

eBook

ab 13,99 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

2544

Gesprochen von

Christian Berkel

Spieldauer

19 Stunden und 11 Minuten

Family Sharing

Ja

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.01.2022

Hörtyp

Lesung

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

2544

Gesprochen von

Christian Berkel

Spieldauer

19 Stunden und 11 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.01.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

73

Verlag

DUMONT Buchverlag

Übersetzt von

  • Stephan Kleiner
  • Bernd Wilczek

Sprache

Deutsch

EAN

9783832160265

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

3.7

6 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

1 Sterne

Langweilig

Bewertung am 20.02.2024

Bewertungsnummer: 2135933

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leider ein völlig banaler Text, der 600 Seiten vor sich hin dämmert. Das Leiden bewegt sich zwischen Politik und erneut aufkommenden Trieben. Die nebenbei beschriebene Anschlagserie führt auch nicht dazu, den Protagonisten Leben einzuhauchen. Schade.
Melden

Langweilig

Bewertung am 20.02.2024
Bewertungsnummer: 2135933
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leider ein völlig banaler Text, der 600 Seiten vor sich hin dämmert. Das Leiden bewegt sich zwischen Politik und erneut aufkommenden Trieben. Die nebenbei beschriebene Anschlagserie führt auch nicht dazu, den Protagonisten Leben einzuhauchen. Schade.

Melden

Ein vernichtendes Urteil meinerseits

Jürg Stocker aus Scuol am 22.08.2022

Bewertungsnummer: 1771723

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman spielt im französischen Wahljahr 2027 und beginnt mit den mysteriösen Attacken von Cyber-Terroristen. Es betrifft den Berater des Wirtschaftsministers der virtuell auf das Schafott geführt wird. Paul Raison heißt die Hauptfigur. Der Finanzexperte arbeitet als Berater im Kabinett des Wirtschaftsministers. Mit seinen Geschwistern kümmert er sich um seinen pflegebedürftigen Vater. Er beleuchtet gleichzeitig die privaten Verstrickungen einer Familie, die sich einerseits in Paris und andererseits auf dem Land befindet. Zeitgleich unterstützt er seinen Chef, der sich um das Amt des Staatspräsidenten bewirbt. Es folgen schwere Anschläge mit Menschenopfern. Raison und die Geheimdienst-Experten rätseln über die Zusammenhänge. Das Torpedieren von Containerschiffen könnte auf linke Globalisierungskritiker schließen lassen, der Anschlag auf einen Weltmarktführer im Handel mit menschlichen Spermien auf religiöse Fundamentalisten. Eine Schnittmenge fände sich womöglich bei anderen radikalen Gruppierungen, nach deren Ideologie nur das Auslöschen der Menschheit den Planeten Erde noch retten könnte. Ich kann gut verstehen, dass es unzählige Houellebecq-Fans gibt. Aber ich gehöre, mindestens nach diesem Buch, nicht dazu. Für mich ist die Geschichte «überladen». Zügig schreiben, dass muss ich Houellebecq lassen, das kann er und damit lassen sich die 600 Seiten auch durchaus lesen.
Melden

Ein vernichtendes Urteil meinerseits

Jürg Stocker aus Scuol am 22.08.2022
Bewertungsnummer: 1771723
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman spielt im französischen Wahljahr 2027 und beginnt mit den mysteriösen Attacken von Cyber-Terroristen. Es betrifft den Berater des Wirtschaftsministers der virtuell auf das Schafott geführt wird. Paul Raison heißt die Hauptfigur. Der Finanzexperte arbeitet als Berater im Kabinett des Wirtschaftsministers. Mit seinen Geschwistern kümmert er sich um seinen pflegebedürftigen Vater. Er beleuchtet gleichzeitig die privaten Verstrickungen einer Familie, die sich einerseits in Paris und andererseits auf dem Land befindet. Zeitgleich unterstützt er seinen Chef, der sich um das Amt des Staatspräsidenten bewirbt. Es folgen schwere Anschläge mit Menschenopfern. Raison und die Geheimdienst-Experten rätseln über die Zusammenhänge. Das Torpedieren von Containerschiffen könnte auf linke Globalisierungskritiker schließen lassen, der Anschlag auf einen Weltmarktführer im Handel mit menschlichen Spermien auf religiöse Fundamentalisten. Eine Schnittmenge fände sich womöglich bei anderen radikalen Gruppierungen, nach deren Ideologie nur das Auslöschen der Menschheit den Planeten Erde noch retten könnte. Ich kann gut verstehen, dass es unzählige Houellebecq-Fans gibt. Aber ich gehöre, mindestens nach diesem Buch, nicht dazu. Für mich ist die Geschichte «überladen». Zügig schreiben, dass muss ich Houellebecq lassen, das kann er und damit lassen sich die 600 Seiten auch durchaus lesen.

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Vernichten

von Michel Houellebecq

3.7

0 Bewertungen filtern

Meinungen aus unserer Buchhandlung

Profilbild von Roman-Michael Schäfer

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Roman-Michael Schäfer

Thalia Weilheim

Zum Portrait

5/5

Der vielleicht zarteste Houellebecq, den es jemals gab

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Von Michel Houellebecq ist man es gewöhnt, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt, gerne aneckt und die Political Correctness missachtet. Auch galt er hin und wieder als Frauenfeind. In "Vernichten" erscheinen seine Frauenfiguren weicher gezeichnet und Houellebecq gesteht ihnen positive Eigenschaften zu. Aber Houellebecq wäre nicht Houellebecq, wenn es nicht doch hin und wieder schlüpfrig werden würde. Auf altbekanntem Terrain findet sich der Leser wieder, wenn es politisch wird. Diesmal geht es um die französischen Präsidentschaftswahlen und um eine Anschlagsserie mit anscheinend satanischem Hintergrund. Aber auch die philosophischen Einschübe kennt man nur zu gut von dem Franzosen. Gleichzeit ist "Vernichten" ein Gesellschaftsroman, bei dem es um den Zusammenhalt in der Familie, das Wiederaufflammen der Liebe und die Frage nach einem würdigen Leben im Seniorenalter geht. Obwohl dieser Roman über 600 Seiten lang ist, gelingt es Houellebecq gekonnt mittels plötzlicher Wendungen die Spannung bis zum Schluss zu halten. Der vielleicht versöhnlichste und beste Houellebcq-Roman, den es jemals gab.
5/5

Der vielleicht zarteste Houellebecq, den es jemals gab

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Von Michel Houellebecq ist man es gewöhnt, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt, gerne aneckt und die Political Correctness missachtet. Auch galt er hin und wieder als Frauenfeind. In "Vernichten" erscheinen seine Frauenfiguren weicher gezeichnet und Houellebecq gesteht ihnen positive Eigenschaften zu. Aber Houellebecq wäre nicht Houellebecq, wenn es nicht doch hin und wieder schlüpfrig werden würde. Auf altbekanntem Terrain findet sich der Leser wieder, wenn es politisch wird. Diesmal geht es um die französischen Präsidentschaftswahlen und um eine Anschlagsserie mit anscheinend satanischem Hintergrund. Aber auch die philosophischen Einschübe kennt man nur zu gut von dem Franzosen. Gleichzeit ist "Vernichten" ein Gesellschaftsroman, bei dem es um den Zusammenhalt in der Familie, das Wiederaufflammen der Liebe und die Frage nach einem würdigen Leben im Seniorenalter geht. Obwohl dieser Roman über 600 Seiten lang ist, gelingt es Houellebecq gekonnt mittels plötzlicher Wendungen die Spannung bis zum Schluss zu halten. Der vielleicht versöhnlichste und beste Houellebcq-Roman, den es jemals gab.

Roman-Michael Schäfer
  • Roman-Michael Schäfer
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Daniel Thiele

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Daniel Thiele

Thalia Hamm – Allee-Center

Zum Portrait

5/5

Typisch Houllebecq und doch untypisch versöhnlich...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt diese Autoren, deren Werk man liebt und dennoch kaum Jemandem guten Gewissens empfehlen kann. Houellebecq gehört unzweifelhaft zu dieser Gattung Schriftsteller. Mit all seinem Schwermut, dem Pessimismus, politischen Extremen und ausschweifenden Schilderungen des Geschlechtsaktes taugt das Oeuvre Houellebecqs weder als triviale Urlaubslektüre noch als nettes Mitbringsel zur Goldenenen Hochzeit. Wieder einmal beschreibt der französische Autor kompromisslos die Vereinzelung des Individuums in einer aus den Fugen fallenden Welt. Dem zerfallenden Mann in hoffnungsloser Tristesse steht die körperliche Liebe als einziger Ausdruck erfüllenden Seins gegenüber. Schopenhauer ist bei Houellebecq allgegenwärtig; der Mensch irrt illusionslos seinem Ende entgegen, getrieben von Wille, Wut und Lust. Neu ist die ausufernde Familien-, Ehe- und Pflegegeschichte, die gewohnte politische Elemente wie Terrorismus und Wahlkampf ergänzt. Trotz oder gerade wegen aller Widrigkeiten spendet dieser familiäre Kosmos Trost und rundet einen ungewöhnlich versöhnlichen "Houellebecq" ab. In einer polarisierten, hoch politisch aufgeladenen Welt wirkt die Ideologiefreiheit und pessimistische Gelassenheit des Franzosen fast erfrischend und erstrebenswert. Wenn man also doch einen Roman des M. Houellebecq empfehlen möchte, dann "Vernichten".
5/5

Typisch Houllebecq und doch untypisch versöhnlich...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt diese Autoren, deren Werk man liebt und dennoch kaum Jemandem guten Gewissens empfehlen kann. Houellebecq gehört unzweifelhaft zu dieser Gattung Schriftsteller. Mit all seinem Schwermut, dem Pessimismus, politischen Extremen und ausschweifenden Schilderungen des Geschlechtsaktes taugt das Oeuvre Houellebecqs weder als triviale Urlaubslektüre noch als nettes Mitbringsel zur Goldenenen Hochzeit. Wieder einmal beschreibt der französische Autor kompromisslos die Vereinzelung des Individuums in einer aus den Fugen fallenden Welt. Dem zerfallenden Mann in hoffnungsloser Tristesse steht die körperliche Liebe als einziger Ausdruck erfüllenden Seins gegenüber. Schopenhauer ist bei Houellebecq allgegenwärtig; der Mensch irrt illusionslos seinem Ende entgegen, getrieben von Wille, Wut und Lust. Neu ist die ausufernde Familien-, Ehe- und Pflegegeschichte, die gewohnte politische Elemente wie Terrorismus und Wahlkampf ergänzt. Trotz oder gerade wegen aller Widrigkeiten spendet dieser familiäre Kosmos Trost und rundet einen ungewöhnlich versöhnlichen "Houellebecq" ab. In einer polarisierten, hoch politisch aufgeladenen Welt wirkt die Ideologiefreiheit und pessimistische Gelassenheit des Franzosen fast erfrischend und erstrebenswert. Wenn man also doch einen Roman des M. Houellebecq empfehlen möchte, dann "Vernichten".

Daniel Thiele
  • Daniel Thiele
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Meinungen aus unserer Buchhandlung

Vernichten

von Michel Houellebecq

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Vernichten