Wie denn sonst, wenn nicht gemeinsam?
Unterwegs in Israel

Wie denn sonst, wenn nicht gemeinsam?

Eine hoffnungsvolle Reise durch den Nahostkonflikt

Buch (Gebundene Ausgabe)

12,95 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Wie denn sonst, wenn nicht gemeinsam?

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eBook

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ab 9,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2022

Verlag

SCM Hänssler

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,6/18,1/2,7 cm

Beschreibung

Rezension

»Assaf Zeevi nimmt uns mit zu den Wurzeln, Hintergründen, Schauplätzen und Beteiligten des Nahostkonflikts – schonungslos, jenseits von westlichem Wunschdenken: real, komplex, oft schmerzlich. Eine mitreißende Reise quer durch das Heilige Land – von Haifa bis nach Ramallah.«

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2022

Verlag

SCM Hänssler

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,6/18,1/2,7 cm

Gewicht

755 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7751-6116-9

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Begründete Darstellung des Nahostkonflikts, in der sich auch die Menschen vor Ort äußern. Sehr empfehlenswert!

Bewertung aus Bargteheide am 11.04.2022

Bewertungsnummer: 1693405

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit seinem neuen Buch „Wie denn sonst, wenn nicht gemeinsam? – Eine hoffnungsvolle Reise durch den Nahostkonflikt“ lädt der Autor und Reiseleiter Assaf Zeevi den Leser/die Leserin ein, sich intensiv mit dem Nahostkonflikt auseinanderzusetzen. Nach einem kurzen Resümee über die eigene Kindheit und Jugend im Schatten dieses Konflikts beginnt eine Reise durch die Geschichte. Hier merkt man zugleich, dass der Autor auch Reiseleiter ist, denn er erklärt nicht einfach die historischen Fakten, sondern lädt den Leser/die Leserin ein mit ihm die entscheidenden Orte dieses Konfliktes zu besuchen und erklärt dann praktisch vor Ort die Geschehnisse auch aus der Geschichte heraus. Die Reise beginnt vor der Zeit von 1948 und folgt dann den verschiedenen Phasen von 1948 bis 1967, 1967 bis 1987 und endet mit der Zeit nach 1987 bis zum Erscheinen dieses Buches. Im nachfolgenden Abschnitt unter dem Titel „Eine Reise durch die Realität“ reist Assaf Zeevi erneut durch das Land, doch dieses Mal berichtet er über verschiedene Gespräche mit Siedlern, Palästinensern, Ostjerusalemern, Israelischen Arabern und Israelischen Juden, diese äußern sich frei und offen zur aktuellen Situation im Hinblick auf ihr tatsächliches tägliches Erleben und es ist durchaus ermutigend ihre Gedanken und Gefühle kennenzulernen. Der letzte Abschnitt folgt der Reise des Friedens, worum es eigentlich im Nahostkonflikt geht, wieso alle bisherigen Lösungsansätze scheitern und wie es sonst weitergehen könnte. Viele Karten erläutern zusätzlich die Feststellungen in den Texten, wie sich Gebiete und Grenzen verschieben, und sind somit eine große Hilfe zum Verständnis. Assaf Zeevi, der selbst mit dem Konflikt aufgewachsen ist, hat aus meiner Sicht nicht nur alle wesentlichen Punkte angesprochen, er hat sie auch gut begründet. Der geschichtliche Teil enthält viele wichtige Informationen, die zum Verständnis beitragen. Für mich war aber der zweite Teil entscheidend, in dem einfach die Menschen vor Ort zu Wort gekommen sind. Manche Feststellung war überraschend und folgte nicht der verbreiteten politischen Meinung, doch in der Überlegung und Praxis durchaus überzeugend. Anders als aus der Sicht von Politikern, Historiker, Wissenschaftler wird hier das Leben geschildert. Da der Autor auch seine eigenen Lebenserfahrungen einbringen kann, weiß er, wovon er spricht und worüber die Menschen dort vor Ort berichten. Ich kann dieses Buch nur jedem weiterempfehlen, der die Entwicklung des Nahostkonflikts verstehen möchte. Es ist eine großartige Darstellung der Problematik.
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Begründete Darstellung des Nahostkonflikts, in der sich auch die Menschen vor Ort äußern. Sehr empfehlenswert!

Bewertung aus Bargteheide am 11.04.2022
Bewertungsnummer: 1693405
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit seinem neuen Buch „Wie denn sonst, wenn nicht gemeinsam? – Eine hoffnungsvolle Reise durch den Nahostkonflikt“ lädt der Autor und Reiseleiter Assaf Zeevi den Leser/die Leserin ein, sich intensiv mit dem Nahostkonflikt auseinanderzusetzen. Nach einem kurzen Resümee über die eigene Kindheit und Jugend im Schatten dieses Konflikts beginnt eine Reise durch die Geschichte. Hier merkt man zugleich, dass der Autor auch Reiseleiter ist, denn er erklärt nicht einfach die historischen Fakten, sondern lädt den Leser/die Leserin ein mit ihm die entscheidenden Orte dieses Konfliktes zu besuchen und erklärt dann praktisch vor Ort die Geschehnisse auch aus der Geschichte heraus. Die Reise beginnt vor der Zeit von 1948 und folgt dann den verschiedenen Phasen von 1948 bis 1967, 1967 bis 1987 und endet mit der Zeit nach 1987 bis zum Erscheinen dieses Buches. Im nachfolgenden Abschnitt unter dem Titel „Eine Reise durch die Realität“ reist Assaf Zeevi erneut durch das Land, doch dieses Mal berichtet er über verschiedene Gespräche mit Siedlern, Palästinensern, Ostjerusalemern, Israelischen Arabern und Israelischen Juden, diese äußern sich frei und offen zur aktuellen Situation im Hinblick auf ihr tatsächliches tägliches Erleben und es ist durchaus ermutigend ihre Gedanken und Gefühle kennenzulernen. Der letzte Abschnitt folgt der Reise des Friedens, worum es eigentlich im Nahostkonflikt geht, wieso alle bisherigen Lösungsansätze scheitern und wie es sonst weitergehen könnte. Viele Karten erläutern zusätzlich die Feststellungen in den Texten, wie sich Gebiete und Grenzen verschieben, und sind somit eine große Hilfe zum Verständnis. Assaf Zeevi, der selbst mit dem Konflikt aufgewachsen ist, hat aus meiner Sicht nicht nur alle wesentlichen Punkte angesprochen, er hat sie auch gut begründet. Der geschichtliche Teil enthält viele wichtige Informationen, die zum Verständnis beitragen. Für mich war aber der zweite Teil entscheidend, in dem einfach die Menschen vor Ort zu Wort gekommen sind. Manche Feststellung war überraschend und folgte nicht der verbreiteten politischen Meinung, doch in der Überlegung und Praxis durchaus überzeugend. Anders als aus der Sicht von Politikern, Historiker, Wissenschaftler wird hier das Leben geschildert. Da der Autor auch seine eigenen Lebenserfahrungen einbringen kann, weiß er, wovon er spricht und worüber die Menschen dort vor Ort berichten. Ich kann dieses Buch nur jedem weiterempfehlen, der die Entwicklung des Nahostkonflikts verstehen möchte. Es ist eine großartige Darstellung der Problematik.

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Der schwierige Weg zum Frieden

Bewertung aus Glauchau am 04.04.2022

Bewertungsnummer: 1689300

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„...Nach vielen Jahren im hoffnungslosen Ermüdungszustand, begleitet von Mantras, an die wir nicht mehr glauben, habe ich mich auf die Suche nach den Wurzeln des Konflikts gemacht….“ Der Autor, selbst Jude und in Israel geboren, beschäftigt sich mit den Nahostkonflikt. Er geht der Frage nach, wie das Zusammenleben in Zukunft funktionieren könnte. Um die Antwort darauf zu finden, führt er mich, nach einer Beschreibung seiner Kindheit, zuerst in die Vergangenheit. Er will wissen, wo die Wurzeln der Auseinandersetzung liegen. Dabei spielen zwei Jahre immer wieder eine entscheidende Rolle: Das ist zum einen 1948. „...Nakba steht für den Land- und Heimatverlust der arabischen Bevölkerung. Kein Ereignis prägt die Palästinenser mehr. In vielen Hinsichten ist Nakba die Geburtsstunde der palästinensischen Identität….“ Zum zweiten ist es das Jahr 1967. Seitdem ist die Gegend geprägt von Krieg und Gewalt. Den größten Teil des Buches nehmen die Reisen des Autors ein. Mal ist er allein unterwegs, mal mit Freunden. Das sind sowohl Juden als auch Araber. Dabei kommt es ihn auf die Gespräche mit den Menschen an. Er möchte ihre Stellung zum Konflikt und zu einer möglichen Lösung wissen. Ein junger Jude zum Beispiel äußert: „...Ich bin optimistisch. Am Ende wird es hier keine Zäune geben. Wir werden sie nicht mehr brauchen, wenn wir lernen, miteinander zu leben. Aber das kann auch noch dauern….“ Mir war nicht bewusst, dass Israel auch im Innern von Grenzen geprägt ist und dass man je nach Volkszugehörigkeit nur bestimmte Gegenden betreten darf. Bei Palästinensern ist es dabei völlig egal, ob sie sich zum Islam oder zum Christentum bekennen. Sie haben nur eingeschränkte Rechte. Ein Palästinenser aus Ostjerusalem hat den Antrag auf Einbürgerung gestellt. Den Weg zu gehen, heißt auch, bei Nachbarn auf Misstrauen zu stoßen. Um so bitterer ist es, wenn man abgelehnt wird. Hier ist seine Reaktion: „...Ich habe an Gleichberechtigung geglaubt, an die Demokratie. Aber jetzt weiß ich, dass es hier Demokratie nur für Juden gibt...“ Überrascht hat mich außerdem eine andere Antwort: „...“Bist du nicht lieber Palästinenser als Israeli?“ fragte ich ihn direkt. „Schau, ich“, sagte er langsam und legte seine Hand auf die Brust, „ich bin Beduine. Wir waren hier lange vor allen. Wir sind Araber, die wahren Araber. Ich bin kein Palästinenser und kein Israeli.“...“ Was in der Politik nicht funktioniert, klappt in einigen Gegenden dagegen in der Wirtschaft schon bestens. Auch unter den Palästinenser bildet sich eine Mittelschicht heraus, die in wirtschaftlichen Belangen von den israelischen Erfolgen lernt. Die vielfältigen Gespräche des Autors und die Beschreibung seiner Erlebnisse zeichnen ein völlig neues Bild des Landes. Gleichzeitig zeigen sie, dass die Zweistaatenlösung wohl eine Utopie bleiben wird. Konsequent listet der Autor am Ende mögliche Zukunftsszenarien mit ihrem Für und Wider auf. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, dass die europäische Sicht der Dinge nicht immer der Realität entspricht. Schwarz – Weiß – Denken hilft nicht weiter.
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Der schwierige Weg zum Frieden

Bewertung aus Glauchau am 04.04.2022
Bewertungsnummer: 1689300
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„...Nach vielen Jahren im hoffnungslosen Ermüdungszustand, begleitet von Mantras, an die wir nicht mehr glauben, habe ich mich auf die Suche nach den Wurzeln des Konflikts gemacht….“ Der Autor, selbst Jude und in Israel geboren, beschäftigt sich mit den Nahostkonflikt. Er geht der Frage nach, wie das Zusammenleben in Zukunft funktionieren könnte. Um die Antwort darauf zu finden, führt er mich, nach einer Beschreibung seiner Kindheit, zuerst in die Vergangenheit. Er will wissen, wo die Wurzeln der Auseinandersetzung liegen. Dabei spielen zwei Jahre immer wieder eine entscheidende Rolle: Das ist zum einen 1948. „...Nakba steht für den Land- und Heimatverlust der arabischen Bevölkerung. Kein Ereignis prägt die Palästinenser mehr. In vielen Hinsichten ist Nakba die Geburtsstunde der palästinensischen Identität….“ Zum zweiten ist es das Jahr 1967. Seitdem ist die Gegend geprägt von Krieg und Gewalt. Den größten Teil des Buches nehmen die Reisen des Autors ein. Mal ist er allein unterwegs, mal mit Freunden. Das sind sowohl Juden als auch Araber. Dabei kommt es ihn auf die Gespräche mit den Menschen an. Er möchte ihre Stellung zum Konflikt und zu einer möglichen Lösung wissen. Ein junger Jude zum Beispiel äußert: „...Ich bin optimistisch. Am Ende wird es hier keine Zäune geben. Wir werden sie nicht mehr brauchen, wenn wir lernen, miteinander zu leben. Aber das kann auch noch dauern….“ Mir war nicht bewusst, dass Israel auch im Innern von Grenzen geprägt ist und dass man je nach Volkszugehörigkeit nur bestimmte Gegenden betreten darf. Bei Palästinensern ist es dabei völlig egal, ob sie sich zum Islam oder zum Christentum bekennen. Sie haben nur eingeschränkte Rechte. Ein Palästinenser aus Ostjerusalem hat den Antrag auf Einbürgerung gestellt. Den Weg zu gehen, heißt auch, bei Nachbarn auf Misstrauen zu stoßen. Um so bitterer ist es, wenn man abgelehnt wird. Hier ist seine Reaktion: „...Ich habe an Gleichberechtigung geglaubt, an die Demokratie. Aber jetzt weiß ich, dass es hier Demokratie nur für Juden gibt...“ Überrascht hat mich außerdem eine andere Antwort: „...“Bist du nicht lieber Palästinenser als Israeli?“ fragte ich ihn direkt. „Schau, ich“, sagte er langsam und legte seine Hand auf die Brust, „ich bin Beduine. Wir waren hier lange vor allen. Wir sind Araber, die wahren Araber. Ich bin kein Palästinenser und kein Israeli.“...“ Was in der Politik nicht funktioniert, klappt in einigen Gegenden dagegen in der Wirtschaft schon bestens. Auch unter den Palästinenser bildet sich eine Mittelschicht heraus, die in wirtschaftlichen Belangen von den israelischen Erfolgen lernt. Die vielfältigen Gespräche des Autors und die Beschreibung seiner Erlebnisse zeichnen ein völlig neues Bild des Landes. Gleichzeitig zeigen sie, dass die Zweistaatenlösung wohl eine Utopie bleiben wird. Konsequent listet der Autor am Ende mögliche Zukunftsszenarien mit ihrem Für und Wider auf. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, dass die europäische Sicht der Dinge nicht immer der Realität entspricht. Schwarz – Weiß – Denken hilft nicht weiter.

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