Produktbild: Dann sind wir Helden

Dann sind wir Helden Wie mit Popmusik über die Mauer hinweg deutsche Politik gemacht wurde

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.05.2022

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

12837 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644011977

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

17.05.2022

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

12837 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

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9783644011977

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  • Bewertung

    5/5

    01.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Popkultureller Grenzverkehr

    Informativ und unterhaltsam erzählt es über den Grenzverkehr, die subversive und kapitalistische Kraft von Popmusik. Joachim Hentschel stellt große Fragen. Wie funktionierte der musikalische Austausch zwischen Ost- und Westdeutschland? Trug Popmusik zum Einsturz der Mauer bei? Wie partizipierte die DDR am kapitalistischen Musikgeschäft? Eine einfache Antwort, wie der popkulturelles Grenzverkehr denn nun war, möchte und kann Dann sind wir Helden nicht geben. Denn es gibt der Vielfalt Raum und wirkt damit dem Bild entgegen, dass die Musikszenen und Musikrezeption in der DDR hinterweltlerisch und naiv waren. Hentschel möchte viel. Der zeitliche Bogen wird von den 50er Jahren bis zur Wende gespannt. Es kommen ostdeutsche, westdeutsche und Dazwischenmenschen zu Wort, Künstler:innen und wichtige Männer, die hinter den Kulissen Einfluss ausüben, Funktionäre, Berater, Manager mit profitgeleiteter Absicht, politischer Motivation oder auch der Kunst wegen. Es ist interessant, was wir erfahren. Der gewählte Stil ist reportagenhaft, die Gesprächspartner:innen erzählen gern. Einige Geschichten sind bekannt, wie Udo Lindenbergs Versuche in der DDR zu spielen, Wolf Biermanns Ausbürgerung, Nina Hagens Karriere, die heimlichen Konzerte der Toten Hosen, BAP, die Karrieren von City, Karat, Tamara Danz und den Puhdys. Weniger bekannt und fast krimihaft spannend ist die Organisation der Lizenzen in beide Richtungen, die unbekannteren Bands, die nicht veröffentlichen durften, in Schwierigkeiten gerieten oder ihre Nischen fanden. Was ist dieses Buch für ein vielfältiger und differenzierter Schatz. Wenn du Interesse an Popkultur hast, an Zeitgeschichte und wenn du dich in einer klugen Form unterhalten lassen möchtest, dann lies dieses Buch.

  • Lesefruechte

    4/5

    08.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein umfangreiches Bild des deutsch-deutschen Kulturaustausches

    Wie eng Musik und Politik zusammenhängen, zeigt der Journalist Joachim Hentschel in seinem Buch „Dann sind wir Helden“. Dabei wird die sich ständig ändernde Kulturpolitik des Zentralkomitees der DDR, die mal lockerer, mal schärfer ausfällt, deutlich, sowie Entwicklungen des deutsch-deutschen Musikaustauschs deutlich. Dieser veränderte sich in den 70er und 80er Jahren stark, gerade im Bereich der Pop- und Rockmusik: Ostdeutsche Bands und Musiker*innen wie Puhdys, Pankow und City gingen auf Tour in die BRD, und Udo Lindenberg oder Peter Maffays spielten in der DDR. Der Autor sucht das Gespräch mit Zeitzeug*innen, die neben zahlreichen Liedzitaten in das Buch einfließen und die Wahrnehmungen der Künstler*innen, Agent*innen, Politiker*innen oder anderen Personen aus der Musikbranche verdeutlichen. Auf dieser persönlichen Ebene geht Hentschel in die Tiefe, beschreibt neben biografischen Details ausführlich Ereignisse und Reaktionen und vermittelt so einen Eindruck der herrschenden Atmosphäre und Entwicklungen. Er geht auf die Hintergründe der Kulturpolitik und deren Ziele ein, wie auch entscheidende Persönlichkeiten oder Institutionen, z.B. wie die Stasi oder das DDR-Kulturministerium. Da sich der Autor in der Struktur des Buches an Bands, Musiker*innen oder Sänger*innen orientiert, gibt es wiederholt zeitliche Sprünge und Wechsel, die es mir schwer gemacht haben, Ereignisse chronologisch einzuordnen und Parallelen oder Zusammenhänge klar zu begreifen. Durch alle Facetten, die denen Hentschel sich widmet, gelingt es ihm, ein umfassendes Bild des deutsch-deutschen Kulturaustausches zu zeichnen und konnte auch mich, die die meisten der Bands und Sänger*innen nicht kannte, abzuholen.

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