Produktbild: Terminus Leipzig

Terminus Leipzig Kriminalroman

1

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.03.2022

Herausgeber

Cornelia Wend

Verlag

Edition Nautilus GmbH

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,6/12,3/1,1 cm

Gewicht

164 g

Farbe

Tabak / Karamell

Übersetzt von

Cornelia Wend

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96054-282-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.03.2022

Herausgeber

Cornelia Wend

Verlag

Edition Nautilus GmbH

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,6/12,3/1,1 cm

Gewicht

164 g

Farbe

Tabak / Karamell

Übersetzt von

Cornelia Wend

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96054-282-7

Herstelleradresse

Edition Nautilus
Schützenstraße 49 a
22761 Hamburg
DE

Email: info@edition-nautilus.de

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  • Miss.mesmerized

    4/5

    07.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Jérôme Leroy / Max Annas - Terminus Leipzig

    Nach einem Alleingang mit ihrem Team, bei dem ein Kollege tödlich getroffen wird, wird die DGSE Kommissarin Christine Steiner zunächst beurlaubt. Die Zeit soll sie auch nutzen, um den Selbstmord ihrer Mutter zu verarbeiten. Obwohl privat unterwegs bittet ihr Chef sie, bei einem Einsatz in Lyon zu unterstützen. Dort wurde ein älteres deutsches Ehepaar ermordet, ehemalige Mitglieder einer linksextremen Gruppierung, auf die ein deutsch-französisches rechtes Bündnis offenbar gerade Jagd macht. Als Christine den Tatort inspiziert, findet sie etwas, das sie völlig aus der Bahn wirft: ein Foto, auf dem ihre Mutter und sie als Kleinkind zu sehen sind. Ihre Mutter hatte nie darüber gesprochen, weshalb sie 1971 alle Brücken zu ihrer deutschen Heimat abgebrochen hat. Christine benötigt nicht viele Informationen, um sich schon kurz danach auf den Weg nach Leipzig zu machen und Rache zu nehmen. Es gibt Autoren, zu deren Büchern man greift, ohne auch nur einen kurzen Blick auf den Klappentext zu werfen. Jérôme Leroy zählt für mich zu diesen, Max Annas konnte mich bislang gleichermaßen begeistern. Eine Kooperation von beiden ist daher etwas, das ich mir kaum entgehen lassen konnte. „Terminus Leipzig“ ist im Rahmen des Krimifestivals „Quais du Polar“ zwischen den beiden Autoren und ihren Verlagen Edition Nautilus aus Deutschland und Le Point aus Frankreich entstanden. Wie auch in ihren anderen Romanen wird die Handlung von gesellschaftspolitischen Ereignissen getragen, hier der gegenwärtige Terrorismus, der mit der linksextremen Gewalt in der Bundesrepublik der 1970er geschickt verbunden wird. Als Leiterin einer Antiterroreinheit ist Christine unerschrocken und strategisch in ihrem Vorgehen. So akribisch sie sich über ihre Zielpersonen informiert, hat sie die fehlenden Informationen über ihre eigene deutsche Herkunft immer hingenommen und die Mutter nie genötigt, etwas über ihre Zeit vor dem Umzug in die französische Provinz zu berichten. Das Foto vom Tatort lässt jedoch kaum andere Schlüsse zu als dass die unauffällige Krankenschwester offenbar eine extremistische Vergangenheit hat. In Wolfgang Sonne, der ebenfalls zu sehen ist, glaubt Christine ihren Vater zu erkennen, weshalb sie sich auf den Weg zu ihm macht, um Antworten auf die bislang nie gestellten Fragen zu erhalten. Doch dafür bleibt kaum Zeit, denn gerade in Leipzig angekommen, geraten sie in das Feuer der Rächer, die Sonne ebenfalls ausfindig gemacht haben. Ein rasanter Kurzkrimi, der sich nicht lange mit der Figurenentwicklung aufhält, sondern unmittelbar ins Geschehen einsteigt. Eine vielversprechende Zusammenarbeit der beiden Autoren, die für mein Empfinden noch stärker hätte ausgebaut werden können, denn sie reißen nur an, was sie eigentlich können. Auch die Handlung bietet noch Entwicklungsspielraum, womöglich ist dies ja in dem Cliffhanger am Ende angelegt, wünschen würde ich mir das jedenfalls.

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    Matthias Kesper

    Thalia Kassel

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    5/5

    06.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    "Wir überschreiten damit allerdings unsere Kompetenzen! "- "Das wäre ja nicht das erste Mal..."

    Das Zitat in der Überschrift können Sie auf Seite 11 dieses knallharten, moralisch/unmoralischen Thrillers nachlesen - einhundert Seiten später finden Sie dann folgende kleine Episode: "Ich bin hier, um meinen Vater zu töten, antwortete Christine, hob die linke Hand und schoss der jungen Faschistin mit der Beretta in die reinrassige Stirn..." Der Tag begann schon ziemlich mies für Christine, Kommissarin bei einer Anti-Terroreinheit in Frankreich. Bei einer ein wenig aus dem Ruder laufenden Razzia fängt sie sich drei Kugeln in die Brust ein, überlebt nur, weil das einzige, was bei dieser Aktion nach Vorschrift abläuft, ihr tragen einer kugelsicheren Weste ist. Stunden später erfährt sie vom Selbstmord ihrer Mutter, die ihre Tochter in den 70er Jahren allein großgezogen hat. Christine weiß nicht allzuviel über diese Jahre, nur, dass ihre Mutter aus Deutschland nach Frankreich einwanderte, schon immer depressiv veranlagt war. Und dass sie die Krankheit heute eigentlich im Griff hatte. Auf der Suche nach einem Motiv für den Suizid sichtet Christine die wenigen persönlichen Habseligkeiten der Frau Mama, entdeckt ein altes Polaroidbild, auf dem sie selbst als Kleinkind in den Armen eines Mannes zu sehen ist. Auf der Rückseite zwei Namen: Ihr eigener, noch auf deutsch, "Kristina", außerdem "Wolfgang". Ihr Vater? Wahrscheinlich! Mit Unterstützung des polizeilichen Fahndungs-Apparates, den sie, nicht ganz korrekt, für private Ermittlungen nutzt, findet sie eine Spur, die geradewegs an den Rand von Leipzig führt, genauer gesagt, zur R.A.F. und einer ultrarechten Organisation, die glaubt, dass man in diesen Zeiten endlich Zeichen gegen Links setzen kann und muss, am besten tödliche... Zwei Autoren, zwei Länder, zwei Zeiten, eine gemeinsame Geschichte, bilden das Gerüst für einen der härtesten, aber auch intelligentesten Thriller des Jahres! Abwechselnd haben Jerome Leroy und Max Annas den Roman verfasst, haben sich gegenseitig zu echten schriftstellerischen Höchstleistungen gebracht, das Ergebnis dieser Arbeit ist schlicht und einfach Hochspannung pur! Ein "Roman Noir", der lange nachklingt, bei dessen Lektüre man tatsächlich alles um sich herum vergisst, also, außer man ist Raucher, dann sollte man eine Schachtel Zigaretten stets in Griffweite haben, um die Nervosität ein bisschen dämpfen zu können - und schließlich kann man ja auch auf dem Weg nach draußen weiterlesen :-)

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