Das Versprechen
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Damon Galgut

1. Das Versprechen

Das Versprechen

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Beschreibung

Der Gewinner des Booker Preis 2021: Über den Zerfall einer weißen Farmerfamilie in Südafrika – von der Apartheid bis zur Demokratie

»Das Versprechen« erzählt vom zunehmenden Zerfall einer weißen südafrikanischen Familie, die auf einer Farm außerhalb Pretorias lebt. Die Swarts versammeln sich zur Beerdigung ihrer Mutter Rachel, die mit vierzig an Krebs stirbt. Die jüngere Generation, Anton und Amor, verabscheuen alles, wofür die Familie steht - nicht zuletzt das gescheiterte Versprechen an die schwarze Frau, die ihr ganzes Leben für sie gearbeitet hat. Nach jahrelangem Dienst wurde Salome ein eigenes Haus, eigenes Land versprochen ... doch irgendwie bleibt dieses Versprechen mit jedem Jahrzehnt, das vergeht, unerfüllt.Mit großer erzählerischer Kraft und nah an den Personen schildert Damon Galgut eine Familiengeschichte, die sich über dreißig Jahre des politischen Umbruchs in Südafrika erstreckt - von der Apartheid bis hin zur Demokratie. Während sich das Land von den alten tiefen Spaltungen zu einer neuen, gerechteren Gesellschaft hin bewegt, schwebt über allem die Frage: Wie viel Verbitterung, wie viel Erneuerung, wie viel Hoffnung bleiben?

Ungekürzte Lesung mit Moses Leo
9h 5min

Details

Verkaufsrang

3642

Sprecher

Moses Leo

Spieldauer

545 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

3642

Sprecher

Moses Leo

Spieldauer

545 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

17.01.2022

Verlag

Der Hörverlag

Hörtyp

Lesung

Originaltitel

The Promise (Chatto & Windus London )

Übersetzer

Thomas Mohr

Sprache

Deutsch

EAN

9783844546668

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Sprachgewaltig und ohne Filter

Gisela Simak aus Landshut am 16.05.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Meinung: Hier handelt es sich um keine Geschichte, die man mal schnell zwischendurch wegsuchtet. Vielmehr ist es ein Buch, welches intensiv gelesen und verstanden werden will. Mir hat besonders gut gefallen, dass sämtlichen Personen und Geschehnisse mitten aus dem Leben gegriffen sind. Das Ganze passiert in einer poetisch anmutenden Sprache, die immer wieder von Derbheit abgelöst wird. Drei Jahrzehnte begleiten wir die weiße südafrikanische Familie Swart. Sie beginnt mit dem Tod der Mutter Rachel. Amor ist die kleinere Tochter und möchte den Tod der Mutter nicht akzeptieren. Solange sie das Haus nicht betritt, in dem ihre Mutter sich noch befindet, solange ist sie auch nicht tot. Amor belauschte einst ein Versprechen, welches ihr Vater Manie der Mutter am Sterbebett gegeben hat. Die langjährige schwarze Bedienstete Salome soll das Haus bekommen, in welchem sie schon jahrelang mit ihrem Sohn lebt. Salmoe hatte die komplette Pflege von Rachel übernommen. Saß als Einzige am Sterbebett! Die Farm in der Nähe von Pretoria ist groß. Das Lombarhaus, in dem Salome lebt, ist klein und schäbig. In den 80ern haben schwarze Menschen kaum Rechte. Und so sieht die Familie keine Dringlichkeit, den Wunsch einer Sterbenden zu erfüllen. Noch dazu ist Rachel wieder zu ihrem jüdischen Glauben zurück gekehrt. Amor ist unglücklich über den Verrat ihres Vaters. Auch ihre älteren Geschwister Anton und Astrid schenken ihr keinen Glauben. Die Geschichte erzählt vom Leben und Sterben. Von einem Buch, das Anton nie zu Ende geschrieben hat. Dem Wandel der Zeit, in dem dunkelhäutige Menschen mehr Rechte erhalten und die Kriminalitätsrate steigt. Das bekommt besonders die Familie Swart zu spüren. Sie erzählt vom Verfall einer Familie, bei der jeder sein eigenes Süppchen kocht. Vorurteile und Rassismus nehmen einen großen Raum ein. Sei es der Glaube oder die Hautfarbe. Mir persönlich ist besonders der Verrat an der verstorbenen Rachel sauer aufgestoßen. Ich bin ein Mensch, der seine Versprechen hält. Besonders wenn es sich um den letzten Wunsch eines Menschen handelt. Somit konnte ich die gut situierte Familie Swart nicht verstehen. Einzig Amor verfügt über einen Charakter bei dem Versprechen nicht gebrochen werden. Ich habe ganz besonders den Schreibstil von Galgut geliebt. Ohne Anführungszeichen und ungefiltert beschreibt er die verschiedenen Gedanken der Protas. Ein Pastor, der kaum noch erwarten kann bis eine Beerdigung zu Ende ist, weil er unbedingt zum pissen muss. Die Gedankengänge des Geistlichen sind alles andere als keusch. Auch die Gedanken aller anderen kommen so mitten aus dem Lieben daher. Sie haben mir das eine oder andere Lächeln ins Gesicht gezaubert und manchmal fassungslos zurückgelassen. Das Setting spiegelt Südafrika wieder. Heiß und trocken und dennoch mit einem ganz besonderen Charme. Fazit: Drei Jahrzehnte der Familie Swart haben mich bestens unterhalten. Der Verfall und mangelnde Zusammenhalt der Familie stimmen stellenweise sehr traurig. Der ungefilterte Schreibstil entbehrt so manches mal jeglicher Rührseligkeit. Der Autor spricht des öfteren die Leserschaft persönlich an. Das Besondere daran: Ich habe mich wirklich angesprochen gefühlt. Ein Versprechen, welches ganz leicht zu erfüllen gewesen wäre, hängt wie eine Damokleschwert viele Jahre über der Familie! Von mir eine absolute Empfehlung. Danke Damon Galgut. Ich habe jedes einzelne Wort genossen. Zitat: Das Buch ist so etwas wie eine traumveränderte Version von Antons Leben. Ein Abbild dessen, was die Psyche im Schlafzustand aus dem Rohmaterial des Lebens macht.

Sprachgewaltig und ohne Filter

Gisela Simak aus Landshut am 16.05.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Meinung: Hier handelt es sich um keine Geschichte, die man mal schnell zwischendurch wegsuchtet. Vielmehr ist es ein Buch, welches intensiv gelesen und verstanden werden will. Mir hat besonders gut gefallen, dass sämtlichen Personen und Geschehnisse mitten aus dem Leben gegriffen sind. Das Ganze passiert in einer poetisch anmutenden Sprache, die immer wieder von Derbheit abgelöst wird. Drei Jahrzehnte begleiten wir die weiße südafrikanische Familie Swart. Sie beginnt mit dem Tod der Mutter Rachel. Amor ist die kleinere Tochter und möchte den Tod der Mutter nicht akzeptieren. Solange sie das Haus nicht betritt, in dem ihre Mutter sich noch befindet, solange ist sie auch nicht tot. Amor belauschte einst ein Versprechen, welches ihr Vater Manie der Mutter am Sterbebett gegeben hat. Die langjährige schwarze Bedienstete Salome soll das Haus bekommen, in welchem sie schon jahrelang mit ihrem Sohn lebt. Salmoe hatte die komplette Pflege von Rachel übernommen. Saß als Einzige am Sterbebett! Die Farm in der Nähe von Pretoria ist groß. Das Lombarhaus, in dem Salome lebt, ist klein und schäbig. In den 80ern haben schwarze Menschen kaum Rechte. Und so sieht die Familie keine Dringlichkeit, den Wunsch einer Sterbenden zu erfüllen. Noch dazu ist Rachel wieder zu ihrem jüdischen Glauben zurück gekehrt. Amor ist unglücklich über den Verrat ihres Vaters. Auch ihre älteren Geschwister Anton und Astrid schenken ihr keinen Glauben. Die Geschichte erzählt vom Leben und Sterben. Von einem Buch, das Anton nie zu Ende geschrieben hat. Dem Wandel der Zeit, in dem dunkelhäutige Menschen mehr Rechte erhalten und die Kriminalitätsrate steigt. Das bekommt besonders die Familie Swart zu spüren. Sie erzählt vom Verfall einer Familie, bei der jeder sein eigenes Süppchen kocht. Vorurteile und Rassismus nehmen einen großen Raum ein. Sei es der Glaube oder die Hautfarbe. Mir persönlich ist besonders der Verrat an der verstorbenen Rachel sauer aufgestoßen. Ich bin ein Mensch, der seine Versprechen hält. Besonders wenn es sich um den letzten Wunsch eines Menschen handelt. Somit konnte ich die gut situierte Familie Swart nicht verstehen. Einzig Amor verfügt über einen Charakter bei dem Versprechen nicht gebrochen werden. Ich habe ganz besonders den Schreibstil von Galgut geliebt. Ohne Anführungszeichen und ungefiltert beschreibt er die verschiedenen Gedanken der Protas. Ein Pastor, der kaum noch erwarten kann bis eine Beerdigung zu Ende ist, weil er unbedingt zum pissen muss. Die Gedankengänge des Geistlichen sind alles andere als keusch. Auch die Gedanken aller anderen kommen so mitten aus dem Lieben daher. Sie haben mir das eine oder andere Lächeln ins Gesicht gezaubert und manchmal fassungslos zurückgelassen. Das Setting spiegelt Südafrika wieder. Heiß und trocken und dennoch mit einem ganz besonderen Charme. Fazit: Drei Jahrzehnte der Familie Swart haben mich bestens unterhalten. Der Verfall und mangelnde Zusammenhalt der Familie stimmen stellenweise sehr traurig. Der ungefilterte Schreibstil entbehrt so manches mal jeglicher Rührseligkeit. Der Autor spricht des öfteren die Leserschaft persönlich an. Das Besondere daran: Ich habe mich wirklich angesprochen gefühlt. Ein Versprechen, welches ganz leicht zu erfüllen gewesen wäre, hängt wie eine Damokleschwert viele Jahre über der Familie! Von mir eine absolute Empfehlung. Danke Damon Galgut. Ich habe jedes einzelne Wort genossen. Zitat: Das Buch ist so etwas wie eine traumveränderte Version von Antons Leben. Ein Abbild dessen, was die Psyche im Schlafzustand aus dem Rohmaterial des Lebens macht.

Mühsames aber interessantes Leseerlebnis

bookslove1511 am 17.02.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Swarts sind einer der wohlhabenden, weißen Familien, die in Südafrika in der Zeit Apartheid leben. Manie, der Vater, dessen Farm er von seinem Vater vererbt hat. Rachel, die Mutter, die seit über einem Jahr gegen Krebs kämpft. Anton ist der älteste Sohn. Astrid, die mittlere und Amor, die jüngste Tochter der Familie. Gerade mit vierzig stirbt Rachel durch ihre lange Krankheit, doch bevor es so weit war, nimmt sie das Versprechen ihres Mannes ab: die schwarze Hausangestellte Salome, die seit der Geburten von ihren Kindern nicht von Rachels Seite gewichen ist und sie liebevoll bis zu ihren letzten Atemzügen gepflegt hat, soll ihr Dienstmädchenhaus als Dankeschön über sich geschrieben bekommen. Amor das Gespräch zwischen ihren Eltern gelauscht hat, spricht sie den letzten Wunsch von ihrer Mutter bei der Trauerfeier offen an. Doch die ganze Familie, inkl. Vater tun so, als ob die gar nichts davon wissen. Mehrere Jahrzehnte rauschen mit vielen Schicksalsschläge an Swarts Kindern mit immer wieder vorkehrenden Fragen vorbei: was ist mit Mamas letztem Wunsch und Papas Versprechen? Der Roman fängt im Jahr 1986 an und wir begleiten die Swarts über dreißig Jahre lang, von Apartheid bis zu Demokratie. In der Zeit treffen die Kinder fast jedes zehnte Jahr bei tragischen Familienereignissen auf der Farm, kommen zusammen und entfernen sich wieder. Es war interessant zu lesen, wie die traurigen Angelegenheiten, ohne erdrückend zu wirken, aufs Papier gebracht wurde. Auch die Charaktere waren für mich sehr abwechslungsreich, doch ich muss gestehen, ich hatte (besonders am Anfang) extreme Probleme mit dem Erzählstil. Denn der Autor hat „Stream of Consciousness“ als Erzähltechnik gewählt und zwar bis zur Erschöpfung. Die alles besser wissende Erzählstimme greift unmöglichen Stellen zu Wort und dabei hüpft es nicht nur zwischen die Leser, die Geschehnisse, physische, unphysikalische und psychische Erlebnissen von Figuren, sondern unerwartet, mitten im Satz ergreift er auch ein Perspektivenwechseln ein. Es hat mich nicht nur irritiert, sondern auch genervt, sodass ich mich bis S.100 lesen zwingen musste. Doch wenn man erst mal an die Erzählung gewöhnt, wirkt das Aufbau des Buches wie ein Film. Es ist kein einfaches Buch, welches man mit einem Zug durch liest. Es erfordertet viel Konzentration, Geduld und Durchhaltevermögen. Nichtsdestotrotz war es für mich ein sehr interessantes Leseerlebnis.

Mühsames aber interessantes Leseerlebnis

bookslove1511 am 17.02.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Swarts sind einer der wohlhabenden, weißen Familien, die in Südafrika in der Zeit Apartheid leben. Manie, der Vater, dessen Farm er von seinem Vater vererbt hat. Rachel, die Mutter, die seit über einem Jahr gegen Krebs kämpft. Anton ist der älteste Sohn. Astrid, die mittlere und Amor, die jüngste Tochter der Familie. Gerade mit vierzig stirbt Rachel durch ihre lange Krankheit, doch bevor es so weit war, nimmt sie das Versprechen ihres Mannes ab: die schwarze Hausangestellte Salome, die seit der Geburten von ihren Kindern nicht von Rachels Seite gewichen ist und sie liebevoll bis zu ihren letzten Atemzügen gepflegt hat, soll ihr Dienstmädchenhaus als Dankeschön über sich geschrieben bekommen. Amor das Gespräch zwischen ihren Eltern gelauscht hat, spricht sie den letzten Wunsch von ihrer Mutter bei der Trauerfeier offen an. Doch die ganze Familie, inkl. Vater tun so, als ob die gar nichts davon wissen. Mehrere Jahrzehnte rauschen mit vielen Schicksalsschläge an Swarts Kindern mit immer wieder vorkehrenden Fragen vorbei: was ist mit Mamas letztem Wunsch und Papas Versprechen? Der Roman fängt im Jahr 1986 an und wir begleiten die Swarts über dreißig Jahre lang, von Apartheid bis zu Demokratie. In der Zeit treffen die Kinder fast jedes zehnte Jahr bei tragischen Familienereignissen auf der Farm, kommen zusammen und entfernen sich wieder. Es war interessant zu lesen, wie die traurigen Angelegenheiten, ohne erdrückend zu wirken, aufs Papier gebracht wurde. Auch die Charaktere waren für mich sehr abwechslungsreich, doch ich muss gestehen, ich hatte (besonders am Anfang) extreme Probleme mit dem Erzählstil. Denn der Autor hat „Stream of Consciousness“ als Erzähltechnik gewählt und zwar bis zur Erschöpfung. Die alles besser wissende Erzählstimme greift unmöglichen Stellen zu Wort und dabei hüpft es nicht nur zwischen die Leser, die Geschehnisse, physische, unphysikalische und psychische Erlebnissen von Figuren, sondern unerwartet, mitten im Satz ergreift er auch ein Perspektivenwechseln ein. Es hat mich nicht nur irritiert, sondern auch genervt, sodass ich mich bis S.100 lesen zwingen musste. Doch wenn man erst mal an die Erzählung gewöhnt, wirkt das Aufbau des Buches wie ein Film. Es ist kein einfaches Buch, welches man mit einem Zug durch liest. Es erfordertet viel Konzentration, Geduld und Durchhaltevermögen. Nichtsdestotrotz war es für mich ein sehr interessantes Leseerlebnis.

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Der südafrikanische Schriftsteller Damon Galgut erhielt 2021 für seinen Roman "Das Versprechen" den Booker Preis - ich hatte hohe Erwartungen, die sich nahezu erfüllten. Thematisiert wird der Zerfall einer wohlhabenden, südafrikanischen Familie, die auf einer Farm in Pretoria lebt. Der viel zu frühe Tod eines Familienmitglieds, dessen letzter Wille und ein nicht gehaltenes Versprechen sorgen für Unstimmigkeiten, auch Verdruss - schlussendlich driften alle auseinander. Vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels und politischen Umbruchs lesen wir von Sehnsüchten, Verletzungen und Verdrängtem, aber auch von Hoffnung. Dementsprechend ein emotional wuchtiges Buch, eindringlich und aufwühlend.
5/5

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Der südafrikanische Schriftsteller Damon Galgut erhielt 2021 für seinen Roman "Das Versprechen" den Booker Preis - ich hatte hohe Erwartungen, die sich nahezu erfüllten. Thematisiert wird der Zerfall einer wohlhabenden, südafrikanischen Familie, die auf einer Farm in Pretoria lebt. Der viel zu frühe Tod eines Familienmitglieds, dessen letzter Wille und ein nicht gehaltenes Versprechen sorgen für Unstimmigkeiten, auch Verdruss - schlussendlich driften alle auseinander. Vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels und politischen Umbruchs lesen wir von Sehnsüchten, Verletzungen und Verdrängtem, aber auch von Hoffnung. Dementsprechend ein emotional wuchtiges Buch, eindringlich und aufwühlend.

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Ein literarisch großartiges Werk über den Untergang einer weißen Farmerfamilie im Südafrika während und in den Jahren nach Ende der Apartheid. Psychologisch ausgefeilte Charaktere und ein Plot der die Geschichte einer kollektiven Schuld erzählt aus der es kein entkommen zu geben scheint. Zurecht mit dem Booker Prize ausgezeichnet!
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Schuld und Sühne

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Ein literarisch großartiges Werk über den Untergang einer weißen Farmerfamilie im Südafrika während und in den Jahren nach Ende der Apartheid. Psychologisch ausgefeilte Charaktere und ein Plot der die Geschichte einer kollektiven Schuld erzählt aus der es kein entkommen zu geben scheint. Zurecht mit dem Booker Prize ausgezeichnet!

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