Opa hat seinen Hut vergessen
Kindern den Tod erklären. Sensible Trauerbewältigung bei Verlust von Großeltern. Bilderbuch über den Umgang mit Tod und Trauer. Kinderbuch ab 4 Jahren.
Opa ist gestorben: Dieses Bilderbuch hilft Kindern, ihre Trauer zu bewältigenAm allerliebsten schaukelt Ida mit ihrem Opa Heinz. So doll, bis sein Hut wegfliegt, den er immer trägt. Doch eines Tages hat Opas Herz aufgehört zu schlagen. Nun hat Ida viele Fragen rund um den Tod, ihren Schmerz und die Bestattung, die ihr ihre Familie und ihre Freunde ehrlich und behutsam beantworten. Unsterbliche Quallen sind dabei ebenso Thema wie Seelen und Menschen im Himmel. Stück für Stück begreift Ida, was es mit dem Sterben auf sich hat.Elena Berz zeigt in diesem Kinderbuch, wie man Kindern feinfühlig den Tod erklärt und so Trost und Zuversicht spendet.- Trauerbuch für Kinder: Macht Tod und Sterben verständlich- Trauerphasen erklärt: Zeigt, dass Menschen unterschiedlich trauern- Mit feinen Aquarell-Illustrationen von Marine LudinTrauerbewältigung und Abschied nehmen: Opa braucht seinen Hut jetzt nicht mehrWas geschieht, wenn man stirbt? Wie läuft eine Beerdigung ab? Warum weint Mama, aber Papa nicht? Und müssen wir alle irgendwann sterben? „Opa hat seinen Hut vergessen“ erklärt altersgerecht, was nach dem Tod passiert, und behält dabei immer einen positiven Blick auf das Leben. Mit diesem einfühlsamen Bilderbuch gelingt es Eltern und pädagogischen Fachkräften, bei einem Verlust auf die vielen Kinder-Fragen die richtigen Antworten zu finden!
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.
Das Buch ist einfach so wie das Leben. Völlig unvorhergesehen traurig und witzig.
.
Die Geschichte besticht mit der kindlichen Denkweise der Protagonistin. Einfach ehrlich. So wie Kinder nunmal über den Tod denken, von dem sie noch nichts wissen.
.
Ein wirklich schön illustriertes Buch, dass mich jedes Mal beim Vorlesen zu Tränen rührt und mich dankbar macht, was für das man hat.
.
kuddel
5/5
05.01.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Abschied vom geliebten Opa
Greta sagt: "Meine Oma ist auch schon tot. Jetzt ist sie im Himmel."
"Wie, im Himmel?" fragt Ida. "Fällt sie da nicht runter?"
Ida wird jeden Donnerstag von ihrem Opa aus dem Kindergarten abgeholt, dann verbringen sie Zeit zusammen, am liebsten mit Schaukeln. Doch an diesem Donnerstag kommt stattdessen Idas Papa.
Wir erfahren wie Opa und die kleine Ida sich geliebt und wie sie die gemeinsame Zeit miteinander verbracht haben. Opas Glatze war immer mit einem Hut oder einer Mütze bedeckt, sie haben gemeinsam hoch geschaukelt und Opa hat Geschichten über Raben erzählt.
Ida erlebt, wie unterschiedlich die Menschen trauern, jeder auf seine Art und auch die Freundinnen im Kindergarten kennen verschiedene Erklärungen, was nach dem Tod mit der Seele geschieht. Idas Patentante ist Biologin und versucht sachlich mit ihr über das Thema zu sprechen. Dass Opa ohne seinen allgegenwärtigen Hut begraben wird, gefällt Ida nicht so gut, sie löst das Problem auf ihre Art.
Das großformatige Bilderbuch ist sehr hell gestaltet und mit zarten Aquarellzeichnungen illustriert, die sich auf das Wesentliche beschränken. Die wichtigen Elemente aus dem Text sind immer vorhanden und können klar zugeordnet werden. Die Menschen wirken durchweg sehr freundlich.
Der Autorin ist es gelungen das schwere Thema mit einer lebensbejahenden positiven Sichtweise darzustellen. Das Abschiednehmen fällt schwer und für jeden Menschen gestaltet es sich unterschiedlich. Da ist es gut, wenn man wie Ida wertvolle Erinnerungen hat, die fröhlich stimmen. Wie verscheiden Menschen auf den Verlust reagieren, zeigt sich bei den Eltern Idas und der Oma, jeder macht es anders. Hier wird nicht gewertet, sondern beobachtet. Im Kindergarten beim Spielen werden unterschiedliche Glaubenssätze für das "Danach" angedeutet, die jedoch vage bleiben, so dass individuell entschieden werden kann, was man seinem Kind hierzu erklären möchte. Idas Patentante, eine Biologin, erklärt das Geschehen sachlich als Kreislauf des Lebens.
Mit dem einfühlsamen Buch können Fragen zu Sterben und Tod mit Kindern besprochen werden. Eine schöne Unterstützung im Gespräch, mir gefällt, dass es hier kaum düstere Momente gibt.
papa.hirsch.liest
5/5
16.05.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Super sentimental
Dieses Bilderbuch - ab 4 - des @windyverlag geschrieben von Elena Berz und illustriert von @Marine_Ludin, ist ein Buch über den Tod.
Ida und Opa Heinz, das war ein unzertrennliches Team, vor allem beim Schaukeln. Niemand schaukelte höher und länger als Opa, denn er liebte es. Andere hatten nach einer Weile keine Lust mehr, Opa dagegen wollte nicht aufhören. Jeden Donnerstag holte er Ida aus der Kita ab, erzählte Rabengeschichten oder ging mit ihr auf dem Spielplatz. Zeit mit Opa Heinz zu verbringen war einfach toll. Doch an einem Donnerstag holte plötzlich Idas Papa sie von der Kita ab.
Wird Ida verstehen warum Opa Heinz heute nicht gekommen ist?
Eigener Eindruck:
Es ist ist ein Buch was wärmt und was mich auch sofort an meinen Opa denken lies. Auch er trug gern einen Hut und ich verbrachte sehr viel Zeit mit ihm.
Das Buch ist sehr herzlich und wärmend geschrieben, die Illustrationen sind klar aber farblich schlicht und lenken so nicht vom schwierigen Thema des Todes ab. Im Buch wird deutlich, dass man als Familie füreinander da sein sollte und dass jeder anders trauert und ein individuelles Bedürfnis nach Unterstützung hat. Idas Reaktionen im Buch spiegeln die eines jeden Kindes dar. Sie hat Fragen und versteht natürlich nicht gleich alles. Aber ihr Handeln lässt das Herz der Leser_innen erneut erwärmen und Opa Heinz wird es da wo auch immer er jetzt ist, gut haben.
Bewertung:
Geht mit Euren Kindern auf eine herzzerreißende Reise und erfahrt kindgerecht was der Tod eigentlich bedeutet.
Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen.
Bewertung
aus Beverstedt
5/5
24.04.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine sehr einfühlsame Geschichte, mit sehr schönen Illustrationen für Kinder zum Thema Tod
Inhalt: Am allerliebsten schaukelt Ida mit ihrem Opa Heinz. So doll, bis sein Hut wegfliegt, den er immer trägt. Doch eines Tages hat Opas Herz aufgehört zu schlagen. Nun hat Ida viele Fragen rund um den Tod, ihren Schmerz und die Bestattung, die ihr ihre Familie und ihre Freunde ehrlich und behutsam beantworten. Unsterbliche Quallen sind dabei ebenso Thema wie Seelen und Menschen im Himmel. Stück für Stück begreift Ida, was es mit dem Sterben auf sich hat.
*******************************************************
Cover: Das Cover ist eher schlicht gehalten, was aber auch gut zum Thema passt. Es macht neugierig.
Illustrationen: Die Illustrationen sind sehr ausdrucksstark und anschaulich. Es macht Spaß sie anzusehen und gefallen mir sehr gut.
Meinung: Das das Thema Tod gerade eine große Rolle spielt, da mein Schwiegervater vor ein paar Wochen gestorben ist, war ich natürlich neugierig auf das Buch. Und ich wurde nicht enttäuscht. Es hat meinen Kindern sehr geholfen den Tod ihres Opas zu verarbeiten. Die Fragen wurden gut erklärt und waren fast identisch wie sie hier bei uns aufgetaucht sind. Wir haben die Geschichte zusammen gelesen und dann in Ruhe darüber gesprochen.
Fazit: Dieses Bilderbuch hilft Kindern, ihre Trauer zu bewältigen. Es geht liebevoll auf die vielen Fragen von Kindern ein, die nach dem Tod eines geliebten Menschen aufkommen. Elena Berz zeigt in diesem Kinderbuch, wie man Kindern feinfühlig den Tod erklärt und so Trost und Zuversicht spendet. Ein tolles Buch für die Trauerbewältigung bei Kindern. Ich kann es nur empfehlen und vergebe ich volle 5 Sterne.
MsChili
5/5
17.04.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zu so einem Buch greift man…
Zu so einem Buch greift man normalerweise nur, wenn man es selbst benötigt, um seinem Kind zu erklären, wie ein Großelternteil gestorben ist und was das bedeutet. Ich muss sagen uns hat das Buch geholfen und wir werden immer mal wieder reinschauen. Kurz mehr zur Geschichte an sich: Ida liebt es zu schaukeln und am allerliebsten mit ihrem Opa Heinz. Denn der schaukelt mit ihr, lacht mit ihr und ist einfach für sie da. Bis er eines Tages plötzlich stirbt und nur sein Hut zurückbleibt. Einem Kind das erste Mal das Thema Tod näher zu bringen, ist schwierig. Für den Erwachsenen, aber auch für ein Kind. In diesem Buch lernt man zuerst Ida und ihren Opa kurz kennen und wird nicht direkt mit dem Tod konfrontiert. Das hat mit sehr gefallen, denn so kann man langsam und vorsichtig auf dieses doch traurige Thema hinführen. Sehr schön fand ich dann auch die Erklärung, dass jeder anders trauert. Manch einer weint, manch einer braucht nur eine Decke zum Einkuscheln, und manch einer hat einer riesigen Kloß im Bauch. Auch die kleinen Vergleiche zu Idas verlorenen Kuscheltier und der festen Tatsache, dass Opa nicht mehr kommt und das auch so vermittelt wird, finde ich einfühlsam und gefällt mir sehr gut. Auch die Gespräche mit der Patentante oder den anderen Kindern und die Sichtweisen zum Thema Tod dazu, sind hilfreich und die Beschreibung der Beerdigung rundet das Buch gut ab. Einzig ein paar kleinere Informationen, wie man vielleicht mit dem Kind direkt darüber spricht, was eine Urnenbeisetzung ist bzw. wie man hierüber spricht, hätten mir noch gut gefallen. Dennoch ist es für uns ein berührendes Buch, das helfen kann, mit kleinen Kindern über das Thema Tod zu sprechen und für sie einen Basis zu schaffen, um ihre Gefühle zu sprechen. Sei es mit den Eltern, Paten oder auch mit ihren Freunden oder Erzieherinnen in der Kindertagesstätte. Eine einfühlsame, wunderschöne Geschichte um Kinder behutsam das Thema Tod und Sterben näher zu bringen.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.