Ist individuelle Freiheit in einer geordneten Gesellschaft möglich? Eine Untersuchung des Freiheitskonzepts nach John Stuart Mill
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
26.01.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
554 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346579089
"Laissez-Faire, in short, should be the general practice: every departure from it, unless required by some great good, is a certain evil." Mit den Worten von John Stuart Mill (geb. 1806, gest. 1873) aus seinem Werk Grundsätze der politischen Ökonomie (org. Principles) von 1854 wird bereits eine der für ihn bedeutendsten Fragen der politischen Philosophie deutlich. Als einer der einflussreichsten Denker des 19. Jahrhunderts ist er heute besonders durch sein Mitwirken in der utilitaristischen Ethik bekannt. Seine Schriften erlangten bereits zu seinen Lebzeiten große Bekanntheit und prägten viele Bereiche der Philosophie maßgeblich. In der politischen Philosophie zählt Mills Werk Über die Freiheit (org. On Liberty), das 1859 veröffentlicht wurde, zu seinen bedeutendsten Schriften. An jener Abhandlung arbeitete der britische Philosoph - entgegen der alleinigen Namensnennung von ,John Stuart Mill' - sechs Jahre lang gemeinsam mit seiner Frau Harriot Taylor Smith. Dadurch sind darin ebenso ihre Gedanken und Ansichten eingeflossen.
Mittelpunkt seines Essays bildet die nach Mill bedeutende Frage der Moderne "Wie lässt sich die durch Demokratisierung erzeugte Gleichheit der Gesellschaft mit der Freiheit des Individuums vereinbaren?". Grundlegende Aspekte dieser Problematik behandelte er bereits in seinem erstgenannten ökonomischen Hauptwerk, in dem er die Frage mit dem Laissez-Faire-Prinzip beantwortete. Dieses wurde in dem Essay Über die Freiheit, das auszugsweise als Quelle für diese Arbeit herangezogen wird, mit der Konzeption des sogenannten "Freiheitsprinzips" ausgeweitet. Damit verfolgte Mill das Ziel, die Freiheit des Individuums zu sichern und der Gesellschaft eine Orientierung zu bieten, welche Handlungen von ihr zu kontrollieren wie auch zu bestrafen sind und bei welchen ein Eingreifen ihrerseits zu verbieten ist.
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