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Kim Jiyoung, geboren 1982

Roman

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Beschreibung


Cho Nam-joos minimalistische und doch messerscharfe Prosa hat nicht nur Leserinnen weltweit begeistert, sondern auch Massenproteste in Korea ausgelöst.

Kim Jiyoung lebt am Rande der Metropole Seoul. Die Mittdreißigerin hat erst kürzlich ihren Job aufgegeben, um sich um ihr Baby zu kümmern. Doch schon bald zeigt sie seltsame Symptome: Jiyoungs Persönlichkeit scheint sich aufzuspalten, denn sie schlüpft in die Rollen ihr bekannter Frauen. Ihr unglücklicher Ehemann schickt sie zu einem Psychiater. Nüchtern erzählt eben dieser Psychiater Jiyoungs Leben nach, ein Leben bestimmt von Frustration und Unterwerfung, denn ihr Verhalten wird stets von den männlichen Figuren um sie herum überwacht. »Kim Jiyoung, geboren 1982« zeigt das schmerzhaft gewöhnliche Leben einer Frau in Korea und gleichzeitig deckt es eine Alltagsmisogynie auf, die jeder Frau – egal, wo auf der Welt – nur allzu bekannt vorkommt.

Cho Nam-Joo war neun Jahre lang als Drehbuchautorin fürs Fernsehen tätig. Ihr Roman »Kim Jiyoung, geboren 1982« hat sich weltweit über zwei Millionen Mal verkauft und war auch in Deutschland ein großer Bestseller. Cho Nam-Joo lebt in Korea..
Ki-Hyang Lee, geboren 1967 in Seoul, studierte Germanistik in Seoul, Würzburg und München. Sie lebt in München und arbeitet als Lektorin, Übersetzerin und Verlegerin. Sie übersetzte u.a. Han Kangs »Die Vegetarierin« ins Deutsche.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.10.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B)

19/12,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.10.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B)

19/12,5 cm

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Kim Jiyoung, Born 1982

Übersetzer

Ki-Hyang Lee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00356-7

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Aus dem Leben einer Frau in Südkorea

Wolfhound aus Schortens am 10.03.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch hat mich sehr gepackt obwohl es etwas anderes war als ich erwartet habe. In meinen Augen handelt es sich eher um ein erzählendes Sachbuch denn um einen Roman. Die Autorin lässt die Geschichte der Protagonistin durch deren Psychiater erzählen. Dieser führt während des Texte immer wieder Fußnoten mit Quellverweisen an, sodass man das Gefühl hat, ein wissenschaftliches Fallbeispiel zu lesen. In einigen Situationen hatte ich das Gefühl, der Arzt spricht von einer bestimmten Patientin. Andererseits wirkte alles sehr generalisiert, was durch die Fußnoten unterstützt wurde. Dieses Generalisieren macht es mir schwer, das Buch einzuordnen, da es für mich so wirkt, als hätten alle südkoreanischen Frauen die gleichen Probleme wie hier Kim Jiyoung. Das ist in einigen Teilen wie Bildung, Außenwirkung von Frauen und die Rolle in der Familie bestimmt auch richtig. Aber ich kann mir kaum vorstellen. dass alle Frauen darauf gleich reagieren und sich die gleichen Probleme, Konsequenzen und Krankheiten daraus ergeben wie bei Kim Jiyoung. Dennoch ein wichtiges Buch. Und wenn nur ein klitzekleiner Teil darin der Wahrheit entspricht, was garantiert der Fall ist, dann ist in diesem LAnd noch viel zu tun für Frauen. Und nicht nur in diesem Land.

Aus dem Leben einer Frau in Südkorea

Wolfhound aus Schortens am 10.03.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch hat mich sehr gepackt obwohl es etwas anderes war als ich erwartet habe. In meinen Augen handelt es sich eher um ein erzählendes Sachbuch denn um einen Roman. Die Autorin lässt die Geschichte der Protagonistin durch deren Psychiater erzählen. Dieser führt während des Texte immer wieder Fußnoten mit Quellverweisen an, sodass man das Gefühl hat, ein wissenschaftliches Fallbeispiel zu lesen. In einigen Situationen hatte ich das Gefühl, der Arzt spricht von einer bestimmten Patientin. Andererseits wirkte alles sehr generalisiert, was durch die Fußnoten unterstützt wurde. Dieses Generalisieren macht es mir schwer, das Buch einzuordnen, da es für mich so wirkt, als hätten alle südkoreanischen Frauen die gleichen Probleme wie hier Kim Jiyoung. Das ist in einigen Teilen wie Bildung, Außenwirkung von Frauen und die Rolle in der Familie bestimmt auch richtig. Aber ich kann mir kaum vorstellen. dass alle Frauen darauf gleich reagieren und sich die gleichen Probleme, Konsequenzen und Krankheiten daraus ergeben wie bei Kim Jiyoung. Dennoch ein wichtiges Buch. Und wenn nur ein klitzekleiner Teil darin der Wahrheit entspricht, was garantiert der Fall ist, dann ist in diesem LAnd noch viel zu tun für Frauen. Und nicht nur in diesem Land.

Koreanischer Feminismus

Bewertung am 07.03.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Patriarchat ist zum Verrücktwerden! Oder zu mindest zum Aussteigen aus den Konventionen und Verhaltensregeln, die Frauen auferlegt werden und so beginnt dieser essayistische Roman-Bericht (ein sensationell gewähltes Genre für dieses anklagende, enthüllende Buch) mit Anomalien im Verhalten der Protagonistin, deren Leben sich vor uns aufrollt. Obwohl der Ton des Buches überaus sachlich ist, fühlt es sich an wie ein wütendes Brüllen über die Ungerechtigkeit des sexistischen (Koreanischen) Systems. Seitenlang werden immer wieder Momente geschildert, in denen die Protagonistin Jiyoung an gläserne Decken, toxische Maskulinismen oder einengenden Traditionen abprallt. Doch sie nimmt es nicht hin, gibt Widerworte, hält sich nicht an Regeln, tauscht sich mit anderen Frauen aus - emanzipiert sich so weit wie eben möglich. Ein toller feministischer Text der überall und nicht nur in Korea Diskussionen anstoßen kann.

Koreanischer Feminismus

Bewertung am 07.03.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Patriarchat ist zum Verrücktwerden! Oder zu mindest zum Aussteigen aus den Konventionen und Verhaltensregeln, die Frauen auferlegt werden und so beginnt dieser essayistische Roman-Bericht (ein sensationell gewähltes Genre für dieses anklagende, enthüllende Buch) mit Anomalien im Verhalten der Protagonistin, deren Leben sich vor uns aufrollt. Obwohl der Ton des Buches überaus sachlich ist, fühlt es sich an wie ein wütendes Brüllen über die Ungerechtigkeit des sexistischen (Koreanischen) Systems. Seitenlang werden immer wieder Momente geschildert, in denen die Protagonistin Jiyoung an gläserne Decken, toxische Maskulinismen oder einengenden Traditionen abprallt. Doch sie nimmt es nicht hin, gibt Widerworte, hält sich nicht an Regeln, tauscht sich mit anderen Frauen aus - emanzipiert sich so weit wie eben möglich. Ein toller feministischer Text der überall und nicht nur in Korea Diskussionen anstoßen kann.

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Nüchtern und eindrücklich

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Korea ist ein modernes Land. Frauen sind den Männern gleichgestellt. Können alles erreichen was sie möchten. Können Karriere machen. Sie müssen sich nur entscheiden. Wollen sie sich durchkämpfen? Durch eine ungleiche Behandlung die bereits in der Schule anfängt, die in der Familie, in der Söhne mehr wert sind als Töchter, weiter geht. Durch die Erwartungen an Frauen die zwar arbeiten sollen aber eben auch Kinder bekommen sollen und sich dann natürlich um die Familie kümmern. Man kennt das zwar schon als Thema aber in diesem Fall ist es sehr eindrücklich und nüchtern beschrieben. Der Psychologe der Protagonistin schildert ihr Leben. Sie ist bei ihm in Behandlung, wegen psychotischen Schüben in denen sie sich in Frauen aus ihrer Umgebung verwandelt. Eine Interpretation wird dem Leser überlassen und somit haben wir ein Buch über das sich viel nachdenken und diskutieren lässt. Der nüchterne, asiatische Stil ist nicht für jeden etwas aber wer Lust auf etwas besonderes hat, sollte sich auf dieses Buch einlassen!
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Nüchtern und eindrücklich

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Korea ist ein modernes Land. Frauen sind den Männern gleichgestellt. Können alles erreichen was sie möchten. Können Karriere machen. Sie müssen sich nur entscheiden. Wollen sie sich durchkämpfen? Durch eine ungleiche Behandlung die bereits in der Schule anfängt, die in der Familie, in der Söhne mehr wert sind als Töchter, weiter geht. Durch die Erwartungen an Frauen die zwar arbeiten sollen aber eben auch Kinder bekommen sollen und sich dann natürlich um die Familie kümmern. Man kennt das zwar schon als Thema aber in diesem Fall ist es sehr eindrücklich und nüchtern beschrieben. Der Psychologe der Protagonistin schildert ihr Leben. Sie ist bei ihm in Behandlung, wegen psychotischen Schüben in denen sie sich in Frauen aus ihrer Umgebung verwandelt. Eine Interpretation wird dem Leser überlassen und somit haben wir ein Buch über das sich viel nachdenken und diskutieren lässt. Der nüchterne, asiatische Stil ist nicht für jeden etwas aber wer Lust auf etwas besonderes hat, sollte sich auf dieses Buch einlassen!

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M. Graupner

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Kim Jiyoung

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Es hat etwas mehr von einem Sachbuch oder einer Biografie als von einem Roman, da hier klar das Leben von Kim Jiyong geschildert bekommt. Rückblickend erfährt der Leser wie es zu ihren psychischen Störungen kam und gleichzeitig bekommt man vermittelt welche Art Leben für viele Frauen Koreas normal scheint. Ein sehr ernüchterndes Buch, welches zum Nachdenken anregt.
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Es hat etwas mehr von einem Sachbuch oder einer Biografie als von einem Roman, da hier klar das Leben von Kim Jiyong geschildert bekommt. Rückblickend erfährt der Leser wie es zu ihren psychischen Störungen kam und gleichzeitig bekommt man vermittelt welche Art Leben für viele Frauen Koreas normal scheint. Ein sehr ernüchterndes Buch, welches zum Nachdenken anregt.

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