Produktbild: Das Gedächtnis des Winters

Das Gedächtnis des Winters Roman

5

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.10.2022

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

1376 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Tolstoy Estate

Übersetzt von

Joannis Stefanidis

Sprache

Deutsch

EAN

9783365001011

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

25.10.2022

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

1376 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Tolstoy Estate

Übersetzt von

Joannis Stefanidis

Sprache

Deutsch

EAN

9783365001011

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    16.01.2023

    eBook (ePUB)

    Penibel recherchiert und fesselnd erzählt

    Schauplatz dieses Romans ist die Jasnaja Poljana, das ehemalige Landgut von Leo Tolstoi im Herbst 1941. Die deutsche Wehrmacht requiriert den Gutshof, in dem das Tolstoi-Museum untergebracht ist, mit samt Nebengebäuden, um hier ein Behelfslazarett einzurichten. Dafür sollen im Garten ein Friedhof angelegt werden und das Grab von Tolstoi entfernt werden. Es wird am laufenden Band operiert. Der Nachschub an verwundeten Soldaten nimmt kein Ende, die Ärzte sind am Limit. Noch dazu sind nicht alle gleich gut. Da ist Oberstleutnant und Arzt Metz, der sich eine unerprobte Droge spritzen lässt oder Chirurg Paul Bauer. Der zweifelt an der deutschen Propaganda und ist desillusioniert. Paul Bauer trifft auf Katharina Trubetzkaja, die Kuratorin des Museums, die den Deutschen natürlich keinerlei Zugeständnisse machen will. Doch das gemeinsame Interesse für Leo Tolstoi lässt die beiden miteinander sprechen, zumal die Trubetzkaja, als Tochter einer großbürgerlichen Familie mit Gouvernante, deutsch spricht. Nach rund 6 Wochen treten die Soldaten mit ihren Verwundeten den Rückzug an. Die meisten werden, wie die Trubetzkaja prophezeit hat, ihre Heimat niemals wiedersehen. Dem russischen Winter und der Entschlossenheit der Verteidiger ist die schlecht ausgerüstete deutsche Wehrmacht nicht gewachsen. Meine Meinung: Autor Steven Colin hat mit diesem historischen Roman einen etwas anderen Blick als die üblichen Romane rund um den Russlandfeldzug. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet. Der Autor zeigt Zweifler am Regime, die jedoch dies nicht öffentlich aussprechen dürfen. Daneben gibt es reichlich skurrile Figuren wie den Oberstleutnant Metz, der sich vom Geist des Dichters Leo Tolstoi verfolgt fühlt. Der historische Roman ist penibel recherchiert. Geschickt sind Fakten und Fiktion gemischt. Anleihen und Anregungen nimmt der Autor neben Tolstois „Krieg und Frieden“, aus dem auch zitiert wird, sind die Aufzeichnungen von Eve Curie („Eine Frau an der Front“, 1946), die die Jasnaja Poljana wenige Monate nach dem Abzug der Deutschen besucht hat. Fazit: Ein penibel recherchierter historischer Roman, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    21.12.2022

    eBook (ePUB)

    Im Grauen des Krieges

    Paul Bauer, ein deutscher Chirurg und Militärarzt, baut im eiskalten Winter 1941 ein Feldlazarett in Jasnaja Poljana auf. Es ist das einstige Landgut von Leo Tolstoi. Hier trifft er auf Katerina, der Kuratorin von Tolstois Gedenkstätte, die Bauer den baldigen Untergang der deutschen Armee prophezeit und nicht dazu bereit ist, den deutschen Besatzern das Leben in irgendeiner Weise zu erleichtern. Doch mit der Zeit bringt die Liebe zur Literatur und vor allen Dingen zu dem Buch „Krieg und Frieden“ Katerina und Paul etwas näher zusammen. Bildgewaltig hat Steven Conte die Situation der deutschen Sanitätseinheit im sibirischen Winter Russlands dargestellt. Fast körperlich ist das Grauen des Krieges und die Hoffnungslosigkeit spürbar. Detaillierte Chirurgie-Szenen bringen dem Leser die Sinnlosigkeit und Brutalität nahe, in denen sich die Einheit befindet. Bereichert wird dieser Roman durch skurrile Charaktere, die durchaus in die Realität dieser Zeit hätten passen können. Auch hat der Autor das sowjetische Staats-und Kulturleben nach dem Krieg nachvollziehbar und authentisch nach gezeichnet. Dieses Buch über eine chancenlose Liebe in einer grauenhaften Zeit verdient 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    24.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hauptmann Paul Bauer ist 46…

    Hauptmann Paul Bauer ist 46 Jahre alt und als Chirurg an der Ostfront eingesetzt. Vier Monate nach dem Beginn des „Unternehmen Barbarossa“ schlingert er mit weiteren Soldaten durch einen Kiefernwald in Russland. Der „Gröfaz“, („Größter Feldherr aller Zeiten“) kommandiert noch immer seine Untergebenen herum und will nicht wahrhaben, dass der Krieg längst verloren ist. An Russland wird er sich die Zähne ausbeißen. Fatal, dass für ihn ein Menschenleben weniger als nichts an Wert hat. Im Winter 1941 bekommen Bauer und seine Leute den Befehl, ein Feldlazarett aufzubauen. Nicht in einem Zelt, sondern im Landsitz des berühmten L. Tolstoi. In Jasjana Poljana, mitten in der Einöde. Menschen, die hier leben, heißen die Soldaten nicht willkommen. Warum sollten sie auch. Was die Deutschen damals anrichteten, das schürte nur Hass und Verachtung von den Einheimischen. Der Autor Steven Conte ist bestens vertraut mit dem Leben des berühmten russischen Schriftsteller. Er beschreibt nicht nur sein Anwesen sehr detailliert. Auch auf das Buch „Krieg und Frieden“ weist er immer wieder hin. Und das gefiel mir sehr gut. Der heftige Winter, die Kälte und der Frust der Soldaten, all das ist so bildhaft dargestellt, dass ich gefesselt war mich fast an diesen Ort wähnte. Die zarte Liebe zwischen Bauer und einer selbstbewussten Russin nimmt keinen übermäßigen Raum ein und das schätzte ich ebenfalls. Ein ansprechendes Cover ist bei neuen Büchern selten vorhanden, hier wurde es perfekt gewählt. Der Leser sieht sofort, dass ihn der Roman in die Einöde einer kargen Winterlandschaft entführt. Nicht nur, aber überwiegend für Kenner der russischen Literatur, wird „Das Gedächtnis des Winters“ ein Lesegenuss sein. Die Übersetzung von Joannis Stefanidis ist sehr gut gelungen.

  • Bewertung

    aus München

    4/5

    27.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    lesenswert

    Das Buch ist auf eine raue und doch unglaublich empathische Art geschrieben. Diese Kombination hat mich schnell gefesselt . Die Geschehnisse im Krieg in den Lazaretten an der russischen Front, das ist hart und grausam und wird sehr dicht erzählt. Nichts für schwache Nerven und keine leichte Kost. Die Männer sind desillusioniert, leiden an psychischen und körperlichen Wunden, sind einsam und ähnlich wie in "Im Westen nichts Neues" spürt man, dass sie nur Kanonenfutter sind und das im Innersten auch wissen. Kurz scheint die Möglichkeit zu bestehen, dass eine zarte Liebesgeschichte wenigstens für einen der Ärzte einen Hoffnungsschimmer bringen könnte. Aber irgendwie ist die Traurigkeit auch dort von Anfang an zu spüren. Ein Buch über die Härte des Krieges. Über Menschen in einem Ausnahmezustand zwischen Leben und Tod. Vielleicht gerade in dieser Zeit eine gute Lektüre um nicht zu vergessen, dass alle Kriege blutig, grausam und sinnlos sind. Lesenswert.

  • J. Kaiser

    4/5

    22.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrückliche Geschichte

    Die Geschichte handelt im Winter 1941 in Russland. Es ist die Geschichte des desillusionierten deutschen Chirurgen Paul Bauer, der in Jasnaja Poljana ein Feldlazarett aufbaut. Es ist das Landgut von Tolstoi. Hier trifft er auf Katerina, eine Russin, sie ist die Kuratorin dieser Gedenkstätte und hängt sehr an diesem Landgut. Sie ist zuerst nicht bereit den deutschen Besatzer das Leben zu erleichtern. Es scheint, als seien die Abgrenzungen gesetzt. Bauer jedoch weiss, dass in diesem harten Winter nur der eine Überlebenschance hat, der Kooperationen eingeht. Durch die Literatur kommen sich die beiden näher. Beim Lesen ist die Brutalität des Krieges sehr bemerkbar. Ich fand, dass die Recherche zu diesem Buch sehr gründlich gemacht wurden. Es wird das Kennenlernen zweier Menschen beschrieben in einer Zeit, die sehr schlecht war. Es ist ein spannendes und fesselndes Buch entstanden, welches ich empfehlen kann.

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

3

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (5)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Das Gedächtnis des Winters