Produktbild: Lukusch

Lukusch Roman

38

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.09.2022

Abbildungen

mit 35 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

270

Maße (L/B/H)

21,9/14,2/2,6 cm

Gewicht

481 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-79095-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.09.2022

Abbildungen

mit 35 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

270

Maße (L/B/H)

21,9/14,2/2,6 cm

Gewicht

481 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-79095-9

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Sakura

    aus Twist

    5/5

    02.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht jeder Zug ist vorhersehb…

    Nicht jeder Zug ist vorhersehbar Mit „Lukusch“ bringt der Autor Benjamin Heisenberg die Geschichte des Schach-Talents Anton Lukusch zu Papier. Dieser begab sich Ende der 1980er Jahre aus der Ukraine (auf Grund der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl) nach Deutschland. Hier angekommen entpuppte er sich als Schach-Genie und erlangte zusehends internationale Berühmtheit; bis er eines Tages verschwand. Nun begeben sich Maria und Simon auf seine Fährte, erkunden seine tiefe Verbundenheit zu Igor und begeben sich und ihre Familien dabei in große Gefahr. Die Aufmachung dieses Romans, sprich der Schreibstil, die Zeitsprünge, die eingeschobenen Zeitungsartikel, Fotos usw. lassen dieses Buch sehr lebendig wirken (mit einem Hang zum kriminalistischen) und es macht wirklich Freude es zu lesen. Eine wirklich tolle Darstellung und von meiner Seite eine klare Leseempfehlung.

  • Saskia

    aus Twist

    5/5

    02.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht jeder Zug ist vorhersehbar

    Mit „Lukusch“ bringt der Autor Benjamin Heisenberg die Geschichte des Schach-Talents Anton Lukusch zu Papier. Dieser begab sich Ende der 1980er Jahre aus der Ukraine (auf Grund der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl) nach Deutschland. Hier angekommen entpuppte er sich als Schach-Genie und erlangte zusehends internationale Berühmtheit; bis er eines Tages verschwand. Nun begeben sich Maria und Simon auf seine Fährte, erkunden seine tiefe Verbundenheit zu Igor und begeben sich und ihre Familien dabei in große Gefahr. Die Aufmachung dieses Romans, sprich der Schreibstil, die Zeitsprünge, die eingeschobenen Zeitungsartikel, Fotos usw. lassen dieses Buch sehr lebendig wirken (mit einem Hang zum kriminalistischen) und es macht wirklich Freude es zu lesen. Eine wirklich tolle Darstellung und von meiner Seite eine klare Leseempfehlung.

  • Buecherundschokolade

    5/5

    25.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie soll man dieses Buch…

    Wie soll man dieses Buch einordnen? Es ist ein Roman - das sagt schon das Cover - aber gleichzeitig suggeriert es einem auch durch zahlreiche Fotografien, Zeitungsausschnitte, Gesprächsprotokolle, etc. das es eine Dokumentation vermeintlicher realer Ereignisse ist. Aber bitte nicht aufs Glatteis führen lassen, natürlich gibt es weder das titelgebende Schachwunderkind Lukusch aus Tschernobyl noch seinen Gastbruder Simon. Der Roman erzählt von Anton Lukusch, der bei der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl 1986 verstrahlt wird und zur Genesung mit anderen Kindern nach Deutschland verschickt wird. Schnell entdeckt man völlig überraschend, dass er ein sehr talentierter Schachspieler ist. Er wird zum Star, spielt gegen Kanzler Kohl, Supercomputer und Schachgroßmeister. Aber wo Erfolg, da auch Missbrauch und so wird Anton bald instrumentalisiert… Zudem ist Lukusch eine durch und durch rätselhafte Gestalt: Warum tritt er nie ohne den grobschlächtigen Igor auf? Was verbindet die Jungen auf unheimliche Weise? Und warum verschwindet Anton von einem Tag auf den anderen quasi spurlos in die Ukraine? Diesen Fragen spüren in der Jetztzeit sein deutscher Gastschüler Simon, mittlerweile Dokumentarfilmer, und Antons deutsche Freundin Maria nach, als in der Schachwelt ein gewisser Nazarenko Furore macht, der exakt wie Igor aussieht… Das Buch ist ungemein humorvoll geschrieben und gewinnt sehr stark durch die fast schon collagenartige Gestaltung mit zahlreichen (vom Autor manipulierten) Bildern und Zeitungsartikeln. Es entfaltet sich ein spannendes Lesevergnügen und man fiebert mit den Protagonisten auf eine Lösung des Rätsels „Lukusch“. Daher eine klare Leseempfehlung für diesen interessanten Roman.

  • Bewertung

    aus Frankfurt

    5/5

    21.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo ist Anton?

    Das Buch beschreibt die Suche nach dem Schachgenie Anton Lukusch. Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wurde der 13jährige Anton von einer Hilfsorganisation aus der Ukraine nach Deutschland gebracht, um sich hier von der Strahlenbelastung zu erholen. Zufällig wird sein Talent für das Schachspiel entdeckt und der Junge avanciert zum Wunderkind, tritt in Shows auf und spielt sogar gegen den Bundeskanzler Helmut Kohl. Untrennbar mit Anton verbunden ist sein Freund Igor und zwischen beiden herrscht eine fast paranormale Verbindung. Irgendwann verschwindet Anton sang- und klanglos. Nach ein paar Jahren taucht Igor als Schachgroßmeister plötzlich wieder auf. Aber wo ist Anton? Simon Ritter, der Sohn von Antons deutscher Gastfamilie, macht sich auf die Suche nach ihm. Fotos, Zeitungsartikel, Berichte, Briefe, Faxe sowie andere Einschübe ergänzen den Text und bewirken, dass sich für den / die Leser*in die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verwischen. Der Autor spielt hier geschickt mit mehreren Genres und Themen: Neben einigen fast kriminalistischen Elementen behandelt der Roman die Thematik vom Aufstieg und Fall eines Jungen, der für kurze Zeit ins Licht der Weltöffentlichkeit gezerrt wird, gleichzeitig wirft er einen Blick auf das Lebensgefühl der 1980er Jahre, als die Angst vor einer nuklearen Katastrophe allgegenwärtig war und Wetten, dass… die Familien am Samstagabend zusammenbrachte. „Lukusch“ ist ein originelles, intelligentes, irritierendes, faszinierendes und spannendes Lesevergnügen. Was ist Fakt, was ist Fake, was ist Fiktion? Das muss jede*r selbst entscheiden!

  • Bewertung

    5/5

    20.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verwirrspiel der besonderen Art

    Der Regisseur und Autor Benjamin Heisenberg hat mit seinem Debütroman "Lukusch" eine interessante und unterhaltsame Mischung aus Texten, Bildern, Genres und Perspektiven der Charaktere erschaffen. Doch worum geht es? Anton Lukusch kommt dreizehnjährig, 1987, ein Jahr nach Tschernobyl, aus der Ukraine nach Westdeutschland. Er wird begleitet von seinem gleichaltrigen Freund Igor. Die beiden sind auf fast paranormale Art und Weise miteinander verbunden und unzertrennlich. In Deutschland wird Anton zum Schachgenie, an dem alle verdienen möchten. 30 Jahre später taucht Igor überraschend als Schachgroßmeister auf und Simon Ritter, der Sohn der Gastfamilie, in der die beiden Jungen während ihres Aufenthalts in der Bundesrepublik Deutschland lebten, versucht den nunmehr verschwundenen Anton zu finden. Der Roman präsentiert sich als eine Sammlung von Fundstücken, die in einer Aneinanderreihung von Kurzgeschichten die Suche nach dem verschwundenen Wunderkind Anton dokumentiert. Heisenberg kombiniert geschickt Bildmaterial, Zeitungsausschnitte, Dialogsequenzen, Plakate, Protokolle und Themen. So entsteht eine sich immer weiter steigernde Spannung, die bis zum Ende anhält. Die Lesenden bleiben mit dem Ich-Erzähler Simon auf der Fährte Antons und dem Mysterium seines Verschwindens. Nebenbei erfährt man vieles über die Lebensgeschichten der Protagonisten, ihre Beweggründe, Intentionen und die zeitgeschichtlichen Rahmenbedingungen. Was davon wahr ist und was fake, müssen die Leser*innen im Verlauf der Geschichte selbst entscheiden. Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, berührt, im besten Sinne irritiert und verwirrt. Meine absolute Leseempfehlung für diesen Roman.

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