Produktbild: Lukusch

Lukusch Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.09.2022

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

270 (Printausgabe)

Dateigröße

3103 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406790966

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

15.09.2022

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

270 (Printausgabe)

Dateigröße

3103 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406790966

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  • Bewertung

    aus Bühne

    3/5

    20.09.2022

    eBook (ePUB)

    Luft nach oben

    Das Buch von Benjamin Heisenberg kommt vordergründig als Tatsachenbericht daher, was durch die eingefügten Dokumente und Bilder sich auch erst zu bestätigen scheint. Zwei Jungen kommen im Rahmen der Tschernobyl-Hilfe 1987 nach der Katastrophe in eine Familie nach Deutschland. Einer der Jungen entpuppt sich als Schachgenie, doch urplötzlich verschwinden die beiden 1991 wieder und 35 Jahre später macht sich der Protagonist auf die Suche nach ihnen. Der Roman besteht aus vielen kleinen Puzzleteilen, die der Leser nicht immer zusammen setzen kann. Ich empfand das mehr als anstrengend zu lesen, da nie klar ist, ist es so gewesen, hätte es so sein können? Die Erzählung bricht immer wieder ab, der Lesefluss wird dadurch sehr gestört. Die Idee als solche klingt zwar interessant, aber die Umsetzung hat mir nicht so zugesagt.

  • Sakura

    aus Twist

    5/5

    02.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht jeder Zug ist vorhersehb…

    Nicht jeder Zug ist vorhersehbar Mit „Lukusch“ bringt der Autor Benjamin Heisenberg die Geschichte des Schach-Talents Anton Lukusch zu Papier. Dieser begab sich Ende der 1980er Jahre aus der Ukraine (auf Grund der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl) nach Deutschland. Hier angekommen entpuppte er sich als Schach-Genie und erlangte zusehends internationale Berühmtheit; bis er eines Tages verschwand. Nun begeben sich Maria und Simon auf seine Fährte, erkunden seine tiefe Verbundenheit zu Igor und begeben sich und ihre Familien dabei in große Gefahr. Die Aufmachung dieses Romans, sprich der Schreibstil, die Zeitsprünge, die eingeschobenen Zeitungsartikel, Fotos usw. lassen dieses Buch sehr lebendig wirken (mit einem Hang zum kriminalistischen) und es macht wirklich Freude es zu lesen. Eine wirklich tolle Darstellung und von meiner Seite eine klare Leseempfehlung.

  • Saskia

    aus Twist

    5/5

    02.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht jeder Zug ist vorhersehbar

    Mit „Lukusch“ bringt der Autor Benjamin Heisenberg die Geschichte des Schach-Talents Anton Lukusch zu Papier. Dieser begab sich Ende der 1980er Jahre aus der Ukraine (auf Grund der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl) nach Deutschland. Hier angekommen entpuppte er sich als Schach-Genie und erlangte zusehends internationale Berühmtheit; bis er eines Tages verschwand. Nun begeben sich Maria und Simon auf seine Fährte, erkunden seine tiefe Verbundenheit zu Igor und begeben sich und ihre Familien dabei in große Gefahr. Die Aufmachung dieses Romans, sprich der Schreibstil, die Zeitsprünge, die eingeschobenen Zeitungsartikel, Fotos usw. lassen dieses Buch sehr lebendig wirken (mit einem Hang zum kriminalistischen) und es macht wirklich Freude es zu lesen. Eine wirklich tolle Darstellung und von meiner Seite eine klare Leseempfehlung.

  • Buecherundschokolade

    5/5

    25.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie soll man dieses Buch…

    Wie soll man dieses Buch einordnen? Es ist ein Roman - das sagt schon das Cover - aber gleichzeitig suggeriert es einem auch durch zahlreiche Fotografien, Zeitungsausschnitte, Gesprächsprotokolle, etc. das es eine Dokumentation vermeintlicher realer Ereignisse ist. Aber bitte nicht aufs Glatteis führen lassen, natürlich gibt es weder das titelgebende Schachwunderkind Lukusch aus Tschernobyl noch seinen Gastbruder Simon. Der Roman erzählt von Anton Lukusch, der bei der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl 1986 verstrahlt wird und zur Genesung mit anderen Kindern nach Deutschland verschickt wird. Schnell entdeckt man völlig überraschend, dass er ein sehr talentierter Schachspieler ist. Er wird zum Star, spielt gegen Kanzler Kohl, Supercomputer und Schachgroßmeister. Aber wo Erfolg, da auch Missbrauch und so wird Anton bald instrumentalisiert… Zudem ist Lukusch eine durch und durch rätselhafte Gestalt: Warum tritt er nie ohne den grobschlächtigen Igor auf? Was verbindet die Jungen auf unheimliche Weise? Und warum verschwindet Anton von einem Tag auf den anderen quasi spurlos in die Ukraine? Diesen Fragen spüren in der Jetztzeit sein deutscher Gastschüler Simon, mittlerweile Dokumentarfilmer, und Antons deutsche Freundin Maria nach, als in der Schachwelt ein gewisser Nazarenko Furore macht, der exakt wie Igor aussieht… Das Buch ist ungemein humorvoll geschrieben und gewinnt sehr stark durch die fast schon collagenartige Gestaltung mit zahlreichen (vom Autor manipulierten) Bildern und Zeitungsartikeln. Es entfaltet sich ein spannendes Lesevergnügen und man fiebert mit den Protagonisten auf eine Lösung des Rätsels „Lukusch“. Daher eine klare Leseempfehlung für diesen interessanten Roman.

  • Bewertung

    aus Frankfurt

    5/5

    21.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo ist Anton?

    Das Buch beschreibt die Suche nach dem Schachgenie Anton Lukusch. Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wurde der 13jährige Anton von einer Hilfsorganisation aus der Ukraine nach Deutschland gebracht, um sich hier von der Strahlenbelastung zu erholen. Zufällig wird sein Talent für das Schachspiel entdeckt und der Junge avanciert zum Wunderkind, tritt in Shows auf und spielt sogar gegen den Bundeskanzler Helmut Kohl. Untrennbar mit Anton verbunden ist sein Freund Igor und zwischen beiden herrscht eine fast paranormale Verbindung. Irgendwann verschwindet Anton sang- und klanglos. Nach ein paar Jahren taucht Igor als Schachgroßmeister plötzlich wieder auf. Aber wo ist Anton? Simon Ritter, der Sohn von Antons deutscher Gastfamilie, macht sich auf die Suche nach ihm. Fotos, Zeitungsartikel, Berichte, Briefe, Faxe sowie andere Einschübe ergänzen den Text und bewirken, dass sich für den / die Leser*in die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verwischen. Der Autor spielt hier geschickt mit mehreren Genres und Themen: Neben einigen fast kriminalistischen Elementen behandelt der Roman die Thematik vom Aufstieg und Fall eines Jungen, der für kurze Zeit ins Licht der Weltöffentlichkeit gezerrt wird, gleichzeitig wirft er einen Blick auf das Lebensgefühl der 1980er Jahre, als die Angst vor einer nuklearen Katastrophe allgegenwärtig war und Wetten, dass… die Familien am Samstagabend zusammenbrachte. „Lukusch“ ist ein originelles, intelligentes, irritierendes, faszinierendes und spannendes Lesevergnügen. Was ist Fakt, was ist Fake, was ist Fiktion? Das muss jede*r selbst entscheiden!

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