Produktbild: Nichts tun
Band 6481

Nichts tun Die Kunst, sich der Aufmerksamkeitsökonomie zu entziehen

Aus der Reihe Beck Paperback
9

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

42041

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.07.2025

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

19,3/12,4/2,3 cm

Gewicht

297 g

Farbe

Kaffee

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

How to Do Nothing. Resisting the Attention Economy

Übersetzt von

Annabel Zettel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-79321-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

42041

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.07.2025

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

19,3/12,4/2,3 cm

Gewicht

297 g

Farbe

Kaffee

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

How to Do Nothing. Resisting the Attention Economy

Übersetzt von

Annabel Zettel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-79321-9

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Eine philosophische Reise – modern & anspruchsvoll

Olivia Grove am 22.08.2022

Bewertungsnummer: 1771644

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"*aufgewacht und erster Blick aufs Smartphone* also mal sehen, was für neue Schrecken mich auf dem «Neue-Schrecken-Gerät» erwarten" (Tweet von @missokistic, S. 27) Ja, was verbirgt sich wohl hinter diesem wunderschönen Cover mit dem effekthaschenden Titel? Die Autorin Jenny Odell ist Künstlerin und Kunstlehrerin an der Stanford University, was sie für meinen Geschmack etwas zu oft erwähnt. Sie schreibt selbst, dass wir ihr Buch nicht als abgeschlossene Informationsübermittlung betrachten sollten, sondern stattdessen als offenen und ausgedehnten Essay – eine Reise, einen Versuch vorwärtszukommen. Oder auch als ein "aktivistisches Buch im Gewand eines Selbsthilfebuchs." (S. 24) Für mich persönlich ist "Nichts tun" eher eine individuelle Erzählung in Form einer philosophischen Abhandlung, wie wir uns von der "kapitalistischen Aufmerksamkeitsökonomie" lösen können, um bedeutungsvollere Dinge zu tun, als auf Social Media zu hängen. Ich denke, wenn man diese Lektüre als philosophische Darlegung definiert; wenn also dem Lesenden das bewusst ist und man sich darauf einlässt, nimmt einen das Buch gefangen. Dann kann man sich dafür Zeit nehmen, um ganz darin zu versinken – so wie Odell in ihren Ausführungen über ihre ausgedehnten Parkbesuche, Natur- und Vogelbeobachtungen sowie den Stippvisiten in Museen. "Nichts ist schwerer als das Nichtstun. [...] Einigen mag diese Rationalisierung und Vernetzung unserer gesamten gelebten Erfahrung so etwas wie die Befriedigung eines Ingenieurs verschaffen. Und doch bleibt eine Art nervöses Gefühl der Überreizung und der Unfähigkeit, einen Gedankengang zu Ende zu führen." (S. 7-8) ~ "Plattformen wie Facebook und Instagram funktionieren wie Staudämme, die sich unser natürliches Interesse an anderen und das zeitlose Bedürfnis nach Gemeinschaft zunutze machen, unsere ureigensten Sehnsüchte kapern, hintertreiben und aus ihnen Kapital schlagen." (S. 10) Dennoch definiert die Autorin weder das Internet noch Social Media als Übeltäter, auch wenn diese uns in einem profitablen Zustand aus Angst, Neid und Zerstreuung halten. Auf den letzten Seiten schreibt Jenny Odell: "Es ist verlockend, dieses Buch mit einer einzigen Empfehlung, wie man am besten leben sollte, zu beschließen. Aber ich weigere mich, das zu tun." (S. 265) So bleibt es bei der Leserschaft, für sich etwas Bedeutsames aus ihren Zeilen mitzunehmen und dies auf seine Weise zu interpretieren. Viele Interessierte wird Odells Reflexion über die heutige digitale Welt, deren Teil wir sind, lieben. Einige wird es hingegen weniger ansprechen, da sie manche ihrer Sichtweisen als zu privilegiert empfinden werden.

Eine philosophische Reise – modern & anspruchsvoll

Olivia Grove am 22.08.2022
Bewertungsnummer: 1771644
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"*aufgewacht und erster Blick aufs Smartphone* also mal sehen, was für neue Schrecken mich auf dem «Neue-Schrecken-Gerät» erwarten" (Tweet von @missokistic, S. 27) Ja, was verbirgt sich wohl hinter diesem wunderschönen Cover mit dem effekthaschenden Titel? Die Autorin Jenny Odell ist Künstlerin und Kunstlehrerin an der Stanford University, was sie für meinen Geschmack etwas zu oft erwähnt. Sie schreibt selbst, dass wir ihr Buch nicht als abgeschlossene Informationsübermittlung betrachten sollten, sondern stattdessen als offenen und ausgedehnten Essay – eine Reise, einen Versuch vorwärtszukommen. Oder auch als ein "aktivistisches Buch im Gewand eines Selbsthilfebuchs." (S. 24) Für mich persönlich ist "Nichts tun" eher eine individuelle Erzählung in Form einer philosophischen Abhandlung, wie wir uns von der "kapitalistischen Aufmerksamkeitsökonomie" lösen können, um bedeutungsvollere Dinge zu tun, als auf Social Media zu hängen. Ich denke, wenn man diese Lektüre als philosophische Darlegung definiert; wenn also dem Lesenden das bewusst ist und man sich darauf einlässt, nimmt einen das Buch gefangen. Dann kann man sich dafür Zeit nehmen, um ganz darin zu versinken – so wie Odell in ihren Ausführungen über ihre ausgedehnten Parkbesuche, Natur- und Vogelbeobachtungen sowie den Stippvisiten in Museen. "Nichts ist schwerer als das Nichtstun. [...] Einigen mag diese Rationalisierung und Vernetzung unserer gesamten gelebten Erfahrung so etwas wie die Befriedigung eines Ingenieurs verschaffen. Und doch bleibt eine Art nervöses Gefühl der Überreizung und der Unfähigkeit, einen Gedankengang zu Ende zu führen." (S. 7-8) ~ "Plattformen wie Facebook und Instagram funktionieren wie Staudämme, die sich unser natürliches Interesse an anderen und das zeitlose Bedürfnis nach Gemeinschaft zunutze machen, unsere ureigensten Sehnsüchte kapern, hintertreiben und aus ihnen Kapital schlagen." (S. 10) Dennoch definiert die Autorin weder das Internet noch Social Media als Übeltäter, auch wenn diese uns in einem profitablen Zustand aus Angst, Neid und Zerstreuung halten. Auf den letzten Seiten schreibt Jenny Odell: "Es ist verlockend, dieses Buch mit einer einzigen Empfehlung, wie man am besten leben sollte, zu beschließen. Aber ich weigere mich, das zu tun." (S. 265) So bleibt es bei der Leserschaft, für sich etwas Bedeutsames aus ihren Zeilen mitzunehmen und dies auf seine Weise zu interpretieren. Viele Interessierte wird Odells Reflexion über die heutige digitale Welt, deren Teil wir sind, lieben. Einige wird es hingegen weniger ansprechen, da sie manche ihrer Sichtweisen als zu privilegiert empfinden werden.

Ein echt schlechtes Buch!

Bewertung am 17.10.2024

Bewertungsnummer: 2319085

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin erstaunt, dass man so ein Buch loben kann. Es hat keine Struktur. Die Autorin schreibt drauflos, und gibt im Buch sogar selber zu, dass sie ihre Theorien im Prozess des Schreibens spontan erfindet. Sie kann 40 Seiten lang über etwas schreiben, das man in ein paar einfachen, klaren Sätzen formulieren könnte... stattdessen baut sie komplexe, überladene Sätze, und kommt und kommt nicht auf den Punkt. Ich wurde beim Lesen richtig sauer. Seltsam, dass derart schlechte Schreibkunst hochgelobt wird. Dabei findet man bei der Lektüre schnell heraus, dass Jenny Odell ganz viele andere Autorinnen und Autoren zitieren muss, weil sie selber keinen einzigen handfesten Gedanken und auch keine eigene Schlussfolgerungen zum Thema niederschreiben kann. Eine Ansammlung von Binsenwahrheiten, und behaupteten Zusammenhängen, die eventuell als Thesen Diskussionsstoff liefern könnten, sich aber ansonsten leider nur als undurchdachte Spontan-Theorien herausstellen...Ein echt schlechtes Buch!

Ein echt schlechtes Buch!

Bewertung am 17.10.2024
Bewertungsnummer: 2319085
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin erstaunt, dass man so ein Buch loben kann. Es hat keine Struktur. Die Autorin schreibt drauflos, und gibt im Buch sogar selber zu, dass sie ihre Theorien im Prozess des Schreibens spontan erfindet. Sie kann 40 Seiten lang über etwas schreiben, das man in ein paar einfachen, klaren Sätzen formulieren könnte... stattdessen baut sie komplexe, überladene Sätze, und kommt und kommt nicht auf den Punkt. Ich wurde beim Lesen richtig sauer. Seltsam, dass derart schlechte Schreibkunst hochgelobt wird. Dabei findet man bei der Lektüre schnell heraus, dass Jenny Odell ganz viele andere Autorinnen und Autoren zitieren muss, weil sie selber keinen einzigen handfesten Gedanken und auch keine eigene Schlussfolgerungen zum Thema niederschreiben kann. Eine Ansammlung von Binsenwahrheiten, und behaupteten Zusammenhängen, die eventuell als Thesen Diskussionsstoff liefern könnten, sich aber ansonsten leider nur als undurchdachte Spontan-Theorien herausstellen...Ein echt schlechtes Buch!

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Nichts tun

von Jenny Odell

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  • Produktbild: Nichts tun
  • EINLEITUNG Das Nützlichsein überleben

    KAPITEL 1 Plädoyer für das Nichts
    KAPITEL 2 Die Unmöglichkeit des Rückzugs
    KAPITEL 3 Anatomie einer Verweigerung
    KAPITEL 4 Übungen in Aufmerksamkeit
    KAPITEL 5 Die Ökologie der Fremden
    KAPITEL 6 Dem Denken wieder den Boden bereiten

    CONCLUSIO «Manifeste Rückinstandsetzung»

    Dank

    ANHANG
    Anmerkungen
    Personenregister