Von Gewalt zur Gewaltüberwindung in der Bibel Theologische, anthropologische und ethische Aspekte
120,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.06.2021
Verlag
Vandenhoeck + RuprechtSeitenzahl
729 (Printausgabe)
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783647565552
Der hermeneutische Zugriff auf die relevanten Texte erfolgt, wo möglich, unter drei Fragestellungen: Was sagen sie zu dem Thema
1. So ist Gott?
2. So ist der Mensch? bzw. So ist Israel?
3. So soll der Mensch sein? bzw. So soll Israel sein?
Dabei sieht der Verfasser das Wesen Gottes in seiner Ambiguität beschrieben, das sich in der Geschichte zerstörend oder aufbauend auswirkt mit einer universell-heilvollen Tendenz; das Wesen des Menschen bzw. Israels im Spannungsfeld von Bestimmung zum "Sohn" und der Bestimmtheit durch die Sünde mit dem Ziel einer neuen Knechtsgemeinde; das Handeln des Menschen bzw. Israels bestimmt von der Entscheidung für oder gegen den Bund mit der Erwartung einer neuen Zeit, in der die Entscheidung ins Herz geschrieben ist.
Der tendenziell auf Gewaltreduktion, Verständigung und Versöhnung gerichtete rote Faden im AT wird - nicht ohne Rückschläge (Joel, Nahum, Obadja) - zum Webmaterial eines roten Teppichs des Friedens Gottes mit den Menschen und untereinander im NT. Die Bedrohtheit der Bestandsgarantie der Schöpfung (Offenbarung des Johannes) gibt die geschichtliche und kosmische Realität wider, die Bestandsgarantie selbst aber (Gen 8,21f) führt zu der Gewissheit, dass uns nichts scheiden kann von der Liebe Gottes in Jesus Christus (Röm 8,38) und dass wir befähigt sind zu einem Leben im Geist der Liebe, des Friedens und der Versöhnung (Mt 5 - 7; Röm 12 - 15).
Der Verfasser weiß sich einer biblischen Theologie verpflichtet, die Kontinuität und Diskontinuität beider Testamente gleichermaßen profiliert, sie aber auch zusammengehalten weiß durch eine Entwicklungsgeschichte und durch den einen erwählenden und so in der Geschichte handelnden Gott.
Ein besonderes Augenmerk gilt der "archäologischen" Schichtung der Texte, in der gelegentlich ein Diskurs zum Thema Gewalt durch die Zeiten hindurch sichtbar wird.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice