Die tausend Verbrechen des Ming Tsu

Die tausend Verbrechen des Ming Tsu

Thriller | Ein Rachefeldzug durch den Wilden Westen

Buch (Taschenbuch)

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Die tausend Verbrechen des Ming Tsu

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

40251

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.11.2022

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

301

Beschreibung

Rezension

»Ein atmosphärischer Roman voller Wunder.«
Doris Kraus, Die Presse, Wien 17.01.2023

Details

Verkaufsrang

40251

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.11.2022

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

301

Maße (L/B/H)

21/12,9/2,4 cm

Gewicht

358 g

Originaltitel

The Thousand Crimes of Ming Tsu

Übersetzer

Volker Oldenburg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47284-2

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Er reitet und er mordet

Bewertung aus Lauffen am 24.01.2023

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Worum geht es in dem Buch? Ming Tsu ist Chinese. Er kam als Baby in die Vereinigten Staaten von Amerika, seine Eltern starben früh, und so wuchs er in einem Waisenhaus auf. Seinem Pflegevater Silas hat er viel zu verdanken – dieser zeigte ihm auch, wie man gut mit einem Revolver umgeht. Den Revolver beherrscht er auch jetzt, als Erwachsener im Jahre 1869. Es gibt Leute, die ihm Böses angetan haben. An einigen von ihnen will er sich rächen und sie nach und nach umbringen. Er plant genau diese Morde. Nicht nur der Revolver ist ein nützliches Tötungsinstrument, sondern auch ein Schwellennagel, der immer wieder geschärft wird. Ming Tsu wird begleitet von einem alten Chinesen, genannt „Der Prophet“. Der Prophet verfügt über seherische Qualitäten, die sich oft als lebensrettend erweisen können. Ming Tsu sucht nicht nur die Leute, an denen er Rache üben will – er wird auch gesucht von Sheriffs und Leuten, die ihn der Justiz übergeben wollen, damit er für seine Verbrechen bestraft wird und sie eine Belohnung kassieren können. Sein Ruf als guter Schütze ist auch zu einer Zirkusgruppe gedrungen, die ihn als Beschützer anheuert und ihn gut bezahlt. Sie will er bis Reno begleiten – und dann weiter nach Kalifornien reiten, wo er hofft, seine Frau Ada wieder zu finden. Meine Meinung zu diesem Buch: Das Buch ist aus der auktorialen Erzählperspektive (also kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit verfasst. Um einen Thriller handelt es sich hier – meiner Ansicht nach – nicht. Eher um einen Abenteuerroman oder einen Western. Für einen Thriller liest sich das Buch leider zu zäh. Einen Western aber liest man selten – und so war auch ich gespannt auf die Lektüre von „Die tausend Verbrechen des Ming Tsu“. Man liest viel über einen reitenden und mordenden Chinesen – und man fragt sich, wie lange Ming Tsu morden wird. Das Buch beinhaltet einige Kampfszenen und als Leser ist man erstaunt, wie wendig und listig Ming Tsu ist – und er gefährliche Situationen immer wieder überleben kann. Ein bisschen Menschlichkeit kommt auf, wenn sich Ming Tsu mit manchen Leuten aus der Zirkusgruppe unterhält. Je länger er mit ihnen zusammen ist, desto mehr verstehen sie ihn und sein Handeln. Sie sind froh, dass er bei ihnen ist – denn sie profitieren nicht nur von seinen Schießkünsten, sondern auch von seiner Ortskenntnis. Mein Fazit: Dieser Roman um einen reitenden und mordenden Chinesen konnte mich nur bedingt begeistern. Der Schreibstil ist toll, aber das Buch ist kein Pageturner. Oftmals liest es sich zäh. Ich vergebe drei Sterne.

Er reitet und er mordet

Bewertung aus Lauffen am 24.01.2023
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Worum geht es in dem Buch? Ming Tsu ist Chinese. Er kam als Baby in die Vereinigten Staaten von Amerika, seine Eltern starben früh, und so wuchs er in einem Waisenhaus auf. Seinem Pflegevater Silas hat er viel zu verdanken – dieser zeigte ihm auch, wie man gut mit einem Revolver umgeht. Den Revolver beherrscht er auch jetzt, als Erwachsener im Jahre 1869. Es gibt Leute, die ihm Böses angetan haben. An einigen von ihnen will er sich rächen und sie nach und nach umbringen. Er plant genau diese Morde. Nicht nur der Revolver ist ein nützliches Tötungsinstrument, sondern auch ein Schwellennagel, der immer wieder geschärft wird. Ming Tsu wird begleitet von einem alten Chinesen, genannt „Der Prophet“. Der Prophet verfügt über seherische Qualitäten, die sich oft als lebensrettend erweisen können. Ming Tsu sucht nicht nur die Leute, an denen er Rache üben will – er wird auch gesucht von Sheriffs und Leuten, die ihn der Justiz übergeben wollen, damit er für seine Verbrechen bestraft wird und sie eine Belohnung kassieren können. Sein Ruf als guter Schütze ist auch zu einer Zirkusgruppe gedrungen, die ihn als Beschützer anheuert und ihn gut bezahlt. Sie will er bis Reno begleiten – und dann weiter nach Kalifornien reiten, wo er hofft, seine Frau Ada wieder zu finden. Meine Meinung zu diesem Buch: Das Buch ist aus der auktorialen Erzählperspektive (also kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit verfasst. Um einen Thriller handelt es sich hier – meiner Ansicht nach – nicht. Eher um einen Abenteuerroman oder einen Western. Für einen Thriller liest sich das Buch leider zu zäh. Einen Western aber liest man selten – und so war auch ich gespannt auf die Lektüre von „Die tausend Verbrechen des Ming Tsu“. Man liest viel über einen reitenden und mordenden Chinesen – und man fragt sich, wie lange Ming Tsu morden wird. Das Buch beinhaltet einige Kampfszenen und als Leser ist man erstaunt, wie wendig und listig Ming Tsu ist – und er gefährliche Situationen immer wieder überleben kann. Ein bisschen Menschlichkeit kommt auf, wenn sich Ming Tsu mit manchen Leuten aus der Zirkusgruppe unterhält. Je länger er mit ihnen zusammen ist, desto mehr verstehen sie ihn und sein Handeln. Sie sind froh, dass er bei ihnen ist – denn sie profitieren nicht nur von seinen Schießkünsten, sondern auch von seiner Ortskenntnis. Mein Fazit: Dieser Roman um einen reitenden und mordenden Chinesen konnte mich nur bedingt begeistern. Der Schreibstil ist toll, aber das Buch ist kein Pageturner. Oftmals liest es sich zäh. Ich vergebe drei Sterne.

Spannender und mysteriöser Rachefeldzug

Bewertung am 21.01.2023

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die tausend Verbrechen des Ming Tsu ist ein Debütroman von Tom Lin. Getarnt als Western nimmt uns der Autor mit auf einen blutigen Rachefeldzug mit mystischen Elementen. Der chinesische Waisenjunge MING TSU wurde zu einem Killer ausgebildet und heiratete eine weiße Amerikanerin. Als man ihm seine Frau nahm und ihn zur Strafe zu Zwangsarbeit verdonnerte sinnt er auf blutige Rache. Durch Die Karte am Anfang des Buches lassen sich bequem die Örtlichkeiten bzw. seine Blutspur verfolgen. Die wunderschöne und bildhafte, ja geradezu poetische Sprache des Autors lassen den Leser die Grausamkeiten vergessen und gestalten ein richtiges Leseeelebnis. Ungewöhnlich, für mich eher abschreckend, ist der Anschluss an den Wanderzirkus mit zahlreichen fantastischen Figuren mit magischen Fähigkeiten. Ich bleibe lieber beim Realismus, daher auch einen Stern Abzug. Ich mag das Genre Fantasy nicht. Dennoch ist gerade dieser Mix an Western, Krimi, Lovestory, Gesellschaftsdrama und Fantasy eine stimmige Mischung und geben dem Westen eine besondere Würze. Besonders gefallen hat mir auch die gesellschaftskritische Darstellung des für die damalige Zeit grassierenden Rassismus (ein Chinese heiratet eine weiße Frau in Zeiten des wilden Westens). Das Cover hat mich sehr beeindruckt . Wie ein einsamer Westernheld in flirrend heißer Wüstenhitze. Dieser Western gipfelt in einem spannenden und fulminanten Show-down und bekommt von mir eine Kaufempfehlung mit vier Sternen. Ein spannender Thriller der etwas anderen Art.

Spannender und mysteriöser Rachefeldzug

Bewertung am 21.01.2023
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die tausend Verbrechen des Ming Tsu ist ein Debütroman von Tom Lin. Getarnt als Western nimmt uns der Autor mit auf einen blutigen Rachefeldzug mit mystischen Elementen. Der chinesische Waisenjunge MING TSU wurde zu einem Killer ausgebildet und heiratete eine weiße Amerikanerin. Als man ihm seine Frau nahm und ihn zur Strafe zu Zwangsarbeit verdonnerte sinnt er auf blutige Rache. Durch Die Karte am Anfang des Buches lassen sich bequem die Örtlichkeiten bzw. seine Blutspur verfolgen. Die wunderschöne und bildhafte, ja geradezu poetische Sprache des Autors lassen den Leser die Grausamkeiten vergessen und gestalten ein richtiges Leseeelebnis. Ungewöhnlich, für mich eher abschreckend, ist der Anschluss an den Wanderzirkus mit zahlreichen fantastischen Figuren mit magischen Fähigkeiten. Ich bleibe lieber beim Realismus, daher auch einen Stern Abzug. Ich mag das Genre Fantasy nicht. Dennoch ist gerade dieser Mix an Western, Krimi, Lovestory, Gesellschaftsdrama und Fantasy eine stimmige Mischung und geben dem Westen eine besondere Würze. Besonders gefallen hat mir auch die gesellschaftskritische Darstellung des für die damalige Zeit grassierenden Rassismus (ein Chinese heiratet eine weiße Frau in Zeiten des wilden Westens). Das Cover hat mich sehr beeindruckt . Wie ein einsamer Westernheld in flirrend heißer Wüstenhitze. Dieser Western gipfelt in einem spannenden und fulminanten Show-down und bekommt von mir eine Kaufempfehlung mit vier Sternen. Ein spannender Thriller der etwas anderen Art.

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Bettina Krauß

Thalia Neuwied

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5/5

Schräg und gnadenlos ...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

... ein Rachewestern der besonderen Art mit mystischen Elementen, die an alte Martial-Arts-Filme denken lassen. Wenn auch zwischendurch (mitten in all den Leichen und Blutlachen) ruhiger gehalten, waren es gerade die Beschreibungen und der teils spröde Stil, die mich fasziniert und in ihren Bann gezogen haben, eine dichte Atmosphäre bildeten und bei mir ein Tarantino-Feeling aufkommen ließen.
5/5

Schräg und gnadenlos ...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

... ein Rachewestern der besonderen Art mit mystischen Elementen, die an alte Martial-Arts-Filme denken lassen. Wenn auch zwischendurch (mitten in all den Leichen und Blutlachen) ruhiger gehalten, waren es gerade die Beschreibungen und der teils spröde Stil, die mich fasziniert und in ihren Bann gezogen haben, eine dichte Atmosphäre bildeten und bei mir ein Tarantino-Feeling aufkommen ließen.

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Jutta Landig

Thalia Chemnitz - Sachsen-Allee

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5/5

Außergewöhnlich, mystisch,brutal!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Tom Lins Roman ist Rache-Thriller und Anti-Western, poetisch und brutal - und einfach mal was ganz Anderes. Die Charaktere sind außergewöhnlich und mystisch - von dem weissagenden Propheten ohne Erinnerung über den Gestaltwandler Proteus bis zum Protagonisten Ming Tsu selbst, dem "Mann ohne Schatten", der immer wieder dem Tod entkommt. Ein ungewöhnliches Buch, dass ich so schnell nicht vergessen werde!
5/5

Außergewöhnlich, mystisch,brutal!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Tom Lins Roman ist Rache-Thriller und Anti-Western, poetisch und brutal - und einfach mal was ganz Anderes. Die Charaktere sind außergewöhnlich und mystisch - von dem weissagenden Propheten ohne Erinnerung über den Gestaltwandler Proteus bis zum Protagonisten Ming Tsu selbst, dem "Mann ohne Schatten", der immer wieder dem Tod entkommt. Ein ungewöhnliches Buch, dass ich so schnell nicht vergessen werde!

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