Diäten scheitern mit einer Wahrscheinlichkeit von 95–98 %. Zwei Drittel wiegen nach einer Diät mehr als vorher. Höchste Zeit für einen Paradigmenwechsel! Die zertifizierte Ernährungstherapeutin Dr. Antonie Post und die Heilpraktikerin und Traumatherapeutin Petra Schleifer haben nach jahrelangem Kampf mit dem eigenen Körpergewicht erkannt: Gesundheit kennt kein Gewicht! Diesen gewichtsneutralen Ansatz, der den Prinzipien von Health at Every Size® folgt, vermitteln sie in ihrem Ratgeber mit Anleitung zum Selbstcoaching. Ihre Erfolgsformel für körperliche und mentale Gesundheit: Körperakzeptanz + Intuitive Ernährung + Spaß an Bewegung. Mit wissenschaftlichen Fakten, konkreten Impulsen zur Selbstreflexion, Übungen und Meditationen lassen wir Diäten hinter uns und tun wirklich etwas für Gesundheit & Wohlbefinden.
Ausstattung: 35 farbige Illustrationen und Grafiken
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Für einen gesunden Umgang mit dem Körper & der Ernährung Die Behauptung, dass schlank gleich gesund ist und dass man mit weniger Gewicht automatisch glücklich ist, hält sich leider in vielen Köpfen und der öffentlichen Meinung noch immer. Dabei sollten wir es eigentlich längst besser wissen: Ein paar (oder auch viele) Kilos mehr oder weniger machen keinen anderen Menschen aus einem. Das kapitalistische Versprechen, nach einer „erfolgreichen“ Diät würde sich das Leben komplett verändern, sollte inzwischen eigentlich jeder als Lüge enttarnt haben. An Diäten und (konstruierten!) Schönheitsidealen verdient nur die Industrie und der Kapitalismus. Dennoch landen viele von uns immer wieder in der Diätspirale, wollen den Körper „optimieren“, um glücklicher und angeblich auch gesünder zu werden. Warum immer wieder dieser Irrglaube? Dr Antonie Post und Petra Schleifer zeigen in „Gesundheit kennt kein Gewicht“ hierfür die vielfältigen Gründe auf, bieten Lösungsansätze, Übungen zur Selbstreflexion und auch Meditationsübungen. Dabei orientieren sie sich an den Prinzipien von Health at Every Size®, beziehen aber auch eigene Erfahrungen ein. Zusätzlich liefert das Buch mittels QR-Codes sehr viel Zusatzmaterial, zum Beispiel Meditationen und Journale/Tabellen. Der Schwerpunkt des Ratgebers ist es, weg von sinnlosen und sogar krankmachenden Diäten zu kommen hin zu einem Leben, das auf Körperakzeptanz, intuitiver Ernährung und Spaß an Bewegung basiert. Hierbei geht es ausdrücklich darum, dass Sport nicht Abnehmen zum Ziel hat, sondern rein die Freude an der Bewegung, für mehr Wohlbefinden im eigenen Körper. Das Gewicht ist dabei völlig unerheblich. Wenn man sich wohl in seinem Körper fühlt und auch seelisch im Lot ist, gelingt es fast automatisch, dass man besser auf seinen Körper hört, was er gerade braucht (an Nahrung und Bewegung) und was einem persönlich guttut. Auf „allgemeine“ strikte Essensregeln, Verbote und Zwänge sollte man verzichten – was aber nicht heißt, dass man sich nicht dennoch gesund ernähren kann. Das Buch ist sehr gut strukturiert und verständlich aufgebaut. Ich empfand den Schreibstil der beiden Autorinnen als sehr angenehm und authentisch, sie begegnen ihren Leser:innen auf Augenhöhe. Das Buch kann helfen, (nochmal) besser zu verstehen, warum Diäten langfristig nichts bringen, sondern schaden. Es ist ein Aufruf für mehr gesundes Körperbewusstsein, Körpervielfalt und Wohlbefinden im eigenen Körper, und für eine gesunde und intuitive Ernährung. Ich kann das Buch bedingungslos empfehlen! "Eine andere Befürchtung, die unsere Klient:innen und Patient:innen so gut wie immer mit in die Beratung bringen, ist, dass es ungesund sein könnte, keine Kalorien mehr zu zählen und nicht mehr zum Bodyforming ins Fitnessstudio zu gehen. Da können wir dich beruhigen. Wenn du Diäten aufgibst, heißt das nicht, dass dir deine Gesundheit egal ist, ganz im Gegenteil! Diäten hinter dir zu lassen, bedeutet, dass du dein mentales Wohlbefinden und deine körperliche Gesundheit über deine Sehnsucht nach einem schlankeren Körper stellst. Du entscheidest dich für dich selbst und stellst deine Bedürfnisse über dein gesellschaftlich konstruiertes "Ideal" von Schönheit. Wenn uns die letzten beiden Pandemie-Jahre eins gelehrt haben, dann, dass es Zeit ist, einmal innezuhalten und uns zu fragen: Was ist wirklich wichtig? Was macht mich glücklich? Worauf kann ich verzichten? Und die wichtigste Frage: Sollte mein Gewicht mich weiter davon abhalten, das beste Leben zu leben, dass ich verdient habe?" "Vielleicht kennst du das auch: du hast schon mal "erfolgreich" Gewicht verloren oder dein gesetztes Körperziel erreicht und warst trotzdem nicht oder nur ganz kurzfristig glücklich mit deinem Körper. Du konntest so viel abnehmen, wie du wolltest, und trotzdem war es nie genug. umUnd wenn du dir heute Fotos von früher ansiehst, fragst du dich, was du damals eigentlich an deinem Körper auszusetzen hattest. Der Grund dafür ist folgender: das Problem war nie dein Körper, sondern bestand immer nur in deinem Kopf. Es lag daran, wie du ihn bewertet hast (und möglicherweise immer noch bewertest). Meistens steckt ein ganz anderes Bedürfnis hinter dem Wunsch abzunehmen."
Bewertung
aus Freiberg
5/5
23.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Für einen gesunden Umgang mit dem Körper & der Ernährung
Die Behauptung, dass schlank gleich gesund ist und dass man mit weniger Gewicht automatisch glücklich ist, hält sich leider in vielen Köpfen und der öffentlichen Meinung noch immer.
Dabei sollten wir es eigentlich längst besser wissen: Ein paar (oder auch viele) Kilos mehr oder weniger machen keinen anderen Menschen aus einem. Das kapitalistische Versprechen, nach einer „erfolgreichen“ Diät würde sich das Leben komplett verändern, sollte inzwischen eigentlich jeder als Lüge enttarnt haben. An Diäten und (konstruierten!) Schönheitsidealen verdient nur die Industrie und der Kapitalismus. Dennoch landen viele von uns immer wieder in der Diätspirale, wollen den Körper „optimieren“, um glücklicher und angeblich auch gesünder zu werden.
Warum immer wieder dieser Irrglaube?
Dr Antonie Post und Petra Schleifer zeigen in „Gesundheit kennt kein Gewicht“ hierfür die vielfältigen Gründe auf, bieten Lösungsansätze, Übungen zur Selbstreflexion und auch Meditationsübungen. Dabei orientieren sie sich an den Prinzipien von Health at Every Size®, beziehen aber auch eigene Erfahrungen ein.
Zusätzlich liefert das Buch mittels QR-Codes sehr viel Zusatzmaterial, zum Beispiel Meditationen und Journale/Tabellen.
Der Schwerpunkt des Ratgebers ist es, weg von sinnlosen und sogar krankmachenden Diäten zu kommen hin zu einem Leben, das auf Körperakzeptanz, intuitiver Ernährung und Spaß an Bewegung basiert. Hierbei geht es ausdrücklich darum, dass Sport nicht Abnehmen zum Ziel hat, sondern rein die Freude an der Bewegung, für mehr Wohlbefinden im eigenen Körper. Das Gewicht ist dabei völlig unerheblich. Wenn man sich wohl in seinem Körper fühlt und auch seelisch im Lot ist, gelingt es fast automatisch, dass man besser auf seinen Körper hört, was er gerade braucht (an Nahrung und Bewegung) und was einem persönlich guttut.
Auf „allgemeine“ strikte Essensregeln, Verbote und Zwänge sollte man verzichten – was aber nicht heißt, dass man sich nicht dennoch gesund ernähren kann.
Das Buch ist sehr gut strukturiert und verständlich aufgebaut.
Ich empfand den Schreibstil der beiden Autorinnen als sehr angenehm und authentisch, sie begegnen ihren Leser:innen auf Augenhöhe.
Das Buch kann helfen, (nochmal) besser zu verstehen, warum Diäten langfristig nichts bringen, sondern schaden. Es ist ein Aufruf für mehr gesundes Körperbewusstsein, Körpervielfalt und Wohlbefinden im eigenen Körper, und für eine gesunde und intuitive Ernährung.
Ich kann das Buch bedingungslos empfehlen!
"Eine andere Befürchtung, die unsere Klient:innen und Patient:innen so gut wie immer mit in die Beratung bringen, ist, dass es ungesund sein könnte, keine Kalorien mehr zu zählen und nicht mehr zum Bodyforming ins Fitnessstudio zu gehen. Da können wir dich beruhigen. Wenn du Diäten aufgibst, heißt das nicht, dass dir deine Gesundheit egal ist, ganz im Gegenteil! Diäten hinter dir zu lassen, bedeutet, dass du dein mentales Wohlbefinden und deine körperliche Gesundheit über deine Sehnsucht nach einem schlankeren Körper stellst. Du entscheidest dich für dich selbst und stellst deine Bedürfnisse über dein gesellschaftlich konstruiertes "Ideal" von Schönheit.
Wenn uns die letzten beiden Pandemie-Jahre eins gelehrt haben, dann, dass es Zeit ist, einmal innezuhalten und uns zu fragen: Was ist wirklich wichtig? Was macht mich glücklich? Worauf kann ich verzichten? Und die wichtigste Frage: Sollte mein Gewicht mich weiter davon abhalten, das beste Leben zu leben, dass ich verdient habe?"
"Vielleicht kennst du das auch: du hast schon mal "erfolgreich" Gewicht verloren oder dein gesetztes Körperziel erreicht und warst trotzdem nicht oder nur ganz kurzfristig glücklich mit deinem Körper. Du konntest so viel abnehmen, wie du wolltest, und trotzdem war es nie genug. umUnd wenn du dir heute Fotos von früher ansiehst, fragst du dich, was du damals eigentlich an deinem Körper auszusetzen hattest.
Der Grund dafür ist folgender: das Problem war nie dein Körper, sondern bestand immer nur in deinem Kopf. Es lag daran, wie du ihn bewertet hast (und möglicherweise immer noch bewertest). Meistens steckt ein ganz anderes Bedürfnis hinter dem Wunsch abzunehmen."
Yara
5/5
06.11.2023
Buch (Taschenbuch)
Ein Buch das jede*r gelesen haben sollte
Ich bin gerade 20 Jahre alt und habe in meiner Vergangenheit auch schon einige Diäten oder Ernährungsumstellungen ausprobiert. Dadurch war ich auch lange Zeit in einer Essstörung und habe bis vor kurzem angenommen, dass ich diese überwunden habe. Doch dieses Buch hat mir gezeigt, dass auch ich noch kein gesundes Verhältnis zum Essen und zu meinem Körper habe. Dies liegt natürlich zum einen an mir und meiner Einstellung, aber auch an der Gesellschaft, in der wir leben.
Dieses Buch fordert nicht nur dazu auf, sich selbst und unseren Körper anders und vor allem wertschätzend wahrzunehmen, sondern auch die Körper anderer Menschen. Dabei werden sachliche Informationen mit persönlichen Erfahrungen und einer zeitgemäßen Haltung verbunden. Diese Kombination ist ausgewogen und macht das Ganze so greifbar.
Vielen Dank für dieses Buch. Genau das habe ich gerade gebraucht, und ich glaube, es gibt noch viele mehr, die es auch brauchen.
Bewertung
2/5
04.08.2024
Buch (Taschenbuch)
Hat mir leider nicht geholfen.
Ich hatte große Erwartungen an das Buch, leider wie so oft hat es mich nicht weitergebracht.
Ich habe mehrere 100€ für Bücher ausgegeben die das Thema Essstörungen behandelt.
Ich habe seit Jahrzehnten Magersucht, schwanke zwischen Untergewicht und Normalgewicht. Wenn es im Kopf nicht Klick macht, wird auch kein Buch dich heilen!
Bewertung
5/5
09.10.2022
eBook (ePUB)
Ein wichtiges und längst überfälliges Buch gegen Diätwahn und Fettphobie - absolut empfehlenswert
Dr. Antonie Post und Petra Schleifer leisten mit diesem Buch einen wertvollen Beitrag zur Selbsthilfe UND gegen die in unserer Gesellschaft tief verankerte, schädliche Diätkultur und Fettphobie.
Es ist nicht nur ein wertvolles Selbsthilfebuch sondern auch ein Buch, das gut verständlich die Schädlichkeit von Diäten, die Wirkmechanismen des Körpers und den gesellschaftlich tief verankerten Irrglauben bezüglich Körperumfang und -gewicht beleuchtet.
Es ist wie eine liebevolle Umarmung für alle diätgeschädigten Menschen und gleichzeitig wissenschaftlich sehr gut fundiert.
Ich hoffe sehr, dass dieses Buch nicht nur vielen Menschen Mut macht, den eigenen Weg zu mehr Selbstfürsorge und Essensfreiheit zu gehen, sondern auch von vielen Beschäftigten in Gesundheitsberufen gelesen wird. Ich werde es auf jeden Fall meinem Hausarzt schenken
Als Ergänzung zu dem Buch empfehle ich den „Iss doch was Du willst“ Podcast von Antonie Post, der viele weitere Informationen liefert und gut zu hören ist. Vor allem, wenn sich Frau Dr. Post mal wieder über eine völlig fettphobische Studie echauffiert und diese mit wissenschaftlichem Scharfsinn auseinandernimmt, ist es für mich ein echtes Hörvergnügen.
Ein großartig geschriebenes Buch zu den Themen Fettphobie und Diätkultur. Dr. Post und Frau Schleifer legen hier fundiert dar, wie man entgegen betonierten Glaubenssätze der Diätkultur und Fettphobie einen guten Weg für sich finden, mit dem eigenen Körper ins Reine zu kommen.
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