Technologische Selbstoptimierung – wie weit dürfen wir gehen?

Inhaltsverzeichnis

1. Grundlagen.- 2. Vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan – Das Beispiel der ästhetischen Chirurgie.- 3. Auf dem Weg zum Cyborg. Das Beispiel der somatisch-medizinischen Eingriffe.- 4. Mentale Leistungsfähigkeit steigern. Das Beispiel des Gehirndopings.- 5. Langes Leben. Das Beispiel der Bekämpfung des Alterns.- 6. Ergebnisse. 

Technologische Selbstoptimierung – wie weit dürfen wir gehen?

Buch (Taschenbuch)

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Technologische Selbstoptimierung ist gegenwärtig in aller Munde. Sie umfasst die Erforschung neuer Möglichkeiten im Hinblick auf Schönheitsoperationen, funktionale Implantologie, Gehirndoping oder die Verlängerung der Lebensspanne. Gegenüber vielen dieser technischen Mittel, die oft nicht legal verfügbar sind, bestehen erhebliche gesellschaftliche Vorbehalte. Jan-Hendrik Heinrichs und Markus Rüther plädieren bei ihrer ethischen Einschätzung für eine Differenzierung der Perspektive: Die Vorbehalte sind nämlich ihrer Meinung nach nicht geeignet, gesellschaftliche Ächtung oder gar verbindliche Verbote für alle zu begründen. Vielmehr habe die Freiheit zur Selbstgestaltung Vorrang, was jedoch nicht heißt, dass es für manche Bereiche nicht auch klare Regeln geben muss. Weil Selbstgestaltung aber nur frei sein kann, wenn sie informiert ist, argumentieren die Autoren für Regelungen, die von weitgehenden Informationspflichten statt von Verboten bestimmt sind. Aus einer individuellen Sicht heraus lassen sich zudem eine Reihe von moralischen Empfehlungen formulieren, die zwar nicht eingefordert werden können, aber einen ethischen Kompass bilden, um sich im Dickicht der ethischen Debatte an guten Gründen zu orientieren.


PD Dr. Jan-Hendrik Heinrichs lehrt an der RWTH Aachen. Nach akademischen Stationen in Essen, Erfurt und Chicago ist er hauptamtlich am Forschungszentrum Jülich im Institut für Ethik in den Neurowissenschaften tätig.  Dr. Markus Rüther studierte und forschte unter anderem in Münster, Oxford und Harvard. Er arbeitet als permanent researcher am Forschungszentrum Jülich und ist Privatdozent am philosophischen Seminar der Universität Bonn.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.09.2022

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

136

Maße (L/B)

20,3/12,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.09.2022

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

136

Maße (L/B)

20,3/12,7 cm

Auflage

1. Auflage 2022

Reihe

#philosophieorientiert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-662-65353-1

Das meinen unsere Kund*innen

0.0

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Erste Bewertung verfassen

Unsere Kund*innen meinen

0.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Technologische Selbstoptimierung – wie weit dürfen wir gehen?
  • 1. Grundlagen.- 2. Vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan – Das Beispiel der ästhetischen Chirurgie.- 3. Auf dem Weg zum Cyborg. Das Beispiel der somatisch-medizinischen Eingriffe.- 4. Mentale Leistungsfähigkeit steigern. Das Beispiel des Gehirndopings.- 5. Langes Leben. Das Beispiel der Bekämpfung des Alterns.- 6. Ergebnisse.