Themistokles. Retter der Griechen oder nur ein nachträglich verherrlichter Politiker?
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Sprache:Deutsch
15,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
07.04.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-60832-1
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Altertumswissenschaften), Veranstaltung: Proseminar "Delphi", Sprache: Deutsch, Abstract: Konnte es wirklich sein, dass ein Mann die Geschicke der Polis Athen und später der vereinten Griechen allein lenkte? Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob Themistokles wirklich als der listenreiche und manipulierende Retter der Griechen angesehen werden kann oder ob er doch eher ein im Nachhinein unverhältnismäßig gewürdigter oder sogar verherrlichter Politiker war. Dazu werden zunächst in einem Quellenkapitel die von den antiken Autoren Herodot, Plutarch sowie Diodor verfassten Quellen nach ihrem Wert für die Hausarbeit untersucht. Anschließend sollen sie verschiedene Anhaltspunkte für die Argumentation zur Verfügung stellen. Der erste Teil der Hausarbeit beschäftigt sich daher mit dem Leben des Themistokles, seiner Rolle in Athen und vor allem beim Flottenbauprogramm der Athener um 483/2 vor Christus. Hierbei sollen sein politischer Einfluss und sein Vorgehen genau untersucht werden. Anschließend geht es um die Orakelbefragungen der Athener in Delphi und deren Deutung. Dieser Teil wird der Frage auf den Grund gehen, ob Themistokles das Orakel manipulieren und für seine Zwecke weissagen lassen konnte. Im dritten Teil der Arbeit wird dann die Vorgeschichte der Schlacht bei Salamis näher betrachtet, um auf Themistokles' berühmteste List und seine Überredungskunst näher einzugehen. Insgesamt werden damit die wichtigsten Handlungen des athenischen Politikers bis zum Jahr 480 vor Christus bearbeitet, wodurch die Fragestellung im Fazit beantwortet werden kann. Neben der Quellenarbeit ist für die Hausarbeit der Althistoriker Wolfgang Blösel besonders einschlägig. Seine Monographie Themistokles bei Herodot: Spiegel Athens im fünften Jahrhundert ist nicht nur ausgesprochen textnah, sondern stellt auch eine genaue Analyse des Themistokles, wie ihn Herodot beschreibt, zur Verfügung. Im folgenden Kapitel soll es jedoch zunächst um die Einordnung der in der Hausarbeit verwendeten Quellen gehen, indem ihr Wert an sich und ihre Bedeutung für die Arbeit offengelegt werden.
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