Produktbild: Die leise Last der Dinge

Die leise Last der Dinge Roman | "Ein kluges, empathisches, ein bisschen schräges und sehr menschenfreundliches Buch." Berliner Zeitung - Gewinner des Women's Prize for Fiction

8

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

4685

Erscheinungsdatum

01.09.2022

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

688 (Printausgabe)

Dateigröße

2884 KB

Übersetzt von

Andrea von Struve + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783961611508

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ePUB

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Verkaufsrang

4685

Erscheinungsdatum

01.09.2022

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

688 (Printausgabe)

Dateigröße

2884 KB

Übersetzt von

  • Andrea von Struve
  • Petra Post

Sprache

Deutsch

EAN

9783961611508

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  • bibliophiler1998

    aus Frankfurt

    5/5

    06.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Außergewöhnlicher Roman

    „Die leise Last der Dinge“ erzählt die Geschichte vom dreizehnjährigen Benny, der nach dem Tod seines Vaters Stimmen von Gegenständen hört, und seiner Mutter Annabelle, die nach dem Verlust ihres Mannes immer mehr Dinge in ihrem Haushalt hortet. Beiden droht das Leben zu entgleisen … Der erst kürzlich im @eisele_verlag erschienene Roman von Ruth Ozeki behandelt interessante Themen, die meine Neugierde auf den Roman weckten. Auch das traumhaft gestaltete Cover und der spannend verfasste Klappentext waren ein Grund dafür, dass ich in der Geschichte versinken wollte. Mir ist der Einstieg in den Roman unbeschwert und sofort gelungen. Schon im Prolog wurde mir bewusst, dass dieses Buch eine Besonderheit war, weil der Schreibstil mich schon zu Beginn der Geschichte begeisterte und fesselte. Auch im weiteren Verlauf schaffte es Ruth Ozeki mich mit ihren Worten völlig in den Bann zu ziehen. Die Charaktere wurden sorgfältig und gut ausgearbeitet und der Verlauf der Handlung wurde zufriedenstellend gewählt. Die verschiedenen Themen, die der Roman behandelt, wurden einfühlsam und nicht übertrieben dargestellt. Ein abwechslungsreicher Roman, der mich begeisterte und bei mir für unterhaltsame Lesestunden sorgte. Sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    4/5

    09.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein außergewöhnliches Buch

    Ich bin immer noch sehr begeistert von diesem Buch, allein die Idee, ein Buch diese Geschichte erzählen zu lassen ist unglaublich gut. Es war ein Wechselbad der Gefühle, das mich abwechselnd zum Lachen und zum Nachdenken gebracht hat. Ich habe ständig mit Annabelle gefühlt, wenn sie versucht etwas für ihren Sohn auf die Reihe zu bekommen und es meistens doch nicht schafft - es hat mir mehr als ein Mal das Herz gebrochen.

  • J. Kaiser

    4/5

    11.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfühlsam beschriebenes heikles Thema

    Benny beginnt nach dem Unfalltod seines Vaters vor einem Jahr Stimmen zu hören. Die Stimmen stammen aus verschiedenen Gegenständen im Haus. Seine Mutter beginnt Dinge zu horten. Sei es auf dem Boden oder Regalen, bis es keinen Platz mehr hat. Beide sind nahe daran den Halt zu verlieren. Benny wird zum Aussenseiter der High-School, er bleibt der Schule fern. Er verbringt viel Zeit in der Stadtbücherei. Beide gehen in eine andere Richtung und entfernen sich voneinander. Bis sie ein Buch finden, welches sie vielleicht retten kann. In diesem Buch werden Themen verarbeiten die nicht leicht zu umschreiben und zu beschreiben sind. Trauer, Erwachsenwerden und das Verhältnis zu materiellen Dingen. Für mich ist dieses Buch mitreissend, herzerwärmend und einzigartig. Es ist ein Buch, welches mit liebenswerten Protagonisten auskommt. Diese haben einige Dinge zu bewältigen, bis sie sich finden. Ich fand die Geschichte einzigartig und kann das Buch nur empfehlen zu lesen.

  • Bewertung

    aus München

    3/5

    31.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    etwas langatmig

    "Die leise Last der Dinge" war eines der Bücher, bei denen meine Erwartungen einfach zu hoch waren. Und auch eines der Bücher, bei denen nach meinem Empfinden die Autorin irgendwie zu viel hineingepackt hat. Das beginnt beim Plot, der als Mutter-Sohn-Geschichte sehr eindringlich beginnt und sich dann in diversen Nebenschauplätzen verliert, die oft zusammenhanglos und überfrachtet von komplizierten Charakteren mit eigenen wirren Schicksalen sind. Darüber habe ich etwas das Interesse am Hauptdarsteller verloren und mich immer wieder gefragt, was die Autorin mir eigentlich sagen will und wohin die Reise führen soll. Mir war das Alles dann etwas zu zäh und langatmig erzählt.

  • Christian1977

    aus Leipzig

    3/5

    06.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die große Last eines überfrachteten Romans

    Der 13-jährige Benny Oh hat ein Problem. Seit dem Unfalltod seines Vaters Kenji hört der Junge Stimmen. Seine Turnschuhe, die Fensterscheibe, die sich über den Tod eines Vogels beklagt, das Quietscheentchen - wie bringt man diese Gegenstände bloß wieder zum Schweigen? Seine Mutter Annabelle ist ihm keine große Hilfe. Trotz ihrer großen Liebe für den Sohn ist sie heillos überfordert und in ihrer Trauer gelähmt, hortet Dinge und kann sich nicht mehr von ihnen trennen. Für den Jungen werden sie zu einer Kakophonie des Grauens. Und während sich das Haus langsam aber sicher zu einer Müllhalde wandelt, macht Benny in der städtischen Bibliothek eine aufregende Entdeckung, die sein Leben fortan in eine andere Bahn lenken wird... "Die leise Last der Dinge", der neue Roman von Ruth Ozeki, hat gerade den renommierten "Women's Prize for Fiction 2022" gewonnen und sich dabei gegen namhafte Konkurrentinnen wie Louise Erdrich oder Elif Shafak durchgesetzt. Im Eisele Verlag ist nun die deutsche Übersetzung von Andrea von Struve und Petra Post erschienen. Zu Beginn der Lektüre überraschte mich diese Auszeichnung überhaupt nicht. So originell und im positiven Sinne einlullend startet das Buch. Formal zeichnet es sich zunächst durch zwei Erzählstimmen aus, die sich nicht nur im Tonfall, sondern auch in der gewählten Schriftart deutlich voneinander unterscheiden. Der erste Erzähler ist "das Buch", das jedoch immer wieder von Protagonist Benny selbst unterbrochen und korrigiert wird. Einfühlsam und gleichzeitig komisch lässt Ozeki ihre beiden Erzähler sich die Bälle zuspielen. Später lesen wir mit dem Zen-Ratgeber "Tidy Magic" ein Buch im Buch, wie es zuletzt beispielsweise Amy Waldman in ihrem Roman "Das ferne Feuer" meisterlich umsetzte. Einen so großen Raum nimmt "Tidy Magic" zwar nicht ein, doch die Idee ist durchaus charmant. Ohnehin bleibt die Form die große Stärke des Romans. Später wechselt das Buch in die Du-Perspektive und spricht Benny direkt an, es gibt Briefe zu lesen, Bennys eigene kleine Kurzgeschichten und immer wieder auch eine Meta-Ebene, auf der sich "das Buch" über verschiedene Themen auslässt, die sich mit Büchern befassen. Sei es der Wertverlust eines gedruckten Buches, der allseits bekannte Stapel ungelesener Bücher, der ganz geduldig auf seine Leser:innen wartet oder das schlechte Image von Ratgebern. Ozeki spielt gekonnt mit den Erwartungen der Leserschaft und überrascht in dieser Hinsicht immer wieder mit ihren kreativen Ideen. Jedoch kann "Die leise Last der Dinge" inhaltlich nicht mit seiner formalen Innovation mithalten. Dabei beginnt die Geschichte durchaus verheißungsvoll. Ozeki erzählt einfühlsam von einer dysfunktionalen Mutter-Sohn-Beziehung. Trotz der spürbaren Liebe zueinander sind Benny und Annabelle so mit sich und ihrer Trauer beschäftigt, dass der jeweils andere mit seinen schwerwiegenden Problemen eher eine Last denn eine Hilfe ist. Bennys Stimmen-Wirrwarr führt ihn schließlich in eine Klinik, während Annabelle ihr Messie-Chaos daheim allein nicht in den Griff bekommt und durch den Verlust des Hauses und ihres Jobs bedroht wird. Da kommt das kranke Kind schon mal zu kurz oder wird fast sträflich falsch behandelt. Denn Annabelle tut so, als sei Benny noch immer ein Kleinkind und merkt gar nicht, wie sehr sie ihren Sohn dadurch beschämt. Allein aus diesem Familienporträt hätte Ruth Ozeki einen ganz wunderbaren 350-seitigen Roman stricken können. Doch leider belässt sie es nicht dabei, sondern verheddert sich in zu vielen Nebenschauplätzen und damit fast 700 Seiten. Das Unheil nimmt für die Leser:innen seinen Lauf, als Benny mit dem obdachlosen "Flaschen-Mann" und einem Mädchen namens "Das Aleph" zwei Figuren kennenlernt, die besonders schräg und liebevoll wirken sollen. Anfangs gelingt das auch durchaus, doch mit zunehmender Dauer nehmen diese Nebenfiguren einfach zu viel Raum ein und entwickeln sich dadurch zu einem Ärgernis. Denn "Die leise Last der Dinge" entpuppt sich in dieser zweiten Hälfte als ein nicht besonders origineller Jugendroman, dessen Charaktere man gefühlt schon 50 Mal irgendwo getroffen hat und deren Abenteuer immer unwahrscheinlicher werden. In dieser Phase fühlte ich mich beispielsweise stark an Alina Bronskys "Nenn mich einfach Superheld" oder etwas weniger auch an Gavin Extences "Das unerhörte Leben des Alex Woods" erinnert, die zu ihrer jeweiligen Veröffentlichung sicherlich überraschen konnten, aus heutiger Sicht durch die Vielzahl an ähnlichen Werken aber überholt wirken. Und auch das Finale konnte mich leider nicht mehr überzeugen. Zu vorhersehbar und konstruiert wirkten auf mich die Verbindungen, zu einfach die präsentierten Lösungen. Ich bin mir dennoch sehr sicher, dass "Die leise Last der Dinge" eine durchaus große Anzahl an Leser:innen erreichen wird und für viele davon sogar zu einer Art Lieblingsbuch werden könnte. Die Mischung aus schrullligen Figuren, Weisheiten über Bücher und Bibliothekarinnen wird bei einer großen Zielgruppe den Nerv treffen. Das Buch selbst macht jedenfalls schon mal kräftig Werbung für sich: "Natürlich gibt es einzigartige Bücher - vielleicht haltet ihr gerade eines in der Hand", heißt es an einer etwas sich selbst beweihräuchernden Stelle. Auch für mich hätte es ein Lieblingsbuch werden können, wenn sich der Inhalt gleichermaßen gelungen wie die Form präsentiert und das Buch mindestens 200 Seiten kürzer gewesen wäre.

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Bewertungen (8)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sara Malika Homuth

    Sara Malika Homuth

    Thalia Mayersche Ahlen

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Außergewöhnlich und feinfühlig

    Ein wirklich wundervolles Buch voller Gefühl und mit Aufmerksamkeit auf die kleinen Dinge um uns herum. Benny ist 10, als ehr zum ersten Mal die Stimmen hört. Es sind die Stimmen der alltäglichen Dinge um ihn herum. Sein Vater wurde ein Jahr zuvor von einem Hühnerlaster überfahren und Benny konnte von seinem Schlafzimmerfenster aus den Toten Vater liegen sehen. Auch Bennys Mutter leidet unter dem Verlust und auch unter der Tatsache, das ihr kleiner Sohn immer größer und älter wird. Sie flüchtet sich mit ihren Gedanken in die Vergangenheit, legt an Gewicht zu und lässt das Haus immer mehr und mehr zu müllen. Benny lernt unterdessen neue und etwas merkwürdige Freunde kennen. Einmal das Alef welcher er in der psychiatrischen Einrichtung kennenlernt, in welche er nach einem fast Angriff auf seine Lehrerin (die Schere wollte zustechen, nicht Benny) ein paar Wochen verbringt, so wie den Obdachlosen Flaschensammler, meistens F Mann genannt. Welcher ihn in der Bücherei, in der er die meiste zeit der Ferien verbringt, anspricht und nachher noch einmal vom Alef vorgestellt wird, da es den F Mann als großen dichter und Künstler ansieht. Benny und seine Mutter geraten immer öfter aneinander, da sie einander nicht verstehen, doch gemeinsam schaffen die beiden es aus ihrer Krise. Das Buch hat mir mit seinen verschrobenen Charakteren und einem ungewöhnlichen Helden sehr gut gefallen. Benny ist ein toller Protagonist und ich konnte dem Krankheitsverlauf gut folgen und auch in Annabelle konnte ich mich gut hineinversetzen, der schmerz über den Verlust und auch die Hoffnung und Energie, die ihr der E-Mail Austausch mit der Autorin des Aufräumbuches gibt, sind quasi spürbar. Am Ende ist nicht alles gut, aber das muss es auch nicht. Manchmal reicht es aus, wenn es einfach nur okay ist, oder eben besser als vorher.
  • Zum Bewerterprofil von Sophie Imig

    Sophie Imig

    Thalia Mayersche Duisburg – FORUM

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für Buchliebhaber

    Ein außergewöhnliches, kreatives Buch, das einen ganz eigenen Erzählstil hat. Annabelles Mann Kenji stirbt plötzlich bei einem Unfall und sie versinkt immer mehr in Trauer und in dem Chaos aus Gegenständen, die sich in ihrem Haus anhäufen. Ihr zwölfjähriger Sohn Benny hat ganz eigene Probleme: er beginnt nach dem Tod seines Vaters die Stimmen von Gegenständen zu hören. Die beiden sind komplett überfordert von der Situation und brauchen die Hilfe eines Buchs, um wieder die Kontrolle über ihr Leben zu bekommen. Ein Buch für Buchliebhaber!

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