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Hitlers Wien Lehrjahre eines Diktators

6

40,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.10.2022

Verlag

Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

24,6/18,6/4,5 cm

Gewicht

1499 g

Farbe

Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-222-15092-0

Beschreibung

Rezension

Es ist sinnig, dass die Historiker Johannes Sachslehner und Oliver Rathkolb Hamanns Klassiker neu herausgegeben haben. Neue Quellen wurden eingearbeitet, alte, ins Zwielicht geratene, zurückgenommen, fünfzehn Prozent des 500-seitigen Bands neu geschrieben. Reich bebilderte Einschübe greifen interessante Details heraus.
Der Standard
Die Fragen nach Hitlers Triebkräften, nach seinem Geniewahn und Gerüchten um seine (Homo-)Sexualität, die von seinen Konkurrenten innerhalb der NSDAP gestreut wurden, haben Rathkolb und Sachslehner auf dem aktuellen Stand der Forschung neu bewertet.
Hamann wurde in wichtigen Bereichen korrigiert, ohne ihre Leistung als Historikerin und Erzählerin zu schmälern.
Falter
Sehr gut lesbare Pflichtlektüre für Geschichtsinteressierte!
Kronen Zeitung
Schon Brigitte Hamann hat begonnen, massiv an diesem Mythos zu kratzen. Sachslehner und Rathkolb haben weitergemacht. Und das auf höchst spannende Art und Weise.
Kurier

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.10.2022

Verlag

Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

24,6/18,6/4,5 cm

Gewicht

1499 g

Farbe

Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-222-15092-0

Herstelleradresse

Molden Verlag
Lobkowitzplatz 1
1010 Wien
AT

Email: office@verlagsgruppestyria.at

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Eine hochinteressante Spurensuche!

Peter Ball aus Krefeld am 20.02.2024

Bewertungsnummer: 2136006

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jedem, der sich eingehender und länger mit Hitler, seiner Zeit und Herrschaft befasst, stellen sich irgendwann grundsätzliche Fragen. Fragen nach Ursachen und Auslösern, Einflüssen oder Leitfiguren, die offensichtlich derartig wegweisend und fundamental gewesen sein müssen, dass sie einen schmächtigen jungen Mann aus Oberösterreich zum wohl größten Menschheitsverbrecher der Geschichte haben werden lassen. Hitler hat nicht lange in Wien zugebracht – und doch muß diese entbehrungsreiche-, Lebensträume zerstörende Zeit wohl als eine der ihn am meisten prägenden angesehen werden. Wenn Hitler später, als Reichskanzler und „Führer“ erwähnt, daß diese Zeit das „granitene Fundament“ seiner Überzeugungen geschaffen hat, so lässt das in der Tat sehr tief blicken und eröffnet ein wahres Kaleidoskop bewahrter Eindrücke, die seine Sichtweise und sein Handeln bis zum Untergang im Führerbunker prägten. Guido von List, der rassistische Esoteriker oder Georg von Schönerer, der als radikaler Antisemit und Deutschnationaler vielleicht so etwas wie der geistige Vater der späteren nationalsozialistischen Rassenlehre wurde und nicht zuletzt der von Hitler bewunderte-, langjährige Bürgermeister von Wien und Antisemit Karl Lueger, der Gustave Le Bons „Psychologie der Massen“ offensichtlich derartig verinnerlichte, daß er sich jedes zuhörende Publikum hat Untertan machen können, egal wie dieses ihm gesinnt war. Fast beiläufig erscheint es da, daß Hitlers Verachtung des Parlamentarismus wahrscheinlich auf ein Landesparlament zurückzuführen ist, in dem er öfters auf der Zuschauertribüne Platz nahm und in dem es aufgrund der fehlenden Geschäftsordnung nicht möglich war, Redezeiten zu begrenzen, es trotz Mehrsprachigkeit an Übersetzern fehlte und auch sonst offensichtlich nicht so wirkte, wie der junge Hitler sich eine durchsetzungsfähige und beschlussfassende Obrigkeitsmacht vorstellte. Brigitte Hamann führt sehr souverän durch diese Wiener Zeit Hitlers, benennt oftmals noch heute existente Wohnadressen und geht im Detail auf so manche Erzählung von Bekannten und Mitbewohnern ein, die sich nach dem Krieg mit Erzählungen über „ihren Freund“ Hitler das schnelle und auch große Geld erhofften. Ein Beitrag zur Geschichte Hitlers, die so manch' hoch gerühmte, etablierte Biografie nicht leisten konnte. Beeindruckend!

Eine hochinteressante Spurensuche!

Peter Ball aus Krefeld am 20.02.2024
Bewertungsnummer: 2136006
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jedem, der sich eingehender und länger mit Hitler, seiner Zeit und Herrschaft befasst, stellen sich irgendwann grundsätzliche Fragen. Fragen nach Ursachen und Auslösern, Einflüssen oder Leitfiguren, die offensichtlich derartig wegweisend und fundamental gewesen sein müssen, dass sie einen schmächtigen jungen Mann aus Oberösterreich zum wohl größten Menschheitsverbrecher der Geschichte haben werden lassen. Hitler hat nicht lange in Wien zugebracht – und doch muß diese entbehrungsreiche-, Lebensträume zerstörende Zeit wohl als eine der ihn am meisten prägenden angesehen werden. Wenn Hitler später, als Reichskanzler und „Führer“ erwähnt, daß diese Zeit das „granitene Fundament“ seiner Überzeugungen geschaffen hat, so lässt das in der Tat sehr tief blicken und eröffnet ein wahres Kaleidoskop bewahrter Eindrücke, die seine Sichtweise und sein Handeln bis zum Untergang im Führerbunker prägten. Guido von List, der rassistische Esoteriker oder Georg von Schönerer, der als radikaler Antisemit und Deutschnationaler vielleicht so etwas wie der geistige Vater der späteren nationalsozialistischen Rassenlehre wurde und nicht zuletzt der von Hitler bewunderte-, langjährige Bürgermeister von Wien und Antisemit Karl Lueger, der Gustave Le Bons „Psychologie der Massen“ offensichtlich derartig verinnerlichte, daß er sich jedes zuhörende Publikum hat Untertan machen können, egal wie dieses ihm gesinnt war. Fast beiläufig erscheint es da, daß Hitlers Verachtung des Parlamentarismus wahrscheinlich auf ein Landesparlament zurückzuführen ist, in dem er öfters auf der Zuschauertribüne Platz nahm und in dem es aufgrund der fehlenden Geschäftsordnung nicht möglich war, Redezeiten zu begrenzen, es trotz Mehrsprachigkeit an Übersetzern fehlte und auch sonst offensichtlich nicht so wirkte, wie der junge Hitler sich eine durchsetzungsfähige und beschlussfassende Obrigkeitsmacht vorstellte. Brigitte Hamann führt sehr souverän durch diese Wiener Zeit Hitlers, benennt oftmals noch heute existente Wohnadressen und geht im Detail auf so manche Erzählung von Bekannten und Mitbewohnern ein, die sich nach dem Krieg mit Erzählungen über „ihren Freund“ Hitler das schnelle und auch große Geld erhofften. Ein Beitrag zur Geschichte Hitlers, die so manch' hoch gerühmte, etablierte Biografie nicht leisten konnte. Beeindruckend!

Wien und Adolf Hitler

Bewertung am 08.02.2023

Bewertungsnummer: 1875929

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist ein sehr gut recherchiertes Sachbuch. Man folgt den Autoren und ihren Forschungen , wobei man viele interessante Details erfährt. Wie stark die Zeit in Wien sich auf die späteren Handlungen Hitlers auswirkte wird hier anschaulich dargestellt. Die akribische Quellenarbeit und die Auswertungen der Wissenschaftler:innen zeigen die Geisteshaltungen, aus denen sich Hitler sein Weltbild zusammen baut. Nach dem Lesen hat man viel dazu gelernt und ist froh, dass die Fachleute ihr Wissen so gut weiter gegeben haben.

Wien und Adolf Hitler

Bewertung am 08.02.2023
Bewertungsnummer: 1875929
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist ein sehr gut recherchiertes Sachbuch. Man folgt den Autoren und ihren Forschungen , wobei man viele interessante Details erfährt. Wie stark die Zeit in Wien sich auf die späteren Handlungen Hitlers auswirkte wird hier anschaulich dargestellt. Die akribische Quellenarbeit und die Auswertungen der Wissenschaftler:innen zeigen die Geisteshaltungen, aus denen sich Hitler sein Weltbild zusammen baut. Nach dem Lesen hat man viel dazu gelernt und ist froh, dass die Fachleute ihr Wissen so gut weiter gegeben haben.

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von Brigitte Hamann, Oliver Rathkolb, Johannes Sachlehner

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