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KC Davis

1. Kopf über Wasser im Alltagschaos

Kopf über Wasser im Alltagschaos Wie du mit deinem Haushalt und dir selbst Frieden schließt

Gesprochen von
35
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

4770

Gesprochen von

Christiane Marx

Spieldauer

4 Stunden und 14 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.04.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

60

Verlag

Argon Digital

Originaltitel

How to Keep House While Drowning

Übersetzt von

Bettina Lemke

Sprache

Deutsch

EAN

9783732459261

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

4770

Gesprochen von

Christiane Marx

Spieldauer

4 Stunden und 14 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.04.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

60

Verlag

Argon Digital

Originaltitel

How to Keep House While Drowning

Übersetzt von

Bettina Lemke

Sprache

Deutsch

EAN

9783732459261

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    5/5

    27.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Liebevoller Ratgeber für Menschen, die zu versinken drohen

    Mit ihrem Ratgeber „Kopf über Wasser im Alltagschaos“ weist die Autorin KC Davis den Weg zu einer sehr entlastenden und liebevollen Herangehensweise zum Bewältigen der Alltagsaufgaben, bei der das Wohlbefinden des Menschen und nicht eine perfekte Ordnung und Erledigung der Aufgaben das Ziel ist. Es geht weniger darum, Organisations- oder Aufräumtechniken zu lernen, als darum, eine andere Haltung zu sich einzunehmen, liebevoller mit den eigenen oder eben den systembedingten Grenzen umzugehen und einen guten Kompromiss mit eigenen Prioritäten zu finden. Dabei sind die Beispiele oft aus einem klinischen Niveau genommen (die Autorin ist Psychotherapeutin), in dem schon für andere sehr einfache Aufgaben eine Überforderung werden können, weshalb vieles für manche Leser auf höheren Funktionsniveau möglicherweise nicht hilfreich oder auch irritierend sein kann. Die Autorin beschreibt die eigenen Schwierigkeiten in verschiedenen Lebensphasen und wird dabei ein glaubhaftes Coping-Modell und Ratgeber. Sie leitet an, ressourcenorientiert auf das Geschaffte und die eigenen Werte zu schauen (schmutziges Geschirr bedeutet, für die Familie gekocht und somit gut gesorgt zu haben), sie zeigt, dass Ordnung kein Wert an sich, sondern immer Mittel zum Zweck des Wohlfühlens ist, sie macht den Unterschied zwischen der immer wiederkehrende Care-Arbeit und anderen Projekten und Tätigkeiten, die irgendwann ein Ende haben, deutlich. Sie hilft, eigene unrealistische Ansprüche aufzugeben und damit selbstfürsorglich und liebevoll mit sich selbst umzugehen. Sie bleibt aber nicht bei der Akzeptanz stehen, sondern vermittelt dem Leser eine Vielzahl an Techniken, wie aus dieser neuen Haltung heraus, kleine Schritte und im Endeffekt dadurch große Veränderungen möglich sind, und er somit ein Leben führen kann, dass seinen Werten und Zielen entspricht. Dabei sind die Techniken auf sehr unterschiedlichem Niveau, möglicherweise ist für den Fortgeschritteneren weniger dabei. Das Buch ist sehr ansprechend gestaltet, sprachlich angenehm, optisch sind Druck und Farbe gute Hilfsmittel um das Gelesene besser zu strukturieren, für die mit wenig Kapazität bietet die Autorin immer wieder Abkürzungen an. Sie versteht sich nicht als Guru, der die Lösung für alles hat, sondern macht Angebote und hilft dem Leser (wahrscheinlich meist der Leserin) für sich Prioritäten zu setzen und besser mit dem unvermeidlichen Alltagschaos umzugehen. Ein sehr empfehlenswertes Buch für Menschen mit großen Schwierigkeiten in der Alltagsbewältigung.

  • Pitty318

    aus Lahn-Dill

    5/5

    04.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Überraschend anders und für Menschen mit wirklichen Problemen, die ihre alltäglichen Haushalts- oder Körperpflegeaufgaben für sich in den Griff bekommen möchten.

    Ein unkonventionelles und therapeutisches Buch mit neuen Lösungsansätzen, das eine wertschätzende Einstellung uns selbst gegenüber einfordert. Bei Erkrankungen wie z. B. Depression, ADSH, Angststörungen, andere psychische Erkrankungen kann die Fähigkeit Routineaufgaben des täglichen Lebens aber auch die Körperpflege zu erledigen, beeinträchtigt sein. Diese Routinearbeiten, die immer wiederkehren, bezeichnet KC Davis allgemein als Care-Aufgaben, da sie Sorge tragen, dass es einem selbst und der Familie gut geht. Das Buch ist ein ganz neuer Ansatz. Kein Ansatz, der auf neuen Ordnungssystemen oder anderen Zusammenfaltsystemen beruht, sondern wirklich auf das Problem und auf den Menschen mit den ihm eigenen Blockaden eingeht. Für die Autorin KC Davis steht unbedingt das eigene Wohlfühlen und die eigenen Bedürfnisse im Vordergrund und ihr Buch hilft den eigenen Scham- und Versagensängste entgegenzuwirken und diese abzubauen. KC Davis berichtet unter anderem ganz persönlich aus ihrem Leben und ihrer Erfahrung, aber auch, wie sie und was sie für Lösungen gefunden hat. Ein zentraler Punkt für sie ist, dass etwas einen Zweck erfüllt und eine Vorgehensweise funktionell ist. Auch wenn eine Vorgehensweise nicht herkömmlich ist, aber funktioniert, ist sie in Ordnung. Sie motiviert dazu, sich neue eigene Lösungen auszudenken, Ordnungsarbeit neu zu definieren: zum Beispiel: Organisiert ist nicht dasselbe wie ordentlich. Sie regt zudem an, kreativ zu sein und an das Problem angepasste Lösungen zu suchen. In dem Buch werden viele neue Ideen und Sichtweisen angesprochen, es hat mir daher sehr gefallen und habe es selbst als hilfreich empfunden. Vor allem der wertschätzende Umgang mit sich selbst, der als Türöffner für Veränderungen wirkt, hat mich mehr als überzeugt.

  • Pitty318

    aus Lahn-Dill

    5/5

    04.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Überraschend anders und für…

    Überraschend anders und für Menschen mit wirklichen Problemen, die ihre alltäglichen Haushalts- oder Körperpflegeaufgaben für sich in den Griff bekommen möchten. Ein unkonventionelles und therapeutisches Buch mit neuen Lösungsansätzen, das eine wertschätzende Einstellung uns selbst gegenüber einfordert. Bei Erkrankungen wie z. B. Depression, ADSH, Angststörungen, andere psychische Erkrankungen kann die Fähigkeit Routineaufgaben des täglichen Lebens aber auch die Körperpflege zu erledigen, beeinträchtigt sein. Diese Routinearbeiten, die immer wiederkehren, bezeichnet KC Davis allgemein als Care-Aufgaben, da sie Sorge tragen, dass es einem selbst und der Familie gut geht. Das Buch ist ein ganz neuer Ansatz. Kein Ansatz, der auf neuen Ordnungssystemen oder anderen Zusammenfaltsystemen beruht, sondern wirklich auf das Problem und auf den Menschen mit den ihm eigenen Blockaden eingeht. Für die Autorin KC Davis steht unbedingt das eigene Wohlfühlen und die eigenen Bedürfnisse im Vordergrund und ihr Buch hilft den eigenen Scham- und Versagensängste entgegenzuwirken und diese abzubauen. KC Davis berichtet unter anderem ganz persönlich aus ihrem Leben und ihrer Erfahrung, aber auch, wie sie und was sie für Lösungen gefunden hat. Ein zentraler Punkt für sie ist, dass etwas einen Zweck erfüllt und eine Vorgehensweise funktionell ist. Auch wenn eine Vorgehensweise nicht herkömmlich ist, aber funktioniert, ist sie in Ordnung. Sie motiviert dazu, sich neue eigene Lösungen auszudenken, Ordnungsarbeit neu zu definieren: zum Beispiel: Organisiert ist nicht dasselbe wie ordentlich. Sie regt zudem an, kreativ zu sein und an das Problem angepasste Lösungen zu suchen. In dem Buch werden viele neue Ideen und Sichtweisen angesprochen, es hat mir daher sehr gefallen und habe es selbst als hilfreich empfunden. Vor allem der wertschätzende Umgang mit sich selbst, der als Türöffner für Veränderungen wirkt, hat mich mehr als überzeugt.

  • SmilingKatinka

    aus Finningen

    5/5

    23.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Hilfe für alle, die glauben, es sei zu spät

    Haushalt, Ordnung, Selbstliebe- sich im griff haben. Irgendwie scheint das vielen Menschen in die Wiege gelegt worden zu sein und sie schweben nur so durch den Alltag. Doch was ist, wenn man eben nicht zu diesen Menschen gehört? Sei es durch seelische oder körperliche Krankheit oder einfach nur, weil man nicht weiß, wie man richtig anfängt. Was, wenn sich Geschirr und Müll türmen, die Haare seit 2 Tagen nicht gekämmt wurden und einem alles über den Kopf wächst, obwohl man es doch so gern ordentlich hätte? Wenn man sich vor sich selbst schämt und sich fragt „bin ich… bin ich vielleicht ein Messi?“ Dann ist dieses Buch genau das Richtige. KC Davis macht Schluss mit Selbstvorwürfen und zeigt, was wirklich wichtig ist. Zeigt, dass Care Aufgaben moralisch neutral sind und wir weder ein besserer Mensch sind, wenn wir es schaffen, noch ein schlechter Mensch, wenn wir straqucheln. Sie zeigt uns, wie wir Aufgaben angehen können, die lange liegengeblieben sind. Denn wenn man kein System hat und verzweifelt ist, dann hilft eine To Do Liste „Frühjahrsputz in 2 Wochen“ nicht weiter. KC Davis spricht auch Dinge wie Zähne putzen und Geschirr spülen an. Dinge, die den meisten Menschen so selbstverständlich erscheinen, dass man sich schämt, wenn es nicht klappt. Dieses Buch ersetzt sicher keine Therapie, aber es ist die rettende Hand, wenn alles zu viel erscheint und bietet Hilfe für all die, die sich als hoffnungslosen Fall sehen. Wer immer dieses Buch braucht, du bist gut so wie du bist!

  • Angi89

    aus Neu-Isenburg

    5/5

    22.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Das Buch "Kopf über Wasser im…

    Das Buch "Kopf über Wasser im Alltagschaos" von KC Davis ist irrtümlicherweise kein reines "Aufräumbuch" wie es auf dem Cover zu lesen ist. Das Buch dreht sich rund um "Care-arbeiten" zu denen nicht nur das Aufräumen und Putzen im Haushalt gezählt werden, sondern ebenfalls die eigene Körperhygiene und das umsorgen der Kinder und Partnerschaft. Mir gefällt an dem Buch, wie liebevoll die Autorin die Leserschaft in ihrem Buch mitnimmt in ihre Erfahrungen und Gedanken zu der Thematik. Sie räumt damit auf, dass der eigene Wert nicht darin begründet liegt, wieviel Hausarbeit ein Mensch leistet und dass es sowas wie Faulheit nicht gibt. Wenn ein Mensch es nicht schafft seinen Haushalt zu führen und sich gut für sich selbst und andere zu sorgen, liegen womöglich eine Erkrankung, eine Krise oder gewisse Lebensumstände dahinter. Auch schreibt sie zum Thema Wäsche und andere Hausarbeit dass diese neutral ist. Es tat gut diese Sichtweise zu übernehmen,damit man bei sich selbst den Druck zur Perfektion raus nimmt. Es geht im Buch bei der Care-Arbeit nicht darum, dass die Wohnung oder das Haus wie geleckt aussieht, sondern um die Funktionalität, so komme ich heraus aus der Falle für den Haushalt zu leben, denn der Haushalt lebt für mich, sprich: Ich darf schauen, wie es für mich am einfachsten und unkompliziertesten ist. Hier und da streut sie Tipps ein bei denen mir oft der Gedanke kam, ob diese nicht eher für Menschen geeignet sind, die wirklich in einer Krise stecken, sei es durch Depression, körperliche Einschränkung, Krankheit, schwierige Lebensumstände. Einmalzahnbürsten benutzen, Pappteller verwenden anstatt echtes Geschirr...zurzeit befinde ich mich nicht in solch einer Lebenslage um diese Ratschläge anzuwenden, jedoch finde ich sie nicht schlecht für Menschen, die davon profitieren könnten um ihren Alltag zu überstehen. Es ist zumindest gut zu wissen wie man sich im Chaos das jeden Menschen treffen kann über Wasser hält. Was mich aufhorchen lies war das Kapitel, bei dem es um die Freizeitgestaltung innerhalb der Partnerschaft geht und das Duschen, Haare waschen und dergleichen keine Freizeit sind denn so empfinde ich es in meinem Mama-Alltag ebenso. Mir wurde beim Lesen bewusst, dass ich sowas wie Freizeit nicht wirklich habe und meinem Mann auch an Wochenenden immer den Rücken für seine Hobbys frei halte, er aber nicht automatisch auf meinen Ausgleich und meine Erholung achtet, wir darüber nicht kommunizieren. So bleibt für mich nur abends etwas Zeit wenn unser Kind schläft. In diese Zeit stopfe ich noch schnell das Aufräumen der Küche, duschen, Haare waschen, Geschenke verpacken wenn ein Geburtstag oder Weihnachten ansteht, andere Erledigungen die tagsüber nicht geschafft wurden und wenn noch Zeit da ist bis die Kleine sich wieder meldet noch ein bisschen runterkommen und lesen. Hinzukommend noch etwas Zeit für die Partnerschaft. Das Buch öffnete mir die Augen, dass ich hier hier und da wirklich ausgelaugt bin, keinen Ausgleich habe, viel tue und mich selber unter Druck setze. Ich wurde beim Lesen liebevoll daran erinnert mal einen Gang runter zu schalten bevor ich eines Tages wirklich noch Pappteller, Einmalzahnbürsten und Kopfbedeckung statt Haarewaschen nutze. Meiner Meinung nach ist für jeden in dem Buch etwas dabei, dass er mitnehmen kann. Ich gebe deswegen alle 5 Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (35)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Transformativ

    Marie Kondo ist ein toller Einfluss, um Ordnung zu lernen. Sie schlägt viele Prinzipien vor, wie man sich selber organisieren kann, um in einer besonders aufgeräumten Wohnung zu leben. KC Davis hingegen erlaubt ihren Leser*innen Mut zur Lücke. Sie kennt aus eigener Erfahrung das Motivationsloch, das entsteht, wenn man vor einem Berg steht und gar nicht weiß, wo man anfangen soll, sodass es schwierig wird, überhaupt anzufangen. Worum es Davis also weit mehr geht als darum, perfekte Ordnung zu erwirken, ist, mit sich selber im Reinen zu sein. Unordnung ist gesellschaftlich problematisch, und Davis vermittelt uns, dass man kein schlechter oder kaputter Mensch ist, weil Ordnung nicht zu den persönlichen Hauptfähigkeiten gehört. Braucht man Hilfe und kann sie sich leisten? Super, dann ist das Problem ziemlich einfach lösbar. Kann man sie sich nicht leisten, dann muss man tatsächlich seine eigenen Möglichkeiten optimieren. Und dazu gehört nun mal ganz stark, sich nicht über diese zentrale Charakterschwäche zu definieren. Eine tolle Erkenntnis, die ich aus diesem Buch zog: Ordnung und Organisation sind nicht das gleiche. Auch ist Unordnung nicht das gleiche wie Faulheit. Danke für beides. Viele der Rezensionen hier sind ziemlich negativ, und möglicherweise ist es nicht das how-to-Aufräumbuch, das sich Leute erhofften. Für diese Leser*innen ist Marie Kondo sicherlich weiterhin die Toppempfehlung. Aber als "Du kannst das übrigens auch schaffen - vielleicht musst Du Deine Selbstansprüche unter das schrauben, was die Gesellschaft als erstrebenswert vorgibt, aber Du wirst zeitnah zufrieden sein können mit dem Umfeld, in dem Du lebst"-Motivator habe ich noch nichts Besseres gefunden!

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Bewertungen (1)

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