Ein von dunklen Mächten begehrter Thron, eine schier aussichtslose Suche und nur eine letzte Hoffnung: Der Königinnensohn aus einer anderen Welt. Als David auf einen merkwürdigen, alten Mann trifft, erhält er endlich eine Antwort darauf, warum es ihm immer schlechter geht. Der angebliche Zauberer erklärt ihm, d^ass ein Fluch dafür verantwortlich ist, durch den nicht nur David, sondern auch die fremde Welt Fargos langsam von dunklen Mächten eingenommen wird. Alle Hoffnungen ruhen nun auf David, dem rechtmäßigen Erben des Throntals. Der Königinnensohn wird vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe gestellt, bei der ihm die gleichaltrige Samea trotz seiner Vorbehalte, zur Seite stehen will. Mit dem Wissen, dass ein Scheitern nicht nur Fargos, in Dunkelheit stürzen würde, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.
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Inhalt: David, 15 J., geht es immer schlechter. Ein wunderlicher Mann, der sich als Zauberer ausgibt, erklärt ihm, dass ein Fluch daran schuld ist: David und die fremde Welt Fargos sind mit einem Bann belegt, wodurch sie langsam von dunklen Mächten eingenommen werden. Einzig und allein David kann Fargos retten, denn er ist ein Königinnensohn und der rechtmäßige Erbe des Throntals.
Gemeinsam mit dem Zauberer begibt sich David nach Fargos, um das fremde Land und sich selbst zu erlösen. Wird es ihm gelingen, die ihm gestellten Aufgaben zu bewältigen und den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen?
Schreibstil: Personale Erzählperspektive, Präteritum – leichtfüßig und schnörkellos mit schönen Bildern verziert
Meine Meinung: Der Autor entführt die LeserInnen in eine perfekt ausgearbeitete, fantastische Welt mit neuen Völkern und Wesen. Die Aufgaben, denen sich David in Fargos stellen muss, sind gefährlich und raffiniert durchdacht. So macht es Freude, der spannenden Geschichte zu folgen, zumal der Autor immer wieder für Überraschungen sorgt. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet, besonders David habe ich in mein Herz geschlossen. Er ist mutig, offen für neue Menschen/Völker, freundlich und trotz seiner königlichen Herkunft nie herablassend.
Ich habe die Geschichte als Hörbuch inhaliert. Der Sprecher ist top. Perfekt für diese Geschichte.
Fazit: Ein spannendes Abenteuer in einer neuen, fantastischen Welt
Empfehlung: Eine Geschichte für Leser, die Fantasy und Jugendbücher lieben
Bewertung
aus Herne
5/5
27.05.2022
Buch (Taschenbuch)
Ein schönes Abenteuer
Ich habe den Roman bei einem Gewinnspiel gewonnen und mich darüber sehr gefreut. Mir hat das Lesen sehr viel Freude bereitet. Besonders die neuartige Welt hat mich positiv überrascht, so führt Daniel zahlreiche Völker ein, die ich bisher noch nicht gelesen habe. Das macht echt Spaß.
Ich würde eventuell einen halben Stern abziehen, weil die Story etwas länger braucht, um richtig in Fahrt zu kommen. Für mich wurde es erst richtig spannend, als David zur Prüfung antrat und vorher passiert vieles, dass notwendig ist, damit die Story sinnvoll funktioniert (Aus der alten Welt gerissen, Training, Figuren kennenlernen). Mir würde nicht einfallen, wie man das ändern würde. Ansonsten nutzt Daniel an einigen Stellen Formulierungen wie "für ihn merkwürdig erscheinend", was ich nicht so schön zu lesen finde, aber das ist persönlicher Geschmack.
Insgesamt hat mir die Geschichte wie gesagt, sehr viel Spaß gemacht. Es war an einigen Stellen leicht düster, aber im großen und ganzen doch wohlfühliger als das Cover eventuell vermittelt. Es ist sehr jugendfreundlich geschrieben (kein Blut oder Kraftausdrücke).
Ich freue mich schon auf die nächsten Bücher von Daniel Dawn.
Kerstin Rusch
aus Frankenthal
4/5
19.10.2022
Buch (Taschenbuch)
Eine tolle High Fantasy Geschichte
Thron der Macht von Daniel Dawn
Die Geschichte ist eine klassische high Fantasygeschichte. Mit einem jungen Helden, der seine Kraft und seinen Mut erst noch finden muss. Ich liebe solche Geschichten und so wundert es wohl kaum, dass mir das Buch gut gefallen hat.
Die Beschreibung der Welt und der Charaktere hat mir gut gefallen. Ich hätte mir nur hier und da ein paar Ruhepausen gewünscht. Da die Protagonisten von einem ins andere Abenteuer fallen.
Es gab einige Überraschungen. Ich hatte auf jeden Fall mein Lesevergnügen.
Kleiner Tipp, das Buch gibt es auch als Hörbuch.
CleoBe
aus Berlin
5/5
23.02.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Bereit, dem Ruf des Thrones zu folgen?
Ein Fluch erwacht, zwei Welten beben, ein Herz beginnt, sich aufzulehnen. Der Weg ist dunkel, doch die Hoffnung bleibt, denn Mut entsteht, wenn Schatten schweigen.
Ein Erbe ruft im tiefsten Licht und eine Welt entscheidet sich.
Die Schwelle zu einer Geschichte, die größer ist als man selbst – Es gibt Bücher, die öffnen sich nicht einfach, sondern wirken wie Räume, die man betritt, ohne genau zu wissen, wie man dorthin gelangt ist, und doch spürt man bereits auf den ersten Seiten, dass man hier für eine Weile bleiben möchte. „Thron der Macht“ von Daniel Dawn ist eine solche Geschichte. ein Roman, der eine Welt entfaltet, die nicht nur fremd wirkt, sondern seltsam vertraut, als läge sie irgendwo im Zwischenraum zwischen Traum und Erinnerung. Dies ist die Geschichte eines jungen Mannes, der mehr verliert, als er versteht. Eines alten Zauberers, der mehr weiß, als er sagen darf. Und eines Erbes, das schwerer wiegt als jede dunkle Macht, die Fargos bedroht. Dieses Buch beginnt nicht wie eine Lektüre. Es beginnt wie ein Ruf. Wenn du jetzt neugierig geworden bist, dann komm doch mit auf eine Lesereise. Auf geht’s…
Der Fluch, der wie ein langsamer Schatten durch zwei Welten zieht – Davids körperlicher Verfall wird behutsam, aber eindringlich erzählt, als etwas, das sich heranschleicht, immer stärker wird und doch viel mehr ist als eine bloße Krankheit. Diese Schwäche ist die sichtbare Spitze eines unsichtbaren Knotens, der ihn mit einem Reich verbindet, das er nie zuvor betreten hat und dennoch in sich trägt. Fargos , eine Welt voller Mythen, Magie und alter Kräfte, wird dabei nicht als Fremdraum präsentiert, sondern als etwas, das schon immer Teil seiner Geschichte war, auch wenn er es erst jetzt versteht.
Der Fluch, der ihn auslaugt, greift gleichzeitig nach dieser fremden Welt, bis klar wird, dass das Schicksal beider Welten miteinander verwoben ist und dass David derjenige ist, der dieses Band nicht nur trägt, sondern lösen muss. Diese Erkenntnis trifft ihn nicht mit heroischem Pathos, sondern mit der Schwere eines Menschen, der plötzlich vor etwas steht, das sich größer anfühlt als alles, was er sich je zugetraut hat. Gerade diese fragile Menschlichkeit macht ihn zu einer Figur, der man nicht nur folgt, sondern mit der man fühlt.
Samea und die Gemeinschaft, die aus der Dunkelheit entsteht – Auch wenn David im Mittelpunkt der Geschichte steht, wären seine Schritte durch Fargos ohne Samea und die Gefährten nicht dieselben. Die Figuren, die ihn begleiten, bewegen sich nicht als bloße typische Fantasy-Begleiter durch die Handlung, sondern als eigenständige Seelen, die jeweils ihre eigenen Gründe, Ängste und Hoffnungen mitbringen. Besonders Samea strahlt eine stille Kraft aus, die nie aufdringlich ist, sondern sich vielmehr wie eine verlässliche Präsenz an Davids Seite legt, auch in Momenten, in denen er selbst nicht weiß, ob er diese Nähe zulassen kann.
Zwischen ihnen, und innerhalb der ganzen Gruppe, entsteht eine Dynamik, die gleichzeitig sanft und kraftvoll ist. Es sind die kleinen Augenblicke, die diese Verbundenheit formen: ein Blick, ein geteilter Atemzug, ein gemeinsamer Schritt in schwierigen Landschaften. Hier zeigt sich, wie wichtig es ist, nicht allein durch die Dunkelheit gehen zu müssen, und wie sehr solche Beziehungen eine Geschichte tragen können, ohne sich vorschnell in den Vordergrund zu drängen.
Worldbuilding: Fargos als lebendiger Organismus – Die Welt Fargos ist eines der eindrucksvollsten Elemente des Romans, denn sie wirkt nicht nur gestaltet, sondern gewachsen. Mit jeder Beschreibung entfaltet sich ein geografisches wie emotionales Terrain, das tief verwurzelt ist und voller Details steckt, die nicht als reine Dekoration dienen, sondern als Hinweise auf Kultur, Geschichte und innere Ordnung dieser Welt. Ob es die endlosen Wälder sind, die in ein gedämpftes Grün getaucht werden, die massiven Gebirge, die wie uralte Hüter am Rand der Welt stehen, oder die schneebedeckten Ebenen, die jede Bewegung dämpfen und zugleich klarer wirken lassen.
Jeder Ort vermittelt das Gefühl, als hätte er seine ganz eigene Seele. Die Wesen, die in Fargos leben, von vertrauten Magiegestalten bis hin zu vollkommen neuen Kreaturen wie Moorhunden und Drakensers, werden so feinfühlig beschrieben, dass sie nicht wie Fantasieprodukte wirken, sondern wie Bestandteile eines Ökosystems, das schon lange vor dieser Geschichte existiert hat und nach ihr weiterexistieren wird. Dieses Worldbuilding trägt den Roman nicht nur; es atmet mit ihm.
Schreibstil: Ein Fluss aus Bildern, Emotionen und stetiger Bewegung – Der Stil von Daniel Dawn besitzt eine besondere Balance: Er ist bildgewaltig, ohne schwer zu werden, emotional, ohne jemals kitschig zu wirken, und klar geführt, ohne an Tiefe zu verlieren. Die Beschreibungen öffnen Räume, in die man regelrecht hineingleiten kann, während Dialoge und innere Monologe einen nah genug an die Figuren heranlassen, um ihre Konflikte, Zweifel und Hoffnungen authentisch nachzuvollziehen.
Es ist ein Schreibstil, der die Welt nicht in Einzelheiten erklärt, sondern sie fühlbar macht. Der Handlung nicht aufzwingt, sondern sie entfaltet. Der Spannung nicht konstruiert, sondern entstehen lässt. Das Abenteuer wirkt dadurch nicht wie eine Aneinanderreihung großer Momente, sondern wie ein stetiger Weg, auf dem jede Kleinigkeit zählt und jeder Schritt seinen Preis hat. So entsteht eine Atmosphäre, die einen kontinuierlich mitträgt. Bis zu jenem Punkt, an dem man erkennt, dass man längst Teil dieser Geschichte geworden ist.
Der lange Atem eines Abenteuers – Die Handlung von „Thron der Macht“ entwickelt ihre Spannung nicht abrupt, sondern wie ein wachsender Pulsschlag. Mit jeder Etappe durch Wälder, Berge und verschneite Landschaften erhöht sich der Druck, und gleichzeitig wächst die Nähe zu den Figuren. Es ist ein Abenteuer, das sowohl die äußere Reise als auch die innere Transformation seiner Charaktere im Blick behält, wodurch jeder Fortschritt intensiver wirkt. Die Wendungen kommen nicht wie unerwartete Schocks daher, sondern wie natürliche Konsequenzen dieser Welt – was sie umso wirkungsvoller macht. Und dann gibt es jene stillen Momente, die fast mehr bedeuten als die dramatischen Szenen, weil sie zeigen, wie viel auf dem Spiel steht.
FAZIT: Ein episches, warmes und tief bewegendes Meisterstück der High Fantasy – Dieses tolle Fantasy-Buch bekommt natürlich von mir eine absolute Leseempfehlung. „Thron der Macht“ von Daniel Dawn ist ein Roman, der weit über das klassische Fantasy-Abenteuer hinausgeht. Er erzählt von einem jungen Mann, der in eine Bestimmung hineingeworfen wird, die er nie gesucht hat, und von einer Welt, deren Schönheit und Fragilität gleichermaßen berühren. Was dieses Buch jedoch zu einem echten Highlight macht, ist die Verbindung aus emotionaler Tiefe, atmosphärischer Weite und einem Worldbuilding, das seinesgleichen sucht. Es ist ein Buch, das zeigt, wie groß eine Geschichte sein kann, ohne den Blick für das Menschliche zu verlieren. Wie dunkel eine Welt erscheinen mag und dennoch Hoffnung in sich tragen kann; und wie sehr ein Abenteuer uns verändern kann, selbst wenn wir es nur lesend begleiten. Für mich gehört dieser Roman zu den strahlenden Höhepunkten des Jahres. Ein Buch, das nicht nur begeistert, sondern bewegt, und dessen Wirkung noch lange nachklingt. „Thron der Macht“ ist für mich ein warmes, kraftvolles und emotional tiefgreifendes Fantasy-Erlebnis, das ich in dieser Form selten gefunden habe. Mir bleibt jetzt nur noch dir eine schöne Lesereise zu wünschen, denn manchmal ist ein Buch nicht „nur“ ein Buch. Manchmal ist es ein kleines Wunder, das zur richtigen Zeit kommt.
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