»The Chill« ist eine moderne Geistergeschichte, die man sich besser bei Tageslicht anhören sollte!Mitten in den Wäldern des Bundesstaates New York liegt ein überflutetes Dorf unter den tiefen, stillen Wassern des Stausees, der die Metropole New York mit Trinkwasser versorgt. Seine Bewohner wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus ihrer Heimat vertrieben, die sie seit der Ankunft der ersten Siedler bewohnt haben. Doch sie zogen nicht weit weg, und manche von ihnen haben ihre Häuser nie verlassen. Jetzt, ein Jahrhundert später, kommt die Wahrheit über das, was damals wirklich passiert ist, langsam an die Oberfläche – und mit ihr ein uraltes, schreckliches Geheimnis …Ungekürzte Lesung mit Uve Teschner13h 9min
Kundinnen und Kunden meinen
3.6/5.0
Cora Lein
aus Berlin
5/5
24.01.2023
Hörbuch-Download
gruselig
Inhalt:
Die routinemäßige Wartung des Stausees steht an. Jahrelang kaputt gespart und auch beim Bau lief nicht alles glatt. Doch eigenartigerweise hat genau dieses Jahr – 100 Jahre nach dem Bau – der Inspektor überhaupt nichts auszusetzen, obwohl er die Jahre zuvor einen Mangel nach dem Anderen in seinen Berichten auflistete … Zur gleichen Zeit soll ein Unfalltod am Stausee untersucht werden, doch es gibt keine Leiche und der angeblich verunfallte ist sehr lebendig …
Stil:
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht und stellenweise gruselte es mich sehr stark. Die Atmosphäre ist beängstigend realistisch und Uve Teschner gibt jedem Charakter eine einzigartige Stimme. Die Handlung ist phasenweise etwas skurril, aber mit der Zeit löst sich vieles auf. Die Idee, dass ein Stausee zulasten der Einwohner einer Stadt gebaut wird und ggf. auch ohne Einwilligung, ist aktueller denn je – Umsiedlung aufgrund von Kohlekraftwerken, Solar- und Windkraftanlagen etc. genau das passiert heute auch – die Grundlage ist also greifbar und wenn man dann noch viel Fantasie hat, könnte „The Chill“ vielleicht auch hier realistische Züge annehmen. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf hatte ich noch mehr (Grusel-)Spaß an diesem Hörbuch, denn wer weiß, was alles möglich ist … Die Ausdrucksweise ist klar und passt absolut zur Geschichte.
Charaktere:
Die Charaktere waren sympathisch, abstrakt, gruselig, speziell, … sie waren so, dass es passte, aber ohne, dass sie konstruiert wirkten. Alle passten in diese Geschichte und sie hätten auch wirklich so existieren können, genau das machte dieses Hörbuch so besonders – es wirkte alles sehr echt, obwohl es eine abstrakte Handlung hat.
Cover:
Das Cover passt absolut zum Inhalt. Gespenstisch, tödlich und viel Wasser.
Fazit:
Ein Hörbuch, welches mich nicht mehr so schnell loslassen wird. Gute Charaktere, eine Handlung, welche teilweise schon jetzt Realität ist und das andere, na wer weiß … Von mir gibt es 5 Sterne, weil mich „The Chill“ gefesselt hat und eine absolute Hörempfehlung an Fans von Umweltkatastrophen, Übersinnlichem und Familientradition.
Bewertung
5/5
23.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde...
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde ein Dorf zwangsevakuiert, da ein Staudamm gebaut wurde und es in den Fluten des Stausees versank. Nicht jeder ging freiwillig, und manch einer blieb auch... Gruselig, düster, bedrohlich und spannend.
Stef Snow
4/5
19.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Guter Autor
Vorab erstmal danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.
ein großartiger Horror-Roman! - Stephen King
Eine versunkene Stadt erwacht
Scott Carson ist das Pseudonym eines New-York-Times-Bestsellerautors und Drehbuchschreibers. Er lebt in New England – an den Ufern eines Stausees.
Im Buch finden wir 493 Seiten voller Horror von Scott Carson. Es geht um die Stadt Galesburg die vor hunderten von Jahren bei dem Bau des Chilewaukee-Stausees überflutet wurde. Einige der Bewohner haben überlebt und so kam es, dass die Nachfahren von früher immer noch am Ufer des "Chill" neben. Doch auch wenn das Unglück viele Jahre her ist wissen sie, dass nicht alles was damals überflutet wurde am Grund des Sees geblieben ist.
Ich würde das Buch in drei Teile teilen, im ersten wird über die frühere Zeit gesprochen und über einen Selbstmord. Leider hab ich nicht ganz verstanden wieso. Im zweiten Teil sind wir dann endlich in der Zeit um die es wirklich geht, leider wird auch hier sehr viel über die Thematik der Wasserversorgung gesprochen. Ich hätte mir einige Themen deutlich kürzer gewünscht. Der dritte Teil für mich ist dann der Spannende, wo es endlich interessant wird. Hierzu möchte ich aber nichts verraten.
Zuerst möchte ich etwas zu diesem unglaublich gelungenen Cover sagen, es hat mich direkt angesprochen was auch der Grund für meine Anfrage bei Bloggerportal wurde. Zusammen mit der kurzen Bewertung von Stephen King, oberhalb des Covers verspricht es etwas ganz großes zu sein. Ich finde, dass wir hier von einem großartigen Autor sprechen können. Scott ist mit Sicherheit einer der talentierteren Autoren. Jedoch muss ich zum Inhalt des Buches sagen, dass es nicht ganz auf mich über gegangen ist.
Wir erfahren hier wahnsinnig viel von der Wasserversorgung, was ich mir lieber in 2 bis 3 Sätzen gewünscht hätte, denn es ist eher langweilig, wenn man sich für solch eine Thematik nicht interessiert. Wenn wir aber die "überflüssigen" Dinge weg lassen und uns die reine Geschichte vor Augen führen bin ich sehr zufrieden.
Es ist der erste Thriller, der in diesen Bereicht geht, für mich, den ich lesen durfte, aber auch sicherlich nicht der Letzte.
Barbaras Bücherbox
aus Niederbayern
4/5
05.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein figurengetriebener Horror-Roman
Der Chilewaukee-See sollte ursprünglich New York mit Trinkwasser versorgen, aber die Tunnel wurden nie offiziell festgestellt.
Heute ist er nur ein Stausee, gehalten von einem altersschwachen Damm, früher aber wurde sogar für seine Existenz die Stadt Galesburg geflutet, nur, um dem Big Apple zu dienen.
Doch nicht alle haben damals das Feld freiwillig geräumt. Und einige sinnen noch heute auf Rache …
The Chill ist ein Roman, der es im Horror-Genre schwer haben wird: nicht gruselig, nicht brutal und ein ziemlicher Slowburn in Sachen Spannung. Kein Pageturner, den man nicht mehr aus der Hand legen kann und keine Schauer, die einem über den Rücken laufen. Ein bisschen kann ich daher die meist eher wenig begeisterten Stimmen nachvollziehen, denn immerhin steht Horror-Roman auf dem Buchdeckel. Da sollte auch Horror-Roman drin sein – ist es nur nicht wirklich.
Der Fokus von #TheChill liegt nämlich eindeutig auf den Figuren. Und diese sind, wie ich finde, hervorragend gelungen und halten die Geschichte (wenn auch nicht alle Figuren) am Leben. Gerade Aaron, einer der Haupt-Protagonisten, ist ein Charakter, der am Anfang des Buches vor einem ziemlich kaputten Leben steht, am Ende hin allerdings völlig über sich hinauswächst und dem Leser dadurch äußerst nah kommt. Die Storyline mag da ein wenig langsam erzählt sein, bei den Figuren aber hat Carson alles richtig gemacht.
Für mich ein sehr gutes Buch, das mehr Mystery als Thriller oder Horror ist, aber einen durch die tollen Figuren und das fühlbare Katastrophenfeeling trotzdem fesselt.
JosefineS
aus Schwarzenberg
4/5
28.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Die Unerbittlichkeit von Rache und Wasser
Galesburg wurde vor 100 Jahren geflutet und gegen den Willen der Bewohner zum Stausee umfunktioniert. Die Legende um das große Zerwürfnis zwischen den Einwohnern und den Bauherren, lebt bis heute in den Nachfahren, jener Vertriebener, am Fuße des Stausees „The Chill“ weiter. Als die andauernden Regenfälle den Damm an seine Grenzen zu bringen droht, ahnt niemand, dass die Rache unablässig, über all die Jahre am Staudamm nagte, so unerbittlich wie Wasser Stein durchdringt.
Scott Carson ist das Pseudonym des US- Thriller Autors Michael Koryta. The Chill vereint die Themen Staudämme, alte Sagen und Mythen umwobene Bergdörfer und die Arbeit unter Tage, die auch in meiner Heimat ähnlich vorzufinden sind. Aus diesem Grund hat mich das Buch wahrscheinlich so unglaublich abgeholt. Ich mochte auch diese von Anfang an unsichere Atmosphäre, was wirklich am Stausee passiert ist. Dreht sein Protagonist durch oder gehen hier wirklich übernatürliche Dinge vor sich? Die Story an sich hat einen guten Fluss, man steigt mitten im Geschehen ein und Stück für Stück setzen sich die Informationen zusammen, steht´s begleitet von unterschwelliger Spannung. Trotz der, in der Geschichte verbauten, übernatürlichen Elemente, handelt es sich um einen Roman und ist als solches auch zu betrachten. Wer Grusel, wie in einem Horrorroman erwartet, könnte enttäuscht werden. Die Charakter Entwicklung des Protagonisten ist gut ausgearbeitet. Das straucheln im Lebensabschnitt, eine jugendlich hitzige Dummheit, die einstige Ideale zum Wanken bringt und den Sinn des Daseins in Frage stellt. Die eigene Verzweiflung und Ohnmacht über das geschehene, die Flucht ins Chaos, was auch als Hilferuf deuten kann. Doch zum Schluss scheint sich alles zu fügen, einen Sinn hinter all dem zu geben. Ich mochte auch den mysteriösen Hintergrund zu den Geschehnissen beim Bau des Dammes. Weil meine Heimat stark dem Handlungsort und den dortigen Begebenheiten ähnelt, konnte ich mir vieles sehr bildlich vorstellen. Gerade die Szenen unter Tage sind womöglich schwer zu fühlen, wenn man sowas noch nie gesehen hat. Die Handlung überschlägt sich nicht vor Ereignissen, jedoch läuft die Spannung unterschwellig aber kontinuierlich bis zum Ende des Buches. The Chill ist keine Horror Story zum Gruseln und zittern, auch wenn Mystery Elemente verbaut wurden, liegt der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte auf dem Damm, dessen Statik und einem Wassertunnel, welche dementsprechend erläutert werden und zum Verständnis des ganzen einfach beitragen. Wen technische und statische Details schnell langweilen, der sollte die Finger von diesem Roman lassen. Wer sich Aufgrund der aktuellen Geschehnisse von Flutkatastrophen oder deren Beschreibung getriggert fühlt sollte auch vom Kauf absehen. Mich konnte das Buch sehr wohl überzeugen, da die Handlung und Charaktere gut auf einander aufbauen, die Effekte hier gezielt eingesetzt waren und mich diese Bergdorfatmosphäre sehr eingefangen hat.
Fazit: ein Roman, der fiktionale, mysteriöse Elemente enthält, jedoch auch in der Substanz der Geschichte gut recherchiert wurde. Wenn man sich etwas auf die Thematik einlassen kann und Details nicht scheut, kann man durchaus gut unterhalten werden. Wer auf Aktion, Grusel und Spuk aus ist, läuft Gefahr sich zu langweilen.
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4/5
07.08.2021
Buch (Taschenbuch)
Dies ist kein klassischer Horror-...
Dies ist kein klassischer Horror- Roman, eher eine Geistesgeschichte. Im Mittelpunkt steht der Staudamm und ein dadurch überflutetes Dorf mit seinen zum Teil verstorbenen Bewohnern. Klaustrophobisch und spannend und ohne die typischen Horrorelemente.
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4/5
19.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Kurzweiliger Horror-Roman, der...
Kurzweiliger Horror-Roman, der weniger auf Schockeffekte, sondern mehr auf glaubhafte Charaktere und eine düstere Grundstimmung baut. Gute Unterhaltung für alle Fans des Genres.
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