Wie Schwimmen im Meer

Wie Schwimmen im Meer

Buch (Taschenbuch)

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Sich zu verlieben scheint das normalste der Welt zu sein, aber nicht für Till. Der Achtzehnjährige blickt eher argwöhnisch auf diese Gefühlswelt und vertieft sich stattdessen in die Schreiberei.
Erst als Jannik in sein Leben tritt, begreift Till, dass die Fragen, die er in seinem Roman stellt, auch für ihn selbst eine größere Rolle spielen.
Jannik, der noch nie das Meer gesehen hat und eine außergewöhnliche Liebe für Hühner hegt, hilft ihm dabei, Antworten zu finden, doch gleichzeitig ist er auch der Grund, aus dem Tills bisheriges Leben aus den Fugen gerät.
Was ist wichtiger - Liebe oder Freundschaft? Was ist überhaupt der Unterschied? Und wieso müssen die beiden erst im Meer schwimmen, um das zu verstehen?

Matti Laaksonen ist geboren und aufgewachsen im Oberbergischen Land, in einem kleinen Tal, das namensgebend für das Pseudonym ist.

Die Schreiberei begleitet Matti eigentlich schon das ganze Leben. Angefangen in kleinen Rollenspielforen, ging es bald weiter mit Kurzgeschichten und der ersten größeren Serie, um die Internatsschüler Matti & Brian.

Queere Repräsentation, Authentizität und Geschichten rund ums Leben, Lieben und Selbstfinden sind die Leitmotive der Bücher.

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.06.2022

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

308

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.06.2022

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

308

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/2,1 cm

Gewicht

419 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7562-2026-7

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Mit Tiefgang gegen den Strom

Bewertung am 08.07.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit viel Sprachgefühl, liebevollen Details und Humor führt der Autor uns durch die Geschichte von Till und Jannik. Bis die beiden das erste Mal aufeinandertreffen, dreht sich Tills Leben vor allem um den Roman, an dem er schreibt und darum, den Fragen seiner Mutter auszuweichen, die ihn und seine beste Freundin Kira schon als Paar sieht. Das ist nun so gar nicht Tills Thema, doch bisher war er eher davon genervt, dass um ihn herum alle von Beziehungen reden, eine haben oder eine wollen. Als Jannik neu in seine Klasse kommt, versteht er sich mit ihm auf einer ganz anderen und neuen Ebene als mit seinen Freund*innen und er beginnt zu hinterfragen. Sich selbst, aber auch seine Umwelt und seine Mitmenschen, die ihm ständig und überall eine Paarbeziehung als die einzige und wahre Erfüllung weismachen wollen. Es ist so beeindruckend, Tills Entwicklung mitverfolgen zu können, all die Gedankengänge, die Erkenntnisse, Erfolge, aber auch die Rückschritte, die er manchmal hinnehmen muss. Jannik ist ihm dabei ein so emphatischer, liebevoller und rücksichtsvoller Freund. Er ist sogar mehr als nur ein Freund, aber doch anders, als wiederum ihr Umfeld »mehr als nur Freunde« interpretieren würde. Die beiden müssen sich ihre ganz persönliche Interpretation gemeinsam erkämpfen, »erfühlen« und »erreden« und das alles schafft Matti Laaksonen in einer so sensible und authentischen Sprache. Nicht alles läuft dabei glatt, nicht alles funktioniert immer gleich für sie beide und am Ende müssen sie sich auch noch dem Endgegner »Realität« stellen. Das hätte einen frustriert zurücklassen können, aber mich hat es vielmehr damit versöhnt, dass man vieles zwar nicht ändern, aber man es sich trotzdem noch so schön wie möglich machen kann. Das Buch sollte kein Nischendasein fristen, nur weil das Hauptthema vielleicht nur eine kleine Minderheit betrifft. Es steckt noch so viel mehr darin: Unsicherheit, Selbstbewusstsein, Mut, Konsens, Freundschaft, Elternschaft, Entwicklung, Veränderung, Anpassung und Auflehnung. Man muss auch nicht aromantisch sein, um sich mit Till identifizieren zu können. (Für alle, die es sind, maße ich mir an zu behaupten, wirkt dieses Buch sicher noch einmal viel persönlicher.) Man kann sich mit ihm identifizieren, weil er seinen Platz in der Welt und der Gesellschaft sucht, über deren Normen und Erwartungen er stolpert. Weil er herausfindet, wer er sein will, sich gegen den vorgegebenen Weg entscheidet und sich lieber seinen eigenen erschließt. Und ganz unabhängig vom Thema kann man auch nicht umhin (und das ist gut!) sich immer wieder selbst zu fragen: Wie oft bin ich eigentlich schon einen Weg gegangen, bloß weil ihn alle anderen auch gegangen sind? Till und Jannik machen auch Mut, eigene Entscheidungen zu reflektieren und vielleicht sogar, neue Wege für sich selbst zu finden.

Mit Tiefgang gegen den Strom

Bewertung am 08.07.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit viel Sprachgefühl, liebevollen Details und Humor führt der Autor uns durch die Geschichte von Till und Jannik. Bis die beiden das erste Mal aufeinandertreffen, dreht sich Tills Leben vor allem um den Roman, an dem er schreibt und darum, den Fragen seiner Mutter auszuweichen, die ihn und seine beste Freundin Kira schon als Paar sieht. Das ist nun so gar nicht Tills Thema, doch bisher war er eher davon genervt, dass um ihn herum alle von Beziehungen reden, eine haben oder eine wollen. Als Jannik neu in seine Klasse kommt, versteht er sich mit ihm auf einer ganz anderen und neuen Ebene als mit seinen Freund*innen und er beginnt zu hinterfragen. Sich selbst, aber auch seine Umwelt und seine Mitmenschen, die ihm ständig und überall eine Paarbeziehung als die einzige und wahre Erfüllung weismachen wollen. Es ist so beeindruckend, Tills Entwicklung mitverfolgen zu können, all die Gedankengänge, die Erkenntnisse, Erfolge, aber auch die Rückschritte, die er manchmal hinnehmen muss. Jannik ist ihm dabei ein so emphatischer, liebevoller und rücksichtsvoller Freund. Er ist sogar mehr als nur ein Freund, aber doch anders, als wiederum ihr Umfeld »mehr als nur Freunde« interpretieren würde. Die beiden müssen sich ihre ganz persönliche Interpretation gemeinsam erkämpfen, »erfühlen« und »erreden« und das alles schafft Matti Laaksonen in einer so sensible und authentischen Sprache. Nicht alles läuft dabei glatt, nicht alles funktioniert immer gleich für sie beide und am Ende müssen sie sich auch noch dem Endgegner »Realität« stellen. Das hätte einen frustriert zurücklassen können, aber mich hat es vielmehr damit versöhnt, dass man vieles zwar nicht ändern, aber man es sich trotzdem noch so schön wie möglich machen kann. Das Buch sollte kein Nischendasein fristen, nur weil das Hauptthema vielleicht nur eine kleine Minderheit betrifft. Es steckt noch so viel mehr darin: Unsicherheit, Selbstbewusstsein, Mut, Konsens, Freundschaft, Elternschaft, Entwicklung, Veränderung, Anpassung und Auflehnung. Man muss auch nicht aromantisch sein, um sich mit Till identifizieren zu können. (Für alle, die es sind, maße ich mir an zu behaupten, wirkt dieses Buch sicher noch einmal viel persönlicher.) Man kann sich mit ihm identifizieren, weil er seinen Platz in der Welt und der Gesellschaft sucht, über deren Normen und Erwartungen er stolpert. Weil er herausfindet, wer er sein will, sich gegen den vorgegebenen Weg entscheidet und sich lieber seinen eigenen erschließt. Und ganz unabhängig vom Thema kann man auch nicht umhin (und das ist gut!) sich immer wieder selbst zu fragen: Wie oft bin ich eigentlich schon einen Weg gegangen, bloß weil ihn alle anderen auch gegangen sind? Till und Jannik machen auch Mut, eigene Entscheidungen zu reflektieren und vielleicht sogar, neue Wege für sich selbst zu finden.

(K)Eine andere Liebesgeschichte

Bewertung am 05.07.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe mich noch nie einem Protagonisten so verbunden und mich von einem Buch so verstanden gefühlt. »Wie Schwimmen im Meer« ist mein bisher absolutes Lieblingsbuch von Matti Laaksonen. Das liegt nicht nur an der Thematik der Geschichte. Matti ist ein Autor, der sich schreibhandwerklich mit jedem Buch merklich weiterentwickelt. Die Geschichte lebt von den inneren Gedanken von Protagonist Till, durch dessen Perspektive sie erzählt wird. Till ist sich zu Beginn der Geschichte bewusst, dass er aromantisch ist, hat aber kein Label dafür und ist sich auch nicht sicher, ob er überhaupt eins möchte. Er ist genervt von Klischees und gesellschaftlichen Erwartungen, die er immer wieder in seinem Umfeld findet. Dabei ertappt er sich jedoch auch hin und wieder selbst dabei, in Klischees zu denken und muss sich im Verlauf der Geschichte eingestehen, dass manche Dinge, die er als »klischeehaft« einstuft, eigentlich gar nicht so übel sind. Er muss für sich herausfinden, welche gesellschaftlichen Normen er für sich ablehnt und mit welchen er sich vielleicht sogar wohlfühlt. Dabei sind Tills Gedankengänge und Entwicklung aus der Sicht einer aromantischen Person sehr nachvollziehbar und ich konnte mich sehr in ihn hineinversetzen. So sehr, wie das noch bei keinem anderen Protagonisten eines Buches der Fall war. Als ein Wendepunkt in der Geschichte kommt, reagiert Till zwar für meinen Geschmack etwas überdramatisch, was ihn für mich aber nur noch glaubhafter macht. Er ist 18 und steht gerade an einem Wendepunkt in seinem Leben, da ist das doch sehr verständlich. Besagter Wendepunkt hat sich langsam angebahnt und war beim Lesen schon zu erahnen, hat seine Wirkung jedoch keineswegs verfehlt; ich habe die ganze Zeit mit Till mitgefiebert und gehofft, dass es zu meinem Wunschende kommt. Ob das der Fall war, verrate ich nicht, aber so viel sei gesagt: Ich war durchaus zufrieden mit dem Ende. Der Hauptgrund, warum ich »Wie Schwimmen im Meer« so liebe ist, wie die Geschichte mit dem Thema Aromantik umgeht. Romantik und Sexualität werden hier als zwei eigenständige Aspekte behandelt, die zwar miteinander zusammenhängen können, es aber nicht müssen. Nur weil Till aromantisch ist, wird nicht automatisch vorausgesetzt, dass er auch asexuell ist. Außerdem wird sehr gut aufgezeigt, dass es mehr als nur eine Art von Liebe gibt, was ich als Kernbotschaft sehr wertvoll finde. Ein weiteres Highlight waren die sehr unterschiedlichen und dadurch lebendigen Charaktere, die teilweise Klischees aufgreifen, um diese dann auf liebenswerteste Art und Weise zu brechen, wodurch auch großartige Dynamiken unter den Charakteren entstehen. Besonders spannend fand ich, dass es eine Geschichte in der Geschichte gibt, da Till an einem Roman arbeitet, der immer wieder aufgegriffen wird und in dem er unbewusst auch seine eigenen Empfindungen mit verarbeitet. »Wie Schwimmen im Meer« ist ein Entwicklungsroman, der mit den von ihm aufgegriffenen Themen, seinem Nordseesetting, den großartigen Charakteren und einem Hauch von Möwenschiss einen perfekten Sommerroman und absolute Leseempfehlung darstellt.

(K)Eine andere Liebesgeschichte

Bewertung am 05.07.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe mich noch nie einem Protagonisten so verbunden und mich von einem Buch so verstanden gefühlt. »Wie Schwimmen im Meer« ist mein bisher absolutes Lieblingsbuch von Matti Laaksonen. Das liegt nicht nur an der Thematik der Geschichte. Matti ist ein Autor, der sich schreibhandwerklich mit jedem Buch merklich weiterentwickelt. Die Geschichte lebt von den inneren Gedanken von Protagonist Till, durch dessen Perspektive sie erzählt wird. Till ist sich zu Beginn der Geschichte bewusst, dass er aromantisch ist, hat aber kein Label dafür und ist sich auch nicht sicher, ob er überhaupt eins möchte. Er ist genervt von Klischees und gesellschaftlichen Erwartungen, die er immer wieder in seinem Umfeld findet. Dabei ertappt er sich jedoch auch hin und wieder selbst dabei, in Klischees zu denken und muss sich im Verlauf der Geschichte eingestehen, dass manche Dinge, die er als »klischeehaft« einstuft, eigentlich gar nicht so übel sind. Er muss für sich herausfinden, welche gesellschaftlichen Normen er für sich ablehnt und mit welchen er sich vielleicht sogar wohlfühlt. Dabei sind Tills Gedankengänge und Entwicklung aus der Sicht einer aromantischen Person sehr nachvollziehbar und ich konnte mich sehr in ihn hineinversetzen. So sehr, wie das noch bei keinem anderen Protagonisten eines Buches der Fall war. Als ein Wendepunkt in der Geschichte kommt, reagiert Till zwar für meinen Geschmack etwas überdramatisch, was ihn für mich aber nur noch glaubhafter macht. Er ist 18 und steht gerade an einem Wendepunkt in seinem Leben, da ist das doch sehr verständlich. Besagter Wendepunkt hat sich langsam angebahnt und war beim Lesen schon zu erahnen, hat seine Wirkung jedoch keineswegs verfehlt; ich habe die ganze Zeit mit Till mitgefiebert und gehofft, dass es zu meinem Wunschende kommt. Ob das der Fall war, verrate ich nicht, aber so viel sei gesagt: Ich war durchaus zufrieden mit dem Ende. Der Hauptgrund, warum ich »Wie Schwimmen im Meer« so liebe ist, wie die Geschichte mit dem Thema Aromantik umgeht. Romantik und Sexualität werden hier als zwei eigenständige Aspekte behandelt, die zwar miteinander zusammenhängen können, es aber nicht müssen. Nur weil Till aromantisch ist, wird nicht automatisch vorausgesetzt, dass er auch asexuell ist. Außerdem wird sehr gut aufgezeigt, dass es mehr als nur eine Art von Liebe gibt, was ich als Kernbotschaft sehr wertvoll finde. Ein weiteres Highlight waren die sehr unterschiedlichen und dadurch lebendigen Charaktere, die teilweise Klischees aufgreifen, um diese dann auf liebenswerteste Art und Weise zu brechen, wodurch auch großartige Dynamiken unter den Charakteren entstehen. Besonders spannend fand ich, dass es eine Geschichte in der Geschichte gibt, da Till an einem Roman arbeitet, der immer wieder aufgegriffen wird und in dem er unbewusst auch seine eigenen Empfindungen mit verarbeitet. »Wie Schwimmen im Meer« ist ein Entwicklungsroman, der mit den von ihm aufgegriffenen Themen, seinem Nordseesetting, den großartigen Charakteren und einem Hauch von Möwenschiss einen perfekten Sommerroman und absolute Leseempfehlung darstellt.

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