Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
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Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid

Roman

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Beschreibung

An der Seite ihrer Oma erlebt die siebenjährige Elsa die aufregendsten Abenteuer – jeden Abend, wenn sie beide zusammen das Land-Fast-Noch-Wach mit seinen sechs Königreichen betreten. Die wirkliche Welt ist leider nicht ganz so lustig. Zum einen, weil die für ihr Alter sehr aufgeweckte und ein bisschen altkluge Elsa so oft bei ihren Mitmenschen aneckt. Zum anderen, weil sich auf einmal fast alles verändert und Elsa gar nichts mehr versteht. Zum Glück hat Oma vorgesorgt: Mithilfe einer geheimnisvollen Nachricht schickt sie Elsa auch jenseits der Märchenwelt auf die größte Suche ihres Lebens. Und macht ihr damit ein unglaubliches Geschenk ...

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.12.2022

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

640

Maße (L/B/H)

18,7/12,5/4 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.12.2022

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

640

Maße (L/B/H)

18,7/12,5/4 cm

Gewicht

474 g

Originaltitel

Min mormor hälsar och säger förlåt

Übersetzer

Stefanie Werner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49393-7

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Märchen des richtigen Lebens

Hortensia13 am 02.06.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Für Elsa gibt es nur eine Superheldin und die heisst Oma. Sie ist pensionierte Ärztin, Chaotin und treibt ihre Mitmenschen mit Vorliebe in den Wahnsinn. Doch sie ist Elsas Verbündete und in Omas Märchenwelt erleben sie zusammen die wildesten Abenteuer. Doch eines Tages ist Oma nicht mehr da, aber sie schickt Elsa auf eine besondere Suche. Ich mag Frederik Backmans Schreibstil sehr. Auch in diesem Buch gibt es Situation zum Lachen, Weinen und Nachdenken. Die berühren oder schockieren. Er vermag es seinen Charakteren besondere Eigenheiten zu schenken, die man am Ende lieben lernt (Stichwort: Britt-Marie). In diesem Buch gibt es aber auch noch eine andere Seite. Da Elsa, als fast 8-jährige, ihre Geschichte erzählt, erscheint manches, besonders die fantastische Märchenwelt, als verwirrend. Auch auf die eine oder andere Wendung hätte ich verzichten können. Aber am Ende bleibt das Gefühl ein besonderes Buch gelesen zu haben. Mein Fazit: Eine eigenwillige Geschichte einer fast 8-jährigen, die sich dank Oma den Schrecken des Lebens auf märchenhafte Art stellen versucht. 4 Sterne.

Märchen des richtigen Lebens

Hortensia13 am 02.06.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Für Elsa gibt es nur eine Superheldin und die heisst Oma. Sie ist pensionierte Ärztin, Chaotin und treibt ihre Mitmenschen mit Vorliebe in den Wahnsinn. Doch sie ist Elsas Verbündete und in Omas Märchenwelt erleben sie zusammen die wildesten Abenteuer. Doch eines Tages ist Oma nicht mehr da, aber sie schickt Elsa auf eine besondere Suche. Ich mag Frederik Backmans Schreibstil sehr. Auch in diesem Buch gibt es Situation zum Lachen, Weinen und Nachdenken. Die berühren oder schockieren. Er vermag es seinen Charakteren besondere Eigenheiten zu schenken, die man am Ende lieben lernt (Stichwort: Britt-Marie). In diesem Buch gibt es aber auch noch eine andere Seite. Da Elsa, als fast 8-jährige, ihre Geschichte erzählt, erscheint manches, besonders die fantastische Märchenwelt, als verwirrend. Auch auf die eine oder andere Wendung hätte ich verzichten können. Aber am Ende bleibt das Gefühl ein besonderes Buch gelesen zu haben. Mein Fazit: Eine eigenwillige Geschichte einer fast 8-jährigen, die sich dank Oma den Schrecken des Lebens auf märchenhafte Art stellen versucht. 4 Sterne.

Kurzweilige Lesestunden garantiert inklusive Schmunzelgefahr

EriSch am 28.05.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Die siebenjährige resp. schon nahezu 8-jährige Elsa ist ein nicht «normales» Mädchen. Ihre beste und einzige Freundin, ihre Oma und sie sind ein vertrautes Team, die so einiges zusammen erleben. Zusammen stellen sie die verrücktesten Sachen an und treiben ihre Nachbarn und ihre Familie in den Wahnsinn. Oma erzählt ihr immer wieder Märchen und gemeinsam tauchen sie jeweils in das Land-fast-noch-Wach ab. Als Oma stirbt, ist Elsa alleine und steht plötzlich in der wirklichen Welt. Von Oma bekommt sie vor deren Tod ein Auftrag zur Schnitzeljagd. Diese besteht darin, das sie Briefe an unterschiedliche Personen verteilen soll. Darin geht es immer um Entschuldigungen seitens der Oma. Mit jedem Brief wird eine neue Geschichte der Nachbarn erzählt und die Personen rücken immer ein bisschen näher. ‘Oma lässt grüssen und sagt, es tut ihr leid’ ist ein spannendes Buch in dem es um Traumwelten, die Verbindung zwischen Oma und Enkelin, aber auch die Geschichten der Nachbarn geht. Mit der Traumwelt bin ich nicht immer so zurechtgekommen, hat dem Spass am Lesen aber nichts abgetan. Die Welt aus Sicht der fast 8-jährigen Elsa wahrzunehmen, fand ich spannend und es gab durchaus auch einige Passagen, wo man sich das Lachen nicht mehr verkneifen konnte und es einfach mal raus musste. Elsa als Hauptperson muss man einfach mögen, obwohl sie so viel weiss. Ein kleines Mädchen, dessen Hauptbezugsperson plötzlich nicht mehr da ist und sie sich zuerst in der wirklichen Welt wieder zurechtfinden muss. Das sie in der Schule gemobbt wird, hat sie nicht verdient, den jeder hat das Recht ‘Anders’ zu sein. Gut dass sie sich jeweils zu wehren weiss, obwohl das nicht bei allen gut ankommt. Elsa’s Familie und die Nachbarn sind alle auf eine Art sympathisch, den jeder hat ja seine Geschichte die er mit sich rumträgt und sein Verhalten beeinflusst. Und Elsa kann mit ihrer kindlichen, sympathischen und ‘besserwisserischen’ Art irgendwie alle knacken. Ein spannendes Buch mit einem angenehmen und lustigen Schreibstil, das ich sehr gerne weiterempfehle. Verspricht kurzweilige Lesestunden, die zum Schmunzeln einladen.

Kurzweilige Lesestunden garantiert inklusive Schmunzelgefahr

EriSch am 28.05.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Die siebenjährige resp. schon nahezu 8-jährige Elsa ist ein nicht «normales» Mädchen. Ihre beste und einzige Freundin, ihre Oma und sie sind ein vertrautes Team, die so einiges zusammen erleben. Zusammen stellen sie die verrücktesten Sachen an und treiben ihre Nachbarn und ihre Familie in den Wahnsinn. Oma erzählt ihr immer wieder Märchen und gemeinsam tauchen sie jeweils in das Land-fast-noch-Wach ab. Als Oma stirbt, ist Elsa alleine und steht plötzlich in der wirklichen Welt. Von Oma bekommt sie vor deren Tod ein Auftrag zur Schnitzeljagd. Diese besteht darin, das sie Briefe an unterschiedliche Personen verteilen soll. Darin geht es immer um Entschuldigungen seitens der Oma. Mit jedem Brief wird eine neue Geschichte der Nachbarn erzählt und die Personen rücken immer ein bisschen näher. ‘Oma lässt grüssen und sagt, es tut ihr leid’ ist ein spannendes Buch in dem es um Traumwelten, die Verbindung zwischen Oma und Enkelin, aber auch die Geschichten der Nachbarn geht. Mit der Traumwelt bin ich nicht immer so zurechtgekommen, hat dem Spass am Lesen aber nichts abgetan. Die Welt aus Sicht der fast 8-jährigen Elsa wahrzunehmen, fand ich spannend und es gab durchaus auch einige Passagen, wo man sich das Lachen nicht mehr verkneifen konnte und es einfach mal raus musste. Elsa als Hauptperson muss man einfach mögen, obwohl sie so viel weiss. Ein kleines Mädchen, dessen Hauptbezugsperson plötzlich nicht mehr da ist und sie sich zuerst in der wirklichen Welt wieder zurechtfinden muss. Das sie in der Schule gemobbt wird, hat sie nicht verdient, den jeder hat das Recht ‘Anders’ zu sein. Gut dass sie sich jeweils zu wehren weiss, obwohl das nicht bei allen gut ankommt. Elsa’s Familie und die Nachbarn sind alle auf eine Art sympathisch, den jeder hat ja seine Geschichte die er mit sich rumträgt und sein Verhalten beeinflusst. Und Elsa kann mit ihrer kindlichen, sympathischen und ‘besserwisserischen’ Art irgendwie alle knacken. Ein spannendes Buch mit einem angenehmen und lustigen Schreibstil, das ich sehr gerne weiterempfehle. Verspricht kurzweilige Lesestunden, die zum Schmunzeln einladen.

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Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid

von Fredrik Backman

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Melanie Winkler

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5/5

Erwartungsgemäß unterhaltsam

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vielleicht nicht ganz so stark - und bei weitem nicht so makaber wie "Ove".... dennoch nicht weniger bissig auf seine Art. Kurzweilige Unterhaltung ist auf jeden Fall garantiert.
5/5

Erwartungsgemäß unterhaltsam

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vielleicht nicht ganz so stark - und bei weitem nicht so makaber wie "Ove".... dennoch nicht weniger bissig auf seine Art. Kurzweilige Unterhaltung ist auf jeden Fall garantiert.

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4/5

Ein Buch für kleine und große Leser

Bewertet: eBook (ePUB)

Fredrick Backman ist der Autor, der den Überraschungserfolg „Ein Mann namens Ove“ geschrieben hat. Rein optisch erinnert sein neues Buch auch sehr an das erste, aber ob es inhaltlich ähnlich ist, kann ich Ihnen leider nicht sagen, da ich „Ein Mann namens Ove“ bisher nicht gelesen habe. „Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid“ ist ein sehr ungewöhnliches Buch, denn es gilt als Buch für Erwachsene, aber ich fühlte mich beim Lesen irgendwie in meine Jugend zurückversetzt. Fredrick Backman erzählt die Geschichte, die Elsa kurz vor ihrem achten Geburtstag passiert. Und dies in einer Art und Weise, die aus Kindersicht erscheinen soll. Elsa lebt mit ihrer Mutter und dem 2. Mann ihrer Mutter in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Und da Elsas Mutter sehr viel arbeitet, kümmert sich die Mutter von Elsas Mutter um Elsa. Doch Elsa und ihre Großmutter sind schon sehr speziell. Die Großmutter ist chaotisch und hasst es, sich von irgendjemanden etwas vorschreiben zu lassen. Elsa selbst ist eine Besserwisserin, die für ihre fast acht Jahre schon sehr viel weiß. Ihr Wissen bezieht sie hauptsächlich aus Wikipedia. Außerdem sind ihre Lieblingsbücher Harry Potter und alles, wo es Superhelden gibt. Doch dadurch, dass Elsa so anders ist, kommt sie mit Gleichaltrigen nicht wirklich klar und wird in der Schule gemobbt. Ihre Großmutter ist ihre einzige Freundin. Und um ihrer Enkelin zu helfen, kommt sie auf die abenteuerlichsten Ideen. Ganz wichtig sind die Märchen, die sie erzählt. Immer wieder nimmt sie Elsa auf den Wolkentieren mit in das Land-Fast-Noch-Wach, wo es verschiedene Königreiche gibt, in denen ganz andere Regeln und Tugenden gelten als in unserer Welt. Doch dann muss die Großmutter eines Tages in Krankenhaus. Damit Elsa abgelenkt wird, schickt sie sie auf eine abenteuerliche Schatzsuche. Und diese gestaltet sich als deutlich gefährlicher als angenommen. Und am Ende des Buches hat Elsa ganz viele neue Freunde. Beim Lesen dieses Buches musste ich immer wieder an die beiden Bücher von Michael Ende denken, die ich für über 35 Jahren gelesen habe – „Die unendliche Geschichte“ und Momo“. Es gibt ein Kind, welches anders ist und darunter leidet. Es gibt eine Fantasiewelt und aus dieser Fantasiewelt kommen die Kinder gestärkt zurück. Da es aber schon so lange her ist, bin ich nicht sicher, ob dieser Vergleich wirklich standhält. Auf jeden Fall hat mir dieses Buch von Fredrik Backman gut gefallen, auch wenn ich etwas ganz anderes erwartet hatte. Fredrik Backman entführt uns in ein Mehrfamilienhaus, in dem sehr eigentümliche Menschen wohnen. Doch nach und nach lernen wir deren Geschichte kennen und erfahren dadurch auch ganz viel über die Großmutter und ihr Leben, bevor sie Elsas Großmutter wurde. Dabei passieren einige sehr lustige Dinge, doch der Großteil der Geschichten ist eigentlich dramatisch und traurig. Einiges erscheint sehr fantastisch. Die Märchen nehmen einen gefangen, und Elsa erkennt irgendwann, woher ihre Großmutter die Geschichten hatte, bzw. wer die Hauptfiguren der Märchen sind. Es ist ein Buch, welches dafür plädiert, anders zu sein. Und am Ende geht Elsa gestärkt aus der Geschichte hervor. Ich denke, dieses Buch kann man wunderbar Kindern ab 12 Jahren empfehlen, die etwas andere Rollenvorbilder brauchen. Fazit: Ein sehr ungewöhnliches Buch, das schon für Leser ab 12 Jahren geeignet ist. Ein modernes Märchen für Menschen, die einmal wieder in eine Fantasiewelt parallel zu realen Welt abtauchen möchten. Es regt zum Nachdenken an, denn nicht immer sagt die äußere Fassade alles über einen Menschen aus. Man muss auch dahinter schauen könne!
4/5

Ein Buch für kleine und große Leser

Bewertet: eBook (ePUB)

Fredrick Backman ist der Autor, der den Überraschungserfolg „Ein Mann namens Ove“ geschrieben hat. Rein optisch erinnert sein neues Buch auch sehr an das erste, aber ob es inhaltlich ähnlich ist, kann ich Ihnen leider nicht sagen, da ich „Ein Mann namens Ove“ bisher nicht gelesen habe. „Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid“ ist ein sehr ungewöhnliches Buch, denn es gilt als Buch für Erwachsene, aber ich fühlte mich beim Lesen irgendwie in meine Jugend zurückversetzt. Fredrick Backman erzählt die Geschichte, die Elsa kurz vor ihrem achten Geburtstag passiert. Und dies in einer Art und Weise, die aus Kindersicht erscheinen soll. Elsa lebt mit ihrer Mutter und dem 2. Mann ihrer Mutter in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Und da Elsas Mutter sehr viel arbeitet, kümmert sich die Mutter von Elsas Mutter um Elsa. Doch Elsa und ihre Großmutter sind schon sehr speziell. Die Großmutter ist chaotisch und hasst es, sich von irgendjemanden etwas vorschreiben zu lassen. Elsa selbst ist eine Besserwisserin, die für ihre fast acht Jahre schon sehr viel weiß. Ihr Wissen bezieht sie hauptsächlich aus Wikipedia. Außerdem sind ihre Lieblingsbücher Harry Potter und alles, wo es Superhelden gibt. Doch dadurch, dass Elsa so anders ist, kommt sie mit Gleichaltrigen nicht wirklich klar und wird in der Schule gemobbt. Ihre Großmutter ist ihre einzige Freundin. Und um ihrer Enkelin zu helfen, kommt sie auf die abenteuerlichsten Ideen. Ganz wichtig sind die Märchen, die sie erzählt. Immer wieder nimmt sie Elsa auf den Wolkentieren mit in das Land-Fast-Noch-Wach, wo es verschiedene Königreiche gibt, in denen ganz andere Regeln und Tugenden gelten als in unserer Welt. Doch dann muss die Großmutter eines Tages in Krankenhaus. Damit Elsa abgelenkt wird, schickt sie sie auf eine abenteuerliche Schatzsuche. Und diese gestaltet sich als deutlich gefährlicher als angenommen. Und am Ende des Buches hat Elsa ganz viele neue Freunde. Beim Lesen dieses Buches musste ich immer wieder an die beiden Bücher von Michael Ende denken, die ich für über 35 Jahren gelesen habe – „Die unendliche Geschichte“ und Momo“. Es gibt ein Kind, welches anders ist und darunter leidet. Es gibt eine Fantasiewelt und aus dieser Fantasiewelt kommen die Kinder gestärkt zurück. Da es aber schon so lange her ist, bin ich nicht sicher, ob dieser Vergleich wirklich standhält. Auf jeden Fall hat mir dieses Buch von Fredrik Backman gut gefallen, auch wenn ich etwas ganz anderes erwartet hatte. Fredrik Backman entführt uns in ein Mehrfamilienhaus, in dem sehr eigentümliche Menschen wohnen. Doch nach und nach lernen wir deren Geschichte kennen und erfahren dadurch auch ganz viel über die Großmutter und ihr Leben, bevor sie Elsas Großmutter wurde. Dabei passieren einige sehr lustige Dinge, doch der Großteil der Geschichten ist eigentlich dramatisch und traurig. Einiges erscheint sehr fantastisch. Die Märchen nehmen einen gefangen, und Elsa erkennt irgendwann, woher ihre Großmutter die Geschichten hatte, bzw. wer die Hauptfiguren der Märchen sind. Es ist ein Buch, welches dafür plädiert, anders zu sein. Und am Ende geht Elsa gestärkt aus der Geschichte hervor. Ich denke, dieses Buch kann man wunderbar Kindern ab 12 Jahren empfehlen, die etwas andere Rollenvorbilder brauchen. Fazit: Ein sehr ungewöhnliches Buch, das schon für Leser ab 12 Jahren geeignet ist. Ein modernes Märchen für Menschen, die einmal wieder in eine Fantasiewelt parallel zu realen Welt abtauchen möchten. Es regt zum Nachdenken an, denn nicht immer sagt die äußere Fassade alles über einen Menschen aus. Man muss auch dahinter schauen könne!

Monika Fuchs
  • Monika Fuchs
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