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Und dann verschwand die Zeit

Roman

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Und dann verschwand die Zeit

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ab 18,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.05.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,3/13/3,3 cm

Gewicht

410 g

Beschreibung

Rezension

»Die Geschichte hinterlässt ein sehr eindrückliches Gefühl davon, was der Menschheit wahrscheinlich bevorsteht.« ("Die Zeit, Newsletter Was wir lesen")
»In ihrem berührenden und verstörenden Roman spielt Jessie Greengrass durch, welche Chance Menschen haben, wenn sie wissen, dass sich eine Umweltkatastrophe nicht mehr abwenden lässt.« ("Deutschlandfunk Nova")
»Dieser Roman ist ein Zumutung, zu der man Mut braucht - und belohnt wird« ("rbb Kultur")
»Jessie Greengrass erzählt davon, dass es sich bis zum allerletzten Tag, ehe die Welt in Scherben fällt, lohnt, Liebe und Glück miteinander zu empfinden und sich um alle Dinge des Lebens sorgsam zu kümmern« ("NDR Kultur")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.05.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,3/13/3,3 cm

Gewicht

410 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The High House

Übersetzt von

Andrea O'Brien

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00196-9

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Atemberaubend gute Dystopie!

Kwinsu aus Salzburg am 11.06.2024

Bewertungsnummer: 2220419

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Welt, von der Klimakatastrophe stark gebeutelt, scheint keine Ruhe zu finden. Francesca, eine Klimaexpertin, sieht das Ende nahen und schafft für ihre Familie in einiger Abgeschiedenheit einen Rückzugsort, der ein existenzsicherndes Leben längst möglich garantieren soll. Sie selbst überlebt nicht, aber vier Protagonist:innen treffen dort auf "High House" zusammen: Grandy und dessen Enkeltochter Sally, sowie Caro und dessen Bruder Pauly. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bedrohung der alles vernichtenden Flut zu überleben. Jessie Greengrass hat mit "Und dann verschwand die Zeit" eine berührende Dystopie geschaffen, die vorwiegend in das Alltagsleben der Überlebenden eintaucht. Das belastete Verhältnis von Caro zu ihrer Stiefmutter Francesca wird ebenso thematisiert, wie die Monotonie des Überlebenskampfes. Die kurzen Kapitel werden aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt - mal verfolgen die Leser:innen Caros Sicht, mal jene von Sally und zwischendurch tritt Pauly in den Mittelpunkt der Erzählung. Dies hat zur Folge, dass die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Protagonist:innen verdeutlicht werden und ein Eintauchen in die jeweilige Gedankenwelt ermöglicht wird. Die Atmosphäre ist melancholisch, aber wirkt nur selten bedrohlich. Vielmehr versuchen die Charaktere sich von dem drohenden Weltuntergang dadurch abzulenken, dass sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Die Verhältnisse zueinander wirken distanziert und doch sind sie auf eigene Weise füreinander da. Die zwischenmenschlichen Herausforderungen scheinen oft das Bedrohendste ihrer Situation zu sein. Spannend ist auch, dass hier unterschiedliche Lebensalter mit entsprechend unterschiedlicher Lebenserfahrung aufeinandertreffen. Besonders berührend ist die Rolle von Pauly, der noch ein Kind ist und sich die Welt zurecht rückt, indem er mutmaßlich die Fürsorge für ein Reiherpärchen übernimmt. Langsam verschwinden alle Menschen aus der Umgebung - genauso wie alle Tiere und die Vorräte, die Francesca eigentlich zur Genügen angelegt hat. Die Bedrohung der untergehenden Natur rückt bedächtig näher, um die Protagonist:innen schlagartig zu überfallen. Greengrass Sprache ist beinahe poetisch, kühl und unzugänglich, aber dennoch zieht sie eine:n in den Bann und schafft eine Atmosphäre, die die Lesenden vollends einnimmt. Mein Fazit: "Und dann verschwand die Zeit" ist eine äußerst gelungene Dystopie mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Gekonnt verwebt die Autorin den drohenden Weltuntergang mit einer einfühlsamen, aber distanziert wirkenden Geschichte über einen langsam dahinschleichenden Existenzkampf einiger Protagonist:innen. Das Buch ist eines, mit dem man sich intensiv auseinandersetzen kann und das einen hoffen lässt, dass wir die Kurve in eine bessere Zukunft doch noch nehmen können. Ein absolutes Lesehighlight!
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Atemberaubend gute Dystopie!

Kwinsu aus Salzburg am 11.06.2024
Bewertungsnummer: 2220419
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Welt, von der Klimakatastrophe stark gebeutelt, scheint keine Ruhe zu finden. Francesca, eine Klimaexpertin, sieht das Ende nahen und schafft für ihre Familie in einiger Abgeschiedenheit einen Rückzugsort, der ein existenzsicherndes Leben längst möglich garantieren soll. Sie selbst überlebt nicht, aber vier Protagonist:innen treffen dort auf "High House" zusammen: Grandy und dessen Enkeltochter Sally, sowie Caro und dessen Bruder Pauly. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bedrohung der alles vernichtenden Flut zu überleben. Jessie Greengrass hat mit "Und dann verschwand die Zeit" eine berührende Dystopie geschaffen, die vorwiegend in das Alltagsleben der Überlebenden eintaucht. Das belastete Verhältnis von Caro zu ihrer Stiefmutter Francesca wird ebenso thematisiert, wie die Monotonie des Überlebenskampfes. Die kurzen Kapitel werden aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt - mal verfolgen die Leser:innen Caros Sicht, mal jene von Sally und zwischendurch tritt Pauly in den Mittelpunkt der Erzählung. Dies hat zur Folge, dass die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Protagonist:innen verdeutlicht werden und ein Eintauchen in die jeweilige Gedankenwelt ermöglicht wird. Die Atmosphäre ist melancholisch, aber wirkt nur selten bedrohlich. Vielmehr versuchen die Charaktere sich von dem drohenden Weltuntergang dadurch abzulenken, dass sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Die Verhältnisse zueinander wirken distanziert und doch sind sie auf eigene Weise füreinander da. Die zwischenmenschlichen Herausforderungen scheinen oft das Bedrohendste ihrer Situation zu sein. Spannend ist auch, dass hier unterschiedliche Lebensalter mit entsprechend unterschiedlicher Lebenserfahrung aufeinandertreffen. Besonders berührend ist die Rolle von Pauly, der noch ein Kind ist und sich die Welt zurecht rückt, indem er mutmaßlich die Fürsorge für ein Reiherpärchen übernimmt. Langsam verschwinden alle Menschen aus der Umgebung - genauso wie alle Tiere und die Vorräte, die Francesca eigentlich zur Genügen angelegt hat. Die Bedrohung der untergehenden Natur rückt bedächtig näher, um die Protagonist:innen schlagartig zu überfallen. Greengrass Sprache ist beinahe poetisch, kühl und unzugänglich, aber dennoch zieht sie eine:n in den Bann und schafft eine Atmosphäre, die die Lesenden vollends einnimmt. Mein Fazit: "Und dann verschwand die Zeit" ist eine äußerst gelungene Dystopie mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Gekonnt verwebt die Autorin den drohenden Weltuntergang mit einer einfühlsamen, aber distanziert wirkenden Geschichte über einen langsam dahinschleichenden Existenzkampf einiger Protagonist:innen. Das Buch ist eines, mit dem man sich intensiv auseinandersetzen kann und das einen hoffen lässt, dass wir die Kurve in eine bessere Zukunft doch noch nehmen können. Ein absolutes Lesehighlight!

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Erschreckend

Sabdah65 aus Dorsten am 12.01.2024

Bewertungsnummer: 2107808

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Cover zog mein Interesse auf sich. Nachdem ich den Kurzinhalt auf dem Cover gelesen hatte, musste ich den Roman unbedingt lesen. Die Autorin Jessie Greengrass schreibt einen atemberaubenden, emotional präzisen Roman über Elternschaft, Aufopferung, Liebe und das Überleben unter der Bedrohung der Auslöschung, der unter die Haut geht und zeigt, was auf dem Spiel steht. Es wird jeweils aus der Perspektive von Caro, Sally und Paul erzählt. Die lehren uns, dass es sich bis zum allerletzten Tag, ehe die Welt in Scherben fällt, lohnt, Liebe und Glück miteinander zu empfinden und sich um alle Dinge des Lebens sorgsam zu kümmern. Wie wir heute schon erkennen, kann und sollte man den Klimawandel nicht mehr wegdiskutieren. Die Auswirkungen treffen uns heute schon. Dieser Roman ist sehr nahe an der Realität und das macht die Geschichte besonders beklemmend, denn sie zeigt uns, was uns droht. Andererseits ist sie von Anfang an spannend und packend. Dieser Roman regt zum Nachdenken an, was der Einzelne tun kann, wenn er mit den Gefahren solcher Katastrophen konfrontiert wird.
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Erschreckend

Sabdah65 aus Dorsten am 12.01.2024
Bewertungsnummer: 2107808
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Cover zog mein Interesse auf sich. Nachdem ich den Kurzinhalt auf dem Cover gelesen hatte, musste ich den Roman unbedingt lesen. Die Autorin Jessie Greengrass schreibt einen atemberaubenden, emotional präzisen Roman über Elternschaft, Aufopferung, Liebe und das Überleben unter der Bedrohung der Auslöschung, der unter die Haut geht und zeigt, was auf dem Spiel steht. Es wird jeweils aus der Perspektive von Caro, Sally und Paul erzählt. Die lehren uns, dass es sich bis zum allerletzten Tag, ehe die Welt in Scherben fällt, lohnt, Liebe und Glück miteinander zu empfinden und sich um alle Dinge des Lebens sorgsam zu kümmern. Wie wir heute schon erkennen, kann und sollte man den Klimawandel nicht mehr wegdiskutieren. Die Auswirkungen treffen uns heute schon. Dieser Roman ist sehr nahe an der Realität und das macht die Geschichte besonders beklemmend, denn sie zeigt uns, was uns droht. Andererseits ist sie von Anfang an spannend und packend. Dieser Roman regt zum Nachdenken an, was der Einzelne tun kann, wenn er mit den Gefahren solcher Katastrophen konfrontiert wird.

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von Jessie Greengrass

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Matthias Kesper

Thalia Kassel

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5/5

...machte uns wieder zu dem, was wir einst waren: frierend, voller Angst vor Wetter, vor Dunkelheit!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das richtige Buch zur richtigen Zeit - Jessie Greengrass hat einen kaum zu ertragenden Roman geschrieben, packend, mit poetischsten Bildern, schonungslos, hellsichtig. Sie hat die Klima-Katastrophe zu Ende gedacht, und sie lässt in brutalster Art und Weise große Teile Europas untergehen. Oder doch nicht? Als der Regen kommt, um zu bleiben, als sich das Meer Englands Badestrände einverleibt, der Meeresspiegel zu steigen beginnt, nicht nur um einige wenige Zentimeter, wird es für Caro und ihren kleinen Bruder Pauly höchste Zeit, den Anweisungen ihrer Eltern, verschollen nach einem verheerenden Sturm, zu folgen, und nach High House umzusiedeln, wo bereits Sally und ihr Großvater leben. Das große Haus ragt aus der Marschlandschaft hoch heraus und wurde über Jahre von den Eltern der Geschwister, die in Sachen Klima permanent unterwegs waren, zu einer Art Arche umgebaut.... In vielen kleinen eindringlichen Episoden setzt sich ein Bild des Lebens über Jahre in High House zusammen, die Einsamkeit, die Hoffnungslosigkeit. Es ist aber auch eine Erzählung von menschlicher Nähe, von Wärme und Trost! Was für ein großartiges Buch, dem man einfach nur eine riesige Zahl von Leserinnen und Lesern wünscht, vielleicht begreift der ein oder andere dann, was wirklich heute auf dem Spiel steht. Und bitte nicht mißverstehen: Frau Greengrass kommt nicht mit erhobenem Zeigefinger daher, sie zeigt nur, dass wir alle längst in dieser "Doomsday-Novel" leben...
5/5

...machte uns wieder zu dem, was wir einst waren: frierend, voller Angst vor Wetter, vor Dunkelheit!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das richtige Buch zur richtigen Zeit - Jessie Greengrass hat einen kaum zu ertragenden Roman geschrieben, packend, mit poetischsten Bildern, schonungslos, hellsichtig. Sie hat die Klima-Katastrophe zu Ende gedacht, und sie lässt in brutalster Art und Weise große Teile Europas untergehen. Oder doch nicht? Als der Regen kommt, um zu bleiben, als sich das Meer Englands Badestrände einverleibt, der Meeresspiegel zu steigen beginnt, nicht nur um einige wenige Zentimeter, wird es für Caro und ihren kleinen Bruder Pauly höchste Zeit, den Anweisungen ihrer Eltern, verschollen nach einem verheerenden Sturm, zu folgen, und nach High House umzusiedeln, wo bereits Sally und ihr Großvater leben. Das große Haus ragt aus der Marschlandschaft hoch heraus und wurde über Jahre von den Eltern der Geschwister, die in Sachen Klima permanent unterwegs waren, zu einer Art Arche umgebaut.... In vielen kleinen eindringlichen Episoden setzt sich ein Bild des Lebens über Jahre in High House zusammen, die Einsamkeit, die Hoffnungslosigkeit. Es ist aber auch eine Erzählung von menschlicher Nähe, von Wärme und Trost! Was für ein großartiges Buch, dem man einfach nur eine riesige Zahl von Leserinnen und Lesern wünscht, vielleicht begreift der ein oder andere dann, was wirklich heute auf dem Spiel steht. Und bitte nicht mißverstehen: Frau Greengrass kommt nicht mit erhobenem Zeigefinger daher, sie zeigt nur, dass wir alle längst in dieser "Doomsday-Novel" leben...

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein grossartig trauriges Buch - beängstigend und schonungslos. Sehr nachvollziehbar werden die Auswirkungen von Klimawandel auf die Küstengegend in England bschrieben. Und die Auswirkungen auf eine kleine Gruppe von Menschen, die hoffen und kämpfen. Vorher und währenddessen.
5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein grossartig trauriges Buch - beängstigend und schonungslos. Sehr nachvollziehbar werden die Auswirkungen von Klimawandel auf die Küstengegend in England bschrieben. Und die Auswirkungen auf eine kleine Gruppe von Menschen, die hoffen und kämpfen. Vorher und währenddessen.

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