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Noch wach?

Roman

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

15899

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.04.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

384

Beschreibung

Rezension

»Benjamin von Stuckrad-Barres Roman ›Noch wach?‹ ist der erste deutschsprachige Roman, der die Widersprüche und Grauzonen verhandelt, die sich mit #MeToo verbinden. Es ist sein bestes Buch und das Beste, was man derzeit lesen kann« ("FAS")
»›Noch wach?‹ ist das Buch dieses Jahres, von einem der besten deutschen Schriftsteller unserer Zeit, zu einem der wichtigsten gesellschaftlichen Themen der letzten Jahre, #MeToo und Machtmissbrauch. All das zusammen macht es relevant [...]« ("Der Spiegel")
»Das Buch ist kein Männerbuch. Im Gegenteil. Die Frauen stehen im Fokus. […] Wer immer noch nicht versteht, warum Frauen in solchen Beziehungen im Nachteil sind, weshalb diese Fälle selten vor Gericht landen und trotzdem falsch sind, dem sei ›Noch wach?‹ sehr ans Herz gelegt. Und der Rat, einfach kein Arschloch zu sein« ("ARD ttt")
»Benjamin von Stuckrad-Barres ›Noch wach?‹ wird den Hype überleben, weil es ein gutes Buch über böse Menschen ist« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»In Benjamin von Stuckrad-Barres lang erwartetem Roman wird der Erzähler Zeuge von Me-Too-Fällen in einem deutschen Medienhaus. Es ist ein Lehrstück über Moral und Macht – und einen großen Freund.« ("Die Zeit")

Details

Verkaufsrang

15899

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.04.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21/12,9/3,4 cm

Gewicht

504 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00467-0

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besonders stark in der pointe

Lifefullofwords aus Hamburg am 26.02.2024

Bewertungsnummer: 2140706

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch war mein erstes von Benjamin von Stuckrad-Barre. Er hat einen gewöhnungsbedürftigen, sehr sprunghaften Schreibstil, bei dem ich anfänglich noch skeptisch war. Er schreibt provokant, zuspitzend und nutzt seinen Humor. Stilistisch greift er oft zu Versalien, die Worte und Passagen betont und dramatisch verstärkt haben. Für mich insgesamt ziemlich gut, wenn auch ungewöhnlich gelöst. Störender im Lesefluss fand ich die weggelassenen Anführungszeichen innerhalb der Dialoge. Der Autor ist mit Machmissbrauch ein Thema angegangen, das durch seinen Schreibstil und die Form der Erzählung für mich gut ertragbar rüberkam. Machtmissbrauch bedeutet das Ausnutzen von Machtpositionen. Im beruflichen Kontext, dass Mitarbeiter belästigt, manipuliert oder beeinflusst werden. Ein toxisches Arbeitsumfeld in dem schnell klar wird: Die Stufen zwischen den Machtpositionen sind viel zu hoch und die mutmaßliche ‚Einvernehmlichkeit‘ oft längst nicht mehr einvernehmlich. Es hat etwas gedauert, bis ich den Handlungsstrick verstanden habe. Im Buch pendelt der Ich-Erzähler zwischen Berlin und Los-Angeles. Er ist mit dem Besitzer des thematisierten Senders befreundet und nennt ihn das gesamte Buch lang nur „Mein Freund“, distanziert sich selbst aber immer von dem Sender. Der Ich-Erzähler ist in der Thematik, spätestens im letzten Drittel, immer involvierter, als zahlreiche weibliche Betroffene im Sinne der #metoo -Bewegung öffentlich sprechen. Ab da hat sich für mich einiges aufgeschlüsselt, weil es für mein Verständnis weniger theoretisch wurde. Der Ablauf hat mir insgesamt aber gut gefallen und dem Buch letztlich eine Pointe in meinem Leseeindruck mitgegeben. Die zweite Hälfte des Buches hat mir dadurch viel besser gefallen, weil ich ab da endgültig in einen Leseflow gekommen bin, bei dem ich dem Inhalt viel besser folgen konnte. Anfangs hat mich der ständige Wechsel zwischen Distanz zu den Geschehnissen und dem vorwurfsvollen und sehr direktem Ton gestört. Das hat sich im Laufe der Geschichte aber gelegt und ich finde, dass der Ton dem Thema in diesem Roman einiges mitgegeben hat. Ich habe mich schon vorher mit dem Thema Machtmissbrauch und der #metoo -Bewegung beschäftigt, aber das Buch hat für mich definitiv nochmal einige Dinge mehr beleuchtet und mir weitere Denkanstöße mitgegeben. Ich hätte es gut gefunden, wenn sich auch mehr in Richtung Lösungsansätze bewegt worden wäre, aber das bezieht sich wohl auf meine Erwartungen und ist möglicherweise Geschmacksache.
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Lifefullofwords aus Hamburg am 26.02.2024
Bewertungsnummer: 2140706
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch war mein erstes von Benjamin von Stuckrad-Barre. Er hat einen gewöhnungsbedürftigen, sehr sprunghaften Schreibstil, bei dem ich anfänglich noch skeptisch war. Er schreibt provokant, zuspitzend und nutzt seinen Humor. Stilistisch greift er oft zu Versalien, die Worte und Passagen betont und dramatisch verstärkt haben. Für mich insgesamt ziemlich gut, wenn auch ungewöhnlich gelöst. Störender im Lesefluss fand ich die weggelassenen Anführungszeichen innerhalb der Dialoge. Der Autor ist mit Machmissbrauch ein Thema angegangen, das durch seinen Schreibstil und die Form der Erzählung für mich gut ertragbar rüberkam. Machtmissbrauch bedeutet das Ausnutzen von Machtpositionen. Im beruflichen Kontext, dass Mitarbeiter belästigt, manipuliert oder beeinflusst werden. Ein toxisches Arbeitsumfeld in dem schnell klar wird: Die Stufen zwischen den Machtpositionen sind viel zu hoch und die mutmaßliche ‚Einvernehmlichkeit‘ oft längst nicht mehr einvernehmlich. Es hat etwas gedauert, bis ich den Handlungsstrick verstanden habe. Im Buch pendelt der Ich-Erzähler zwischen Berlin und Los-Angeles. Er ist mit dem Besitzer des thematisierten Senders befreundet und nennt ihn das gesamte Buch lang nur „Mein Freund“, distanziert sich selbst aber immer von dem Sender. Der Ich-Erzähler ist in der Thematik, spätestens im letzten Drittel, immer involvierter, als zahlreiche weibliche Betroffene im Sinne der #metoo -Bewegung öffentlich sprechen. Ab da hat sich für mich einiges aufgeschlüsselt, weil es für mein Verständnis weniger theoretisch wurde. Der Ablauf hat mir insgesamt aber gut gefallen und dem Buch letztlich eine Pointe in meinem Leseeindruck mitgegeben. Die zweite Hälfte des Buches hat mir dadurch viel besser gefallen, weil ich ab da endgültig in einen Leseflow gekommen bin, bei dem ich dem Inhalt viel besser folgen konnte. Anfangs hat mich der ständige Wechsel zwischen Distanz zu den Geschehnissen und dem vorwurfsvollen und sehr direktem Ton gestört. Das hat sich im Laufe der Geschichte aber gelegt und ich finde, dass der Ton dem Thema in diesem Roman einiges mitgegeben hat. Ich habe mich schon vorher mit dem Thema Machtmissbrauch und der #metoo -Bewegung beschäftigt, aber das Buch hat für mich definitiv nochmal einige Dinge mehr beleuchtet und mir weitere Denkanstöße mitgegeben. Ich hätte es gut gefunden, wenn sich auch mehr in Richtung Lösungsansätze bewegt worden wäre, aber das bezieht sich wohl auf meine Erwartungen und ist möglicherweise Geschmacksache.

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Noch wach?

jellyhead am 28.01.2024

Bewertungsnummer: 2118465

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon seit vielen Jahren konnte mich Benjamin von Stuckrad-Barre mit seinen Büchern begeistern. „Soloalbum“ zählt bis heute zu meinen Lieblingsbüchern. Ich habe mehrere Werke von ihm verschlungen, bis ich irgendwann aus unerklärlichen Gründen nicht mehr zu seinen Büchern gegriffen habe. Einen konkreten Grund dafür gibt es nämlich nicht. Doch mit seinem Buch „Noch wach?“ konnte ich dem Hype nicht mehr widerstehen. Überall hörte man von diesem Buch, es tauchte immer wieder auf, und so bin ich einfach dem Trend gefolgt, ohne wirklich zu wissen, worum es eigentlich geht. Als ich mich dann in die Geschichte vertiefte, wurde mir schnell klar, dass diese Story nicht gänzlich fiktional ist. Man erkennt genau, um wen es geht, wer gemeint ist. Die behandlungsbedürftigen Themen sind von großer Bedeutung, und Benjamin von Stuckrad-Barre präsentiert sie mit einem Schreibstil, der nicht jedermanns Geschmack sein mag, mir jedoch durchaus zusagte. Dieses Buch bringt zwar keine völlig neuen Aspekte, dennoch ist es wichtig, solche Geschichten immer wieder zu erzählen. Es mag nicht sein bestes Werk sein, aber es ist zweifellos ein bedeutsames.
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Noch wach?

jellyhead am 28.01.2024
Bewertungsnummer: 2118465
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon seit vielen Jahren konnte mich Benjamin von Stuckrad-Barre mit seinen Büchern begeistern. „Soloalbum“ zählt bis heute zu meinen Lieblingsbüchern. Ich habe mehrere Werke von ihm verschlungen, bis ich irgendwann aus unerklärlichen Gründen nicht mehr zu seinen Büchern gegriffen habe. Einen konkreten Grund dafür gibt es nämlich nicht. Doch mit seinem Buch „Noch wach?“ konnte ich dem Hype nicht mehr widerstehen. Überall hörte man von diesem Buch, es tauchte immer wieder auf, und so bin ich einfach dem Trend gefolgt, ohne wirklich zu wissen, worum es eigentlich geht. Als ich mich dann in die Geschichte vertiefte, wurde mir schnell klar, dass diese Story nicht gänzlich fiktional ist. Man erkennt genau, um wen es geht, wer gemeint ist. Die behandlungsbedürftigen Themen sind von großer Bedeutung, und Benjamin von Stuckrad-Barre präsentiert sie mit einem Schreibstil, der nicht jedermanns Geschmack sein mag, mir jedoch durchaus zusagte. Dieses Buch bringt zwar keine völlig neuen Aspekte, dennoch ist es wichtig, solche Geschichten immer wieder zu erzählen. Es mag nicht sein bestes Werk sein, aber es ist zweifellos ein bedeutsames.

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Patricia Gawron

Mayersche Herford

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4/5

Noch wach??

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mein erster Stuckrad-Barre, mir gefiel sofort sein Schreibstil. Oft sprunghaft, ein wenig provokant und sehr zeitgemäß wird hier die nicht wirklich fiktive Geschichte von den Skandalen eines großen Medienhauses erzählt. Und der Protagonist mittendrin. Über Machtmissbrauch und patriarchale Machtstrukturen in der Medienbranche, ein eindringlicher Roman.
4/5

Noch wach??

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mein erster Stuckrad-Barre, mir gefiel sofort sein Schreibstil. Oft sprunghaft, ein wenig provokant und sehr zeitgemäß wird hier die nicht wirklich fiktive Geschichte von den Skandalen eines großen Medienhauses erzählt. Und der Protagonist mittendrin. Über Machtmissbrauch und patriarchale Machtstrukturen in der Medienbranche, ein eindringlicher Roman.

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Tobias Groß

Thalia Leipzig

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3/5

Demokratiegefährdung mit vier Buchstaben

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kein Schlüsselroman. Jedoch definitiv ein Buch der Stunde, welches durch einen riesigen Medienhype zum Bestseller gemacht wurde. Denn im Grunde hat Benjamin von Stuckrad-Barre in »Noch wach?« nicht anderes gemacht als die Affäre Reichelt in autofiktionaler Romanform festzuhalten. Zwar nennt er keine Namen, doch wenn vom “Chefredakteur” und “mein Freund” die Rede ist, wissen alle die sich nur ein wenig mit den Strukturen dieser ”Zeitung” auskennen, von wem hier die Rede ist. Literarisch ist »Noch wach?« keine Offenbarung, jedoch ein unverkennbarer und damit typischer Stuckrad-Barre – der es jedoch in sich hat. Denn die Story ist hochexplosiv und zeigt eindrücklich, welche sexistischen, patriarchalen und teilweise menschenverachtenden Mechanismen in Deutschlands größtem Medienhaus herrschen. Und wie die “Zeitung” mit den vier Buchstaben aus reiner Sensations- und Profitgier die Demokratie hierzulande gefährdet. Ein wichtiges Buch, welches jedoch an zu vielen Stellen nur schwer lesbar ist.
3/5

Demokratiegefährdung mit vier Buchstaben

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kein Schlüsselroman. Jedoch definitiv ein Buch der Stunde, welches durch einen riesigen Medienhype zum Bestseller gemacht wurde. Denn im Grunde hat Benjamin von Stuckrad-Barre in »Noch wach?« nicht anderes gemacht als die Affäre Reichelt in autofiktionaler Romanform festzuhalten. Zwar nennt er keine Namen, doch wenn vom “Chefredakteur” und “mein Freund” die Rede ist, wissen alle die sich nur ein wenig mit den Strukturen dieser ”Zeitung” auskennen, von wem hier die Rede ist. Literarisch ist »Noch wach?« keine Offenbarung, jedoch ein unverkennbarer und damit typischer Stuckrad-Barre – der es jedoch in sich hat. Denn die Story ist hochexplosiv und zeigt eindrücklich, welche sexistischen, patriarchalen und teilweise menschenverachtenden Mechanismen in Deutschlands größtem Medienhaus herrschen. Und wie die “Zeitung” mit den vier Buchstaben aus reiner Sensations- und Profitgier die Demokratie hierzulande gefährdet. Ein wichtiges Buch, welches jedoch an zu vielen Stellen nur schwer lesbar ist.

Tobias Groß
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