Produktbild: Noch wach?

Noch wach? Roman

41

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

6543

Erscheinungsdatum

22.04.2023

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

4861 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462311457

Beschreibung

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
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  • Navigation über vorher / nachher Elemente
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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

6543

Erscheinungsdatum

22.04.2023

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

4861 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462311457

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  • Mareike Kollenbrandt

    aus Jülich

    4/5

    01.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Wo fang ich an?

    Benjamin von Stuckrad-Barre war nie einer meiner bevorzugten Autoren. Aber mit diesem Titel hat er eine Punktlandung erreicht. So viele aktuelle und gleichzeitig schwierige Themen in einem Buch, GROSSARTIG. Zunächst beginnt die Geschichte mit einer jungen Frau, die einen neuen Job bei einem großen Fernsehsender bekommt und sich geschmeichelt fühlt, dass ihr Chef sie protegiert. Zu spät merkt sie in welch gefährliche Abhängigkeit sie sich begibt. In den USA wird ein Mann Präsident, der sich damit brüstet, keinen Respekt vor Frauen zu haben. Und noch einiges mehr, aber das würde jetzt den Rahmen sprengen. Die Schauspielerin Rose McGowan ist eine der ersten, die die Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen einen beliebten Filmproduzenten öffentlich macht. Daraufhin schwappt die #metoo Bewegung über die Welt. Und in Berlin versucht eine Frau den Chefredakteur einer großen Zeitung zur Verantwortung zu ziehen, was sie einiges an Kraft kostet. Dieses Buch ist nicht einfach zu lesen, allein schon wegen der ständigen Großbuchstaben, aber es lohnt sich dranzubleiben. Es ist, obwohl die Sachverhalte jedem bekannt sind, überraschen in seiner Erzählweise. Schön, dass die Themen nicht ganz selbstverständlich werden.

  • Bewertung

    aus Sindelfingen

    3/5

    22.05.2023

    eBook (ePUB 3)

    Schwer zu bewerten

    Das neue Buch des Popliteratur-Autors erzählt von der #metoo-Debatte, von einem namenlosen, sehr autobiographisch wirkenden Erzähler in der Ich-Form, der während seiner Leben in Berlin & Hollywood mehrere Fälle von weiblicher Unterdrückung erfährt und in die Sache mit reingezogen wird. Vor allem bei einem großen deutschen Sender, mit dessen Chef der Protagonist befreundet ist und den er nur „Freund“ nennt, geschehen viele solcher Fälle mit einem namenlosen Chefredakteur. Wenn man das Buch verstehen möchte bzw. Wer sich schon etwas auskennt, weiß, dass es hier deutliche Parallelen zu Springer-Chef Döpfner (mit dem Stuckrad-Barre gut befreundet war) und sein Chefredakteur Reichelt (der aufgrund mehrere Anschuldigungen Springer verlassen musste) gibt. Konkreter dürfte Stuckrad-Barre wohl auch nicht werden, sonst wäre es A) kein Roman mehr und hätte er B) vermutlich jede Menge Klagen am Hals. Jedenfalls hatte ich beim Einstieg ins Buch jede Menge Verständnisprobleme, weil ich nichts von den Zusammenhängen wusste und deshalb einige Figuren und Pointen nicht verstanden habe. Deswegen von mir die Empfehlung, sich wenigstens einen Artikel zur Debatte durchzulesen. Zum Inhalt muss man vermutlich nicht viel mehr sagen: Es ist eine deutlich personalisierte Reise, durchzogen von persönlichen Meinungen, ein bisschen wie 18 kurze Essays. Es gibt keinen konkreten Spannungsbogen, aber immerhin einen roten Faden, vor allem gegen Ende des Buches und als ich es dann besser verstanden hatte. Auf knapp 370 Seiten und 18 Kapiteln (Sinnabschnitten) berichtet die Erzählerfigur von der besagten Affäre und seiner Teilhabe daran. Was soll dieses Buch nun für eine Botschaft senden, könnte man sich fragen. Wieso berichtet ausgerechnet ein Mann von der #metoo-Debatte und kann er das überhaupt? Nutzt der Autor vielleicht das Medium des Buches um das gescheiterte Verfahren rund um Reichelt mehr ins Licht zu rücken? Oder um seine Rolle an der Affäre zu verteidigen? Über all das kann man nur Spekulationen anstellen. Der Autor selbst hält sich in Interviews und Podcasts dazu bedeckt. Eines mochte ich noch hervorheben: Im Buch werden zwischendrin scheinbar willkürlich Worte großgeschrieben, direkte Rede wird nicht in Anführungszeichen geschrieben, sondern erscheint mittendrin und ist oft nur aus dem Kontext erkennbar, außerdem haben viele Figuren keinen Namen und auch die Handlung wird nicht ganz chronologisch erzählt. Das wird für viele vermutlich kein Problem sein oder künstlerisch erscheinen, mir hat es den Einstieg ins Buch sehr schwer gemacht. Jetzt aber zu meiner Bewertung und da muss ich sagen, ich tue mir sehr schwer. Ich erkenne durchaus die (vermutlich?) Intention des Autors, ich finde ein Buch zur #metoo-Debatte natürlich gut und habe auch seinen Schreibstil, nachdem ich mich damit beschäftigt habe, sehr erfrischend gefunden. Trotzdem war es kein Buch, das ich verschlungen habe oder mir immer wieder gegriffen habe, weil ich unbedingt weiterlesen wollte. Deswegen kann ich es ganz schwer bewerten und probiere noch ein anderes Buch des Autors, vielleicht kann ich mir dann eine Meinung bilden.

  • Edith Berger

    5/5

    09.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    großes Lesevergnügen

    „Dann müssen sich die Frauen auch nicht wundern…“ ist eine der beliebtesten Floskeln, die man Frauen anhängt, sollten sie es wagen sich öffentlich gegen männlichen Machtmissbrauch zu wehren. Begonnen hat alles in den USA, bevor die Me Too Kampagne nach Europa überschwappt. Benjamín Stuckrad-Barre pendelt zwischen Los Angeles und Europa. Da wie dort beobachtet er zunehmend genauer, wie es Frauen ergeht, wenn sie einen erlittenen Missbrauch öffentlich zur Anzeige bringen. Als er Sophia aus der Selbsthilfegruppe besser kennenlernt, gerät er näher an einen Missbrauchsskandal als ihm lieb ist. Sein bester Freund ist Besitzer eines TV Senders und ausgerechnet sein Chefredakteur wird schwer beschuldigt.

  • Max

    aus Hamburg

    5/5

    17.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein unglaubliches Buch.

    Ich habe noch nie ein Buch so schnell durchgelesen. Es bringt den Leser zum Nachdenken und fesselt mit einer Geschichte, die so absurd klingt, dass man teilweise nicht glauben möchte, wie real sie ist.

  • Bewertung

    5/5

    18.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Reflexion über Machtmissbracuh und Freundschaft

    Benjamin Stuckrad-Barres Roman »Noch wach« hat bereits viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Geschichte, die auf realen Ereignissen von Machtmissbrauch, Lügen, Täuschung, Angst und Wut basiert, geht jedoch weit über eine weitere MeToo-Erzählung hinaus und genau deshalb werde ich mich nicht den real zugrunde liegenden Ereignissen widmen. Im Roman wird die Geschichte des Chefredakteurs eines Fernsehsenders erzählt, der seine Macht missbraucht, um Affären mit überwiegend jungen Frauen ausleben zu können. Stuckrad-Barre gelingt es hier deutlich, die perfiden Methoden, das Klima von Manipulation und Angst aufzuzeigen, die der Chefredakteur anwendet. Der Autor gibt den Frauen in beeindruckender Weise eine eigene Stimme. Das ist bewegend, emotional und gibt tiefe Einblicke. So kommt man nicht umhin, über das Thema nachzudenken, ist es ja nicht nur auf die Chefetagen großer Konzerne beschränkt. Doch wer diesen Roman nur unter den Aspekten von Machtmissbrauch und übergriffigem Verhalten betrachtet, dem entgeht die ergreifende Geschichte einer tiefen Männerfreundschaft zwischen dem Ich-Erzähler und seinem Freund, dem Besitzer des Senders. Die Verbindung zwischen den beiden Männern wirkt an vielen Stellen liebevoll, und der Autor findet berührende Worte, um sie zu beschreiben. Zitat: »Wir wussten beide nicht, ob wir uns jetzt umarmen sollten, merkten wir, als wir uns bereits ungelenk ineinander verschränkten und einander mit verklemmter Herzlichkeit auf die Ohren küssten. Menschsein, es ist und bleibt die groteskeste Komödie überhaupt.« Noch wach – Benjamin von Stuckrad-Barre Dieser Nachsatz im Zitat hat sein müssen, trifft er doch so genau männliche Gefühlswelten. Vermutlich bestünde diese Freundschaft noch, wäre da nicht der bereits erwähnte übergriffige Chefredakteur, der als Antagonist agiert. Stück für Stück schiebt er sich mit seinem Verhalten und seinen Ansichten zwischen die beiden. Eine klare Positionierung des Freundes bleibt aus. Schließlich kommt es zum Showdown der drei Männer, der das Ende der jahrelangen Freundschaft besiegelt. Verwebt sind diesen beiden Geschichten durch die Darstellung von Auswüchsen der Medienwelt und die Allmachtsfantasien einflussreicher Firmenbosse in der Medienwelt und außerhalb. Fast grotesk und zugleich erschreckend real ist es etwa, wenn ein Ministerpräsident demütig vor Elon Musk buckelt. An anderer Stelle stellt man sich fast zwangsläufig die Frage der moralischen Schuld, als durch die Berichterstattung eine junge Frau in den Tod getrieben wird. Es scheint, als sei »Noch wach« ein Buch, das aus Wut und Empörung, aber auch aus Schmerz und Wehmut geschrieben wurde. Wut und Empörung darüber, wie einige Männer Frauen behandeln, wie sie ungestraft davonkommen; Schmerz und Wehmut über das Zerbrechen der erwähnten Freundschaft. Literarisch mag der Roman nicht immer tiefgründig sein, doch wird dies durch die kraftvollen Emotionen und die sprachliche Originalität mehr als ausgeglichen. Die Figur des Ich-Erzählers erscheint mir manchmal etwas zu korrekt, fast erhaben über den Dreck der Welt. Gelegentlich hatte ich den Eindruck, dass das Buch auch eine Rechtfertigung ist. Doch diese Aspekte mindern keinesfalls die Gewaltigkeit des Romans und sind völlig legitim. Der Schreibstil von Benjamin von Stuckrad-Barre ist eine explosive Mischung aus autobiografischer Hingabe, sprachlicher Wucht und provokanter Radikalität. Der Text ist wie eine dynamische Klangcollage, die mich mit ihrer wilden Sprachakrobatik und scharfzüngiger Ironie durch eine Welt voller Emotionen schleuderte. Wieder einmal präsentiert sich Stuckrad-Barre als ein literarischer Störenfried, der mit seiner ungestümen, mitunter auch verstörenden Erzählweise die Grenzen des Erzählens auslotet. Neue, ungewöhnliche Wortschöpfungen, unorthodoxe Ausdrucksweisen und befremdliche Schreibweisen (viele Worte in Großbuchstaben, was ich absolut passend fand) lassen das ganze Werk rebellisch wirken. In jedem Fall wirkt der Roman sehr intensiv, teils aber auch poetisch. Fazit: »Noch wach« ist eine eindringliche Reflexion über Machtmissbrauch und Freundschaft, die mit einer Prise Kapitalismuskritik gewürzt wurde. Die Emotionalität und sprachliche Originalität des Autors machen den Roman zu einem intensiven Leseerlebnis, das zum Nachdenken anregt. Für mich ist das Buch ein echtes Highlight.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (41)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kirsten Eden-Hitzschke

    Kirsten Eden-Hitzschke

    Thalia Leer – Emspark

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich war zunächst etwas skeptisch,...

    Ich war zunächst etwas skeptisch, da die ersten Kritiken über dieses Buch durchwachsen waren. Ich fand es allerdings sehr gut und vor allem der kritisierte Sprachstil hat mir sehr gefallen. So gut, dass ich zukünftig noch weitere Werke von Stuckrad-Barre lesen möchte.
  • Zum Bewerterprofil von Katharina Orth

    Katharina Orth

    Thalia Mayersche Dortmund

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.06.2023

    Hörbuch-Download

    Ein Titel, den jeder lesen sollte

    Ein Arbeitskollege hat mir den Autoren empfohlen und ich habe mich ganz blind darauf eingelassen. Dadurch, dass ich keine Erwartungen an das Buch hatte, konnte es mich komplett abholen. Das Thema ist wichtig. Die Aufarbeitung der sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz und die Hilflosigkeit, die viele Frauen deswegen verspüren, werden in diesem Buch sehr gut ausgearbeitet. Das Ganze wird mit einer großen Portion Sarkasmus serviert. Wer diesen also nicht mag oder bei solchen Themen als unangebracht empfindet, sollte die Finger davon lassen. Der Protagonist ist nicht direkt in die Vorfälle involviert, gibt dem Leser aber dafür die Möglichkeit, das Geschehen etwas distanzierter wahrzunehmen. Was das Anliegen meiner Meinung nach weiter voranbringt, als es mit geballter Emotion an den Leser heranzutragen. Ich hoffe, dass einige Männer da draußen dieses Buch lesen und ein wenig über das Thema Nachdenken. Das Hörbuch wurde vom Autoren selbstgelesen, weshalb es sich lohnt, sich dieses anzuhören.
  • Zum Bewerterprofil von Patricia Gawron

    Patricia Gawron

    Thalia Mayersche Herford

    Buchhändler*in

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    4/5

    10.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Noch wach??

    Mein erster Stuckrad-Barre, mir gefiel sofort sein Schreibstil. Oft sprunghaft, ein wenig provokant und sehr zeitgemäß wird hier die nicht wirklich fiktive Geschichte von den Skandalen eines großen Medienhauses erzählt. Und der Protagonist mittendrin. Über Machtmissbrauch und patriarchale Machtstrukturen in der Medienbranche, ein eindringlicher Roman.
  • Zum Bewerterprofil von R. Braun

    R. Braun

    Thalia Ludwigshafen – Rhein-Galerie

    Buchhändler*in

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    4/5

    19.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anfangs anstrengend zu lesen,...

    Anfangs anstrengend zu lesen, aber dann eine vielschichtigen Aufarbeitung von Themen wie #meetoo, Machtstrukturen & toxischer Männlichkeit.
  • Zum Bewerterprofil von Florian Timm

    Florian Timm

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    23.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Machtmissbrauch, Männerfreundschaften...

    Machtmissbrauch, Männerfreundschaften und emotionales Ausnutzen - keine Einzelfälle, sondern ein System. Stuckrad-Barre verpackt gekonnt schmutzige Wahrheiten eines deutschen Medienhauses in einem fesselnden Roman.

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