Produktbild: Ingeborg Bachmann und Max Frisch
Band 3
Artikelbild von Ingeborg Bachmann und Max Frisch
Bettina Storks

1. Ingeborg Bachmann und Max Frisch

Ingeborg Bachmann und Max Frisch Die Poesie der Liebe

Gesprochen von
108
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Jutta Seifert

Spieldauer

10 Stunden und 37 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.08.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

46

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863525767

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Jutta Seifert

Spieldauer

10 Stunden und 37 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.08.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

46

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863525767

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  • YukBook

    aus München

    5/5

    26.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Das ist mein erstes Buch aus…

    Das ist mein erstes Buch aus der Reihe „Berühmte Paare – Große Geschichten“. Als Fan von Romanbiografien fand ich es sehr spannend, zwei namhafte Literaten unter dem Aspekt ihrer Liebesbeziehung näher kennenzulernen. Ihre Charaktere sind so verschieden, dass ich schon zu Beginn Zweifel hatte, ob ihre Liebe alltagstauglich ist. Auf der einen Seite der bodenständige und pragmatische Max Frisch, der seine Routinen pflegt; auf der anderen Seite die sensible, freiheitsliebende und konsumfreudige Ingeborg Bachmann – da prallen zwei Welten aufeinander. Trotzdem finden die beiden immer wieder zueinander. Die intensiven, leidenschaftlichen Momente, die das Paar mal in Uetikon, mal in Rom erlebt, ließen auch mir das Herz aufgehen. Ich fühlte mit Max Frisch mit, der aus jedem kleinsten Kompromiss, den seine Angebetete eingeht, große Hoffnung schöpft. Manche Muster wie seine Eifersucht wiederholen sich zwar, doch ich war bis zum Ende gefesselt von den emotionalen Höhen- und Sturzflügen und wünschte dem Paar ein Happy End. Nebenbei bekam ich tiefe Einblicke in ihre unterschiedlichen Schreibprozesse, ihre Auffassung von der Literatur und ihr Umfeld. Ingeborg Bachmanns Perspektive macht deutlich, wie schwer es Frauen hatten, sich im Literaturbetrieb zu behaupten, was sich leider auch auf die Beziehung auswirkte.

  • Bam

    aus Altomünster

    5/5

    05.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ganz ganz wunderbar geschriebe…

    Ganz ganz wunderbar geschrieben, mit viel Einfühlung in die Protagonisten und in die damalige Zeit. Die Beiden werden so lebendig, als glaubte man sie persönlich zu kennen. Besser geht es nicht!

  • Europeantravelgirl

    5/5

    20.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn Gewalten aufeinandertreffen

    Die feinsinnige, intellektuelle Lyrikerin Ingeborg Bachmann und der bodenständige schweizerische Dramatiker Max Frisch – die Biographie dieser Beziehung hat mich vom ersten bis zum letzten Satz begeistert. Vor allem weil es sich keineswegs um eine nüchterne Erzählung handelt, sondern das Überschäumende, das Aufsprudelnde, die Veränderung im Fluss die Beziehung der beiden so unterschiedlichen Charaktere so lebendig macht. Ingeborg und Max sind wie zwei Flüsse, die rauschend zusammenströmen, um Verwirbelungen zu bilden, Strömungen auszulösen – und sich am Ende wieder in getrennte (Fluss-)Bette zu teilen. Schon von Beginn an ist der Unterschied zwischen den beiden Persönlichkeiten spürbar, aber da überwiegt deren Wille, sich durch gemeinsame Schöpferkraft als Paar zu finden und zu erfinden. Doch nachdem sich der erste Rausch allmählich legt, brechen die Gräben hervor und im Grunde ist das Scheitern schon angelegt, wie es im Roman heißt: „Wir scheitern an uns selbst. Ich an dir und du an mir.“ Da ist nicht nur die unterschiedliche Herangehensweise der beiden Literaten. Ingeborg ist eine Künstlerin durch und durch, feilt an jedem Wort, an jedem Klang, zeichnet sich vor allem durch Feinsinn aus. Max hingegen ist Pragmatiker, im Herzen immer noch Architekt und geht daher seine literarischen Projekte beinahe technisch an. Es ist auch Frischs rasende Eifersucht. Wahnsinnig aufschlussreich auch die Ausführungen zu Paul Celan, der als Dritter nicht nur im Buch, sondern auch stets in der Beziehung an Bord ist. Unvergessen die Bergwanderung von Frisch und Celan, die in Dramatik und Symbolik geradewegs einem Roman von Max Frisch entsprungen sein könnte! Vor der Lektüre des Romans waren mir vor allem das Werk und die Biographie von Max Frisch vertraut und ich mochte die zahlreichen Anspielungen auf Stiller, Homo Faber etc., während mir Ingeborg Bachmann zwar ein Begriff, jedoch nicht wirklich näher bekannt war. Die Romanbiographie hat es geschafft, das Bild beider Personen für mich zu verändern. So habe ich „die Bachmann“ nähergebracht bekommen, während mein Bild von Max Frisch wesentlich differenzierter wurde. Für mich war es beim Lesen vor allem diese Kraft, die sich im Zusammenspiel der beiden Literaten ergibt: „Er brachte Dinge sprachlich auf den Schmerzpunkt, sie gab ihnen Raum, Weite, verlieh ihnen Flügel“. Genau dieses Spannungsfeld macht den Reiz der wunderbaren Romanbiographie aus!

  • Europeantravelgirl

    5/5

    20.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn Gewalten aufeinandertreff…

    Wenn Gewalten aufeinandertreffen Die feinsinnige, intellektuelle Lyrikerin Ingeborg Bachmann und der bodenständige schweizerische Dramatiker Max Frisch – die Biographie dieser Beziehung hat mich vom ersten bis zum letzten Satz begeistert. Vor allem weil es sich keineswegs um eine nüchterne Erzählung handelt, sondern das Überschäumende, das Aufsprudelnde, die Veränderung im Fluss die Beziehung der beiden so unterschiedlichen Charaktere so lebendig macht. Ingeborg und Max sind wie zwei Flüsse, die rauschend zusammenströmen, um Verwirbelungen zu bilden, Strömungen auszulösen – und sich am Ende wieder in getrennte (Fluss-)Bette zu teilen. Schon von Beginn an ist der Unterschied zwischen den beiden Persönlichkeiten spürbar, aber da überwiegt deren Wille, sich durch gemeinsame Schöpferkraft als Paar zu finden und zu erfinden. Doch nachdem sich der erste Rausch allmählich legt, brechen die Gräben hervor und im Grunde ist das Scheitern schon angelegt, wie es im Roman heißt: „Wir scheitern an uns selbst. Ich an dir und du an mir.“ Da ist nicht nur die unterschiedliche Herangehensweise der beiden Literaten. Ingeborg ist eine Künstlerin durch und durch, feilt an jedem Wort, an jedem Klang, zeichnet sich vor allem durch Feinsinn aus. Max hingegen ist Pragmatiker, im Herzen immer noch Architekt und geht daher seine literarischen Projekte beinahe technisch an. Es ist auch Frischs rasende Eifersucht. Wahnsinnig aufschlussreich auch die Ausführungen zu Paul Celan, der als Dritter nicht nur im Buch, sondern auch stets in der Beziehung an Bord ist. Unvergessen die Bergwanderung von Frisch und Celan, die in Dramatik und Symbolik geradewegs einem Roman von Max Frisch entsprungen sein könnte! Vor der Lektüre des Romans waren mir vor allem das Werk und die Biographie von Max Frisch vertraut und ich mochte die zahlreichen Anspielungen auf Stiller, Homo Faber etc., während mir Ingeborg Bachmann zwar ein Begriff, jedoch nicht wirklich näher bekannt war. Die Romanbiographie hat es geschafft, das Bild beider Personen für mich zu verändern. So habe ich „die Bachmann“ nähergebracht bekommen, während mein Bild von Max Frisch wesentlich differenzierter wurde. Für mich war es beim Lesen vor allem diese Kraft, die sich im Zusammenspiel der beiden Literaten ergibt: „Er brachte Dinge sprachlich auf den Schmerzpunkt, sie gab ihnen Raum, Weite, verlieh ihnen Flügel“. Genau dieses Spannungsfeld macht den Reiz der wunderbaren Romanbiographie aus!

  • Bewertung

    5/5

    17.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Berührender Roman

    Bettina Storks hat sehr genau recherchiert und viele Details zu dieser tragischen Liebesgeschichte zusammengetragen. Mich hat das Buch sehr berührt, vielleicht wäre erschüttert die bessere Formulierung. Allerdings hätte ich einen anderen Titel gewählt, da der Begriff "Poesie" etwas in die Irre führt.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (108)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Annett Sternberg

    Annett Sternberg

    Thalia Berlin Köpenick – Forum Köpenick

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ingeborg Bachmann und Max Frisch, eine Liebe, die keine Chance hatte

    Im Aufbau-Verlag ist jetzt der 3. Band der Buchreihe „Berühmte Paare – große Geschichten“ erschienen. Bettina Storks erzählt, nach ihrem Buch „Dora Maar und die zwei Gesichter der Liebe“ wieder die Geschichte eines berühmten Liebespaares. Ihr neuer Roman heißt „Die Poesie der Liebe“ und es geht um die bewegende Liebesbeziehung von Ingeborg Bachmann und Max Frisch. 1958 begegnen sich Ingeborg Bachmann und Max Frisch in Paris das erste Mal. Er der erfolgreiche Schriftsteller und sie die gefeierte und glamouröse Lyrikerin. Beide verlieben sich ineinander, aber jeder liebt den anderen auf seine Weise. Max Frisch möchte Ingeborg Bachmann völlig für sich vereinnahmen, aber sie liebt ihre Freiheit über alles. Obwohl Max in seinen Beziehungen selbst nie treu war, ist er ein extrem eifersüchtiger Mensch. Ingeborgs Freiheitsliebe und besonders ihre weiterhin anhaltende Freundschaft zu dem Lyriker und ehemaligen Geliebten Paul Celan, schürt seine Eifersucht bis aufs Äußerste. Max wünscht sich ganz klassisch mit Ingeborg zusammenleben. Sie fühlt sich dadurch extrem eingeengt und bricht immer wieder aus diesem „Gefängnis“ aus…. Es ist für mich immer wieder spannend, hinter die Kulissen von berühmten Menschen zu schauen. So auch in diesem Fall. Natürlich sind mir Max Frisch und auch Ingeborg Bachmann bekannt, aber von ihrem Leben wusste ich bis jetzt nicht sehr viel. Bettina Storks hat mir diese beiden Autoren mit ihrem Buch ein ganzes Stück näher gebracht. Mit ihrem großartigen und einfühlsamen Schreibstil schafft sie es gekonnt, die Leidenschaft und Spannungen zwischen den Liebenden, für mich fühlbar zu machen. Mir sind beide Personen zugegebenermaßen nicht besonders sympathisch. Beide sind in meinen Augen zu elitär und sehr egoistisch. Trotzdem konnte ich mich wunderbar in die Seelenqualen des Max Frisch und auch genauso in den Freiheitsdrang der Ingeborg Bachmann hineinversetzten. Es ist ein ständiges auf und ab der Gefühle. Nicht nur seine Eifersucht und ihre Eigenständigkeit werden da zum Problem. Es sind auch die Gewohnheiten in ihrem Alltagsleben, die irgendwie nicht zusammenpassen wollen und den anderen nerven. Die Verzweiflung auf beiden Seiten wird mit der Zeit riesengroß. Dass einer der Partner irgendwann die Reißleine zieht, das war nur eine Frage der Zeit.. Diese dramatische und leidenschaftliche Liebesgeschichte ist nichts für zwischendurch. Man sollte sich wirklich Zeit nehmen, dieses anspruchsvolle und intensive Buch zu lesen. So wird es zu einem echten Lesegenuss! Empfehlen kann ich in diesem Zusammenhang auch das oben genannte Buch „ Dora Maar und die zwei Gesichter der Liebe". Ein ganz tolles Buch und da geht es um Dora Maars selbstzerstörerische Liebe zu Pablo Picasso.
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    15.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Gegensätze ziehen sich an

    Sie mögen Lyrik? Sie lieben Biografien? Sie lieben Liebesromane? Dann wird Ihnen die unterhaltsame Roman-Biografie zweier bedeutender Lyriker des 20. Jahrhunderts - Ingeborg Bachmann und Max Frisch - gefallen. Als der 49-jährige Max Frisch die 17 Jahre jüngere Ingeborg Bachmann 1958 kennenlernt, ist es sofort um ihn geschehen. Nach anfänglichem Zögern lässt sich die freiheitsliebende, lebensfrohe Ingeborg Bachmann auf die Beziehung ein und zieht zu ihm in die Schweiz. Zwei absolut unterschiedliche Charaktere, die eine kurze, aber intensive Liebe erleben. Bettina Storks lässt uns an den Emotionen und Gedanken des Paares durch wechselseitig erzählte Perspektive teilhaben, dies macht sie auf eine sehr lebendige Art.

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Bewertungen (2)

  • Produktbild: Ingeborg Bachmann und Max Frisch