Vergleich quantitativer und qualitativer Forschungsmethodik
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
29.08.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
927 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346705006
Qualitative Forschung und quantitative Forschung sind beides empirische Forschungsmethoden, die für die Datenerhebung und Datenanalyse angewendet werden. Empirische Sozialforschung umfasst die Gesamtheit von Techniken und Methoden, die sich auf das richtige Durchführen von Untersuchungen im Rahmen von menschlichem Verhalten und sozialer Ereignisse konzentriert.
Alle Forschungsmethoden, die sich der empirischen Sozialforschung unterordnen lassen, haben dasselbe Ziel, und zwar das Herausarbeiten von Erkenntnissen über die soziale Realität. Die Methoden der empirischen Sozialforschung sind sowohl qualitativ als auch quantitativ. Methoden beinhalten Handlungsweisen, Normen und Regeln, um an bestimmte Erkenntnisse oder an Informationen heranzukommen und sie haben dabei einen formalen Charakter.
Allgemein gesagt bedeutet qualitative Forschung, das individuelle Verhalten oder Handeln einer Person mit allen Details zu analysieren, wobei die quantitative Forschung versucht, mittels standardisierter Daten verallgemeinerte Aussagen beziehungsweise Hypothesen zu generieren.
Obwohl beide Methodiken sich der empirischen Sozialforschung unterordnen, haben sie jedoch andere Gütekriterien und Forschungsziele, weshalb sie sich auch stark unterscheiden. Bei der quantitativen Forschung stellen Neutralität und Objektivität zentrale Kriterien dar. Das heißt, es herrscht eine objektive Betrachtungsweise, wo der Umfang und die Merkmale der Grundgesamtheit beziehungsweise die Hypothese von Anfang an feststehen, und eine hypothesengeleitete Untersuchung einer großen Stichprobe durchgeführt wird. Im Gegensatz dazu ist die qualitative Forschung viel offener und explorativer und untersucht Alltagssituationen oder subjektive Sichtweisen sowie Handlungsmuster von Menschen.
Die qualitative Forschung entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als gesellschaftliche und soziale Situationen und Verhaltensmuster in sozialen Milieus untersucht wurden. Ziel war es dabei, offen und flexibel die Daten zu sammeln und diese auch auszuwerten, ohne dabei hypothesengeleitet zu agieren, wobei die Daten nicht-standardisiert waren. Grob gesagt sind hierfür schließlich keine Messinstrumente, keine statistischen Methoden, keine zuvor festgelegte Hypothese notwendig, wie es bei der quantitativen Forschung der Fall ist.
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