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Produktbild: Erinnerungen an Magie

Erinnerungen an Magie Elfenchroniken 1

Aus der Reihe Erinnerungen an Magie
2

25,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.10.2022

Abbildungen

4 Farbabb.

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

684

Maße (L/B/H)

22/15,5/4,7 cm

Gewicht

1071 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7562-2605-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.10.2022

Abbildungen

4 Farbabb.

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

684

Maße (L/B/H)

22/15,5/4,7 cm

Gewicht

1071 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7562-2605-4

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Bewertung

    5/5

    29.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das zeigt, wie progressiv epische High Fantasy sein kann

    Die Autoren Yuki Stern und Gabriel Elijah haben mit »Erinnerungen an Magie« eine umfangreiche Fantasy Welt geschaffen, die mit ihren verschiedenen Kulturen und Elfenvölkern sehr lebendig sowie in sich logisch wirkt. Gerade die Idee der verschiedenen Elfenstämme, die allesamt nach Edelsteinen benannt sind und sich neben unterschiedlichen Hautfarben auch durch ihre verschiedenen Kulturen, Gesellschaftssysteme und Traditionen voneinander unterscheiden, mochte ich sehr. Besonders gefallen hat mir dabei auch das umfassende Sprachsystem mit verschiedenen, teils sogar verschriftlichten Dialekten, welches die Autoren geschaffen haben und was die Lebendigkeit der Welt noch einmal bekräftigt. Das Buch erzählt die Geschichte um den Fall der Elfen und die Machtübernahme durch die Menschen sowie das Verschwinden der Magie aus der Welt. Die Elfenstämme haben ihre einstige Einigkeit und Herrschaftsstellung verloren und wurden von den Menschen versklavt, mussten fliehen oder sich widerwillig mit den Menschen verbünden. Die menschliche Spezies wird hier klar als antagonistische Macht eingeführt, wobei Lesenden im Verlaufe der Geschichte auch ein Einblick in deren Seite gegeben wird. Gerade an der einen oder dem anderen menschlichen Nebencharakter wird auch gezeigt, dass es durchaus auch Menschen gibt, die sich ein friedliches und gleichberechtigtes Leben mit den Elfen wünschen. Eingeteilt in drei Bücher, erzählt »Erinnerungen an Magie« in den ersten beiden die Geschichte von Elf Naelin, der sein Gedächtnis verloren hat und seinem einstigen Geliebten Onyx, der ihm diese zurückbringen möchte. Dabei gibt es zwei Zeitstränge: Zum einen den in der Gegenwart, der erzählt, wie die Welt aktuell aussieht, zum anderen einen in der Vergangenheit, der schildert, wie es zum Fall der Elfen und dem Schwinden der Magie kommen konnte. Der Vergangenheitsstrang ist dabei sehr geschickt durch Rückblicke in die Handlung eingewebt, wodurch der Sprung zwischen den beiden Strängen recht klar ist und es zu keinen Verwirrungen kommt. Im dritten Buch kommt noch die Geschichte der Elfe Nephelia hinzu. Wie für ein High Fantasy Epos nicht unüblich, werden viele Charaktere vorgestellt, wobei es mir recht leicht fiel, einen Überblick über sie zu behalten. Wichtige Charaktere werden durch Beschreibung und Präsenthaltung in der Geschichte gekennzeichnet, sodass ich sie beim Lesen stets im Kopf hatte. Treten weniger wichtige Charaktere später noch einmal auf, wird noch einmal kurz erwähnt, in welchem Kontext sie stehen. So musste ich mir nicht krampfhaft Namen merken oder mich fragen, wer nochmal wer war. Dabei sind sowohl Haupt- als auch Nebencharaktere interessant und vielfältig gehalten. Auch wenn Charaktere nur kurz vorkamen, wirkten sie stets wie Individuen mit eigenen Leben und Geschichten, nicht nur einfache Zweckcharaktere. Auch die Interaktionen der Charaktere verliehen ihnen sehr viel Leben, da immer Interaktionen untereinander gegeben waren und so jeder einzelner Charakter fest in der Welt verankert wird. Die Interaktionen wirkten meist sehr natürlich und der Geschichte angemessen. Im Großen und Ganzen trifft das auch auf die beiden Hauptcharaktere Naelin und Onyx zu, allerdings gab es immer wieder Momente, in denen plötzlich sehr spontan der Fokus auf der körperlichen Anziehung der beiden zueinander lag, obwohl der eigentliche Fokus gerade woanders lag. Da diese Momente allerdings recht kurz gehalten sind, stören sie den Gesamtfluss der Geschichte nicht. An sich habe ich die Hauptcharaktere sehr gerne durch die Geschichte begleitet. Der frech-forsche Naelin war mir sofort sympathisch und auch, dass er trotz allem Übel, was ihm schon als Kind widerfahren ist, ein verhältnismäßig sorgloses Gemüt bewahren konnte, gefiel mir sehr. Für den ruhigeren und distanzierten Onyx brauchte ich etwas länger zum Warmwerden. Nicht, weil er mir am Anfang unsympathisch war, sondern weil Lesende durch sein ruhiges Gemüt nur langsam mehr über ihn und seine Geschichte erfahren. Mit der Zeit habe ich aber auch ihn sehr liebgewonnen. Am interessantesten fand ich allerdings Protagonistin Nephelia: Sie wird zuerst als Nebencharakter in den Rückblenden von Naelin und Onyx eingeführt und erscheint aus deren Sicht als antagonistischer Charakter. Auch wenn sie dann zur Perspektivträgerin wird, ist sie erst einmal alles andere als sympathisch, jedoch wird ziemlich schnell klar, woher das kommt, wodurch ich sie als Charakter verstehen konnte. Im Verlauf der Geschichte widerfährt auch ihr Schreckliches. Obwohl sie psychische Narben davonträgt, zerbricht Nephelia nicht an dem Erlebten, sondern kann sich trotzdem weiterentwickeln, was ihr meinen Respekt eingebracht hat. Ich würde behaupten, von allen drei Perspektivtragenden ist sie die Protagonistin, die die größte Charakterentwicklung durchmacht. Da es sich bei »Erinnerungen an Magie« um den Auftakt einer Reihe handelt, hoffe ich sehr, dass Nephelia im nächsten Band auf diese Entwicklung aufbauen kann. Trotz der rund 670 Seiten merkte ich beim Lesen deutlich, dass es sich erst um den Beginn einer Reihe handelt. Lesende lernen die Welt Stück für Stück mithilfe der Perspektivtragenden kennen und werden so einerseits vor Info-Dumping bewahrt, andererseits aber auch nicht vollkommen allein gelassen. Am Ende des Buchs war ich gut mit der Welt und ihren Konflikten vertraut, wobei jedoch deutlich wird, dass noch keiner der Handlungsstränge abgeschlossen ist. Auf dem Weg dahin bin ich förmlich durch die Seiten geflogen; die Handlung war an keiner Stelle langweilig oder wirkte künstlich gestreckt. Das Ende liegt quasi mitten in der Geschichte, jedoch ohne provozierten überdramatischen Cliffhanger. Ich würde am liebsten direkt weiterlesen und fiebere bereits dem nächsten Band entgegen. Besonders geliebt an dem Buch habe ich, dass die Autoren Diversität, besonders Querness in vielen Facetten, selbstverständlich in die Welt der Geschichte und deren verschiedene Kulturen einflechten und damit zeigen, wie gut diese in epische High Fantasy passt und sich natürlich in den Fluss der Geschichte einbinden lässt. Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass Krieg hier ein omnipräsentes Thema ist und Gewalt sehr grafisch, wenn auch nicht verherrlichend dargestellt wird. Daher empfehle ich, die Inhaltswarnungen des Buchs zu beachten. Ich habe »Erinnerungen an Magie« in der Hoffnung gelesen, epische High Fantasy serviert zu bekommen, in die ich eintauchen und mich darin verlieren kann und habe genau das bekommen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

  • Antje

    aus Stuttgart

    5/5

    22.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine düstere Fantasygeschichte über die Hoffunung

    Die Geschichte handelt vom Schicksal der Elfen, nachdem durch die Zerstörung der Obelisken im Krieg gegen die Menschen die Magie nicht mehr nutzbar ist. Erzählt wird aus den Perspektiven der Elfen Naelin, Onyx und Nephelia in zwei Zeitachsen: der aktuellen und einer Vergangenheit, kurz bevor der Krieg die Elfen erreichte. Naelin ist ein junger Elf, der seine Erinnerung verloren hat. Er wird als gütig und lebensfroh charakterisiert, trotz seines schweren Schicksals. Dies wird durch Onyx kontrastiert, dessen frühere Zurückhaltung nun stellenweise kalt, hart und bitter wirkt. Ihm scheint eine Traurigkeit anzuhaften, wie sie nur aus einem Gefühl der Ohnmacht entsteht. Stück für Stück wird die tiefe Verbindung zwischen den beiden Elfen offenbart; wie aus ihrer ersten, zufälligen Begegnung zunächst eine wahre Freundschaft und später Liebe wurde. Beim Lesen ist sofort klar, dass die beiden zusammen gehören, ich habe sie beide in mein Herz geschlossen und in jedem Kapitel mit Onyx mitgehofft, dass Naelin sich erinnert. Nephelia ist eine Elfenprinzessin, der die beiden in ihrer geteilten Vergangenheit begegent sind. Nach dem Krieg ist es ihr Schicksal zur Erhaltung eines instabilen Friedens einen Menschen zu heiraten. Sie wird als starke und stolze Elfe porträtiert, der ihre Naivität und den Glauben an das Gute zum Verhängnis wird. Auch die detailreich ausgestaltete Welt, in der die unterschiedlichen Elfenstämme ganz unterschiedliche Kulturen und Bräuche haben, hat mir sehr gut gefallen. Diese werden dabei auf elegante, unaufdringliche Art immer wieder in die Erzählung eingewoben, was die Welt für mich sehr lebendig wirken lässt. Eines der Leitmotive des Romans ist die Hoffnung auf eine andere, bessere Zeit, die sich wie eine stützende Konstante durch die düsteren, traurigen und tragischen Aspekte der Geschichte zieht. Es ist ein spannender Einstieg in eine Fantasyreihe, auf deren Fortsetzung ich mich freue.

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