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Versöhnungstheater

2

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.01.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,3/13,1/2 cm

Gewicht

253 g

Farbe

Wollweiß / Aubergine

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27609-3

Beschreibung

Rezension

„Auch wenn ich Czollek nicht in allen Punkten zustimme, hat er recht damit, dass viele in Deutschland, auch ich, zu leichtfertig von einer vorbildhaften Erinnerungskultur sprechen.“ Dirk Kurbjuweit, SPIEGEL Online, 17.04.23
„Es ist eine radikale Kritik der Erinnerungskultur – und die Zustandsbeschreibung einer Gegenwart, inder die ,Wiedergutwerdung’ Deutschlands zum obersten Glaubenssatz geworden ist.“ Jella Mehringer, ttt – titel, thesen, temperamente, 05.02.2023
„Wie eine Erinnerungskultur aussehen müsste, die garantiert, dass sich die Gewalt der Vergangenheit nicht wiederholt, legt Max Czollek in diesem aufrüttelnden Essay dar, der ihn einmal mehr zu einer unverzichtbaren Stimme der Gegenwart macht.“ Eva Marburg, SWR2, 25.01.2023
„Czollek gelingt mit ‚Versöhnungstheater‘ ein wichtiger, nicht selten polemischer Debattenbeitrag. Aber genau deshalb womöglich ein guter Weg, um die oft selbstgefällige Darstellung zu überprüfen und eine echte Diskussion über die deutsche Erinnerungskultur in Gang zu bringen.“ René Wildangel, Deutschlandfunk „Andruck“, 24.01.2023

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.01.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,3/13,1/2 cm

Gewicht

253 g

Farbe

Wollweiß / Aubergine

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27609-3

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

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  • Malwina

    5/5

    27.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr empfehlenswert!

    Unglaublich auf den Punkt dieses Buch! Vielen Dank dafür! Kann es jedem empfehlen, dieses Buch und auch die anderen Bücher aus dieser Reihe zu lesen. Gerade auch für Menschen, die sich sonst weniger mit dem Thema beschäftigen.

  • Bewertung

    4/5

    16.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr vielschichtiges Buch und spannend

    Ich habe das Buch in einer Radio Besprechung gehört. Mein Kauf hat sich gelöhnt. Ich erhalte Informationen eines Betroffenen über den Begriff der Versöhnung nach 1945. Das ist spannend und macht nachdenklich.

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Bewertungen (2)

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    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erhoffte Wiedergutwerdung. Und nicht Wiedergutmachung

    Wie kaum ein anderes Land der Welt, rühmt sich Deutschland für die gelungene Aufarbeitung seiner eigenen Vergangenheit. Seiner Vergangenheit als größter Kriegsverbrecher der Geschichte, als Initiator des Holocausts. Doch je mehr Zeit vergeht und je besser die Faktenlage wird, desto deutlicher stellt sich heraus, dass das deutsche Verhältnis zur Zeit zwischen 1933 und 1945 ziemlich seltsam ist. Ja ambivalent. Laut Max Czollek erleben wir im Nachkriegsdeutschland ein »Versöhnungstheater«, welches der gleichnamige Titel seines dritten Sachbuches ist und die Essayreihe um »Desintegriert euch!« und »Gegenwartsbewältigung« abschließt. Czollek liefert unglaublich viele Beispiele dafür, warum die deutsche Versöhnungspolitik mit Überlebenden des Holocausts, dem Staat Israel und der jüdischen Gemeinschaft nach Ende des zweiten Weltkrieges mitnichten eine Wiedergutmachung im Fokus hat. Auch wenn diese so betitelt wird. Vielmehr handelt es sich bei nahezu allen Ereignissen lediglich um eine Wiedergutwerdung, welche das reine Eingestehen der Schuld und das Erinnern an den Holocaust als zentrale und verhältnisnormalisierende Aktionen sieht. Mehr nicht. Willkommen im Versöhnungstheater. Mit seinem dritten Essayband liefert Max Czollek einen würdigen Abschluss seiner Reihe und liefert gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur aktuellen deutsch-jüdischen Versöhnungspolitik. Aber auch einen sehr kontroversen. In seiner gewohnt-streitbaren Art kritisiert er fast sämtliche Aspekte der Aufarbeitung der deutschen Geschichte nach 1945 und kommt zu dem Fazit, dass der Schein und schöne Worte regieren. Aber nicht echte Taten. Czolleks »Versöhnungstheater« ist ein erhellender Essay, der den Lesenden viele neue Aspekte liefert, mitunter wütend macht und zum Nachdenken anregt. Gleichzeitig aber auch für manches Kopfschütteln sorgt. Absolut lesenswert!

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