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Der Hund Roman

3

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.01.2023

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,9/11,8/1,7 cm

Gewicht

190 g

Farbe

Schwarz / Camel

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27671-0

Beschreibung

Rezension

"Eines dieser Bücher, die einen ab der ersten Seite in einen rauschhaften Zustand versetzen. Sehr atemberaubend." Marion Brasch, rbb radioeins, 29.01.20
"Was Akiz hier bietet, ist eine Geschichte über Genie und Unbedingtheit, stilistisch äußert hart und kompromisslos komponiert, damit liefert der Autor den vielleicht außergewöhnlichsten Roman des Bücherfrühjahrs ab." Thomas Schindler, ARD Morgenmagazin, 18.03.20
„‘Der Hund‘ von Akiz besitzt den Farbrausch eines Peter-Greenaway-Films, die Rotzigkeit eines Gangster-Raps und ist auf jeden Fall eines der spannendsten Debuts dieses Frühjahrs.“ Sabine Zaplin, BR 5 aktuell, 04.02.20
„Akiz hat mit seinem Debüt einen famosen Pageturner geschaffen – und eine Figur, den sogenannten „Hund“, die so abstoßend wie Grenouille-artig faszinierend ist. Ein Grusel- und Gesellschaftsroman mit langem Angang.“ Christian Seidl, Berliner Zeitung, 07./08.03.20
„Ein brandheißer Debütroman: Laut, schrill und atemlos nimmt Akiz‘ Stil den überhitzten Hype um die Spitzengastronomie auf und kreiert eine atemlos schnelle und grelle Geschichte, die auch die Hässlichkeit hinter der edlen Fassade der Haute Cuisine bloßlegt. Die Hintertür des El Cion ist eine Pforte zur Hölle, in der neben kulinarisch paradiesischen Kreationen auch ein giftiges Gebräu aus Ehrgeiz, Neid und Größenwahn brodelt. Was Akiz‘ mit Der Hund als Lesefutter auftischt ist eine ausgefallen einzigartige Kreation.“ Regine Ley, Lübecker Nachrichten, 03.05.20
„Autor Akiz hat eine aberwitzig rasante, hoch explosive Story geschrieben, die sich in einem surrealen Rausch auflöst.“ Frank Rother, SWR 2 Lesezeichen, 16.05.20
"Es macht Spaß, diesen Underdog- und Gastronomie-Roman zu lesen. Hier schreibt ein Autor dynamische Prosa und hat ein feines Gespür für Stoff und Settings." Alexander Leopold, Tagesspiegel, 30.01.20
„In so plastischen Bildern wuchern bei Akiz selbst harmlose Diners zu derben Fressorgien, in denen Menschen "nackt und schutzlos" versuchen, "Luft in ihre Lungen zu pumpen". "Der Hund" ist eben auch kein Buch nach Standard-Rezept.“ Isabel Metzger, SPIEGEL, 05.02.20
„Gier, Leidenschaft, Neid und die endlosen Möglichkeiten, die Gaumenknospen aufzugeilen, sind der Kern dieser verrückten, mitreißenden, überbordenden Story über einen, der am Rand der Gesellschaft steht und sie genau aus dieser Position heraus entlarven und zum Bersten bringen kann. Überspitzt, klug konstruiert, mit einem unausweichlichen Ende: ausgezeichnetes Buch!“ Mareike Fallwickl-Glavnik, Bücherwurmloch Blog, Januar 2020
„‘Der Hund‘ ist allerbeste Unterhaltung in komprimierter Form, die mich vollends überzeugt hat! Maurice Feiel, Zwischen den Zeilen Blog, 02.03.20
„Es ist ein filmisches Leseerlebnis, ‚Der Hund‘ zu verschlingen oder sich ihn langsam auf der Zunge zergehen zu lassen. Eines meiner großen Lesehighlights in diesem Frühjahr. Sinnlich, sprachlich überzeugend, mitreißend und temporeich.“ Marius Müller, Buch-Haltung Blog, 03.03.20
„‘Der Hund‘ ist ein authentisches Portrait. Es zeigt, wie es in der Küche eines sogenannten Gourmet-Tempels wirklich zugeht. Das Buch bedient sich einer kräftigen, brutalen, sinnlichen, sehr beschreibenden Sprache. Und die vielen Metaphern und Vergleiche sind ein Taschenfeuerwerk voll kurzer Abbieger in starke Sprachbilder. Die große Stärke von „Der Hund“: Wie das Leben der Menschen beschrieben wird, die sich diesen brutalen Job in den gehobenen Küchen geben. Der Alltag der Küchenbrigade zwischen Aufputschpulver am Klo, schnell am Gang reingewürgten Essensresten und von unruhigen Nächten zerriebenen Backenzähnen ist vor allem eines: Glaubhaft.“ Felix Diewald, ORF FM4, 30.01.20
"Ein brodelndes Buch. Akiz porträtiert den Hund in knapper, oft ruppiger Prosa als wortkargen Underdog. Ein rasanter Roman, so belebend wie ein feuriger Cocktail." Günter Keil, Landshuter Zeitung, 25.01.20
„Regisseur Akiz legt mit „Der Hund“ ein literarisches Debüt hin, das vor den Kopf stößt und zugleich mitreißt. „Der Hund“ ist ganz anders, ganz neu.“ Kurier (A), 06.02.20
„Bornhak erzählt diese Geschichte in einer Sprache, die unglaublich sinnlich ist und vor Bildern nur so strotzt. Auf unterhaltsame Weise treibt er dabei den Gourmet-Rummel auf die Spitze, führt eine dekadente Gesellschaft vor, die bereit ist, sündhafte Summen für die exklusivsten Gerichte und Produkte auszugeben.“ Christoph Feil, Heilbronner Stimme, 29.02.20

„Akiz erzeugt mit ‚Der Hund‘ eine wildromantische Vorstellung vom Arbeiten in einer Sterneküche. Gut gemacht, bildgewaltig und zeitweise brutal erzählt.“ Nicole Abraham, hr 1
„Die Geschichte des Hundes ist wirklich eine neue, keine, die man so schon einmal gelesen hat, nicht mal in ein Genre passend, irgendwie Horror, Fantasy, Thriller, Komödie zugleich.“ Jonah Lemm, Kölner Stadt-Anzeiger Magazin, 07./08.03.20
"Kein Buch für zartbesaitete Genießer, aber absolut lesenswert." Simone Dattenberger, Münchner Merkur, 20.10.20

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.01.2023

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,9/11,8/1,7 cm

Gewicht

190 g

Farbe

Schwarz / Camel

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27671-0

Herstelleradresse

hanserblau
Lehrter Straße 57/4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    04.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Hund im Olymp der Sternenküche

    Sternenküche, hochdekoriert, stets am Abgrund wieder in der Versenkung zu verschwinden. Sternenköche, dem Wahnsinn nahe, nach immer noch exotischerem Geschmackswunder suchend. 9 Gänge-Menüs kreierend, nach denen sich die Gäste nur noch an die erlebten Gaumenexplosionen erinnern, aber nicht mehr daran, was sie eigentlich gegessen haben. Da taucht er auf, Hund genannt. Ein Ausnahmetalent. Von da an ändert sich das Leben aller, die mit ihm zu tun hatten, brachial auf den Abgrund zusteuernd. Reinlesen, hoch spannend.

  • Bewertung

    5/5

    11.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Debüt, dass einem den Atem raubt. Wahnsinnig gut!

    ATEMLOS habe ich dieses Debüt auf 191 Seiten in mich aufgesogen. Ich kann es nicht anders beschreiben. Das Cover und der Klappentext sind vielversprechend. Allerdings erahnte ich nicht ansatzweise, was mich bei "Der Hund" tatsächlich erwarten würde. Wer schon einmal Sterneküche genießen durfte, der weiß um die feinen Kompositionen und die Geschmacksexplosionen, wunderbar angerichtet auf feinstem Porzellan. Ich werde jedenfalls meine persönliche Erfahrung, mit 6 Gängen und grandioser Weinbegleitung nebst Service in Perfektion, nie vergessen. Und genau um diese hohe Kunst, die Leidenschaft, Ruhm und Zerfall geht es in diesem Buch. Schauplatz in das Restaurant "El Cion", ein Sternelokal erster Güte mit einem halb wahnsinnigen Inhaber Namens Valentino. Im Rampenlicht der Geschichte steht ein junger Mann - abfällig als Hund bezeichnet und gerufen. Als wüsste er selbst kaum um sein Talent, fühlt er sich magisch angezogen von jeder Art von Lebensmitteln und schafft es mit sehr unorthodoxen Mitteln tatsächlich an den Herd der heiligen Hallen und tritt eine unaufhaltsame Lawine los. Über den weiteren Verlauf der Geschichte möchte ich an dieser Stelle ungern berichten. Die Leseerfahrung eines jeden einzelnen ist zu meiner Ansicht nach zu wertvoll. Gesagt werden muss allerdings, dass der Autor AKIZ hier ein beeindruckendes Talent entfaltet. Er bedient sich gern an Metaphern, zieht oft Sätze in die Länge, schafft es aber gekonnt, mich als Leser durch die Seiten zu peitschen und alles um mich herum zu vergessen. Im Klappentext wird dieser Roman als wüst, brachial und mit überschäumender Sinnlichkeit beschrieben. Das trifft es für mich absolut! Ich bin sicher, schon so früh im Jahr auf einen heißen Anwärter für mein persönliches Highlight 2020 gestoßen zu sein. DIESES BUCH MÜSST IHR UNBEDINGT LESEN! 5 Sterne deluxe

  • F. Himmelstorfer

    aus Linz

    4/5

    03.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brachiale Küchenkunst

    Nachts in einer Unterführung: fettige Bomberjacke, die Augen "klein wie Stecknadeln", das Gesicht "fiebrig, gierig, fast schon pervers". So trifft unser Erzähler auf „den Hund“. Wer er ist, weiß keiner, aber er zaubert aus Müll Hochgenüsse, bei denen die "Synapsen schillernde Blasen warfen wie silbriges Kerosin". Hier wurde mir eine dreckige, drogenbelastete, verbrecherische Seite der Haute Cuisine gezeigt. Köche, die mitten in der Küche mit ihrem Messer Kokain klein hacken und zwischen ihre gelben Zähne reiben. Küchenpersonal, das sich wie in einer Straßengang den Sonnenapfel des Restaurants tätowieren lässt. Nuttige Frauen, die sich zwischen den Lebensmitteln nehmen lassen. Im Zentrum des Ganzen ein unbekanntes Ausnahmetalent, das eine dem Antichristen gleiche Aura ausstrahlt. Akiz schafft mit seinen karikativ übertriebenen Charakteren und der Horror anmutenden Atmosphäre ein Debüt voll ekelerregender Sinnlichkeit.

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    M. Burgner

    Thalia Düsseldorf – Düsseldorf Arcaden

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    5/5

    11.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Waisenjunge mit Ausnahmetalent...

    Waisenjunge mit Ausnahmetalent und zum Sternekoch bestimmt. Einblick in die harte, glamouröse Sternegastronomie! Von ganz unten nach ganz oben mit Widerständen. Er wird "Hund" genannt und wird zunächst nicht ernst genommen. Harter Weg nach oben! Rabiater, metaphorischer Stil! Top
  • Zum Bewerterprofil von J. Düwel

    J. Düwel

    Thalia Kassel

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    5/5

    28.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Hund überfällt einen mit voller...

    Der Hund überfällt einen mit voller Wucht. Hineingeschmissen in die Welt der Haute Cuisine begleiten wir einen unkonventionellen, aufstrebenden Koch auf dem Weg in die Sterne Gastro.Rauer Stil und scharfe verbale Spitzen, kurz, das harte Leben in der Küche. Absolut zu empfehlen!
  • Zum Bewerterprofil von Daniel Thiele

    Daniel Thiele

    Thalia Erkrath

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einen Roman über die Kulinarik...

    Einen Roman über die Kulinarik mit ganz neuen Tönen der deutschen Literatur bekommen wir hier serviert. Mit einem Waisenjungen, der um sein Leben kocht, schonungslosen Garmethoden und rauen Tönen hat "Der Hund" einiges zu bieten und erinnert an Süskinds "Das Parfum".
  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

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    4/5

    07.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aussergewöhnlich!

    Krasse Story um einen Underdog. Sie werden nie mehr essen gehen, ohne an diesen Typen zu denken... Mir hat dieser Roman gefallen. Etwas erinnerte er mich an die Werke von T.C Boyle.
  • Zum Bewerterprofil von Claudius Kaboth

    Claudius Kaboth

    Thalia Mannheim – Planken

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.04.2020

    eBook (ePUB)

    Das große Fressen

    „Der Hund“ ist ein aggressives, testosterongesättigtes literarisches Filetstück, in der extremen Welt von gegeneinander konkurrierenden Koch-Gangs angesiedelt, in der auch die perversesten Gerichte präzise zelebriert werden und die Suche nach dem einmaligen Geschmackserlebnis alles andere verdrängt. Das Einzige, was zählt, ist die über den Pass gelangte extravagante Mahlzeit. Das gestörte Genie, genannt der Hund, ist ein kulinarischer Savant, ähnlich rätselhaft und amoralisch, wie Jean Baptiste Grenouille aus Süskinds „Das Parfum“. Akiz fasziniert und ekelt den Leser mit der Dekadenz einer Welt in der einzig exquisite Qualen, einmal die des sich schindenden Küchenpersonals, andererseits die Folter diabolischer Zubereitungsformen gewisser verbotener, aus dem Zoo geraubter Singvögel, Außergewöhnliches auf den Teller zaubert. Akiz erinnert in seinem Abfeiern des schonungslosen Schlemmerexzesses an DBC Pierres „Das Buch Gabriel“ (als Taschenbuch: „Licht aus dem Wunderland“), seine harten Köche und Köchinnen kennt man aus den Büchern von Anthony Bourdain. Im Showdown wird dieses Universum des Genusses ad absurdum geführt und in die Luft gejagt, mit einem so logischen, wie überraschenden letzten „Rezept“.

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