Produktbild: Das Erbe unserer Zeit

Das Erbe unserer Zeit Roman

6

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

41104

Erscheinungsdatum

25.04.2023

Verlag

HarperCollins eBook

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1377 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783749905843

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

41104

Erscheinungsdatum

25.04.2023

Verlag

HarperCollins eBook

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1377 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783749905843

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  • bolie

    aus Langscheid

    4/5

    03.06.2023

    eBook (ePUB)

    Was machen Kinder, wenn sie…

    Was machen Kinder, wenn sie feststellen, dass der Vater nicht der Held war, für den sie ihn hielten? So geschehen im Jahr 1958, als der wohlhabende Fabrikant Heiner Branniger vor seiner gerechten Strafe flüchtete. Als gesuchter Kriegsverbrecher musste er Deutschland und somit auch seine Familie verlassen. Doch, was geschieht mit dem Hopfenimperium? Auf Wunsch des Vaters soll der Sohn übernehmen, der hat allerdings so ganz andere Pläne für seine Zukunft. Ja und die Tochter Gerda könnte die Firma leiten, lebt aber im falschen Körper. Zu der Zeit damals war es nämlich nahezu undenkbar, dass eine Frau an der Spitze eines Betriebes steht. Auf die Familie kommen stürmische Zeiten zu. „Das Erbe unserer Zeit“ ist mit einem besonders hübschen Cover geschmückt. Es zeigt reifen Hopfen und davon wird in diesem Roman auch viel berichtet. Neben Anbau und Verwendung gibt er Aufschluss über Schädlinge und Krankheiten sowie deren Bekämpfung. Die Autorin hat also viel recherchiert und das gefiel mir gut. Wie das Bild der Frau in den 60er Jahren noch war, ist ebenfalls perfekt dargestellt. Sie musste kochen und putzen können, dem Mann den „Rücken freihalten“. Keine Frau durfte ohne Zustimmung des Ehemanns arbeiten. Immer adrett gekleidet und niemals den arbeitenden Mann mit Kittelschürze empfangen, das machte die gute Hausfrau aus. Dass sie damit aber nicht immer auf Gegenliebe stieß, das zeigt sich bei der Schwester Gerdas. Und Gerda wiederum war mehr als erschüttert zu erfahren, wie der von ihr so verehrte Vater tatsächlich war. Das Buch ist unterhaltsam geschrieben und lässt sich selbst ohne erhebliche Konzentration gut lesen. Auch wenn das Geschehen für mich oft vorhersehbar war, empfehle ich es.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    05.05.2023

    eBook (ePUB)

    Erbe verpflichtet

    Die 27jährige Gerda Branninger hofft darauf, endlich den Hopfenanbaubetrieb ihrer Familie übernehmen zu können. Doch ihrem jüngeren Bruder, der mit den Geschäft nichts zu tun haben will, wird vom Vater die Prokura erteilt. Währenddessen versucht Gerdas Schwester Liesel ihren Ehemann auf den Chefsessel zu bringen. Lediglich Gerdas Freundin Billie hält zu ihr. Doch auch sie hat Probleme, sich in einer von Männern dominierten Welt als Ingenieurin zu behaupten. Dieser Roman hat mich ab der ersten Seite mitgerissen. Nachvollziehbar hat Clara Lindemann die Stellung der Frau in den 1950er Jahren dargestellt. Denn diese gehörte an Heim und Herd, hatte lediglich die Aufgabe, dem Ehemann, der in jeder Beziehung über sie bestimmen durfte, zu gefallen und zu Diensten zu sein. Heutzutage unvorstellbar. Die Handlung ist fesselnd und immer neue unvorhersehbare Wendungen lassen den Spannungspegel nicht sinken. Authentisch sind die verschiedenen Charaktere beschrieben. Der Schreibstil führt leicht und flüssig durch dieses Buch. Mein Fazit: Eine Familiengeschichte, die ich sehr gerne weiterempfehle. 4 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    06.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Authentische Geschichte mit wechselreichem, schnellen Plott

    Drei Frauen Ende der 50ger Jahre, als Frauen, die im Krieg stark und autark ihre Familien versorgt haben, wieder zum Heimchen am Herd werden sollten. Eine geht in dieser Rolle auf, eine ist hin und her gerissen von ihren eigenen Wünschen, die nicht zu den gesellschatlichen Normen passen und eine nimmt sich die Freiheit, die sie braucht, um ihren eigenen Weg zu gehen. Mich hat beeindruckt, wie authentisch die Autorin die drei Frauenfiguren zum Leben bringt, jeder ihre Daseinsberechtigung lässt und dennoch mit einer dramatischen Familiengeschichte aufzeigt, wie eingeschränkt und anders die Rolle der Frauen vor nur 65 Jahren gewesen ist. Ich konnte mich von Anfang an in die Geschichte einfinden und den drei Erzählerinnen folgen, deren Perspektiven sich zu einem wechselreichen, schnellen Plott verbinden.

  • Sylvias-Lesezimmer

    aus Ingelbach

    4/5

    22.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnde Familiengeschichte…

    Fesselnde Familiengeschichte Covertext: München-Schwabing, 1958: Gerda Branniger steht in den Startlöchern, um das familiäre Hopfenimperium zu übernehmen. Ihr Leben lang hat sie sich darauf vorbereitet, nur eines fehlt ihr: das "richtige" Geschlecht, denn plötzlich wird ihr der völlig unqualifizierte Bruder vor die Nase gesetzt. Dann erhebt auch noch Schwester Liesel Anspruch auf den Chefsessel für ihren Ehemann. Gerda hat nur eine Verbündete in dem ungleichen Kampf: ihre Freundin Billie, die als Ingenieurin schon seit Jahren um Anerkennung in einer Männerwelt ringt. Doch während bei Billies Kampf nur regelmäßig die Kündigung droht, steht bei Gerda schon bald das jahrhundertalte Erbe der Familie auf dem Spiel. „Das Erbe unserer Zeit“ von Clara Lindemann ist eine fesselnde Familiengeschichte. Clara Lindemann entführt ihre Leser*innen nach München in das Jahr 1958. Im Mittelpunkt stehen drei Frauen, Gerda, ihre Schwester Liesel und Gerdas Freundin Billie. Die Familie Branniger hat ein Hopfenimperium aufgebaut. Gerda möchte das Imperium eines Tages übernehmen, darauf hat sie sich all die Jahre gut vorbereite. Als dem Vater Heiner Kriegsverbrechen vorgeworfen werden, verlässt er so schnell wie möglich das Land. Das Hopfenimperium legt er in die Hände seines Sohnes der eigentlich gar nicht die Kompetenz hat das Familienunternehmen zu führen. Aber Gerda ist nur eine Frau der man zu dieser Zeit nicht zutraute ein Unternehmen zu führen. Dann erhebt Gerdas Schwester Liesel auch noch für ihren Mann Ansprüche auf die Geschäftsleitung. Für Gerda beginnt ein Kampf sich in der Männerwelt durchzusetzen. Ihre Freundin Billie die Ingenieurin ist unterstützt Gerda. Billie weiß wie schwer es für eine Frau ist in der Männerwelt eine Stimme zu haben. Clara Lindemann schenkt ihren Leser*innen einen guten Einblick in die Nachkriegsjahre. Der Stand der Frau in der Arbeitswelt tritt sehr deutlich hervor. Meist wird die Frau noch als Heimchen am Herd gesehen. Sie ist Zuständig für die Familie versorgt die Kinder und das Haus oder die Wohnung. Zum Glück hat sich Dank vieler Vorreiterinnen das geändert. Die Autorin streut aber auch viel Wissen über den Hopfenanbau und dessen Verwendung in ihre Geschichte ein was ich sehr interessant fand. Die Charaktere sind gut gezeichnet und lebendig. Der Schreibstil von Clara Lindemann ist flüssig und gut verständlich. „Das Erbe unserer Zeit“ ist ein Familienroman der mich gut unterhalten hat. Von Clara Lindemann werde ich bestimmt noch mehr lesen.

  • J. Kaiser

    4/5

    14.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Geschichte über die Rollenverteilung

    Heiner Branniger flüchtet 1958 als er sich für die Kriegsverbrechen verantworten soll. Übernehmen soll das familiäre Hopfenimperium der Sohn. Doch dieser kann sich nicht für die Firme erwärmen. Er liebt die Musik vor allem Jazz. Deshalb übernimmt Gerda die Tochter, unterstützt von ihrer unkonventionellen Freundin Billie die Firmenleitung. Sie hat sich darauf vorbereitet und Wirtschaft studiert. Leider hat sie das falsche Geschlecht. Ihre Schwester Liesel möchte, dass ihr Mann die Unternehmensleitung übernehmen sollte. Nun steht nicht nur das Glück der Schwester auf dem Spiel, sondern auch das der Firma. Diese packende Geschichte hat mich sofort gefesselt. Man kann die Stellung der Frauen in den 1950 Jahren hier sehr gut nachverfolgen. Die Frau gehört nach Hause und an den Herd. Eine Rollenverteilung, welche man sich heute nicht mehr vorstellen kann. Die Geschichte lässt zu keiner Zeit an Spannung nach. Man liest eine Familiengeschichte, die ich gerne weiterempfehlen möchte.

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