Die zurückhaltende Moa, die in einem Stockholmer Auktionshaus arbeitet, hat allerhand Probleme: Ihr Freund interessiert sich nur für seine Karriere, ihre Mutter lebt nicht mehr und das Verhältnis zum Vater ist angespannt. Dann verstirbt ihre Großmutter Elsa und hinterlässt ihr einen trauernden Hund sowie eine renovierungsbedürftige Wohnung.
Nach und nach jedoch entwickelt sich diese Wohnung zu Moas Zuflucht. Sie stürzt sich in das Renovierungsprojekt und erhält unterdessen immer wieder Briefe, die ihre Großmutter vor ihrem Tod an sie geschrieben hat. In diesen Briefen erteilt Elsa ihr kleine Aufträge – und lässt ihre Enkelin endlich teilhaben an ihrer dramatischen Lebensgeschichte. Indem sie sich mit den Geheimnissen ihrer Großmutter auseinandersetzt, erkennt Moa, dass die Beziehung, die sie führt, in Wirklichkeit nur darauf ausgerichtet ist, sich ihrem Freund anzupassen. Sie beginnt, sich endlich ein eigenes Leben aufzubauen, fernab von den Ansprüchen anderer.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Moa’s Oma, Elsa, hinterlässt ihrer Enkelin eine Wohnung mitten in Stockholm und sendet ihr Briefe mit ihrer Lebensgeschichte und Aufgaben. Moa lernt so nach dem Tod ihrer Oma wieder auf sich zu hören und ihr Leben selber in die Hand zu nehmen.
Die Geschichte finde ich sehr berührend und auch die Message hat mich gepackt. Leider hat mich der Schreibstil von Fanny Fagerlund allerdings nicht so richtig begeistern können. Auch war mir der Roman stellenweise zu klischeehaft.
Dieses Buch ist ein gutes Zückerlein für Zwischendurch und beschert schöne Lesestunden. Mehr aber auch nicht.
Birgit
aus Salzburg
5/5
18.12.2022
eBook (ePUB)
Mache nur, was du wirklich willst...
Moa steckt in einer sie nicht glücklich machenden Beziehung mit Ruben und macht Sachen, die sie nicht wirklich will. Als ihre Großmutter plötzlich verstirbt hinterlässt sie ihr eine wunderschöne Wohnung in Stockholm und Briefe, mit Aufgaben, die sie ihr Leben überdenken lassen. Sie denkt plötzlich über Fragen nach. Was möchte ich wirklich? Was mache ich nur aus Liebe zu Ruben? Ursprünglich wollte sie die Wohnung ihrer Großmutter verkaufen und mit Ruben in ein riesiges, kaltes Appartement ziehen.. Aber mit der Zeit die sie mit der herzerwärmenden Nachbarin Wendela und ihren jungen Nachbarn Lukas verbringt fühlt ich das immer falscher an.
Eine wunderbare Geschichte, mitten aus dem Leben gegriffen. Was ist richtig, was ist falsch? Ein Zeichen, dass man auf sein Herz, und nicht auf dem Kopf hören soll. Mit wunderbar gestalteten, herzerwärmenden Charakteren. Ich liebte Wendela, die für Moa liebt wie eine Großmutter. Auch die beiden Hunde Iris und Krümel bringen Leben in die Zeilen. Ich habe das lesen des Buches genossen. Es regt zum nachdenken an, dass man das Leben so schön wie möglich gestalten soll, und es mit Sachen die einem Spaß machen füllen soll. Denn es ist zu kurz um es zu verschwenden. Das schwedische Flair hat mir unglaublich gut gefallen, all die Plätze wo sich Moa aufhält werden bildlich beschrieben. Sicher nicht das letzte Buch, das ich von Jenny Fagerlund lesen werde. Danke, dass es solche Bücher gibt!!
Sagota
aus Saarbrücken
5/5
10.07.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Einfühlsame, warmherzige Geschichte vom sich selbst finden und zu sich stehen
"Briefe von Moa" von Jenny Fagerlund erschien (HC, geb., 334 S.) im Verlag Dumont, 2022.
"Moa dachte immer, ihre Großmutter Elsa und sie hätten noch alle Zeit der Welt. Doch dann verstirbt Elsa unerwartet und hinterlässt Moa ihre Wohnung im Zentrum von Stockholm, mitsamt einbem trauernden Königspudel. Aber sie ist noch nicht fertig mit ihrer Enkelin: Mit der Zeit trudeln immer mehr Briefe bei Moa ein. Briefe, in denen ihre Großmutter sie teilhaben lässt an ihrer Lebensgeschichte und ihr ganz konkrete Aufträge erteilt. Die Wohnung renovieren, zum Beispiel. Moa stürzt sich in das Projekt und findet dabei jede Menge über sich selbst heraus - und endlich den Mut, zu sich zu stehen."
(Quelle: Buchrückentext)
Meine Meinung:
Diesem sehr flüssig und gut zu lesendem Roman von Jenny Fagerlund, einer schwedischen Autorin, liegt eine sehr schöne Buchidee zugrunde: Die kürzlich verstorbene Großmutter versucht in Form von Briefen, die sie ihrer Enkelin Moa in gewissen Zeitabständen immer wieder zukommen lässt, die Geschicke ihrer geliebten Enkeltochter zum Guten zu wenden. Kurz vor Elsa's Tod hatten beide einen Disput und daher kam es zu keinen weiteren Gesprächen.
Moa's Großmutter ist es wichtig, dass ihre Enkelin ihren eigenen Weg geht, zu sich steht - und ihre eigenen Träume und Wünsche nicht hintenanstellt: Obwohl Moa und ihr Freund anfangs fest entschlossen sind, nach gründlicher Renovierung eine superschicke Wohnung in einem angesagten Stockholmer Viertel zu kaufen, merkt Moa mehr und mehr, dass dies mehr dem Wunsch ihres Freundes (der nicht sehr sympathisch rüberkommt; von Karriere sehr geprägt und oberflächlich erscheint) geschuldet ist denn ihr eigener: Während der Renovierung stößt sie auf Geheimnisse aus dem Leben ihrer Großmutter, die diese nie erzählte, nun aber peu-à-peu in ihren hinterlassenen Briefen preisgibt. Zugleich stellt sie Moa Aufgaben, die diese an ihre frühere Lebenshaltung zurückbringen sollen; kreativ zu sein, zu reiten - und sich selbst und seine Wünsche zu respektieren, gut für sich zu sorgen. Mit der Renovierungsarbeit verliebt sich Moa immer mehr in die Wohnung von Elsa - und auch der große Pudel fasst langsam Vertrauen zu ihr und überwindet seine Trauer immer mehr. Sehr positiv gestaltet sich die Nachbarschaft, wo ein mit Elsa befreundetes älteres nettes Ehepaar Moa sehr herzlich aufnimmt und hofft, dass sie in der Wohnung bleiben wird. Während Ruben, aus beruflichen- und vor allem Karrieregründen immer öfter in Italien, an der Idee festhält, das tolle Appartement gemeinsam zu kaufen, wird sich Moa ihrer eigenen Gefühle immer sicherer, was sie wirklich mag und wie sie leben möchte.
Eine weitere sympathische Figur ist Moa's Freundin Sofia; die beiden trägt eine offene und tiefe Freundschaft, die besonders in schwierigen Momenten hilfreich ist. Der Roman hat kurze Kapitel und ich habe ihn förmlich verschlungen, da es einfach wundervoll ist, eine junge Frau auf dem Weg ihrer Selbstfindung zu begleiten. Der Stil der Autorin ist sehr empathisch, warmherzig, authentisch und bleibt nicht an der Oberfläche der Figuren. So sind mir Moa, Sofia, die Nachbarn und einige andere Figuren sehr ans Herz gewachsen und es machte Spaß, die positive Entwicklung Moa's mitzuverfolgen und zu begleiten. Die Themen sind sehr vielfältig, denen wir in diesem wundervollen Roman begegnen:
Verluste, moderne Beziehungen im Kontext zu Karriere und Beruf; Erbe, Auktionen und wunderbare wertvolle alte Möbel, Einsamkeit im Alter, Kinderlosigkeit, Hobby und Interessen, die man niemals vernachlässigen oder gar aufgeben sollte.
Fazit:
Ein sehr flüssig und wundervoll zu lesender Sommerroman, der Hoffnung gibt, tiefgründig ist und sympathische Figuren beinhaltet: Mir hat diese Reise einer Selbstfindung - hier in Person von Moa - und der Hintergrund der Briefe von Elsa als Romanidee sehr gut gefallen. Daher empfehle ich ihn sehr gerne weiter - und vergebe 5*.
Bewertung
5/5
17.06.2022
eBook (ePUB)
Manchmal muss man Kompromisse machen...
In Jenny Fagerlunds Buch steht Moa im Mittelpunkt, eine junge Frau, dessen Großmutter vor drei Monaten starb und nun erbt sie ihre Wohnung. Zusammen mit ihrem Freund plant sie die Wohnung zu restaurieren und zu verkaufen, was sich als leichter gesagt als getan rausstellt, denn ihre Oma ist, auch wenn sie tot ist, immer noch da und tritt mit ihr in Kontakt, in Formen von Briefen.
Nach und nach findet man heraus, was die Verbindung von Moa und ihrer Oma so besonders macht, weswegen die beiden sich distanziert haben und warum Moa die Wohnung geerbt hat.
Dieses Buch ist ein absolutes Highlight für meinen Sommer, denn Moa wird immer wieder mit der Frage konfrontiert, inwiefern Kompromisse gemacht werden sollten.
Mein Herz ging förmlich auf in Hinblick auf jeder Person in diesem Buch, denn alle tragen so ein bisschen ihre Geschichte mit Moa und ihrer Oma mit sich.
Ein Buch voll Nostalgie, Familie und Liebe. Man fühlte sich zeitweise wirklich umarmt von dem Buch.
Bewertung
5/5
12.06.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Moa findet sich selbst
Für mich ist „Briefe an Moa“ mein erster Roman von der Schwedin Jenny Fagerlund. Aber vielleicht schaffe ich ja in diesem Jahr ihren Winter-/Weihnachtsroman „24 gute Taten“, den ich auch bereits seit 2020 besitze.
Auf diesen aktuellen Roman bin ich aufmerksam geworden, weil ich das Cover einfach wunderschön fand. Und auch der Klappentext sprach mich an. Ich liebe Romane, wo die Hauptpersonen noch Briefe von Verstorbenen erhalten und damit zurück in ihr Leben finden.
Dieses Mal bin ich tatsächlich weitestgehend mit der Inhaltsangabe hier bei Thalia.de zufrieden. Das Einzige, was ich noch hinzufügen möchte, ist, dass Ruben, Moas Freund, ihr gleich deutlich signalisiert, dass sie die geerbte Wohnung verkaufen soll, so dass sie ein modernes Appartement in einem hippen Stadtteil kaufen können. Er verschwendet keinen Gedanken daran, was Moa vielleicht mit der Wohnung verbindet.
Und damit bekommen wir gleich ein sehr gutes Bild von Moa, ihrem Freund Ruben und ihrem Verhältnis zueinander. Das Buch beginnt damit, dass Moa das erste Mal nach dem Tod ihrer Großmutter deren Wohnung betritt, die sie geerbt hat. Natürlich kommen Erinnerungen in Moa hoch. Sie denkt an die glücklichen Zeiten mit ihrer Großmutter, aber auch daran, dass sie sich vor ihrem Tod nach einem Streit nicht mehr versöhnt haben. Eigentlich ist Moa in der Wohnung, um zu sichten, wie sie sie am besten für einen möglichst lukrativen Verkauf vorbereiten kann. Aber ihre Gefühle überwältigen sie. Da ihr Freund beruflich sehr eingespannt ist, hilft ihr ihre beste Freundin Sofia beim Sichten der Besitztümer ihrer Großmutter. Und dabei kommen einige spannende Dinge zutage.
Im Laufe der Handlung lernt Moa Menschen kennen, die ihr helfen. Da sind die Nachbarn Vendela und Gunnar, die gut mit Moas Großmutter befreundet waren, Lukas, ein Nachbar, mit dem sie gleich am Anfang zusammenstößt und Artur, mit dem sie in derselben Auktionsfirma arbeitet. Durch die Briefe, die sie plötzlich erhält, denkt sie auch wieder viel über ihren Vater Gusten und seine zweite Frau Astrid nach.
Die Handlung ist vorhersehbar, aber es macht Spaß der Geschichte zu folgen. Es ist ein richtig schöner Wohlfühl- oder Kuscheldeckenroman, bei dem die Hauptperson endlich ihre eigenen Stärken erkennt und ihr Leben neu organisiert. Ich habe das Buch gerne gelesen, hätte Moa aber gerne mal einen Tritt in den Hintern gegeben, damit sie endlich erkennt, was in ihrem Leben alles schief läuft und welch großartige Möglichkeiten sich ihr durch das Erbe ihrer Großmutter eröffnen. Das Buch macht Lust auf Stockholm und die Insel in den Schären.
Witzig ist, dass ich zeitgleich noch ein anderes Buch gelesen habe, was Moa vielleicht schon früher die Augen geöffnet hätte, was für Wünsche sie an ihr Leben und sich selbst hat, wenn sie dieses Buch auch gelesen hätte. Dieses Buch ist „Im Dorf der Schmetterlinge“ von Michaela Wiebusch. Die dazugehörige Buchbesprechung folgt in den nächsten Tagen.
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5/5
14.06.2023
Buch (Taschenbuch)
Auf nach Stockholm.
Seelenschmeichler! Dieser sommerliche Roman von Jenny Fagerlund bezaubert einfach.Im Mittelpunkt die symphatische Moa, die sich über ihre Wünsche klar werden muss, Hilfe von unerwarteter Seite bekommt & die Talente bei sich entdeckt. So schön kann Lesen sein. Auf nach Stockholm.
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5/5
13.03.2023
Buch (Taschenbuch)
Das falsche Leben führen
Die zurückhaltende Moa erbt eine Wohnung in Stockholm von ihrer geliebten Oma. Ihr Freund steigert sich begeistert in die Vorstellung, dass sie beide daraus Kapital schlagen können. Er möchte, dass Moa einsieht, dass sie die Wohnung verkauft um für sie zwei eine andere Wohnung in einer angesagten Gegend zu kaufen. Aber Moa hängt an den Erinnerungen und Gegenständen ihrer Oma. Da findet sie Briefe ihrer Oma, die sie für ihre Enkelin vor ihrem Tod hinterlassen hat. Und lässt sie an ihrer dramatischen Lebensgeschichte teilhaben. Das öffnet Moa's Augen für das Leben, das sie führt. Moa muss beginnen für ihre Überzeugungen einzustehen.
Ein echter Wohlfühlroman!
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5/5
01.08.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein besonderes Erbe
Als Moa den Hund und die renovierungsbedürftige Wohnung ihrer Großmutter Elsa erbt, merkt sie zum ersten Mal seit langen das ihr Leben eher von anderen gesteuert wird als von ihr. Ihr Freund ist wenig begeistert als sie kurzentschlossen in die Wohnung zieht um diese für den Verkauf vorzubereiten. Nach und nach baut Moa eine Bindung zu den Dingen in der Wohnung auf und muss sich die Frage stellen gehen oder bleiben ...
Eine wunderbare Geschichte über Freundschaften, die Suche nach sich selbst und den Mut neu anzufangen.
Hat mich sehr berührt....
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5/5
07.06.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Manchmal flüstert das Glück ganz leider "Du bist dran"
Eine wirklich schön zu lesende Geschichte über Moa, eine junge Frau, die sich selbst und ihre eigenen Wünsche zugunsten Anderer immer hinten angestellt hat.
Doch manchmal flüstert das Glück ganz leise "Du bist dran"
Und besonders schön für alle Skandinavin Liebhaber, die Geschiche spielt in Stockholm und fängt den Flair einer der schönsten Hauptstädte ein.
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5/5
18.05.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Königspudel, eine renovierungsbedürftige...
Ein Königspudel, eine renovierungsbedürftige Wohnung und Briefe mit kleinen Aufgaben, das erbt Moa von ihrer Großmutter. Alles schnell loswerden? Moa lässt sich langsam darauf ein und findet endlich ihr Lebensglück. Eine schöne Geschichte, die das Herz erwärmt.
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