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Die Molche Roman

32

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2023

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/2,3 cm

Gewicht

246 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6677-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2023

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/2,3 cm

Gewicht

246 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6677-9

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • Tina Dietrich

    aus Bern

    5/5

    24.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wunderbare Entdeckung

    Ganz klar in Herzensbuch von mir! Der Autor schafft es mit seinen Worten ins Leben von Max einzutauchen, den Verlust von seinem Bruder, der brutal von Tschernik mit einem Ziegelstein getötet und anschliessend als Unfall abgetan wird. Die Zuflucht in die Natur, die magischen und realistischen Ausflüge zu seinen Molchen, die den Titel des Buches zieren, das Erwachsenwerden und seinen Platz im Leben finden - das Buch ist eine Entdeckung und ich möchte mit meinem Beschrieb nichts kaputtmachen, da mir die Worte dafür fehlen. Am besten einfach ausprobieren. Unglaublich dicht an Emotionen und Eindrücken. Schwermütig und federleicht zugleich. Für Ewald Arenz Leser*innen ein Genuss!

  • Anja

    5/5

    12.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen der Schönheit der Natur und der Hässlichkeit der Menschen

    Max ist der älteste von vier Geschwistern. Er lebt in einem kleinen Dorf und sticht nicht sonderlich aus der Masse. Der Vater häufig nicht da, die Mutter immer am werkeln. Normal halt, auch das regelmäßige Drangsalieren durch Schulkollegen gehört einfach dazu. Bis eines Tages alles anders wird. In einzigartigem Schreibstil begleitet der Autor den Weg der Kinder zum Erwachsenwerden, den schmalen Grat zwischen Liebe und Hass, Gleichgültigkeit, Verrat und der Erkenntnis, dass der Hochmut meist vor dem Fall kommt. Unwillkürlich folgt die Frage "Was wäre wenn". Was wäre wenn Eltern ihre Kinder mit Respekt behandeln würden, was wäre wenn psychische Probleme ernst genommen werden würden, was wäre wenn ich in deinen Schuhen stecken würde? "Die Molche" wird dem Leser keinen Sonnenschein an einem regnerischen Frühlingsgefühle schenken, keine Herzschmerzromantik an den Tag zaubern und nicht der neue Trend-Lifecoach. Es zeigt wahren Schmerz, Kampf und Abgründe in einer Zeit, die mehr als nur das offensichtliche Leid verbreitete.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    12.04.2022

    eBook (ePUB)

    Eindrucksvoll

    Der Roman „Die Molche“ von dem Autor Volker Widmann ist eine berührende und erschütternde Geschichte. Der Schauplatz ist ein bayrisches Dorf in der Nachkriegszeit. Max Familie ist zugezogen, da hat er es schwer Anschluss an die anderen Kindern zu bekommen. Er ist 11 Jahre alt, als sein Bruder von einer Jungeinbande zu Tode gehetzt wurde. Der Bruder stirbt und Max hat aus Angst zugesehen. Der Roman lässt mich an meine Kindheit denken, vieles habe ich miterlebt oder beobachtet. Die Eltern bekamen vieles nicht mit. In Max Fall ist das besonders tragisch. Er macht sich Vorwürfe, das er seinem Bruder nicht geholfen hat. Das ist für einen 11jährogen schwer zu verarbeiten. Die Erzählweise ist gut und durchdacht und plastisch nachfühlbar. Diesen Roman habe ich gerne gelesen und kann ihn nur weiter empfehlen.

  • Christian1977

    aus Leipzig

    5/5

    12.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anfang der 1960er-Jahre sieht…

    Anfang der 1960er-Jahre sieht sich der elfjährige Max in einem bayrischen Dorf einer älteren Jungenbande ausgesetzt, die vom äußerst gemeinen und gewalttätigen Tschernik angeführt wird. Als die Jungen mit Steinen bewaffnet Jagd auf Max' ein Jahr jüngeren Bruder machen, kommt es zur Katastrophe. Wie geht ein Kind damit um, wenn es seinen Bruder sterben sieht, weil es selbst nicht rechtzeitig eingegriffen hat? Wie lebt und überlebt es mit dieser Schuld in einer Welt voller schweigender und kriegstraumatisierter Erwachsener? Darüber schreibt Volker Widmann in seinem wunderbar gelungenen Debütroman "Die Molche". Es ist ein in jeder Hinsicht bemerkenswerter Coming-of-Age-Roman geworden und ein äußerst wertvoller neuer Beitrag zu diesem ja doch recht umfangreichen Genre. Denn Widmanns Debüt ist alles andere als gefällig und wird die Leser:innen mit Sicherheit stark polarisieren. Über jeden Zweifel erhaben dürften zunächst einmal die zahlreichen Beschreibungen sein, in denen Widmann vor allem in Naturszenen sein großes Können entfaltet. Farben, Gerüche, Geräusche - so bildhaft, poetisch und malerisch hat zuletzt wohl Florian Knöppler im ebenfalls großartigen "Kronsnest" geschrieben. Ich-Erzähler Max nimmt sein Umfeld mit einer so großen Intensität wahr, dass ich als Leser das Gefühl hatte, teilzuhaben am Gang über "zerbrechende Kiefernnadeln" und bei der Beobachtung "einer männlichen Zauneidechse im grünen Hochzeitskleid". Ich spürte die klirrende Kälte beim Schlittenfahren und hörte die zirpenden Grillen in der Sommerhitze. Allein dieses bildhafte Erzählen macht "Die Molche" zu einem Ereignis, das weit über den gewöhnlichen Entwicklungsroman hinausgeht. Doch Widmann verlässt sich nicht allein auf die Schönheit der Sprache und polarisiert im starken Kontrast dazu nicht nur mit ungewöhnlich harten Szenen wie der Ermordung des Bruders, die bereits im ersten Kapitel ein früher Schock für die Leserschaft ist und sie recht unvermittelt aus der gepolsterten Lesekomfortzone reißt oder dem ungeschönten Schlachten eines Schweines. Auch die Sprache der Kinder gleitet mitunter ins Derbe ab, gerade wenn es ums sexuelle Erwachen geht, das in "Die Molche" einen ungewöhnlich großen Raum einnimmt. So präsentiert sich der elfjährige Max doch recht frühreif, und insbesondere die sexuell expliziten Szenen mit der etwas älteren Ellie könnten einigen Leser:innen anstößig vorkommen. Letztlich wirkten sie auf mich aber konsequent, denn die Welt von Max und seinen Freunden und Feinden ist eine Welt, in der die Kinder viel zu früh erwachsen werden müssen, weil die Erwachsenen selbst - wenn überhaupt - nur körperlich anwesend sind. Wenn die Väter noch leben, sind sie gewalttätige kriegstraumatisierte Schweiger, die ihren Kindern beim Erwachsenwerden ebenso wenig eine Unterstützung sind wie die Mütter, die sich mehr oder weniger ihrem Schicksal der verwundeten Familie ergeben. So glauben die Erwachsenen beispielsweise, dass Max' Bruder seinem schwachen Herzen zum Opfer gefallen ist, während jedes Kind die Wahrheit kennt. Diese frühe Reife drückt sich auch im Wortschatz und Verhalten der Kinder aus, wodurch ich manchmal den Eindruck bekam, es würde nicht authentisch erzählt. Doch aufgrund des stimmigen Gesamtkunstwerks störte mich dies mit der Zeit gar nicht mehr. Die stärkste Szene des gesamten Romans ist gleichzeitig die Schlüsselszene, der das Buch seinen Namen zu verdanken hat. Ab Seite 96 gibt sich Max auf mehreren Seiten komplett der Natur hin, man bekommt sogar den Eindruck, als verschmelze er mit ihr. Es ist eine hinreißende, fast kontemplative Szene, die wohl niemand so schnell vergessen wird, der sie gelesen hat. In meinen Augen ist es eine der bemerkenswertesten Szenen überhaupt, die ich in den vergangenen Jahren lesen durfte und ich kam nicht umhin, sie gleich mehrfach genießen zu wollen. Die Molche, die Max in dieser Szene findet, werden nicht nur Max' Leben ändern, sondern treiben auch den Roman in eine andere Richtung, die biswe

  • Christian1977

    aus Leipzig

    5/5

    12.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ich weinte über diese entsetzliche Welt"

    Anfang der 1960er-Jahre sieht sich der elfjährige Max in einem bayrischen Dorf einer älteren Jungenbande ausgesetzt, die vom äußerst gemeinen und gewalttätigen Tschernik angeführt wird. Als die Jungen mit Steinen bewaffnet Jagd auf Max' ein Jahr jüngeren Bruder machen, kommt es zur Katastrophe. Wie geht ein Kind damit um, wenn es seinen Bruder sterben sieht, weil es selbst nicht rechtzeitig eingegriffen hat? Wie lebt und überlebt es mit dieser Schuld in einer Welt voller schweigender und kriegstraumatisierter Erwachsener? Darüber schreibt Volker Widmann in seinem wunderbar gelungenen Debütroman "Die Molche". Es ist ein in jeder Hinsicht bemerkenswerter Coming-of-Age-Roman geworden und ein äußerst wertvoller neuer Beitrag zu diesem ja doch recht umfangreichen Genre. Denn Widmanns Debüt ist alles andere als gefällig und wird die Leser:innen mit Sicherheit stark polarisieren. Über jeden Zweifel erhaben dürften zunächst einmal die zahlreichen Beschreibungen sein, in denen Widmann vor allem in Naturszenen sein großes Können entfaltet. Farben, Gerüche, Geräusche - so bildhaft, poetisch und malerisch hat zuletzt wohl Florian Knöppler im ebenfalls großartigen "Kronsnest" geschrieben. Ich-Erzähler Max nimmt sein Umfeld mit einer so großen Intensität wahr, dass ich als Leser das Gefühl hatte, teilzuhaben am Gang über "zerbrechende Kiefernnadeln" und bei der Beobachtung "einer männlichen Zauneidechse im grünen Hochzeitskleid". Ich spürte die klirrende Kälte beim Schlittenfahren und hörte die zirpenden Grillen in der Sommerhitze. Allein dieses bildhafte Erzählen macht "Die Molche" zu einem Ereignis, das weit über den gewöhnlichen Entwicklungsroman hinausgeht. Doch Widmann verlässt sich nicht allein auf die Schönheit der Sprache und polarisiert im starken Kontrast dazu nicht nur mit ungewöhnlich harten Szenen wie der Ermordung des Bruders, die bereits im ersten Kapitel ein früher Schock für die Leserschaft ist und sie recht unvermittelt aus der gepolsterten Lesekomfortzone reißt oder dem ungeschönten Schlachten eines Schweines. Auch die Sprache der Kinder gleitet mitunter ins Derbe ab, gerade wenn es ums sexuelle Erwachen geht, das in "Die Molche" einen ungewöhnlich großen Raum einnimmt. So präsentiert sich der elfjährige Max doch recht frühreif, und insbesondere die sexuell expliziten Szenen mit der etwas älteren Ellie könnten einigen Leser:innen anstößig vorkommen. Letztlich wirkten sie auf mich aber konsequent, denn die Welt von Max und seinen Freunden und Feinden ist eine Welt, in der die Kinder viel zu früh erwachsen werden müssen, weil die Erwachsenen selbst - wenn überhaupt - nur körperlich anwesend sind. Wenn die Väter noch leben, sind sie gewalttätige kriegstraumatisierte Schweiger, die ihren Kindern beim Erwachsenwerden ebenso wenig eine Unterstützung sind wie die Mütter, die sich mehr oder weniger ihrem Schicksal der verwundeten Familie ergeben. So glauben die Erwachsenen beispielsweise, dass Max' Bruder seinem schwachen Herzen zum Opfer gefallen ist, während jedes Kind die Wahrheit kennt. Diese frühe Reife drückt sich auch im Wortschatz und Verhalten der Kinder aus, wodurch ich manchmal den Eindruck bekam, es würde nicht authentisch erzählt. Doch aufgrund des stimmigen Gesamtkunstwerks störte mich dies mit der Zeit gar nicht mehr. Die stärkste Szene des gesamten Romans ist gleichzeitig die Schlüsselszene, der das Buch seinen Namen zu verdanken hat. Ab Seite 96 gibt sich Max auf mehreren Seiten komplett der Natur hin, man bekommt sogar den Eindruck, als verschmelze er mit ihr. Es ist eine hinreißende, fast kontemplative Szene, die wohl niemand so schnell vergessen wird, der sie gelesen hat. In meinen Augen ist es eine der bemerkenswertesten Szenen überhaupt, die ich in den vergangenen Jahren lesen durfte und ich kam nicht umhin, sie gleich mehrfach genießen zu wollen. Die Molche, die Max in dieser Szene findet, werden nicht nur Max' Leben ändern, sondern treiben auch den Roman in eine andere Richtung, die bisweilen an einen sehr guten Jugendroman erinnert - wenn da nicht immer wieder diese eingestreuten Derbheiten wären. "Ich weinte, wie ich noch nie in meinem Leben geweint hatte, weinte erst jetzt um meinen Bruder, und ich weinte über diese entsetzliche Welt", heißt es am Ende dieser eindringlichen Szene, die so bedrückend wie befreiend auf alle Beteiligten inklusive der Leserschaft wirkt. Eine Kuriosität, die der Roman nicht unbedingt benötigt hätte, erlaubt sich Volker Widmann zwar noch, indem er völlig unvermittelt in gerade einmal etwas mehr als zwei Kapiteln die Ich-Perspektive wechselt und anstelle von Max wie aus dem Nichts die gleichaltrige Marga erzählen lässt. Doch bei all den Stärken, die das Buch ansonsten aufweist, fiel diese Tatsache bei mir nicht besonders schwer ins Gewicht. Volker Widmanns Debütroman "Die Molche" ist ein bemerkenswert mutiger Coming-of-Age-Roman, der in seiner Mischung aus wunderschönen Naturbeschreibungen, gewalttätigen Szenen und sexuellen Derbheiten wahrscheinlich nicht den Nerv aller Leser:innen gleichermaßen treffen wird. Doch in meinen Augen riskiert Widmann damit zwar viel, gewinnt aber gleichermaßen auf ganzer Linie. Für mich war es eine melancholische Reise in die Kindheit, in der man Schönes und Schreckliches gleichermaßen intensiv empfindet, wie man es im späteren Leben nie wieder tun wird. Ein hinreißendes Buch, dem ich viele Leser:innen wünsche.

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Bewertungen (32)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Iduna Tiedemann

    Iduna Tiedemann

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Vom Erwachsenwerden als Außenseiter in der Provinz

    Max und sein kleiner Bruder sind die Zugezogenen im Dorf und werden von den anderen Jungen auf das heftigste drangsaliert. Es kommt zur größtmöglichen vorstellbaren Katastrophe, als es bei einer erneuten Jagd auf die beiden zu einem ungleichen Kampf kommt, bei dem der jüngere Bruder nach einem Steinwurf zu Tode kommt. Die Tat wird von den Erwachsenen als Unfall behandelt. Max flüchtet sich noch weiter in die Abgeschiedenheit der vermeintlichen Dorfidylle der Nachkriegszeit, um Ruhe zu finden und mit seinem Anteil von Schuld klarzukommen. Die Atmosphäre des herausragenden Romans ist zeitweilig äußerst bedrückend, die Konflikte der Kinder sind sehr bildhaft dargestellt und der Weg, den Max gehen muss, um mit seiner Angst klarzukommen ist ein schwieriger. Die Betrachtungen, Empfindungen und Veränderungen in dieser faszinierenden Geschichte sind genau beobachtet und sehr feinsinnig erzählt. Ich konnte mich der teils erschreckenden Handlung nicht entziehen, so spannend formuliert der Autor die Details und lässt mich kaum pausieren, bis ich zum Ende des Buches kam.
  • Zum Bewerterprofil von Brunhilde Pelzer

    Brunhilde Pelzer

    Thalia Jülich

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Max muss mit ansehen, wie sein...

    Max muss mit ansehen, wie sein Bruder von einer Jungenbande getötet wird. Er fühlt sich schuldig nicht geholfen zu haben und flüchtet mit seinen Gefühlen in die Natur. Er findet Freunde, sie wollen sich wehren. Eine berührende Geschichte über Kinder und Heranwachsende.
  • Zum Bewerterprofil von B. Waldeck

    B. Waldeck

    Thalia Mayersche Viersen

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stimmiges Gesamtkunstwerk!

    Eine mehr als berührende Geschichte aus der Nachkriegszeit, in der der Krieg auf vielen Ebenen noch nachwirkt. Herr Widmann schafft es durch eine bildhafte, sehr detaillierte und kraftvolle Erzählweise Menschen lebendig zu machen, unterschiedliche Gefühlswelten greifbar zu machen. Das Buch lebt von Kontrasten, u.a. die Schönheit der Sprache und die harten Szenen tiefster Intimität. Max´Scharfsinn auf die Welt und sein sensibler Blick für die Natur, seine Verschmelzung mit der Natur, haben mich schwer beeindruckt. Ich konnte den Wald riechen, hatte die Molche vor Augen, wie sie durch das Becken schwebten. Ein stimmiges Gesamtkunstwerk!
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Strubl

    Dagmar Strubl

    Thalia Mannheim – Planken

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Großwerden auf dem Dorf

    Wie mag es sich angefühlt haben, wenn man Anfang der 1960er Jahre in einem kleinen Dorf aufwuchs? Das Leben des 11jährigen Max ist lange Zeit voll von Schmerz, bis er endlich so etwas wie Glück erleben kann. Eine wunderbar poetische Geschichte, mit großem Einfühlungsvermögen und viel Liebe zur Natur erzählt. Einfach großartig.
  • Zum Bewerterprofil von Tina Lampe

    Tina Lampe

    Thalia Bad Zwischenahn

    Buchhändler*in

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    4/5

    11.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Max erlebt eine Kindheit, die...

    Max erlebt eine Kindheit, die einen als Leser nicht kalt lässt. Hier ist nichts unbeschwert! Kurz nach dem Krieg werden alle Kinder aus der Nachbarschaft von Tscherniks Gruppe schikaniert, sogar bis einer stirbt. Wie wehrt man sich dagegen? Dieses Buch hat einen langen Nachhall.

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