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Der Glanz des Rosenkäfers

10

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.11.2022

Verlag

Tredition

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/2,5 cm

Gewicht

563 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-67818-7

Beschreibung

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Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.11.2022

Verlag

Tredition

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/2,5 cm

Gewicht

563 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-67818-7

Herstelleradresse

tredition GmbH
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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  • Bewertung

    5/5

    20.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Facettenreiche Geschichte mit Tiefgang

    Als Viel-Leser bin ich immer auf der Suche nach der besonderen Geschichte. Allerdings empfinde ich es im Buchladen häufig als sehr schwierig, fündig zu werden. Leider sticht im „Einheitsbrei“ (nach dem Motto: „Wir hatten damit Erfolg, fahren wir die Schiene weiter, nur in abgewandelter Form.“) wenig Kreatives hervor. Somit erfordert es immens viel Geduld und Zeit, neue und interessante Geschichten zu finden, aber es gibt sie. Der Glanz des Rosenkäfers ist so eine Story. Der Titel zusammen mit dem Cover hat bereits meine Aufmerksamkeit erregt, aber der Klappentext hat mich richtig neugierig gemacht: Was wird mich hier erwarten? Was hat ein Rosenkäfer mit einem Klassentreffen zu tun? Wie verhält es sich mit der "Zeitreise" via moderne Technik? Was passiert Simon und seinen Freunden? Zum Inhalt werde ich nicht viel schreiben, denn Spoiler sind mir zuwider. Doch ich werde kurz meine Gefühle und Empfindungen zum Roman zusammenfassen. Genau wie bei Filmen erwarte ich, beim Lesen unterhalten, überrascht und mitgenommen zu werden. Zugleich will ich, dass meine Phantasie angeregt wird, es sollen buchstäblich Bilder im Kopf gezeichnet werden, denn ich möchte mitfiebern und miträtseln. Meiner Meinung nach lässt ein guter Roman den Leser in neue Welten eintauchen, Neues lernen, regt im Ideallfall zum längeren Nachdenken an und hallt vor allem nach. Nichts ist schlimmer, als nach dem ersten Viertel bereits den Täter und dessen Beweggründe zu kennen. Denn Bücher/Filme mit eklatantem Erläuterungswahnsinn langweilen mich unendlich. Genaugenommen beleidigen sie mich als Leser, weil meiner Phantasie so Grenzen gesetzt werden, und nebenbei mein Intellekt in Frage gestellt wird. Der Glanz des Rosenkäfers ist nicht so ein Roman. Im Gegenteil: Er fordert, regt an, macht neugierig auf mehr, und das Ende hat mich tatsächlich überrascht. Es ist eine besondere Geschichte, welche sich nur schwer rezensieren lässt, ohne zu viel zu verraten. Daher versuche ich mich an einem etwas anderen Weg. Um die Geschichte bildsprachlich zu beschreiben, müsste man grelle Farben, flackernde und zum Teil stroboskopische Lichter sowie ein visuelles Schreien vor Ungerechtigkeit ansetzen. Zusätzlich wäre ein Potpourri an hellen, sanften Farbabstufungen bis hin zu leuchtenden Farben notwendig, da diese Geschichte viel emotionale Sanftmut und jugendliche Neugierde in sich trägt. Neben der hohen sprachlichen Qualität und dem flüssigen Schreibstil zeigen die emotionalen und teilweise sanften Töne der Geschichte das wahre Können des Autors. Darum gibt es eine klare Leseempfehlung von mir!

  • Barbara

    aus Gersdorf an der Feistritz

    3/5

    08.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Microchips trifft Mobbing

    Dieses Buch behandelt mehrere wichtige Themen, die im ersten Moment nicht zwingend miteinander verknüpft sind. Es geht um Mobbing, Möglichkeiten und Gefahren von Microchips, Verarbeitung von Verlusten und Verarbeitung der Vergangenheit. David wird als Schüler gemobbt und verliert dadurch all seine Freunde inklusive deiner Jugendliebe. Eines Tages verschwindet er spurlos. Bei einem Klassentreffen kommen seine Schulkollegen wieder zusammen und bedienen sich der Microchiptechnologie, um wieder ins Setting ihrer Schulzeit einzutauchen. Doch dabei geht einiges schief. Am Ende gibt es Einsichtigkeit, Schockmomente und drei Verletzte. Mich hat es wahnsinnig schockiert, wie weit einige Charaktere gehen, nur weil sie nicht los lassen können und ihre Vergangenheit nicht abschließen wollen. Was ich spannend finde ist, dass auch die Gefahren von Microchips aufgezeigt werden. Absurd finde ich es, dass in 10 Jahren alle mit Microchip herum laufen sollen. Der Schreibstil ist sehr spannend und das Buch sehr fließend zu lesen. Allerdings erschließen sich für mich einige Zusammenhänge in dem Buch nicht. Mir fehlen am Ende noch immer einige Hintergründe damit eine runde Sache entstehen würde.

  • Alex

    5/5

    20.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    Wie der Klappentext es…

    Wie der Klappentext es ankündigt, findet in dieser Story ein Klassentreffen der anderen Art statt. Die moderne Technik macht es möglich. Man(n) und Frau trägt jetzt ein Implantat im Kopf, um virtuelle Reisen zu unternehmen. So geht es im Jahr 2034 ins Florida der 1960er Jahre. Natürlich geht nicht alles glatt, und die Vergangenheit holt die Freunde ein. Hier wird ein sehr spannendes Thema erschreckend realitätsnah behandelt. Denn schon jetzt werden mittels künstlicher Intelligenz Bücher geschrieben, Musikstücke komponiert, Fotos realistisch manipuliert und via VR-Brillen wird Lehrstoff vermittelt. Da ist ein kleines Implantat im Kopf der nächste Schritt und viel besser als die unhandlichen Gerätschaften. Hier ist der Autor ganz nah dran an der Realität. Dieses Buch wurde von einem Self-Publishing-Autor verfasst und beeindruckt mit seiner sehr guten Ausarbeitung: Sei es der Schreibstil, die Rechtschreibung oder die Verflechtung der Inhaltsstränge miteinander, so dass es schon sehr erstaunlich ist, dass es hier kein Lektorat gab. Die Protagonisten sind derart akzentuiert ausgearbeitet, dass man von Beginn an mitfiebert und sich auf eine wilde Reise „durch die Zeit“ begibt. Wirklich toll geschrieben, bitte mehr davon.

  • Bewertung

    5/5

    03.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte die nach-hallt!

    Eine Geschichte mit feinem Gespür erzählt und unerwarteten Wendungen, wie die changierenden Farben des Rosenkäfers. Hier prallen nicht nur Fiktion und Vergangenheit aufeinander, sondern beginnen sich ineinander zu verweben, Erlebnisse vermischen sich mit Computeranimation, die fragile Schönheit unserer Welt trifft auf künstliche Simulation, die Suche nach Freiheit endet im Gegenteil, bis sich das ganze Ausmaß einer Katastrophe vor dem Leser ausbreitet. Die klare und wortgewandte Sprache lassen in uns Bilder entstehen, die uns immer weiter in die Handlung mit hineinziehen. Dazu gehören auch kritische Anmerkungen des Autors zu unseren heutigen Themen, die das Geschehen authentisch werden lassen. Ein facettenreicher Spannungsbogen, der bis zum Schluss an den Text fesselt. Bleibt nur die Frage aus dem Buch: Ist es das wert, "der technische Overkill, der unsere Sinne in zunehmendem Maße betäubt"? Lest selbst! Barbara Esser

  • Bewertung

    4/5

    26.03.2023

    eBook (ePUB 3)

    Von Microchips & der Aufarbeitung der Vegangenheit

    Klassentreffen im Jahr 2034 in einem verschlafenen Städtchen in Florida, aber es ist ein Diner der 1960er Jahre. Denn die ehemaligen Klassenkameraden sind nicht wirklich dort, das Treffen findet eigentlich mehr oder weniger virtuell statt, möglich durch unter der Haut implantierte Chips. Die neue Technologie überzeugt aber noch nicht alle. Simon etwa, der ebenso wie seine Zwillingsschwester teilnimmt, hat seinen Chip noch recht neu & immer wieder Probleme damit. Was wie ein nettes Zusammentreffen beginnt, nimmt aber einen schockierenden Verlauf, welcher die Teilnehmer des Events anders in die Vergangenheit führt als sie geahnt & gewollt hätten. Der Roman Der Glanz des Rosenkäfers von Stefan Wetterau ist in zwei verschiedenen Zeitebenen geschrieben, erst nach & nach erfährt man (auch, wenn man schnell Vermutungen hat), was genau damals passiert ist, als die Teilnehmer des Klassentreffens noch gemeinsam zur Schule gingen. Auch der Ursprung der seltsamen Vorkommnisse während des Klassentreffens klärt sich erst im Laufe des Buches, wodurch es lange Zeit herrlich spannend bleibt. Mir persönlich blieben am Ende leider zu viele Fragen offen bzw. interessante Aspekte wurden für mich nicht so weit ausgeführt, wie ich es gern gelesen hätte. Außerdem gab es die ein oder andere Stelle, die mir nicht ganz schlüssig erschien. Der Grundgedanke, Mobbing & neue Technologien zusammenzuführen, gefiel mir aber sehr gut. Wen diese Themen interessieren & wen eine nicht ganz nachvollziehbare Geschichte nicht stört, kann mit diesem Buch aber durchaus seine Freude haben.

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