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Bei euch ist es immer so unheimlich still Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur

196

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26567

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,5/14,1/3,4 cm

Gewicht

529 g

Farbe

Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28339-7

Beschreibung

Rezension

Es hat mich mit Macht hineingezogen in eine Mutter-Tochter-Frauen-und-Familien-Geschichte, aus der man nach 318 Seiten mit dem verträumten Gefühl wieder zu sich kommt, man habe eine Zeitreise gemacht. ("Stern")
Es ist ein durchweg unterhaltsamer wie bewegender Roman, ohne sprachliche Eitelkeiten, auf Augenhöhe mit Leserinnen und Lesern, schnörkellos, aber nicht trocken. Ein tolles Buch. ("NDR Kultur")
Alena Schröders Debüt »Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid« war ein Mega-Erfolg. Für alle, die davon so begeistert waren wie ich, ist ihr neuer Roman nun wie nach Hause kommen. ("Brigitte")
Ein großer Roman über enttäuschte Erwartungen. ("Donna Buchclub")
Eine Mutter-Tochter-Frauen- und Familiengeschichte, aus der man nach 318 Seiten mit dem verträumten Gefühl wieder zu sich kommt, man habe eine Zeitreise gemacht. ("WDR 5")
Eine schmerzhafte Mutter-Tochter-Geschichte in der schwäbischen Provinz. ("Bild am Sonntag")
In ihrem Roman beschreibt Alena Schröder eindringlich, wie die Diskrepanz zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und individuellem Glück zwischen Mütter und ihre Kinder geraten kann. ("Bayern 2")
Unterhaltsam und ernsthaft erzählt Alena Schröder von dem großen Erwartungsdruck, den das Muttersein mit sich bringt. ("Badische Neueste Nachrichten")
Der Roman ist dicht geschrieben und enthält viel Schmerz und Schwere. Schröder erzählt aber unterhaltsam und verknüpft die Erzählstränge (…) geschickt miteinander. ("dpa")
Ein emotionaler Familienroman von der Nachkriegszeit bis zur Wende. ("Frau im Spiegel")

Produktdetails

Verkaufsrang

26567

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,5/14,1/3,4 cm

Gewicht

529 g

Farbe

Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28339-7

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Die Last des Schweigens

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 09.01.2026

Bewertungsnummer: 2696647

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist eine Weile her, dass ich in „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ die Protagonistin Hannah bei ihrer Ahnenforschung begleitet habe. Diesmal stehen ihre Mutter Silvia und die Großmutter Evelyn im Mittelpunkt. Nach langer Funkstille besucht Silvia 1989, kurz vor der Wende, mit der wenige Wochen alten Hannah ihre Mutter in ihrer schwäbischen Heimat. Die Kluft zwischen den beiden ist jedoch so tief wie eh und je – warum, das erfahren wir in einer zweiten Zeitebene, die in den 1950er Jahren spielt. Dass Evelyn nach Silvias Geburt ihren Beruf als erfolgreiche Ärztin aufgeben musste, hat sie nie verwunden. Wie verzweifelt und überfordert sie sich in der Mutterrolle fühlt und wieviel Kraft es sie kostet, die Erwartungen an Frauen in der Nachkriegszeit zu erfüllen, erzählt Alena Schröder stark und bewegend. Und da wäre noch Evelyns Schwägerin Betti mit ihrem losen Mundwerk und unkonventionellen Lebensstil, die eine besondere Beziehung zu Silvia aufbaut. In diesem Roman stimmt einfach alles: die präzise Figurenzeichnung, die lakonische, kraftvolle Sprache und viel Zeit- und Lokalkolorit. Diese Geschichte über eine komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung, unausgesprochene Verletzungen, Enttäuschungen und verstörende Familiengeheimnisse hat mich bis zur letzten Seite gefesselt.

Die Last des Schweigens

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 09.01.2026
Bewertungsnummer: 2696647
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist eine Weile her, dass ich in „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ die Protagonistin Hannah bei ihrer Ahnenforschung begleitet habe. Diesmal stehen ihre Mutter Silvia und die Großmutter Evelyn im Mittelpunkt. Nach langer Funkstille besucht Silvia 1989, kurz vor der Wende, mit der wenige Wochen alten Hannah ihre Mutter in ihrer schwäbischen Heimat. Die Kluft zwischen den beiden ist jedoch so tief wie eh und je – warum, das erfahren wir in einer zweiten Zeitebene, die in den 1950er Jahren spielt. Dass Evelyn nach Silvias Geburt ihren Beruf als erfolgreiche Ärztin aufgeben musste, hat sie nie verwunden. Wie verzweifelt und überfordert sie sich in der Mutterrolle fühlt und wieviel Kraft es sie kostet, die Erwartungen an Frauen in der Nachkriegszeit zu erfüllen, erzählt Alena Schröder stark und bewegend. Und da wäre noch Evelyns Schwägerin Betti mit ihrem losen Mundwerk und unkonventionellen Lebensstil, die eine besondere Beziehung zu Silvia aufbaut. In diesem Roman stimmt einfach alles: die präzise Figurenzeichnung, die lakonische, kraftvolle Sprache und viel Zeit- und Lokalkolorit. Diese Geschichte über eine komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung, unausgesprochene Verletzungen, Enttäuschungen und verstörende Familiengeheimnisse hat mich bis zur letzten Seite gefesselt.

Wo das Zuhause ist

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 27.11.2023

Bewertungsnummer: 2077276

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Silvia Borowski fährt mit einem geklauten Polo Richtung Süden, zurück in die Spießigkeit ihrer Heimat, aus der sie vor fast zwanzig Jahren geflohen ist. Sie ist nicht allein, ihre wenige Wochen alte Tochter Hannah nimmt sie mit. Sie weiß nicht, was sie erwartet, weiß nicht, ob ihre Mutter Evelyn noch in der süddeutschen Kleinstadt Ildingen wohnt, die Silvia ihrerseits so plötzlich und überstürzt verlassen hat, kurz nachdem ihre Tante Betti damals verschwunden ist. In Ildingen angekommen, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen. Aus verschiedenen Perspektiven näherten wir uns der Erzählung an, die Gegenwart im Jahr 1989 wechselte sich mit der Vergangenheit ab, beginnend im Jahr 1950. So erfuhr ich vieles über die Kindheit von Silvia, aber auch der Werdegang ihrer Eltern wurde thematisiert. Ich kenne den Vorgänger mit dem wunderbaren Titel ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ nicht, hatte aber zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass mir bestimmtes Wissen fehlen würde. Das vorgenannte Buch handelt unter anderem von der siebenundzwanzigjährigen Hannah, die im aktuellen Buch noch ein Baby gewesen ist. Beiden Büchern gemeinsam ist die Aufarbeitung der Familiengeschichte über mehrere Generationen, sodass diese wohl gut unabhängig voneinander gelesen werden können, behaupte ich. Anscheinend ergänzen sich die Bücher, sodass ich nun dringend das andere lesen will, um mir ein vollständiges Bild machen zu können. Mir hat die Geschichte sehr gefallen, die gesellschaftlichen Probleme damals und heute, besonders was Familienplanung, Mutterschaft und Frauenarbeit betrifft, spielten eine Rolle, es wurde aber auch die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen authentisch thematisiert. Die Wichtigkeit der Außenwirkung in einer Kleinstadt fasziniert mich zudem ebenfalls immer wieder, dieser Anspruch, den Nachbarn zu beweisen, dass das eigene Leben richtig ist, ohne jemandem vor den Kopf zu stoßen, weil das Ansehen so wichtig ist. Das Verhältnis der Frauen zueinander hat mich berührt, ihre Sehnsucht nach einer Normalität, die sich nie einstellen wollte, beide das Produkt ihrer Zeit. Das Ende hat mich erneut sehr bewegt, es passte ganz wunderbar zur restlichen Geschichte. Von mir gibt es fünf Sterne und ein Extrasternchen dazu. Natürlich auch eine Leseempfehlung, das versteht sich wohl von selbst.

Wo das Zuhause ist

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 27.11.2023
Bewertungsnummer: 2077276
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Silvia Borowski fährt mit einem geklauten Polo Richtung Süden, zurück in die Spießigkeit ihrer Heimat, aus der sie vor fast zwanzig Jahren geflohen ist. Sie ist nicht allein, ihre wenige Wochen alte Tochter Hannah nimmt sie mit. Sie weiß nicht, was sie erwartet, weiß nicht, ob ihre Mutter Evelyn noch in der süddeutschen Kleinstadt Ildingen wohnt, die Silvia ihrerseits so plötzlich und überstürzt verlassen hat, kurz nachdem ihre Tante Betti damals verschwunden ist. In Ildingen angekommen, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen. Aus verschiedenen Perspektiven näherten wir uns der Erzählung an, die Gegenwart im Jahr 1989 wechselte sich mit der Vergangenheit ab, beginnend im Jahr 1950. So erfuhr ich vieles über die Kindheit von Silvia, aber auch der Werdegang ihrer Eltern wurde thematisiert. Ich kenne den Vorgänger mit dem wunderbaren Titel ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ nicht, hatte aber zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass mir bestimmtes Wissen fehlen würde. Das vorgenannte Buch handelt unter anderem von der siebenundzwanzigjährigen Hannah, die im aktuellen Buch noch ein Baby gewesen ist. Beiden Büchern gemeinsam ist die Aufarbeitung der Familiengeschichte über mehrere Generationen, sodass diese wohl gut unabhängig voneinander gelesen werden können, behaupte ich. Anscheinend ergänzen sich die Bücher, sodass ich nun dringend das andere lesen will, um mir ein vollständiges Bild machen zu können. Mir hat die Geschichte sehr gefallen, die gesellschaftlichen Probleme damals und heute, besonders was Familienplanung, Mutterschaft und Frauenarbeit betrifft, spielten eine Rolle, es wurde aber auch die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen authentisch thematisiert. Die Wichtigkeit der Außenwirkung in einer Kleinstadt fasziniert mich zudem ebenfalls immer wieder, dieser Anspruch, den Nachbarn zu beweisen, dass das eigene Leben richtig ist, ohne jemandem vor den Kopf zu stoßen, weil das Ansehen so wichtig ist. Das Verhältnis der Frauen zueinander hat mich berührt, ihre Sehnsucht nach einer Normalität, die sich nie einstellen wollte, beide das Produkt ihrer Zeit. Das Ende hat mich erneut sehr bewegt, es passte ganz wunderbar zur restlichen Geschichte. Von mir gibt es fünf Sterne und ein Extrasternchen dazu. Natürlich auch eine Leseempfehlung, das versteht sich wohl von selbst.

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Brunhilde Pelzer

Thalia Jülich

Zum Portrait

5/5

Eine starke Mutter - Tochter Geschichte!!!...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine starke Mutter - Tochter Geschichte!!! Evelyn findet keinen Zugang zu ihrer Tochter Silvia. Muttergefühle stellen sich nicht ein und sie hadert mit ihrem Schicksal; sie möchte gerne wieder als Ärztin arbeiten. Das Rollenbild der Frau in der Nachkriegszeit ist festgelegt.
  • Brunhilde Pelzer
  • Buchhändler/-in

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Eine starke Mutter - Tochter Geschichte!!!...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine starke Mutter - Tochter Geschichte!!! Evelyn findet keinen Zugang zu ihrer Tochter Silvia. Muttergefühle stellen sich nicht ein und sie hadert mit ihrem Schicksal; sie möchte gerne wieder als Ärztin arbeiten. Das Rollenbild der Frau in der Nachkriegszeit ist festgelegt.

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P. Kurbach

Thalia Osnabrück

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5/5

Toll.

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Vielseitige Familiengeschichte, welche die Zeit von den 50er Jahren bis 1990 abdeckt und die geschickt und spannend von den klassischen Generationenkonflikten erzählt. Die noch zu Beginn einengende Atmosphäre wird zunehmend freier und offener und so kann am Ende vielleicht Platz für einen Neuanfang sein. Wirklich toll zu lesen. Dieser Roman gehört inhaltlich zum ersten Buch der Autorin (Junge Frau,....) kann aber auch einfach so gelesen werden.
  • P. Kurbach
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5/5

Toll.

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Vielseitige Familiengeschichte, welche die Zeit von den 50er Jahren bis 1990 abdeckt und die geschickt und spannend von den klassischen Generationenkonflikten erzählt. Die noch zu Beginn einengende Atmosphäre wird zunehmend freier und offener und so kann am Ende vielleicht Platz für einen Neuanfang sein. Wirklich toll zu lesen. Dieser Roman gehört inhaltlich zum ersten Buch der Autorin (Junge Frau,....) kann aber auch einfach so gelesen werden.

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