Produktbild: Denk ich an Kiew

Denk ich an Kiew Roman

79

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.07.2023

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,4/12,4/3,4 cm

Gewicht

385 g

Farbe

Graugrün

Auflage

1. Auflage 2023

Originaltitel

The Memory Keeper of Kyiv

Übersetzt von

Rainer Schumacher + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-18989-2

Beschreibung

Rezension

"Ein wichtiges Buch über einen wenig bekannten Völkermord."Kreiszeitung Böblinger Bote, 08.08.2023

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.07.2023

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,4/12,4/3,4 cm

Gewicht

385 g

Farbe

Graugrün

Auflage

1. Auflage 2023

Originaltitel

The Memory Keeper of Kyiv

Übersetzt von

  • Rainer Schumacher
  • Dietmar Schmidt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-18989-2

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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  • Bewertung

    aus Troisdorf

    5/5

    27.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Danke Erin Litteken

    Das Buch ist aufwühlend und zeigt auf, zu was Menschen im Stande sind. Leider ist unser Heute nicht besser. Menschen sind gierig. Dieser Roman lässt einen demütig werden. Dieses Buch ist sehr empfehlenswert!

  • Everett

    aus Barsinghausen

    4/5

    12.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Cassie und ihre kleine…

    Cassie und ihre kleine Tochter müssen im Jahr 2004 den plötzlichen Unfalltod ihres Man-nes verkraften. Das funktioniert erst besser als sie zu ihrer Großmutter ziehen. Diese hat unter Erinnerungen an ihr früheres Leben zu leiden. Cassie findet ein Tagebuch ihrer Großmutter und darf es lesen, denn sie selber kann über die beschriebene Zeit nicht spre-chen. So begleitet man parallel zu Cassies Geschichte die von Katja in den Jahren 1929 bis 1934 und ist einfach nur erschüttert. Wie viel kann man ertragen? Und so viele Menschen mussten unter den schlimmsten Umständen sterben. Der Holodomor wurde lange Zeit verschwiegen und es sehr schwer zu ertragen, wie perfi-de damals Stalin vorgegangen ist. Eine abartige Ideologie und Verfahren um die Menschen willig zu machen bzw. bewusst zu vernichten. Unglaublich, dass das nie ein Thema war. Auch so etwas sollte nie wieder passieren! Und sollte allen eine Warnung sein, Ideologien durchsetzen zu wollen. Das Lesen über die Geschehnisse damals lassen mich sprachlos zurück und so ein unnötig verursachtes Leid ist nur schwer zu ertragen. Der Roman lässt sich gut lesen und die zwei verschiedenen Zeitebenen sind gut miteinan-der verbunden und führen zusammen zu einer stimmigen Geschichte, die lange im Kopf bleibt. Wobei mir die plötzliche Veränderung von Cassies Tochter einfach zu schnell ging und es dann ein wenig seltsam wurde mit Botschaften von Katjas Schwester. Die Schilderungen vom Holodomor waren intensiv, ohne übertrieben zu sein. Der Teil um Cassie war da ein wenig banaler, aber ein guter Weg um die Geschichte ihrer Großmutter zu erzählen. Persönlich hätte ich gerne noch von Katjas Weg in die Vereinigten Staaten gelesen.

  • Bewertung

    5/5

    13.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ergreifende Zeitgeschichte

    Das Buch „Denk ich an Kiew „hat mir zeitweise Gänsehaut verbreitet. Unglaublich, was die Menschen in der Ukraine aushalten mussten. Die Geschichte erzählt von der Protagonistin Katja, die ihre Kindheit in der Ukraine verbracht hat und dort ihre menschenunwürdigen Erlebnisse in ein Tagebuch aufschreibt. Die Autorin springt von der Vergangenheit zur Gegenwart und erzählt von Katjas Enkelin Cassie, die das besagte Tagebuch findet. Nach und nach kommt die schreckliche Geschichte von Katja und ihrer Familie an das Tageslicht. Es beschreit eine tragische und bestürzende Zeit unter der Macht von Stalin und dessen Gefolge. Eine Aufarbeitung des Erlebten ist nie geschehen und so leiden alle Überlebenden maßlos. Trotz all der schrecklichen Szenen waren einige Passagen so wundervoll romantisch und einfühlsam beschrieben und ich konnte so richtig tief in das Buch eintauchen. Der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen. Das Cover gefiel mir auch schon auf den ersten Blick. Es verkörpert all das schöne der Ukraine und trotz zeigt es das schreckliche Leid.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    27.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschütternde Chronik von Angst und Tod

    In den 1930er Jahren lebt Katja sorgenlos in ihrem Dorf bei Kiew, mit den Gedanken an eine blühende Zukunft mit ihrem Freund aus Kindheitstagen. Jäh unterbrochen werden ihre unschuldigen Träume, als Stalins Handlanger die Dorfbewohner zwingen, dem Kollektiv beizutreten, und jeden erschießen oder deportieren, der sich dagegen wehrt. Anfangs kann Katja zusammen mit ihrer Schwester ein kleines bisschen Glück genießen, als sie beide die innigen Stunden der frisch Verheirateten genießen. Doch der Schrecken nimmt zu und fordert bald schon persönliche Verluste. Jahrzehnte später entdeckt Cassie im Haus ihrer Großmutter in Illinois ein Tagebuch. Bobby hat nie über ihre Vergangenheit in ihrer ukrainischen Heimat erzählt. Nun, am Ende ihrer Tage, überlässt sie ihrer Enkelin ihr Tagebuch aus jungen Jahren, das aus einer Zeit voller Angst und Tod erzählt. In zwei Zeitschienen erzählt die Autorin Erin Litteken aus der leidvollen Geschichte der Ukraine in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts, als Russland die Ukraine, die „Brotkammer Europas“, bewusst aushungerte, um die Bevölkerung in die Kolchosen zu zwingen, sowie vom Leid einer jungen Frau, deren geliebter Ehemann bei einem Unfall starb. Es ist vor allem Katjas Geschichte, die mit voller Wucht einschlägt, wenn sie von Angst, Leid und Tod und vom Holodomor an der ukrainischen Bevölkerung erzählt. Dagegen wirkt Cassies Geschichte eher unbedeutend, sie verschwindet fast hinter Katjas Erzählung. Man spürt die Recherchen, die hinter Katjas Geschichte stehen; ihre Geschichte wirkt authentisch und ist äußerst realitätsnah erzählt. Die Publizierung einer solchen Erzählung während eines neuen Angriffs Russlands auf die Ukraine birgt auf politischer Ebene jede Menge Sprengstoff, was sicherlich mit den Absichten der Autorin übereinstimmt. Mich hat Katjas Geschichte aus ihrer ukrainischen Heimat zutiefst erschüttert, weiß ich doch, dass hinter dieser Erzählung jede Menge echtes Leid steht. Unbedingt möchte ich das Buch deshalb weiter empfehlen. Ich vergebe alle 5 möglichen Sterne.

  • Test-LR

    5/5

    18.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Morgen wird besser

    Cover: ------------ Das leuchtende Weizenfeld sieht wunderschön aus und ist ein Bild, das sowohl Hoffnung ausstrahlt als auch durch die dunklen Wolken an die dunklen Zeiten erinnert. Es passt sehr gut zur Thematik und sticht einem sofort ins Auge. Inhalt: ------------ Cassie hat vor einem Jahr ihren Ehemann bei einem Autounfall verloren. Seitdem ist sie nur ein Schatten ihrer selbst und schafft es kaum, sich um ihre kleine Tochter Birdie zu kümmern, die seit dem Unfall nicht mehr spricht. Cassies Mutter Anna teilt ihr bei einem Besuch mit, dass Cassies Großmutter Bobby einen Unfall hatte in letzter Zeit seltsame Dinge sagt und tut. Sie bittet Cassie, mit Birdie zu ihrer Großmutter zu ziehen und sich um sie zu kümmern. Nachdem dies geschehen ist, erfährt sie nach und nach mithilfe von Bobbys Tagebuch sowie der Hilfe des attraktiven Nachbarn Nick von den schrecklichen Ereignissen, die Bobby durchmachen musste. Aber sie lernt dabei auch, dass es sich lohnt zu kämpfen, um zu leben und nach vorne zu schauen. Mein Eindruck: ------------ Die Geschichte ist auf zwei Ebenen geschrieben, die sich regelmäßig abwechseln: Cassies Perspektive in den USA 2004 und Katjas Geschichte in der Ukraine, die Ende des Jahres 1929 beginnt. Katja ist Bobbys richtiger Name und sie lebte in einem Bezirk von Kiew. Anfangs sind beide Handlungsstränge noch unabhängig voneinander, doch je mehr Cassie Einblick in das Tagebuch erhält, desto mehr ist das Wissen Cassies konform zu dem des Lesers. Erst am Ende laufen beide Fäden von Vergangenheit und Gegenwart endgültig zusammen. Der Schreibstil ist sehr ergreifend und das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Geschichte Katjas, die einem den Holodomor in der Ukraine hautnah erleben lässt, hat mich besonders gefesselt. Ich war gleichermaßen berührt von ihren Gefühlen, aber auch von ihrer Liebe und ihrem Engagement für ihre Familie und Freunde. Die Schrecken dieser Zeit werden einem sehr deutlich gemacht und es hat mich fassungslos gemacht, wie so viele Leute absichtlich verhungern gelassen wurden und wie kaltblütig die Aktivisten waren. Noch schlimmer, dass davon offiziell keiner wissen durfte und diese Vertuschung Stalin auch über viele Jahre danach so gut geglückt ist. Beeindruckt hat mich aber auch Katjas Entschlossenheit und Überlebenswille. Ihr Vater hat ihr stets geraten: "Bring einfach das Heute hinter dich. Das Morgen wird besser." (S. 120) Dieser Rat hilft ihr, immer weiterzumachen und schließlich dem Elend zu entkommen, zumindest physisch. Psychisch verfolgt sie das Erlebte weiterhin. Schön ist auch, wie die Autorin die Fäden Vergangenheit und Gegenwart zusammen führt. Beide Frauen, Cassie und Bobby, haben Verluste erlitten und für Cassie ist es schließlich sehr hilfreich, über Bobbys vergangenes Leben zu erfahren, um ihr eigenes endlich weiterleben zu können. Auch für die kleine Birdie ist der Aufenthalt bei der Großmutter eine heilsame Erfahrung. Bobbys Schicksal hat die Autorin sehr gut anhand von Zeitzeugenberichten und eigener Recherche konstruiert. Auf diese Weise wirkt ihre Figur sehr authentisch. Im Nachwort geht sie hierauf noch genauer ein und nennt auch viele Literaturtipps. Ich habe dabei sehr viel über die Ukraine, ihre Historie, die Kultur und die Mentalität der Menschen dort erfahren. Die Geschichte hat mich mitleiden, mitlachen und schließlich mit hoffen lassen. Fazit: ------------ Ein berührendes und fesselndes Buch über den Holodomor in der Ukraine, aber auch Überlebenswille, Liebe und Hoffnung.

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Bewertungen (79)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von J. Herkrath

    J. Herkrath

    Thalia Darmstadt – Boulevard

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.08.2022

    eBook (ePUB)

    Mein Herz ist mehrfach gebrochen beim lesen...

    TW: Ukraine unter Stalin, Gewaltverbrechen, Hunger, Tod, Krieg Das dieses Buch mit einer erneuten Tragödie der Ukraine durch Russland zusammen fällt bricht mir fast mein Herz. In diesem Buch wird schonungslos über die schreckliche Ereignisse in der Ukraine in den 1930ern unter Stalin berichtet. Schrecklich, schockierend und trotzdem ist es gerade in der aktuellen Lage so wichtig dies nicht zu vergessen, sondern darüber zu sprechen was passiert ist. Wichtig dies ist kein Sachbuch, sondern ein Roman aber orientiert an den wahren Begebenheiten und der Lebensgeschichte der Familie von der Autorin. Sehr wichtig und empfehlenswert, wenn man sich mit diesem Themen auseinander setzen kann und möchte.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.11.2022

    eBook (ePUB)

    ...Hunger und Kälte

    Was sich zunächst wie ein gut gemachter Unterhaltungsroman anließ, entpuppte sich im Verlauf des Romans einfach als ein erschütterndes Zeugnis der Zeit, als Stalin die Ukraine in den dreißiger Jahren besetzt hatte.Der Roman trägt biografische Züge und wurde weit vor dem heutigen Ukraine Krieg geschrieben, was dem Ganzen noch einen weiteren Schreckensmoment dazu gibt. Nach dieser Lektüre kann man den erbitterten Kampf der Ukrainer gegen Russland vielleicht besser verstehen.

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